<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?>
<?xml-stylesheet type="text/xsl" href="http://faz-community.faz.net/utility/FeedStylesheets/rss.xsl" media="screen"?><rss version="2.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd"><channel><title>F.A.Z.-Community</title><link>http://faz-community.faz.net/blogs/</link><description>F.A.Z.-Community - Blogs der Frankfurter Allgemeine Zeitung.</description><dc:language>en-US</dc:language><generator>CommunityServer 2008 SP2 (Debug Build: 31106.96)</generator><item><title>Von Blog zu Blog (1): Was sucht die Münze im Papiermüll?</title><link>http://faz-community.faz.net/blogs/planckton/archive/2012/05/16/von-blog-zu-blog-1-kann-die-muenze-in-den-muelleimer.aspx</link><pubDate>Wed, 16 May 2012 13:08:00 GMT</pubDate><guid isPermaLink="false">68b01981-ddee-435a-beae-d517aebbb25e:155873</guid><dc:creator>Joachim Müller-Jung</dc:creator><slash:comments>0</slash:comments><description>In unserem Umfeld tut sich Erstaunliches. Eine lebendige Blogkultur wie die hiesige jedenfalls hat jenseits der dann und wann selbstbez&amp;uuml;glichen Informations- und Debattierfunktion ganz eindeutig auch sozialstiftende Vorz&amp;uuml;ge. Allein die Zahl der Denker und Mitdenker ist kapitaltr&amp;auml;chtig. Kein stilles, sondern arbeitendes Geisteskapital ist hier versammelt. Der Naturwissenschaftler rechnet sich da einiges aus. Die Wahrscheinlichkeit zumindest, dass er auf Fragen, die seinen Alltag betreffen...(&lt;a href="http://faz-community.faz.net/blogs/planckton/archive/2012/05/16/von-blog-zu-blog-1-kann-die-muenze-in-den-muelleimer.aspx"&gt;read more&lt;/a&gt;)&lt;img src="http://faz-community.faz.net/aggbug.aspx?PostID=155873" width="1" height="1"&gt;</description></item><item><title>Weinkellerromantik</title><link>http://faz-community.faz.net/blogs/stuetzen/archive/2012/05/16/weinkellerromantik.aspx</link><pubDate>Wed, 16 May 2012 11:06:00 GMT</pubDate><guid isPermaLink="false">68b01981-ddee-435a-beae-d517aebbb25e:155848</guid><dc:creator>Don Alphonso</dc:creator><slash:comments>30</slash:comments><description>Was nicht verboten ist, ist erlaubt: Im Wein liegt heute oft weniger die Wahrheit, als vielmehr das gewitzte Aufhübschen für den Weltmarkt....(&lt;a href="http://faz-community.faz.net/blogs/stuetzen/archive/2012/05/16/weinkellerromantik.aspx"&gt;read more&lt;/a&gt;)&lt;img src="http://faz-community.faz.net/aggbug.aspx?PostID=155848" width="1" height="1"&gt;</description><category domain="http://faz-community.faz.net/blogs/stuetzen/archive/tags/Gastbeitrag/default.aspx">Gastbeitrag</category></item><item><title>Tabletstudie: iPad-Besitzer lesen mehr digitale Zeitungen als andere</title><link>http://faz-community.faz.net/blogs/medienwirtschaft/archive/2012/05/16/text.aspx</link><pubDate>Wed, 16 May 2012 08:49:00 GMT</pubDate><guid isPermaLink="false">68b01981-ddee-435a-beae-d517aebbb25e:155474</guid><dc:creator>Jan Hauser</dc:creator><slash:comments>0</slash:comments><description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Nutzer von Tabletcomputern wollen Geld f&amp;uuml;r Apps der 
Verlage ausgeben. Das hat eine Verlagsstudie ergeben. Doch auch der Verzicht auf gedruckte Ausgaben droht.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer sich mit dem iPad 
digital informiert, ist meist bereit, daf&amp;uuml;r zu zahlen. 81 Prozent der Besitzer 
der Tabletcomputer von Apple wollen Geld f&amp;uuml;r journalistische Inhalte ausgeben - 
im Durchschnitt 8,09 Euro im Monat. Das ergab die &lt;a target="_blank" href="http://www.zv-online.de/inhalt/bookshop_was_nutzer_wollen.htm"&gt;Tabletstudie &amp;quot;Was Nutzer 
wollen&amp;quot;&lt;/a&gt; des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger BDZV, f&amp;uuml;r die 3300 Nutzer 
auf Internetseiten von Zeitungen befragt wurden. Auch wenn die 
Ausgabebereitschaft unter dem Preis der meisten gedruckten Tageszeitungen liegt, 
zeigt sich: Medienh&amp;auml;user m&amp;uuml;ssen es nicht abschreiben, ihre digitalen Leser 
bezahlen zu lassen. Auch unter denjenigen, die einen anderen Tabletcomputer 
haben, ist jeder Zweite bereit, Geld f&amp;uuml;r journalistische Inhalte zu zahlen - 
deren durchschnittliche Ausgabebereitschaft liegt mit 8,54 Euro im Monat leicht 
&amp;uuml;ber derjenigen der Apple-Kunden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://faz-community.faz.net/cfs-file.ashx/__key/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/medienwirtschaft/Tabletstudie_2D00_Grafik.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;Die Aussagen zeigen, dass Nutzer aller 
Altersklassen ein gro&amp;szlig;es Interesse an hochwertigen Zeitungsangeboten auf den 
Tabletcomputern haben&amp;quot;, sagt Hans-Joachim Fuhrmann vom Zeitungsverlegerverband. 
