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Ding und Dinglichkeit

Schütze, kenne Deine Grenzen! - Der Kugelschuss

23. November 2011, 13:00 Uhr

„Nicht die Dinge bringen die Menschen in Verwirrung,
sondern die Ansichten über die Dinge"
Epiktet

Ich muss ein Beichte ablegen: In meinem ersten Blogbeitrag zum Thema Jagd (Das Jagdmesser oder wie nah komme ich meinem Steak) habe ich den Jäger beschrieben, wie ich ihn mir wünsche und habe beiseite geschoben, wie es tatsächlich um die Moral so manchen Jägers steht. Das muss nachgeholt werden, es wäre unverantwortlich ein Idealbild stehen zu lassen, wenn doch die Diskrepanz zur Realität regelmäßig Wutanfälle auslöst, - übrigens nicht nur bei mir, anderen Jägern geht es ähnlich. Deswegen soll dieser Angriff nicht der allgemeinen Jägerschaft gelten, sondern jenen beschämenden Einzelnen, die immer noch meinen, die Jagd sei ein Sport.

Zurzeit ist Hochsaison in deutschen Wäldern. Jedes Wochenende tönen Hörner durch die rot und gelb gefärbten Wälder, das Wild kommt auf die Läufe und versucht, den Treibern zu entkommen, die Hunde folgen mit enthusiastischem Gebell ihren Spuren. Schüsse knallen wie an Silvester. Doch nicht jeder von ihnen tötet, manche verletzen nur. Darauf ist man vorbereitet bei Bewegungsjagden, die Tiere werden schließlich nicht angepflockt und aus idealer Distanz in Breitseite vorgeführt, sodass ein Schuss das Blatt, also die Herzgegend, kaum verfehlen kann. Ohne Bewegungsjagden wäre der Abschussplan im Revier nicht einzuhalten, der das natürliche Gleichgewicht im Wald bewahrt. Der Nutzen einer Drückjagd steht außer Frage.

Liegt ein Tier nicht sofort im Schuss und bricht auch nicht wenige Meter später zusammen, wird eine Nachsuche mit Hund angesetzt. So brutal es für den Nicht-Jäger klingen mag, der nicht tödliche Schuss ist einkalkuliert. Mehrere Hundeführer mit ausgezeichneten Tieren stehen deswegen bei jeder dieser Jagden bereit. Das Risiko wird in Kauf genommen und die traurige Wahrheit ist: Nicht alle getroffenen Tiere kann man einholen und erlösen. Ich möchte behaupten: Bei jeder Jagd gibt es Nachsuchen, die erfolglos bleiben.

Dennoch, Fehlschuss ist nicht gleich Fehlschuss; doch der eine ist ein Unfall und der andere beruht auf Übermut und Selbstüberschätzung. Ich möchte Ihnen von einer Begebenheit erzählen, bei der meine Ohren vor Zorn zu klingeln angefangen haben.

Meinem Hochsitz nähern sich zwei Stück Rotwild, beide weiblich. Vorweg die Mutter, ihr folgt das Kalb. Schon im Anmarsch zwischen dichtem Gestrüb merke ich, dass das Alttier stark wankt, als hätte es Wodka statt Wasser getrunken. Tatsächlich sehe ich, als sie auf die Schneise treten, dass es den Vorderlauf schont. Mein Schuss fällt, drei Sprünge noch, dann bricht sie zusammen, es ist vollendet. Das Junge jagt davon. Hoffentlich ist es tough genug, dass es den Winter gut übersteht. Bis zu den entbehrungsreichen Monaten ist es noch ein bißchen hin, die Chancen stehen nicht schlecht. Dennoch, ideal ist das nicht.

Als ich mir nach der Jagd das Tier ansehe, wird schnell klar, dass ein Schuss den Lauf zertrümmert hat. Ein Schuss, der nicht einmal im oberen Drittel des Beins eingeschlagen ist, was sich mit einem kleinen Verriss beim Abkommen noch erklären ließe. Nein, er traf tief unten kurz über den Schalen. Man muss sich das mal vorstellen: So ein Alttier ist größer als ein Pony! Und, nicht nur, dass der Schütze dermaßen miserabel getroffen hat, er schoss auch noch auf das falsche Stück. Niemals schießt man das führende Tier, immer den Nachwuchs.

