08. November 2009
Das Anliegen des Anrufers klang durchaus ungewöhnlich: Er habe das Gefühl im falschen Körper zu leben, er lebe im Körper eines nicht behinderten Menschen, fühle aber wie ein Mensch mit Querschnittlähmung. Der Anrufer möchte...
Leben, Sterben und die Vorstellungen von Lebensqualität werden zunehmend durch medizintechnische Möglichkeiten geprägt und geformt. Oliver Tolmein verfolgt, was in den Labors der Reproduktionsmediziner auf Intensivstation, vor und nach genetischen Diagnosen, in Pflegeheimen und Hospizen gesagt, gedacht und gemacht wird. Er befasst sich auch damit, wie die Politik das Leben Behinderter prägt. Und er beobachtet, wie sich die Welt der Wissenschaft, die Welt der Wünsche und die Welt der Normen gegenseitig verändern: Wer hat hier was noch unter Kontrolle?
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