An der Studie haben sich von Juni bis September 2011 acht Zeitungsverlage 
beteiligt: Axel Springer, WAZ-Gruppe, Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag, 
Verlagsgruppe Rhein Main sowie jeweils die Verlage von &amp;quot;Nordkurier&amp;quot;, 
&amp;quot;General-Anzeiger&amp;quot;, &amp;quot;Rheinische Post&amp;quot; und &amp;quot;Schw&amp;auml;bische Zeitung&amp;quot;. &amp;quot;Die Ergebnisse 
sind ermutigend, denn sie belegen, dass Angebote auf Tabletcomputern f&amp;uuml;r 
Zeitungsverlage in Zukunft ein beachtliches Potential haben werden&amp;quot;, schreibt 
Fuhrmann im Vorwort zur Studie gemeinsam mit Richard Rebmann, Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer 
der S&amp;uuml;dwestdeutschen Medien Holding und BDZV-Vizepr&amp;auml;sident.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von den 3300 
Befragten besitzen 12 Prozent ein iPad und 3 Prozent einen anderen 
Tabletcomputer. Da weitere 25 Prozent angaben, sich ein Ger&amp;auml;t innerhalb eines 
Jahres anschaffen zu wollen, sehen die Autoren der Studie das Potential f&amp;uuml;r 
digitale Anwendungen bei 40 Prozent. Fast zwei Drittel der angehenden Besitzer 
sagte, k&amp;uuml;nftig Angebote der Verlage nutzen zu wollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Apple liegt vorn&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass eine digitale Bezahlkultur entsteht, &lt;a target="_blank" href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/netzwirtschaft/medienwandel-auf-dem-ipad-wird-fuer-die-zeitschrift-wieder-gezahlt-11336065.html"&gt;zeigte im 
vergangenen September auch eine Studie des Verbandes Deutscher 
Zeitschriftenverleger VDZ&lt;/a&gt;, die sich auf Zeitschriften und das iPad beschr&amp;auml;nkte. 
Demnach zahlten 60 Prozent derjenigen, die digitale Zeitschriften auf dem iPad 
lasen, auch daf&amp;uuml;r. Das iPad &amp;auml;ndert als Vorreiter unter den Tabletcomputern das 
mediale Nutzungsverhalten. Wer es hat, integriert es weitgehend in seinen 
Alltag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Durchschnitt nutzen iPad-Besitzer es nach der BDZV-Untersuchung 
h&amp;auml;ufiger als Besitzer anderer Tabletcomputer (84 Prozent gegen&amp;uuml;ber 58 Prozent 
t&amp;auml;glich), haben mehr Anwendungen installiert (42 gegen&amp;uuml;ber 16 Apps) und geben 
mehr Geld f&amp;uuml;r Anwendungen aus (7,10 Euro gegen&amp;uuml;ber 4,91 Euro im Monat). Dass 
Besitzer anderer Tabletcomputer ihr Ger&amp;auml;t seltener in die Hand nehmen und 
unterschiedliche Anwendungen nutzen, deutet darauf hin, dass die 
Apple-Konkurrenten mit der Attraktivit&amp;auml;t der Anwendungen und in der 
Bedienbarkeit hinterherhinken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;&amp;quot;Wenn eine Zeitungs-App gut gemacht ist, k&amp;ouml;nnte 
ich auf eine gedruckte Zeitung verzichten&amp;quot;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach Angaben des BDZV boten Zeitungsverlage im 
November 90 Apps f&amp;uuml;r das iPad an und 13 Apps f&amp;uuml;r Tabletcomputer, die mit dem 
Betriebssystem Android laufen. Der Verband nimmt an, dass es im M&amp;auml;rz mehr als 100 
iPad-Apps und mehr als 20 Android-Apps gab. Mit weniger Angeboten auf 
Plattformen abseits des iPads ergeben sich f&amp;uuml;r einen Verlag also immer noch 
Marktchancen, wenn dieser seine digitalen Ausgaben auch dort zum Laufen bringen 
will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit ihren digitalen Anwendungen treten die 
Medienh&amp;auml;user &amp;uuml;berdies in Konkurrenz zu ihren gedruckten Produkten. 55 Prozent 
der regelm&amp;auml;&amp;szlig;igen Nutzer sehen eine Zeitungs-App zwar als &amp;quot;sinnvolle Erg&amp;auml;nzung&amp;quot; 
zur Zeitung, dennoch benennen diese immerhin 21 Prozent als &amp;quot;echte Alternative&amp;quot;. 
Der Wandel ist da: &amp;quot;Wenn eine Zeitungs-App richtig gut gemacht ist, dann k&amp;ouml;nnte 
ich leicht auf eine gedruckte Zeitung verzichten&amp;quot; - der Aussage stimmt eine 
Mehrheit von 53 Prozent der Besitzer eines Tabletcomputers zu. Andererseits sind 
52 Prozent sehr an einem gemeinsamen Abonnement der gedruckten und digitalen 
Ausgabe interessiert. Nach Angaben der im September erschienenen VDZ-Studie sank 
die Nutzung gedruckter Zeitschriften nach dem iPad-Kauf um fast die H&amp;auml;lfte. Auch 
eine iPad-Studie von Axel Springer aus dem vergangenen Jahr lieferte als ein 
Ergebnis, dass sich drei Viertel der Nutzer von Tabletcomputern vorstellen 
k&amp;ouml;nnen, k&amp;uuml;nftig nur noch digitale Zeitungen und Zeitschriften zu lesen. Die 
Verschiebung zwischen den Mediengattungen d&amp;uuml;rfte ebenfalls nach Angaben der 
neuen Studie eher zuungunsten der gedruckten Zeitung gehen.