Doch damit nicht genug: Nach der Jagd, als alle Schützen zusammen kommen und angeben, was sie geschossen haben und ob bei ihnen eine Nachsuche durchgeführt werden muss, macht keiner eine Meldung, der man mein angeschossenes Stück zuordnen könnte. Auch noch feige, vor dem Jagdherrn das Maleur zuzugeben! Auch noch verantwortungslos, wenigstens eine Kontrollsuche beim Anschuss zu erwirken! Auch noch kaltherzig, dieser Schütze! 

Kaltherzigkeit ist leider eine verbreitete Krankheit unter Jägern. Gleich am Abend bewies sie sich mir erneut, als ich einem Schützen von meinem Erlebnis erzählte.

Kommentar Nr. 1:

„Wenn nur sichere Schüsse abgegeben werden, kommt auch keine Strecke zusammen."

Kommentar Nr. 2:

„Vielleicht hättest du gar keinen Jagderfolg gehabt, wenn es hochflüchtig an dir vorbeigekommen wäre."

Bei solchen Reaktionen platzt mir beinahe die Pulsader, weil sie so stark zu pochen beginnt. Die Jagd ist nicht zum experimentieren da. Wer wissen will, wie gut er trifft, soll ins Schießkino gehen oder Sportschütze werden.

Und, der Wald ist kein Fußballfeld, wo einer dem anderen einen Torschuss vorbereitet. Wäre das Alttier zweihundert Meter weiter aus der Dickung gekommen, hätte ich nichts machen können.

Schlimm genug, dass dieser Schütze an Selbstüberschätzung und mangelnder Sorgfalt leidet. Doch wenn solche Fehler vom sozialen Umfeld nicht mehr verurteilt, sondern heruntergespielt werden, dann sind wir auf dem falschen Weg. Ich fordere eine Korrektur!

Veröffentlicht 23. November 2011, 13:00 von Sophie von Maltzahn
Kommentare

Jeeves

23. November 2011, 13:13

http://jeeves.blogger.de

Ein Ausflug in den Spreewald mit abendlicher Bootsfahrt durch die Kanäle wäre wunderba gewesen, alles ist schon fast dunkel, alles ist ruhig, nur ein wenig plätschert das Ruder...

...wenn da nicht der einheimische Ruderer wäre, der stolz und ununterbrochen davon plapperte, wie er als Jäger-Neuling endlich mal mit dabei sein durfte, beim eingeschworenen Spreewanldjägerverein und wie man dann die Viecher gejagt und abgeschossen hat, wie man das dann gefeiert hat und wie man dann die Beute fachmännisch auseinander nahm. Es wurde blutig und sehr eklig.

Ich weiß nicht, wie's den andern etwa zehn im Boot mitsitzenden Touristen ging, denn ich saß ganz vorn und schaute nicht nach hinten, auch war es, wie gesagt, schon recht dunkel. Aber mir wurde es zuviel. Laut forderte ich den rudernden, laut plappernden "Jäger" auf, endlich mal die Klappe zu halten. Was er dann prompt tat. Von den anderen kam nix. Irgendwie war's peinlich. Ich weiß bis heute nicht: für mich? für den Jäger-Ruderer?

Zuvor waren wir alle natürlich in einem Restaurant, da gab's sogar ein kleines Jägerkonzert mit Jagdhörnern, gespielt von Männern in Jägerkluft. Es war sehr laut ...und wohl gerade Jagdsaison.  

Das war mein letzter Besuch dort. Positive Gefühle für Jäger sind nicht dazugekommen.

Sophie von Maltzahn

23. November 2011, 13:27

Nicht umsonst ist der röhrende Hirsch zum Sprichwort geworden :-)

Franziska

23. November 2011, 13:57

http://www.sofrannifinesse.com/

Guter Artikel, teile deine Meinung zu 100%! Feige Rambos haben auf Jagden nichts zu suchen.

Bergfex

23. November 2011, 14:00

Ein herrlicher und dringend notwendiger Beitrag! Wie ich schon im ersten Jagdblog kommentiert habe: „Jeder Schütze muss selbst entscheiden, wann er letztendlich den Finger krumm macht. Eine gesunde Selbsteinschätzung und eiserne Disziplin machen den wahren Jäger aus und unterscheidet ihn vom reinen „Schiesser“.

Zur dieser gesunden Selbsteinschätzung kommt noch hinzu, dass sich jeder Jäger der Verantwortung bewusst sein sollte, die er bei der Jagd trägt. Ein krankgeschossenes Stück Wild zu melden und eine Nachsuche anzufordern ist für einen anständigen Jäger keine Schande, sondern eine Selbstverständlichkeit. Es nicht zu tun ist einfach feige, unwaidmännisch und erbärmlich.

