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Die Krise ist tot! - Es lebe die Krise!

21. Oktober 2009, 15:13 Uhr

Der kritische Zeitgenosse liest die Nachrichten und reibt sich verwundert die Augen. Die Konjunkturprognosen werden allerorten nach oben korrigiert und die Wirtschaft freut sich über erste Anzeichen einer Erholung bei den Auftragseingängen. Noch größer ist die Freude der Banker angesichts von sich abzeichnenden neuerlichen erklecklichen Bonuszahlungen. Der Weltuntergang ist abgesagt. Zu schön um wahr zu sein? Der Küstenbewohner weiß, wenn das Wasser sich nach einem Beben plötzlich zurückzieht, ist ein Tsunami im Anmarsch. Daher aufgepasst: Wie eine Monsterwelle können leicht die maroden Staatsfinanzen alle Wohltaten, die über Konsumenten und Produzenten ausgeschüttet worden sind, hinwegspülen. - Das Diktum Albert Einsteins, demnach ein Problem niemals auf derselben Bewusstseinsebene gelöst werden kann, auf der es entstanden ist, gilt es an dieser Stelle in Erinnerung zu rufen. Der Patient arbeitet wieder, aber er ist nicht gesund.

Beste Grüße & Carpe Diem

Ralf Borlinghaus

 

Veröffentlicht 21. Oktober 2009, 15:13 von Dr. Ralf Borlinghaus
Kommentare

dunnhaupt

31. Oktober 2009, 00:43

Alle Krisen haben irgendwann einen Anfang, und sie haben auch irgendwann mal ein Ende.  Man sollte sich das Leben nicht selbst vermiesen, indem man bei jeder Katastrophe schon wieder die nächste erwartet, anstatt die Ruhepause zu genießen.  Mach es wie die Sonnenuhr, und zähl die heitren Stunden nur.

Paul

03. November 2009, 22:32

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Hi,

schöne Worte. Ich denke die Medien und vor allem die allgemeine Wirtschaftsdunst wird sich noch umschauen. Alle dachten Sie bekommen was von dem Kuchen ohne große Risiken. Doch Banken und führende Unternehmen haben den Mund groß gehabt - bis zum Knall. Und wer ist der Dumme der Geschichte? Der Staat bzw. die Bundesländern und nicht zu letzt der Steuerzahler - der Bürger.

Man spricht nicht ohne Grund von der Finanzblase.

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