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Mehr im Blog:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a target="_self" href="http://faz-community.faz.net/blogs/medienwirtschaft/archive/2012/04/26/meist-fuer-apple-geraete-verlage-steigern-app-angebote.aspx"&gt;Meist f&amp;uuml;r Apple-Ger&amp;auml;te: Verlage steigern App-Angebote&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a target="_self" href="http://faz-community.faz.net/blogs/medienwirtschaft/archive/2011/11/18/merkel-auf-den-zeitschriftentagen-verlage-wollen-die-hilfe-der-politik-im-digitalen-wettbewerb.aspx"&gt;Merkel auf den Zeitschriftentagen: Verlage wollen die Hilfe
der Politik im digitalen Wettbewerb&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Mehr zum Thema:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a target="_blank" href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/netzwirtschaft/medienwandel-auf-dem-ipad-wird-fuer-die-zeitschrift-wieder-gezahlt-11336065.html"&gt;Medienwandel: Auf dem iPad wird f&amp;uuml;r die Zeitschrift wieder
gezahlt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;____________________________________&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F.A.Z.-Blog Medienwirtschaft&lt;br /&gt;&lt;a target="_self" title="www.faz.net/medienwirtschaft" href="http://www.faz.net/medienwirtschaft"&gt;www.faz.net/medienwirtschaft&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Twitter: &lt;a target="_blank" href="http://www.twitter.com/jan_hauser"&gt;www.twitter.com/jan_hauser&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="clear:both;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://faz-community.faz.net/aggbug.aspx?PostID=155474" width="1" height="1"&gt;</description><category domain="http://faz-community.faz.net/blogs/medienwirtschaft/archive/tags/Axel+Springer/default.aspx">Axel Springer</category><category domain="http://faz-community.faz.net/blogs/medienwirtschaft/archive/tags/VDZ/default.aspx">VDZ</category><category domain="http://faz-community.faz.net/blogs/medienwirtschaft/archive/tags/BDZV/default.aspx">BDZV</category><category domain="http://faz-community.faz.net/blogs/medienwirtschaft/archive/tags/Digital/default.aspx">Digital</category><category domain="http://faz-community.faz.net/blogs/medienwirtschaft/archive/tags/Apple/default.aspx">Apple</category></item><item><title>Fortuna vs. Hertha: Es muss wiederholt werden!</title><link>http://faz-community.faz.net/blogs/einsgegeneins/archive/2012/05/16/fortuna-vs-hertha-es-muss-wiederholt-werden.aspx</link><pubDate>Wed, 16 May 2012 08:45:00 GMT</pubDate><guid isPermaLink="false">68b01981-ddee-435a-beae-d517aebbb25e:155828</guid><dc:creator>Peter Körte</dc:creator><slash:comments>2</slash:comments><description>Es war ein Abend ohne Sieger, obwohl nach dem Gesamtergebnis Fortuna D&amp;uuml;sseldorf vorne lag; obwohl der Fifa-Schiedsrichter Wolfgang Stark so etwas wie der Mann des Abends war, weil er alles richtig machte, weil er Fingerspitzengef&amp;uuml;hl zeigte, weil er seine Ank&amp;uuml;ndigung nach den ersten Bengalos und Leuchtfeuerraketen, das Spiel bei dem n&amp;auml;chsten geringsten Vorfall abzubrechen, eben nicht wahr machte. Aus der Distanz wird diese auf den ersten Blick widerspr&amp;uuml;chliche Entscheidung...(&lt;a href="http://faz-community.faz.net/blogs/einsgegeneins/archive/2012/05/16/fortuna-vs-hertha-es-muss-wiederholt-werden.aspx"&gt;read more&lt;/a&gt;)&lt;img src="http://faz-community.faz.net/aggbug.aspx?PostID=155828" width="1" height="1"&gt;</description><category domain="http://faz-community.faz.net/blogs/einsgegeneins/archive/tags/Michael+Preetz/default.aspx">Michael Preetz</category><category domain="http://faz-community.faz.net/blogs/einsgegeneins/archive/tags/Fortuna+D_26002300_252_3B00_sseldorf/default.aspx">Fortuna D&amp;#252;sseldorf</category><category domain="http://faz-community.faz.net/blogs/einsgegeneins/archive/tags/Hertha++BSC/default.aspx">Hertha  BSC</category><category domain="http://faz-community.faz.net/blogs/einsgegeneins/archive/tags/Wolfgang+Stark/default.aspx">Wolfgang Stark</category><category domain="http://faz-community.faz.net/blogs/einsgegeneins/archive/tags/Wolf+Werner/default.aspx">Wolf Werner</category><category domain="http://faz-community.faz.net/blogs/einsgegeneins/archive/tags/Christoph+Schickhardt/default.aspx">Christoph Schickhardt</category><category domain="http://faz-community.faz.net/blogs/einsgegeneins/archive/tags/Otto+Rehhagel/default.aspx">Otto Rehhagel</category><category domain="http://faz-community.faz.net/blogs/einsgegeneins/archive/tags/Werner+Gegenbauer/default.aspx">Werner Gegenbauer</category></item><item><title>Quantitative Easing in der Geldpolitik taugt nichts</title><link>http://faz-community.faz.net/blogs/fazit/archive/2012/05/16/quantitative-easing-taugt-nichts.aspx</link><pubDate>Wed, 16 May 2012 06:29:00 GMT</pubDate><guid isPermaLink="false">68b01981-ddee-435a-beae-d517aebbb25e:155566</guid><dc:creator>Gerald Braunberger</dc:creator><slash:comments>2</slash:comments><description>Die speziellen geldpolitische Lockerungen in den Vereinigten Staaten von Amerika haben kurzfristig die Aktienkurse unterstützt und den Dollar geschwächt. Die mittelfristigen Kosten sind aber erheblich. Der Saldo könnte gerade negativ werden. Von Gerald Braunberger...