Schön, dass es in diesem Blog zu einer Selbstreflexion der Jäger kommt!

In diesem Sinne: WMH!

Jordanus

23. November 2011, 14:09

Schön, dass auch mal über so etwas gesprochen wird. Das Thema Jagd wird oft in den Medien zu undifferenziert behandelt. Hier wird immerhin deutlich, dass es solche und solche Jäger gibt. Kommentar Nr. 2 klingt fast ein wenig chauvinistisch.

Mir fehlte zum Jagdschein damals die Lust auf den Wald. Ich wollte nur ballern. Von daher ganz gut, dass ich gar nicht erst damit angefangen habe.

Kalchas

23. November 2011, 15:13

Ich kenne aus eigener Anschauung die Jagd, den Mastbetrieb, die Großschlachterei, den Fischmarkt, und einen Angler habe ich auch in der Verwandtschaft. Wenn es schon sein müßte, würde ich lieber von einem entsprechend ausgebildeten Fachmann (meinetwegen auch Fachfrau, aber das schon weniger gerne, da selbst Chauvi ♂) aus dem Hinterhalt erschossen als irgendeinem der anderen Verfahren zum Opfer zu fallen. Mit den Treib-, Drück-, Hetz- und Fuchsjagden ist das auch so eine Sache (s. o.).

Leider bin ich nicht so konsequent wie der Don, der sich von Torten ernährt.

Gruß K

Sophie von Maltzahn

23. November 2011, 15:20

Jaja, der Don.

Max

23. November 2011, 16:42

Guter Beitrag zum Geschehen "Aigles im Buchenwald". Nur liebe Frau v. Maltzahn, das Alttier hätte mit einem Vorderlaufschuss gut überleben und ihr Kälber durch den Winter bringen können. Das nächste Mal in so einem Fall: Finger gerade lassen und Wunde ausheilen lassen. Das wäre dann Waidgerechtigkeit par excellence.

Sophie von Maltzahn

23. November 2011, 16:50

Weiß man's?

Dr. Peter Niemann

23. November 2011, 18:25

Danke fuer die Jagdgeschichte! Ich teile als Reaktion hierauf meine mit Ihnen:

Es ging ein Jaeger einst jagen: Breitschultrig und trotz seiner 63 Lenzen kraftstrotzend. Er war die Lokaljagd und das im Mittleren Westen zu erjagende Vieh - Rehe, Fasane, Enten, Elche und gelegentliche Baeren - leid. Er wollte wirkliche Jagd erleben und ging daher fuer drei Wochen in das ehemalige Suedrhodesien, heute besser bekannt als Simbabwe. Das Safariziel war einfach: Sieben Grosztiere erjagen und ihre Trophaeen einsammeln: Nashorn, Giraffe, Elephant und andere Spezies, deren Namen ich vergasz.

Er jagte erfolgreich und berichtete, wie er sich beispielsweise dem erlegten Elephanten naeherte, eingedeckt mit Tausenden von Zecken. Wie er diese Zecken abkratzte und einige ihn befielen. Wie er an die Trophaee kam und welcher Art das war blieb sein Geheimnis.

Er blieb eine Woche laenger im Simbabwe - zum Feiern.

Zwei Wochen spaeter dann im Krankenhaus, Fieber, septischer Schock. Die Ursache, Rickettsia africae, war mit Doxyzyklin leicht zu therapieren und nach wenigen Tagen Intensivstation konnte er wieder zur Jagd zurueckkehren.

An der Reaktion auf diese Geschichte in meinem Kollegenkreis erkannte man, wer von uns Nichtjaeger (also Sammler), wer Jaeger war: Diejenigen, die ihm volle Genesung wuenschten und sich ueber seinen Jagderfolg freuten, waren Jaeger in reinster Form. Alles andere Schattierungen eines Sammlertypus.

Sophie von Maltzahn

23. November 2011, 18:39

Das kann ich gut verstehen, die Großwildjagd führt nochmal ganz andere Geschmacksgrenzen auf in mitteleuropäischen Kreisen. Ist es das Exotische daran? Die durchwachsene Haltung zu den Kolonialzeiten? Angst, dass seltene Tierarten bedrängt werden? Ich tue mich schwer mit einer Festlegung, was richtig und falsch ist.

