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Ad hoc

iPhone und iPad grüßen: Neue Betriebssysteme für Mac und PC

18. Februar 2012, 09:20 Uhr

Die Börse glaubt an zwei Renner: An das neue Betriebssystem „Windows 8" von Microsoft und an den fortgesetzten Erfolg von Apple, der sich, mit Blick auf den Mac-Personalcomputer, bald ebenfalls auf ein neues Betriebssystem stützen soll. Beide Programme der alten Rivalen haben etwas gemeinsam: Die Bedienung von Windows- und von Mac-Computern nähert sich dem Umgang mit Smartphones und Tabletcomputern an. Denn die verkaufen sich wie verrückt. Apple hat allein 2011 mehr mobile Geräte verkauft, als in den vergangenen 28 Jahren zusammen traditionelle Mac-Computer losgeschlagen wurden. Ein Nutzer, der an ein iPhone oder iPad gewöhnt ist und nun auch den Kauf eines Apple-Computers in Erwägung zieht, soll sich auf dem Mac möglichst wenig umstellen. Microsoft geht noch einen Schritt weiter: Der Konzern lässt „Windows 8" exakt so aussehen wie sein mobiles Betriebssystem - mit der klaren Intention, es auch über einen berührungsempfindlichen Bildschirm bedienbar zu machen. Hier bleibt der größte Unterschied; denn so weit geht Apple nicht. Allerdings hat Apple mehr zu verlieren und Microsoft mehr zu gewinnen. Denn bisher will von Windows' Tabletcomputern niemand etwas wissen.

 

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Veröffentlicht 18. Februar 2012, 09:20 von Carsten Knop
Kommentare

Buzzi-Club

21. Februar 2012, 00:53

http://buzzi-club.com

Apple hat von Microsoft gelernt. Windows ist damals an Apple vorbei gezogen, weil Windows es den "kleinen" Programmierern der Welt leichter machte Shareware für Windows zu programmieren, was besonders für die schnelle weltweite Verbreitung sorgte. Schnell gab es für alle Lebenslagen Software, die exklusiv nur auf Windows-PCs lauffähig war. Der Wildwuchs sorgte zwar regelmäßig für den berühmten Blue Screen, es half Microsoft aber auch, sich aus dem unendlichen Pool die Rosinen rauszupicken und das Betriebssystem ständig zu verbessern.

Apple ist mit dem App Store der eigentlich größte Wurf gelungen. Es werden weltweit Apps bis zum Abwinken produziert und auch Apple bedient sich nun schamlos aus dem unbezahlbaren Kreativpool. Sie haben aber aus den damaligen Wildwuchs-Fehlern Microsofts gelernt und geben den Programmieren strikte Richtlinien vor. Die Programmierer müssen sich dran halten, sonst haben sie keine Chance ihr Produkt in den App Store zu bringen. Und Apple hat natürlich den Vorteil, dass sie die Hardware vorgeben.

Ich denke, dass Microsoft sich mehr um seine Marktanteile bei Desktop-PCs sorgen muss, als Apple sich um seine bei Tabletcomputern.

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