(&lt;a href="http://faz-community.faz.net/blogs/fazit/archive/2012/05/16/quantitative-easing-taugt-nichts.aspx"&gt;read more&lt;/a&gt;)&lt;img src="http://faz-community.faz.net/aggbug.aspx?PostID=155566" width="1" height="1"&gt;</description><category domain="http://faz-community.faz.net/blogs/fazit/archive/tags/Geldpolitik/default.aspx">Geldpolitik</category><category domain="http://faz-community.faz.net/blogs/fazit/archive/tags/stephen+jen/default.aspx">stephen jen</category><category domain="http://faz-community.faz.net/blogs/fazit/archive/tags/Fed/default.aspx">Fed</category><category domain="http://faz-community.faz.net/blogs/fazit/archive/tags/Quantitative+Easing/default.aspx">Quantitative Easing</category></item><item><title>Die Piraten als fünftstärkste Partei hinter der FDP</title><link>http://faz-community.faz.net/blogs/deus/archive/2012/05/15/die-piraten-als-fuenftstaerkste-partei-hinter-der-fdp.aspx</link><pubDate>Tue, 15 May 2012 11:39:00 GMT</pubDate><guid isPermaLink="false">68b01981-ddee-435a-beae-d517aebbb25e:155651</guid><dc:creator>Don Alphonso</dc:creator><slash:comments>109</slash:comments><description>Viele Wählerplätze auf dem Piratenschiff bleiben leer: Trotz blendender Umfragen fallen die Neulinge hinter den Liberalen zurück. Eine Ursachensuche....(&lt;a href="http://faz-community.faz.net/blogs/deus/archive/2012/05/15/die-piraten-als-fuenftstaerkste-partei-hinter-der-fdp.aspx"&gt;read more&lt;/a&gt;)&lt;img src="http://faz-community.faz.net/aggbug.aspx?PostID=155651" width="1" height="1"&gt;</description></item><item><title>Der "typische Yorkshire-Patient" und sein googelnder Halter: Debatten unter Tierärzten</title><link>http://faz-community.faz.net/blogs/tierleben/archive/2012/05/15/der-typische-yorkshire-patient-und-sein-googelnder-halter-debatten-unter-tieraerzten.aspx</link><pubDate>Tue, 15 May 2012 09:06:00 GMT</pubDate><guid isPermaLink="false">68b01981-ddee-435a-beae-d517aebbb25e:155560</guid><dc:creator>Christina Hucklenbroich</dc:creator><slash:comments>0</slash:comments><description>&lt;p&gt;Wenn jemand von meinen Studienfreunden am Freitag Zeit gehabt h&amp;auml;tte, mit auf den Tier&amp;auml;rztekongress zu gehen, dann h&amp;auml;tten wir im Regionalzug von Frankfurt nach&amp;nbsp;Wiesbaden Tierarzt-Raten spielen k&amp;ouml;nnen: Wer von den Mitreisenden ist ein Tierarzt? Die drei jungen Leute mit den drei alten Hunden, die sich in den Gang gesetzt haben und &amp;uuml;ber die Qualit&amp;auml;t&amp;nbsp;diverser Vorlesungen reden, sind jedenfalls mit Sicherheit Veterin&amp;auml;rmedizin-Studenten. Das sieht man an den Hunden und an den Outdoor-Klamotten. Einer der Hunde ist sogar ein Beagle: Ganz klar ein in den Ruhestand geschicktes Versuchstier also, das ein mitleidiger Student &amp;uuml;bernommen hat. Und die Frau mit der gr&amp;uuml;nen Kongresstasche, auf der ein auf Tier&amp;auml;rzte spezialisierter Versicherer Werbung macht, ist auch eine Veterin&amp;auml;rin. Aber bei den anderen Zuginsassen kann ich nur raten, und ich muss das Ratespiel mit mir selbst spielen, denn alle ehemaligen Kommilitonen haben mir abgesagt: A. liegt im Wochenbett, B.s Mutter hat diesmal keine Zeit, auf den Kleinen aufzupassen, C. lernt f&amp;uuml;r die Pr&amp;uuml;fung zur Fachtier&amp;auml;rztin f&amp;uuml;r Lebensmittelhygiene, D. ist nach dem siebten Jobwechsel mal wieder in der Probezeit und&amp;nbsp;E.s Chefin im Veterin&amp;auml;ramt flippt aus, wenn sie zwei Tage frei nimmt, wo gerade erst&amp;nbsp;drei Kolleginnen gleichzeitig in den Mutterschutz verschwunden sind. F. wollte erst kommen, aber dann war die Reise ihr doch zu weit: Sie arbeitet inzwischen in Norwegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den letzten Tier&amp;auml;rztekongress habe ich im Januar &lt;a target="_blank" href="http://www.faz.net/aktuell/wissen/veterinaermedizin-die-stupsnase-quaelt-mops-und-bulldogge-11622159.html"&gt;in Leipzig &lt;/a&gt;besucht. Dort habe ich studiert und deshalb kamen dort viele Leute zusammen, die ich kannte. Sieben Jahre ist es her, dass ich Examen gemacht habe, und einige von den Kommilitonen, die ich auf der Leipziger Messe traf, hatte ich seitdem nicht mehr gesehen. Als ich nach einem vollen Vormittagsvortragsprogramm und vielen Lange-nicht-gesehen-Gespr&amp;auml;chen&amp;nbsp;in den Pausen mit einer&amp;nbsp;Kollegin&amp;nbsp;die Stra&amp;szlig;enbahn&amp;nbsp;in die Innenstadt nahm, sagte sie: &amp;quot;Es ist wirklich so, wie man uns im Studium immer vorausgesagt hat: Die Frauen&amp;nbsp;arbeiten entweder gar nicht und haben Kinder - oder sie sind auf dem Amt.