Raoul

23. November 2011, 20:31

http://www.goodnewstoday.de

Danke für ihren Beitrag. Die Jagd ist notwendig, aber eben auch mit Verstand und dem Versuch die Würde des Tieres auch im Augenblick des Schusses nicht zu verletzen, so paradox es auch klingen mag. Was absolut fehl am Platze ist sind etwaige Mannbarkeitsrituale, Statusdenken und das Hervorheben des Egos, denn genau darum geht es in diesem Moment nicht.

Foersterliesel

23. November 2011, 21:26

Bravo!

Leider, viele Jäger sind kaltherzig, dumm und miserable Schützen. Obwohls bekannt ist,  werden sie oft weiterhin eingeladen; ich mag Gesellschaftsjagden überhaupt nicht. Schlechte Schützen sind auch für Treiber, Hunde und Gäste eine Gefahr.

Ingeborg

23. November 2011, 22:47

Dem Don würden die Blutflecken auf seinen Silbertabletts einätzen. Die trockenen Tartenkrümel braucht er nur wegzukippen. Und wenn er schießt wie er Auto fährt, ist der Jahrmarkt in beiden Fällen die bessere Wahl. Waidmannsheil!

bettelbaron

23. November 2011, 23:43

Das waren noch Zeiten als der Fürst Henckel zu Donnersmarck in seinen schlesischen Wäldern Willem Zwo ein Känguruh vor die Flinte laufen liess.  Seiner Majestät Abschusslisten kennzeichneten ihn als primitiven Schießer.

Der Fürst zu Pleß hingegen hielt sich Wisente, die sich allerdings bald daneben benahmen, wie man Hugos Waldzeitung von 1869 entnehmen kann: "Die Ure des Plesser Wildgatters stammen bekanntlich von einem Paare, welches der Fürst vor ca. 10 Jahren von Sr. Majestät dem Kaiser von Russland zum Geschenk empfangen hat. Die von diesem Stammeltern-Paare gewonnenen jungen Stiere betrugen sich gegen den russischen Ahnherrn in so respektwidriger und ungemüthlicher Weise, daß der Fürst um den ewigen Raufereien, Verletzungen und dem fortwährenden Kampfgebrüll ein Ende zu machen sich entschloß: den Patriarchen abschießen zulassen. Der kolossale Stier wurde zu 700 Pfd. angesprochen und hat durch einen Doppelschuß auf ́s und hinter das Blatt ein schnelles, jagdgerechtes Ende gefunden."

Ich halte es mit Ortega y Gasset: "Und das ist es nun, warum sie jagen. Wenn sie die ärgerliche Gegenwart satt haben, wenn sie es müde sind, 20. Jahrhundert zu sein, dann nehmen sie die Flinte, pfeifen ihrem Hund, gehen in den Wald und geben sich für ein paar Stunden oder ein paar Tage dem Vergnügen hin, Steinzeitmensch zu sein."

Dr. Peter Niemann

24. November 2011, 05:30

Diese Internettexte verdienen stets eine Nachlese. Die Nachlese erlaubt dann weitergehende Rueckschluesse ueber das Publikum, dem Autor, dem Ich:

Mein Unvermoegen, mich vollstaendig in die Jagdsituation hineinzuversetzen - sieht man von einem im modernen Menschen fuer so vieles anzutreffende Empathiebehagen (Motto: "Gott, das arme Tier") ab - sehe ich in vielen anderen Texten wiedergespiegelt. Gott sei Dank, ich bin nicht allein im Nurbedingttextverstehen!

Jagen ist nicht mehr selbstverstaendlich - wir Menschen sind urbane Kreaturen neuerdings (19. Jahrhundert, das Jahrhundert als die Nomadenkultur systematisch eliminiert wurde). Jagdmoral wie oben geschildert ist nur schwer verstaendlich fuer uns Staedtler. Unser Defizit; wir solltens aendern. Den Waffenschein habe ich.

schlendrian

24. November 2011, 08:12

http://www.uli-wirth.de/

Gestern um die Mittagszeit habe ich selbst an einer Jagd teilgenommen, wenn auch "nur" als Fotograf. Die von Ihnen geschilderte Situation ist leider zutreffend, www.uli-wirth.de/blog. Damals habe ich den Jagdaufseher verständigt und wenige Tage später wurde dieses Kalb erlegt, denn ohne Alttier hätte es nicht überlebt und auch keinen Zugang zum Rudel mehr gehabt.               Und wie leichtsinnig und undiszipliniert Jäger sein können, habe ich schon fast am "eigenen Leib" erfahren müssen.www.uli-wirth.de/blog

bettelbaron

24. November 2011, 10:54

Ich bin sehr betrübt. Entweder ist mein nächtlicher Kommentar nicht freigeschaltet worden (was ich mir nicht vorstellen kann) oder aber er ist im Netzdickicht untergetaucht. Liebe SvM, können Sie mir mit einem Hinweis helfen? Zugegeben, der Beitrag hat/hätte mich nicht als Freund der "Leidenschaft, die Härte bildet" ausgewiesen.