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tierarzt ist ein Beruf, der derzeit einem tiefgreifenden Wandel unterworfen ist. Beinahe neunzig Prozent der Studierenden sind Frauen, und auch unter den&amp;nbsp;berufst&amp;auml;tigen Tier&amp;auml;rzten &amp;uuml;berwiegen die Veterin&amp;auml;rinnen. Das zeigt die&amp;nbsp;aktuelle Statitistik, die&amp;nbsp;im April&amp;nbsp;im &amp;quot;Deutschen Tier&amp;auml;rzteblatt&amp;quot; ver&amp;ouml;ffentlicht wurde. 37.200 Tier&amp;auml;rzte gibt es in Deutschland, davon sind mehr als 10.000 nicht tier&amp;auml;rztlich t&amp;auml;tig, weil sie in Elternzeit sind, ohne Gehalt hospitieren, im Ruhestand sind, berufsfremd oder einfach gar nicht arbeiten.&amp;nbsp;Von den 26.700, die als Tier&amp;auml;rzte arbeiten, sind 15.500 Frauen.&amp;nbsp;Die Neu-Zusammensetzung des Berufsstands&amp;nbsp;geht mit vielen Konflikten einher, die teilweise auch unter den Augen der &amp;Ouml;ffentlichkeit ausgetragen wurden. Seit einigen Monaten bangen die deutschen Tier&amp;auml;rzte etwa um ihr Dispensierrecht, das Recht, Arzneimittel an Tierhalter zu verkaufen, womit sie einen gro&amp;szlig;en Teil ihres Verdienstes erwirtschaften. Sie stehen in der Kritik, seitdem sich Hinweise h&amp;auml;ufen, dass Mastgefl&amp;uuml;gel einen Gro&amp;szlig;teil seiner Lebenszeit unter &lt;a target="_blank" href="http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin/antibiotika-resistenzen-ein-huhn-kommt-selten-allein-11607307.html"&gt;Antibiotika&lt;/a&gt; steht. Daneben gibt es eine Debatte innerhalb der Tier&amp;auml;rzteschaft &amp;uuml;ber die Geh&amp;auml;lter: Der Berufsstand hat sich nie auf Tarife geeinigt, mit dem Ergebnis, dass&amp;nbsp;heute Vollzeitstellen f&amp;uuml;r examinierte Tier&amp;auml;rzte ab 580 Euro brutto in tier&amp;auml;rztlichen Praxen angeboten werden - Missst&amp;auml;nde, die &lt;a target="_blank" href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/traumberuf-tierarzt-dann-geht-man-eben-nachts-putzen-1871775.html"&gt;eine Studie&lt;/a&gt; vor wenigen Jahren aufdeckte.&amp;nbsp;Zudem erscheint alle Vierteljahre irgendwo eine Reportage, in der Landtier&amp;auml;rzte auf den Nachwuchsmangel hinweisen - ihre Praxen lassen sich nicht mehr verkaufen, denn die Jungveterin&amp;auml;re zieht es in die St&amp;auml;dte. Angeblich - so steht es in den Reportagen - wollen sie in die Kleintiermedizin, aber der Eindruck&amp;nbsp;meiner&amp;nbsp;Kollegin in Leipzig, ein paar Jahre&amp;nbsp;nach dem Examen&amp;nbsp;seien zumindest die&amp;nbsp;Frauen entweder gar nicht mehr auf dem Arbeitsmarkt oder h&amp;auml;tten eine Stelle im &amp;ouml;ffentlichen Dienst ergattert, ist auch nicht falsch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://faz-community.faz.net/cfs-file.ashx/__key/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/tierleben/Fotoschilder_2D00_rotate.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Kongressgeschenke: Die Autoschilder f&amp;uuml;r Frauen sind viel schneller weg.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;L&amp;auml;ngst weisen wissenschaftliche Untersuchungen aus aller Welt darauf hin, dass sich der Typus des Tierarztes auch psychologisch ver&amp;auml;ndert hat. Die Wissenschaftler Joseph Taboada und Stephanie Johnson von der Louisiana State University haben unl&amp;auml;ngst in einer &lt;a target="_blank" href="http://www.researchgate.net/publication/38040916_A_descriptive_analysis_of_personality_and_gender_at_the_Louisiana_State_University_School_of_Veterinary_Medicine"&gt;Studie&lt;/a&gt; die These vertreten, dass sich in den vergangenen Jahren ein neuer Pers&amp;ouml;nlichkeitstyp f&amp;uuml;r das Veterin&amp;auml;r-Studium interessiert: Waren die Tiermediziner fr&amp;uuml;herer Generationen pragmatisch und zupackend, so w&amp;auml;hlten heute vor allem gef&amp;uuml;hlsorientierte Typen das Studium. Viel Aufmerksamkeit widmet die veterin&amp;auml;rmedizinische Forschung&amp;nbsp;auch der Frage, was diese neuen Tier&amp;auml;rzte medizinisch anders machen. Insbesondere die Beurteilung von ethischen Konflikten und die Schmerzbehandlung wurde dabei unter die Lupe genommen. Mit meist eindeutigem Ergebnis: Offenbar benutzen Tier&amp;auml;rzte, die einen Studienabschluss neueren Datums haben, h&amp;auml;ufiger Schmerzmittel nach Operationen. Das reflektiert zum einen den wissenschaftlichen Fortschritt, der Eingang ins Studium findet. Zum anderen gibt es auch Hinweise darauf, dass Frauen Schmerz von Tieren - zumindest auf den Skalen von Frageb&amp;ouml;gen - immer h&amp;ouml;her bewerten. Inzwischen haben die deutschen Veterin&amp;auml;re sogar ein Forum zum Austausch von neuen Informationen &amp;uuml;ber Schmerztherapien gegr&amp;uuml;ndet, &amp;quot;&lt;a target="_blank" href="http://www.i-tis.de/home"&gt;Itis&lt;/a&gt;&amp;quot;, die &amp;quot;Initiative tiermedizinische Schmerztherapie&amp;quot;, die Wissen zusammentragen will, gerade weil Schmerz bei Tieren immer noch viel zu h&amp;auml;ufig &amp;uuml;bersehen oder nicht ad&amp;auml;quat behandelt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schmerz beim Tier war auch ein zentrales Thema des &lt;a target="_blank" href="http://www.veterinaerwissen.de/frankfurter-tieraerztekongress/150/95/31699/"&gt;10. Frankfurter Tier&amp;auml;rztekongresses&lt;/a&gt; in Wiesbaden. Einige Konflikte des Berufsstandes blieben hier ausgespart, das Programm war gezielt auf Pferdetier&amp;auml;rzte und Kleintierpraktiker zugeschnitten, so dass die Lebensmittel- und Landwirtschaftsfragen ausgeklammert wurden. Doch dass man es mit einer besonderen Berufsgruppe zu tun hatte, wurde dennoch an manchen Stellen deutlich, dort zum Beispiel, wo ein emeritierter Hochschullehrer eine Referentin mit den Worten vorstellte,&amp;nbsp;deren Chef&amp;nbsp;behandele seine Mitarbeiter auf Augenh&amp;ouml;he - damit sei er eine Rarit&amp;auml;t. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht ein Scherz. Der&amp;nbsp;Frankfurter Tier&amp;auml;rztekongress jedenfalls wird schon seit&amp;nbsp;seiner Gr&amp;uuml;ndung Ende der neunziger Jahre in&amp;nbsp;veterin&amp;auml;rmedizinischen Kreisen sehr ernst genommen und hat auch &amp;uuml;berregional Bedeutung erlangt. Er gilt als einziger deutscher Kongress, der direkt aus der Praxis entstanden und f&amp;uuml;r Praktiker konzipiert ist - ohne direkte universit&amp;auml;re Anbindung. So m&amp;uuml;ssen&amp;nbsp;die dort gehaltenen Vortr&amp;auml;ge sich immer daran messen lassen, wie&amp;nbsp;n&amp;uuml;tzlich sie f&amp;uuml;r praktizierende Tier&amp;auml;rzte sind - ein strenger Anspruch in einem Metier, in dem Wissen die&amp;nbsp;&lt;a target="_blank" href="http://www.faz.net/aktuell/politik/christina-hucklenbroich-ein-herz-fuer-tieraerzte-11068851.html?selectedTab=comments&amp;amp;tabCounter=1&amp;amp;showMarginalSlot=1"&gt;h&amp;auml;rteste W&amp;auml;hrung&lt;/a&gt; ist - ja manchmal sogar die einzige, denn&amp;nbsp;gering entlohnte oder sogar unbezahlte Stellen werden gerade dort angeboten, wo junge Tier&amp;auml;rzte hoffen k&amp;ouml;nnen, &amp;quot;etwas zu lernen&amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://faz-community.faz.net/cfs-file.ashx/__key/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/tierleben/Fotokatze.JPG" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Manschette am Katzenschwanz: Das moderne Blutdruckmessger&amp;auml;t kostet 1600 Euro.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der&amp;nbsp;Vortrag von Sabine Tacke von der Justus-Liebig-Universit&amp;auml;t Gie&amp;szlig;en jedenfalls war hochgradig praxisrelevant: &amp;quot;Schmerzmanagement beim multimorbiden Patienten&amp;quot; hie&amp;szlig; er und&amp;nbsp;streifte damit einen Bereich der Tiermedizin, der immer gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Bedeutung erlangt: die Geriatrie. Tiere werden immer &amp;auml;lter, die Bindung ihrer Halter an&amp;nbsp;sie immer enger; das erfordert eine Medizin, die auf alternde, oft multimorbide - also an vielen&amp;nbsp;Gebrechen gleichzeitig erkrankte - Tiere zugeschnitten ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jeder kenne den Fall,&amp;nbsp;begann Tacke: &amp;quot;Der typische Yorkshire-Patient, schlechter Zahnstatus,&amp;nbsp;dreizehn, vierzehn, f&amp;uuml;nfzehn Jahre alt, mit einer Fraktur, und wo es dann hei&amp;szlig;t: Wir haben uns nicht getraut, den Patienten in Narkose zu legen.&amp;quot; Das jedoch, stellte die Referentin klar, sei nicht zu akzeptieren: Tier&amp;auml;rzte h&amp;auml;tten die Pflicht, auch multimorbide Patienten mit einer An&amp;auml;sthesie&amp;nbsp;zu versorgen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie das auch bei schwer kranken und geschw&amp;auml;chten Patienten m&amp;ouml;glich sein soll, erkl&amp;auml;rte Tacke dann im einzelnen: Sie wies auf die M&amp;ouml;glichkeit hin, Schmerztherapien miteinander zu kombinieren und etwa Physiotherapie hinzuzuziehen, die bei einer gezielten Indikation weniger Nebenwirkungen hat. Zum anderen erkl&amp;auml;rte sie, welche Folgen Organst&amp;ouml;rungen haben - etwa eine Leber- oder Niereninsuffizienz oder&amp;nbsp;Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Letztere sorgen beispielsweise daf&amp;uuml;r, dass die Metaboliten von Schmerzmitteln langsamer ausgeschieden werden, weil die Nierendurchblutung sich verschlechtert. Zudem ist die Kreislaufzeit erh&amp;ouml;ht, deshalb tritt die Wirkung sp&amp;auml;ter ein. Tacke diskutierte auch einzelne Substanzen,&amp;nbsp;etwa Lidocain, das bei der Katze zu Herzrhythmusst&amp;ouml;rungen f&amp;uuml;hren kann. Die Fachwelt ist gespalten: &amp;quot;Es gibt zwei Lager&amp;quot;, sagte Tacke, &amp;quot;die einen sagen, mach es, schau was passiert und setz es ab.