Lukas Berlinger

24. November 2011, 11:39

Es ist schade, dass in der Öffentlichkeit die Jagd gern als Drückjagd gesehen wird, weil dies eine der wenigen Jagdformen ist, bei denen Journalisten und Fotografen gutes Material erhaschen können. Drückjagden machen aber nur den kleinsten Teil aus. Die meiste Strecke wird das Jahr über gemacht, und zwar ganz still: auf dem Hochsitz, im Morgengrauen oder in der Abenddämmerung. Meist ist der Ansitz vergebens, weil man keinen Anblick hat, und wenn, dann steht das Wild falsch, das Licht passt nicht – zu dunkel – oder vieles mehr. Der Schuss vom Hochsitz aber trifft zu 100 Prozent, weil das Gewehr eine saubere Auflage hat und der Jäger genug Ruhe. Fehlschüsse und damit Nachsuchen bei der Ansitzjagd sind extrem selten.

Sophie von Maltzahn

24. November 2011, 11:50

lieber bettelbaron, da ist er. nicht verschwunden, nur übersehen. Danke für Ihren süffisanten Beitrag!

icke

24. November 2011, 15:35

Nur eine Anekdote, die mich nachdenklich gemacht hat. Bei uns in der Familie sind keine Jäger. Mein Bruder hat sich wohl mal während des Studiums als Treiber verdingt, mein Mann in seiner Jugend Chamäleon und Vogel mit Steinschleuder erlegt, aber nichts rechtes.

In Frankreich ist Jagd, und man sieht die Reihen von Schützen in der Abenddämmerung auf den Feldern stehen. Da wir manchmal gerne über land fahren, sehen wir sie immer wieder. Klein-icke n°1 von der Höhe ihrer noch nicht fünf Jahre: was machen die denn da? - Jagen. Dann, nach einer nachdenklichen Pause: also, ich hätt' doch gern ein Gewehr. - Opa: sieh an, da kommt ein Urinstinkt durch. (Klein-icke zieht natürlich nicht mit Waffen in die Wälder)

Bonny

24. November 2011, 19:51

Sehr guter Beitrag!Sollten sich viele der Jagdscheininhaber und Frankonia-Jäger zu Herzen nehmen, die unter falscher Selbsteinschätzung, mangelnder Übung,...ja Jagd ist Übung und unter gesellschaftlichen Zwängen der jagdlichen Ausübung leiden und keine Ahnung haben!!! Die haben einfach nicht oft genug den Schuss gehört(haha Wortspiel)! Zu dem Artikel möchte ich aber noch hinzufügen, das jeder Schuss, auch der vermeintlich gefehlte, untersucht bzw. nachgesucht werden muss. Ich für meinen Teil, denke der Schütze hat das Kalb gefehlt und das mehrere Meter dahinter befindliche Stück(Alttier) den tiefen Laufschuss angetragen hat. Umso mehr darf die Aussage: "Ich habe gefehlt oder da ist schon nix" ohne eine korrekte Kontrolle des Anschusses bestehen bleiben. Die mangelnde Übung und damit verbunden die schlechten Schiessleistung und den unnötigen Qualen der Tiere, sollte durch vorgegebene Übungsnachweise(Schiesskino) geregelt werden. Und wer die Nachweise nicht erbringt, hat auf der Jagd nix zusuchen! Wuff Wuff

Zaungast

25. November 2011, 01:16

Die Flintenmunition auf dem letzen gezeigten Bild lässt Ihre Vorliebe für die Flinte erahnen. Die Büchse ist Ihnen wohl zu langweilig. Wäre es möglich, liebe SvM, dass die Hirschkuh von Ihnen mit Kaliber 12 zur Strecke gebracht wurde. ;-)

Sophie von Maltzahn

25. November 2011, 02:45

Ich lach mich schlapp.

HansMeier555

25. November 2011, 07:40

Amerika, du hast es besser!

.

Dort gibt es sie ja immer noch, die grenzen- und baumlose Prärie von Kanada bis runter nach Mexiko.

.