&amp;quot; Sie aber finde, man solle bei multimorbiden Patienten nicht erst ein Symptom hervorrufen, das man dann therapieren muss. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei alldem sei immer die Aufkl&amp;auml;rung des Patientenbesitzers zu beachten: &amp;quot;Was macht der Patientenbesitzer als erstes, wenn Sie etwas verschreiben? Er googelt.&amp;quot; Aus den Mienen und dem Nicken der Zuh&amp;ouml;rer sprach die leidvolle Erfahrung, die sie&amp;nbsp;damit schon gemacht hatten. Ein Arzt, der bar bezahlt werden muss, ohne dass es gesetzliche Kassen gibt, wird offenbar mit viel &lt;a target="_blank" href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/jutta-ziegler-hunde-wuerden-laenger-leben-wenn-so-geht-die-sachkenntnis-vor-die-hunde-1657375.html"&gt;Misstrauen&lt;/a&gt; von den Patienten bzw. ihren Besitzern be&amp;auml;ugt.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://faz-community.faz.net/cfs-file.ashx/__key/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/tierleben/Fotokaninchen.JPG" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Sind Trichter schon wieder out? Weicher Tierkragen f&amp;uuml;r Kaninchen, die ihre Bauchnaht nicht&amp;nbsp;selbst auftrennen sollen&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch zur Therapie chronischer Schmerzen positionierte Sabine Tacke sich - in der Veterin&amp;auml;rmedizin ein h&amp;auml;ufiges Problem, etwa wenn &amp;auml;ltere Hunde Arthrose entwickeln. &amp;quot;Die Lebensqualit&amp;auml;t f&amp;uuml;r den Patienten muss gew&amp;auml;hrleistet sein - auch wenn man die Lebensdauer eventuell etwas verk&amp;uuml;rzt&amp;quot;, bezog die Veterin&amp;auml;rmedizinerin Stellung. Multimodal m&amp;uuml;sse die Schmerztherapie sein, bei Arthrose hei&amp;szlig;e das zuallererst Gewichtsreduktion. Und dann erinnerte sie sich an ihre Zeit als Assistenztier&amp;auml;rzten nach dem Studium. &amp;quot;Im tiefsten Schwarzwald&amp;quot; sei das gewesen. &amp;quot;Ein Patient mit Arthrose kommt und der Chef sagt: &amp;#39;Der muss abnehmen.&amp;#39; Dann schaut er den Besitzer an und sagt: &amp;#39;Ihnen w&amp;uuml;rd das auch nicht schaden.&amp;#39;&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Lacher im Publikum klingen ein bisschen schockiert - und ein bisschen wehm&amp;uuml;tig. Andere Zeiten waren das, in denen die Kleintiermedizin nur ein zweites Standbein war, der Hauptverdienst &amp;uuml;ber die Versorgung von Nutztieren auf Bauernh&amp;ouml;fen floss, damals im Schwarzwald. Da konnte man sich so ein paar dreist-neckende Bemerkungen den Kunden gegen&amp;uuml;ber leisten. Kam ein Hund weniger, tat das nicht weh. Doch heute geht der Trend zur Spezialisierung, wer Rinder behandelt, beschr&amp;auml;nkt sich meist ganz darauf, wer Kleintiere macht, wird oft noch zum Experten f&amp;uuml;r nur ein Organsystem. Die Zahlungsmoral wird schlechter, die Anspr&amp;uuml;che der Kunden steigen, und dann das leidige Internet: Heute w&amp;uuml;rde der auf sein Gewicht angesprochene Hundebesitzer sich wohl auf einem Bewertungsportal oder in einem Tierforum &amp;uuml;ber den unsensiblen Landpraktiker auslassen, und die Folgen f&amp;uuml;r die Praxis w&amp;auml;ren ganz andere.&lt;/p&gt;&lt;div style="clear:both;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://faz-community.faz.net/aggbug.aspx?PostID=155560" width="1" height="1"&gt;</description></item><item><title>Wie weiter mit Thukydides?</title><link>http://faz-community.faz.net/blogs/antike/archive/2012/05/15/wie-weiter-mit-thukydides.aspx</link><pubDate>Tue, 15 May 2012 06:24:00 GMT</pubDate><guid isPermaLink="false">68b01981-ddee-435a-beae-d517aebbb25e:153573</guid><dc:creator>Uwe Walter</dc:creator><slash:comments>2</slash:comments><description>Von Jacob Burckhardts Interpretation der einst ber&amp;uuml;hmten Gefallenenrede des Perikles im zweiten Buch der Geschichte des Peloponnesischen Krieges aus der Feder von Thukydides war hier schon die Rede. Auch die Teilnehmer einer Tagung zu diesem Autor, die k&amp;uuml;rzlich im Rahmen des Berliner altertumswissenschaftlichen Exzellenzclusters TOPOI stattfand, fanden immer wieder Anla&amp;szlig;, auf diese Rede zur&amp;uuml;ckzukommen (&amp;bdquo;Between Anarchy and Order. Herrschaftskonzeptionen bei Thukydides&amp;quot;...(&lt;a href="http://faz-community.faz.net/blogs/antike/archive/2012/05/15/wie-weiter-mit-thukydides.aspx"&gt;read more&lt;/a&gt;)&lt;img src="http://faz-community.faz.net/aggbug.aspx?PostID=153573" width="1" height="1"&gt;</description><category domain="http://faz-community.faz.net/blogs/antike/archive/tags/Rezeption/default.aspx">Rezeption</category><category domain="http://faz-community.faz.net/blogs/antike/archive/tags/Thukydides/default.aspx">Thukydides</category><category domain="http://faz-community.faz.net/blogs/antike/archive/tags/Perikles/default.aspx">Perikles</category><category domain="http://faz-community.faz.net/blogs/antike/archive/tags/TOPOI/default.aspx">TOPOI</category></item><item><title>Ein Engel in Nachkriegsdeutschland</title><link>http://faz-community.faz.net/blogs/comic/archive/2012/05/14/ein-engel-in-nachkriegsdeutschland.aspx</link><pubDate>Mon, 14 May 2012 11:54:00 GMT</pubDate><guid isPermaLink="false">68b01981-ddee-435a-beae-d517aebbb25e:155541</guid><dc:creator>Andreas Platthaus</dc:creator><slash:comments>0</slash:comments><description>Man darf erfreut und gespannt sein: Mit „Annas Paradies&amp;quot; beginnt Daniel Schreiber ein deutsches Genrekunststück. Sein Comic ist gut gezeichnet und mitreißend erzählt. Was kommt da wohl noch?...(&lt;a href="http://faz-community.faz.net/blogs/comic/archive/2012/05/14/ein-engel-in-nachkriegsdeutschland.aspx"&gt;read more&lt;/a&gt;)&lt;img src="http://faz-community.faz.net/aggbug.aspx?PostID=155541" width="1" height="1"&gt;</description></item><item><title>Alles Liebe für Oma</title><link>http://faz-community.faz.net/blogs/balance-akt/archive/2012/05/14/alles-liebe-fuer-oma.aspx</link><pubDate>Mon, 14 May 2012 09:04:00 GMT</pubDate><guid isPermaLink="false">68b01981-ddee-435a-beae-d517aebbb25e:155516</guid><dc:creator>Bettina Weiguny</dc:creator><slash:comments>0</slash:comments><description>&lt;p&gt;Der&amp;nbsp;Muttertag w&amp;uuml;rde kein Spa&amp;szlig; werden, ich&amp;nbsp;wusste es: Hannes h&amp;uuml;pft vor lauter Aufregung schon vor dem Morgengrauen in unser Bett und dr&amp;uuml;ckt mir ein verbeultes, herzf&amp;ouml;rmiges Etwas ins Gesicht, das seit Tagen mit alten Taschent&amp;uuml;chern, Pusteblumen und einem Rest Schokohase in seiner Kindergartentasche vor sich hin rottet. &amp;bdquo;F&amp;uuml;r Dich, Mama. Habe ich gebastelt&amp;quot;, sagt er, und&amp;nbsp;da&amp;nbsp;es mir nicht gelingt, mich auf der Stelle tief beeindruckt und begl&amp;uuml;ckt zu zeigen, rauscht er br&amp;uuml;llend von dannen, um bei den gro&amp;szlig;en Schwestern Trost zu finden, &amp;bdquo;weil die Mama so fies ist.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da nimmt die Katastrophe ihren Lauf: Die M&amp;auml;dchen - derart unsanft und zur Unzeit geweckt - r&amp;auml;chen sich sofort an dem kleinen Kerl, die Dezibel &amp;uuml;berschreiten die zul&amp;auml;ssige H&amp;ouml;chstgrenze, von nebenan hagelt es &amp;uuml;ble Schimpftiraden, Fenster knallen, T&amp;uuml;ren sowieso. Das Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck geht im Gezeter unter. Jule, die Gr&amp;ouml;&amp;szlig;te,&amp;nbsp;tr&amp;auml;gt maulend ein Gedicht vor, blo&amp;szlig;es St&amp;uuml;ckwerk leider. Nina&amp;nbsp;r&amp;uuml;ckt ihr Geschenk&amp;nbsp;gar nicht erst&amp;nbsp;raus&amp;nbsp;und verschanzt sich&amp;nbsp;schmollend im Zimmer. Aus Versehen stellt die&amp;nbsp;Zeitung erz&amp;uuml;rnte Leser auf mein Handy um, Opa Achim braucht dringend Support, weil er Opfer einer b&amp;ouml;sen Spam-Attacke geworden ist (&amp;bdquo;Dar&amp;uuml;ber m&amp;uuml;sstest Du mal schreiben.&amp;quot;). Jule w&amp;uuml;sste gerne, wer eigentlich diese Julija Timoschenko ist und ob Hannelore Kraft die neue Kanzlerin ist, mein Mann&amp;nbsp;verlangt&amp;nbsp;ultimativ&amp;nbsp;die&amp;nbsp;fertige&amp;nbsp;Lohnsteuer-Erkl&amp;auml;rung von mir. &amp;quot;Jetzt.&amp;quot; Ich suche verzweifelt sieben Jahre alte Interview-Aufzeichnungen, die unser Hausjustitiar angefordert hat, der Ausflug zum Hambacher Schloss endet trotz&amp;nbsp;Sonnenschein und&amp;nbsp;einer Riesenportion&amp;nbsp;Eis f&amp;uuml;r alle&amp;nbsp;in Tr&amp;auml;nen. Abends ermittelt dann auch noch die politisch &amp;uuml;berkorrekte Lena Odenthal gegen kriminelle Jugendliche, das mag ich gar nicht. Und dann, w&amp;auml;hrend G&amp;uuml;nther Jauch mich in den Halbschlaf talkt, schrecke ich auf: Oh nein, ich habe Oma Heidi vergessen, wie konnte ich blo&amp;szlig;. Auf diesem Wege: alles Liebe zum Muttertag. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;div style="clear:both;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://faz-community.faz.net/aggbug.aspx?PostID=155516" width="1" height="1"&gt;</description></item></channel></rss>