Nachdem alle Versuche, dieses Gebiet zu zivilisieren oder zu kultivieren (civitias = Stadt, feste Siedlung, cultura = Pflanzung, Ackerbau) in den letzten 200 Jahren grandios gescheitert sind, böte es sich an, dort eben wieder die riesigen, nach hunderttausenden zählenden, freitrampelnden Büffelherden zu züchten.

.

Dann hätten die Indianer wieder was zu tun, der Tourismus ein neues Ziel und der freie amerikanische Bürger endlich die Möglichkeit, sein Waffenarsenal in schlechten Zeiten auch mal zur Nahrungsbeschaffung zu nutzen.

HansMeier555

25. November 2011, 07:57

Rebisonisierung.

HansMeier555

25. November 2011, 08:01

Renomadisierung, in diesem Fall keine Strategie zur Währungsraumoptimierung.

bettelbaron

25. November 2011, 08:32

Um 2:45 Uhr jagen Sie aber hoffentlich ganz anderen Dingen nach.

Schnack

25. November 2011, 09:38

Deine Meinung zu diesem Schützen teile ich sehr, jedoch sollte man auch nicht vergessen, dass es sich hier um eine Minderheit handelt. Auch das soziale Umfeld akzeptiert so ein Verhalten nicht in der Mehrheit. Der Veranstalter der Jagd sollte darauf bedacht sein, genau diese schwarzen Schafe nicht mehr zu seiner Jagd einzuladen. Der Schütze wiederum sollte keine Jagd besuchen, wo der Jagdherr die Anwesenheit solcher Jagdgäste wünscht.

HansMeier555

25. November 2011, 09:57

Nicht so indiskret, Herr Aktaion.

bettelbaron

25. November 2011, 11:00

"Ich bin ein Mann, ich bin ein Jäger, / Ich jage junges zartes Fleisch. / Ich bin der männliche Erreger / und wen ich jage, ist mir gleich. / Nur wenn ich jagen kann, / nur dann bin ich ein Mann."

.

So das Lied.

.

Historisch gesehen ist das Jagen ja auch eindeutig geschlechtlich konnotiert und kodiert.  Es symbolisiert und reproduziert gleichermaßen eine vermeintlich stabile soziale wie auch eine geschlechtliche Ordnung. Das fängt bei der Herrenjagd an geht beim Damensitz weiter und hört beim Flintenweib (das sowohl die soziale wie die geschlechtliche Ordnung durcheinanderbringt und obendrein zumeist "rot" ist) auf. Wie verhält sich das bei Ihnen, werte SvM, heutzutage? Hat sich die Jagdpassion derart professionalisiert und der Entzauberung unterworfen, dass dergleichen keine oder eine nur untergeordnete Rolle spielt?

Sophie von Maltzahn

25. November 2011, 11:32

Es ist schon ganz gut aufgebrochen: Den Begriff "Flintenweib" benutzen nur die Spieper und Vorbehalte weichen auf, je mehr Frauen unter den Schützen sind. Und es werden tatsächlich immer mehr, denn eine zieht die andere nach.

Ich würde auch behaupten, eine Schützin hat ihren ganz eigenen Charme. Es steht ihr gut, und das mögen dann auch die Herren wieder gern.

Sophie von Maltzahn

25. November 2011, 11:33

Und, mein Onkel hat immer gesagt: Wenn eine Frau gut schießt, dann ist sie auch akzeptiert. Und der betrachtet das Treiben schon länger.

HansMeier555

25. November 2011, 12:04

Liebe Bettelbaron,

was Sie nicht sage.

Die griechische Mythologie wusste es besser.

HansMeier555

25. November 2011, 12:06

Aber wie würden Sie es finden,

wenn aller Preußen Kaiserin direkt aus dem Prunkschlafzimmer heraus auf die Vögel im Park schösse?

HansMeier555

25. November 2011, 12:07

Und träfe jedesmal...

HansMeier555

25. November 2011, 12:08

Sitzend im Morgenrock...

Peter Rauwolf

25. November 2011, 12:32

In meinem Jagdkurs war es so: Die besten Schützen waren die Mädels. Gnadenlos.

Sophie von Maltzahn

25. November 2011, 12:46

Parks, Gärten, Taubenschläge am Brunnen: Alles befriedete Bezirke.

Sophie von Maltzahn

25. November 2011, 12:47

Aber wenn die Kaiserin dann noch eine dicke Zigarre pafft, dann schieß ich sie - mit der Kamera.

bettelbaron

25. November 2011, 12:59

Dass die "Polarisierung der Geschlechtscharaktere" eine bürgerliche Erfindung war, ist mir schon klar, aber damit haben wir nunmal 200 lang Jahre leben müssen. Gottlob haben wir unter uns einen nimmermüden Künder des feudalen 21. Jahrhunderts.

.

Wer auf bewaffnete Frauen dies- und jenseits der Jagd steht, der möge einen Blick hierauf werfen: www.wired.com/.../chicks-with-guns

.

Alexandra & Truett, Houston, Texas

.

"Hunting this past weekend in South Texas, I thought of the beautiful picture I have. It brings tears to my eyes because I see generations of respect and love. I have my grandfather’s gun, which my father taught me to master, in my hand while holding my youngest son, naked, pristine, and innocent, in my arm. I’m so eager to teach my boys everything I know. They went out into the field with us this weekend and I loved every minute of it, all of us together with the beautiful sun setting in the sky. Knowing that one day they will be teaching their boys or girls the same thing with the same gun makes me smile."

HansMeier555

25. November 2011, 13:39

Aller Reussen, nicht aller Preußen!

.

de.wikipedia.org/.../Reu%C3%9Fen_(Volksstamm)

en.wikipedia.org/.../Anna_of_Russia

Sophie von Maltzahn

25. November 2011, 13:40

Ekkehaard..die Russen kommähhnnn

HansMeier555

25. November 2011, 13:43

Und auch die Kugel wird akzeptiert.

HansMeier555

25. November 2011, 13:53

Und zwischendrin wuselt das ebenfalls treffsichere Nacktgeflügel herum...

stefanmadrid

25. November 2011, 13:54

das pfeilschiessende...

HansMeier555

25. November 2011, 13:59

und kennt auch keine Grenzen

Beifahrer

25. November 2011, 15:57

Liebe Frau von Maltzahn, danke für den interessanten Beitrag! Eine Frage zum Thema: Über einen Bekannten kaufe ich regelmäßig Rehkeulen und Rehrücken von einem Jäger. Wird dieses Wild mit Schrot oder massiven Geschossen erlegt? Ich wurde nämlich darauf aufmerksam gemacht, dass gerade mit Schrot geschossene Tiere eine gewisse Bleibelastung aufweisen können. Für mich spielt das keine so große Rolle, aber ich würde den Leuten gerne versichern das es diesbzüglich keine Bedenken gibt. Ihnen ein angenehmes Wochenende!

never1

25. November 2011, 16:13

Bessermachen statt pecuniäres Schreiben, Klagen und Fordern. Der deutsche Drang zur Erhöhung des Ichs durch Lamentieren über den Mitmenschen. Eine ziemlich armselige Motivation. Glücklich war der erste Schütze sicher auch nicht. Und umgebracht haben Sie das Tier ..... aus selbsternannter und unreflektierter Waidgerechtigkeit? Pfui dafür...und pfui für die Inkonsequenz, zur Jagdgesellschaft zu gehen, abzuknallen und dann noch hier rumzulamentieren.

Sophie von Maltzahn

25. November 2011, 16:24

Schau wie putzig: ein echtes Anti!

Sophie von Maltzahn

25. November 2011, 16:25

Lieber Beifahrer, da brauchen Sie keine Sorge haben. Rehwild schießt man mit der Kugel, Flugwild und Hasen mit Schrot.

kaktus

25. November 2011, 17:56

Wieso überhaupt Hobby Jäger? Das strahlt sicher mehr Potenz aus als Golfspielen, denken sich einige. Und man hat eine Legitimation einen G 500 in der Stadt zu fahren.

Man sollte es meiner Meinung nach bleiben lassen, aus von Ihnen genannten Gründen.

Aber genau die, die irgendwo in der Stadt wohnen und alle Vierteljahr mal "auf die Jagd " gehen sind dann besonders schießgeil. Als Gearwhore mit dem kompletten Sortiment von Kettner und Frakonia ausgestattet, muss man auch mal schießen, sonst lohnt sich die Anschaffung der Ausrüstung ja gar nicht. Man kann nur froh sein, dass diese Personen sich nicht noch beim Waffenreinigen verletzen oder nicht schon ihr erstes Bier vor der Jagd getrunken haben.(Hemmungslose Besäufnisse in romantischer Lagerfeueratmosphäre gehören ja dazu, vielleicht verhält man sich in Ihrer Gegenwart aber auch gesitteter) Eine Frau auf der Jagd passt ja nicht so recht ins Rollenbild.

In ländlichen Gegenden sehe ich die Sache anders.

Wobei man auch sagen muss, dass der deutsche Jäger theoretisch sehr gut ausgebildet ist und die Hürde schon wesentlich höher gesetzt ist als in anderen Ländern. Das kann einem Jucken im Finger aber keine Abhilfe schaffen.

"zwei Stück Rotwild" Schön militärische Sprache...

Die Sprache und Bilder erfüllen leider voll und ganz meinem Vorurteil vom Hobby Stadtjäger.

Aber ich lese Ihre Beiträge gerne und zähle Ihren zu den 3-4 Qualitätsblogs der FAZ, der auch über lesenswerte Dinge schreibt. Bzw. hiermit auch eine interessante Diskussion entfacht.

Gruß Kaktus

Dr. Peter Niemann

25. November 2011, 19:12

Bettelbaron: Phantastische FFB! (=Frauen-Feuerwaffen-Bilder) Natuerlich USA-typisch kitschig und mit diesen bloedsinnigen, trotzdem stets erheiternden SSK (=Sex-Stahl-Klischees) spielend. Die Polizistin Anita steht vor meiner derzeitigen Wahlheimat und traegt eines meiner Lieblingswaffen.

HansMeier555: Bissige Kommentare, Hut ab bzw. Gewehrsalve in die Luft!

Das Hin und Her im Kommentarbereich hat mich inspiriert. Ich fahre nachher in den naechsten Waffenladen und schaue mir einige Spielzeuge an. Ob ich naechstes Jahr dann doch einmal den Stadtmenschen ueberwinden und zum Landei zurueckkehren, Fasane, Rehe und Baeren jagen sollte. Gar im Schlafrock, auf meinem Lieblingsschemel sitzend, Zigarre paffend, Schnaps im Anschlusz an das erfolgreich geschossene hinunterkippend?!

Ach Kitsch - lang lebest Du!

HansMeier555

25. November 2011, 19:25

@Peter Rauwolf

Die da gehörte wohl nicht zu Ihrem Kurs (leider):

de.wikipedia.org/.../Fanny_Kaplan

.

@Dr. Peter Niemann

Freut mich, Sie amüsiert zu haben. Dann folgen Sie mir doch auf Twitter:

http://j.mp/tJx7R8  

Moritz

25. November 2011, 19:31

Werte Frau von Maltzahn,

ein guter Artikel, ich habe mich sehr gefreut, dass es wieder einen Artikel zum Thema Jagd gibt.

Wenn man in der Prärie Norddeutschlands wohnt drängt sich ein Jagdschein ja geradezu auf, bislang bin ich aber leider noch nicht dazu gekommen. Da ich aber des öfteren zum jagdlichen Schießen mit der Flinte eingeladen worden bin, kann ich mir ungefähr vorstellen, dass es für einige Herren in der reichlich testosteronlastigen Jagdluft noch schwieriger als im täglichen Leben ist, einen Fehler zuzugeben.

Ich muß Ihnen übrigens Recht geben, Schützinnen haben einen eigenen Charme, genau wie das Tragen einer Herrensportuhr Schweizer Herkunft macht die Jagdleidenschaft eine Frau interessant.

Schöne Grüße aus dem Norden,

Moritz

Sophie von Maltzahn

25. November 2011, 22:48

Wo im Norden sitzen Sie denn, Monsieur Moritz? Östlich? Westlich? Mittig? Ich frage aus rein jagdlichem Interesse versteht sich.

Julian

26. November 2011, 04:21

Ich habe keine moralischen Einwände gegen das Jagen, aber ich stell's mir ziemlich öde vor. Wahnsinnig viel Aufwand, nervige Hunde, modisch unvorteilhafte Kleidung...

Da latsche ich lieber so durch die Pampa und lasse mir den Jagdbraten hinterher fix und fertig servieren.

Moritz

26. November 2011, 06:57

Ich wohne im schönen Schleswig-Holstein, in einer landschaftlich reizvollen und historisch bedeutsamen Ecke, in der einem schon mal ein Waidmann beim Morgenspaziergang begegnet.

B.A.H.

26. November 2011, 18:32

Ich glaube, da gibt es ein Vorurteil: Frauen, die jagen, können auch dröhnend lachen. Stimmt das?  

Sophie von Maltzahn

26. November 2011, 18:32

Klingt wunderbar.

HansMeier555

27. November 2011, 12:11

Gibt es im Land der Nacktbadestrände und Nacktwanderer eigentlich auch Nacktjagdclubs?

Moritz

27. November 2011, 13:28

Das ist es, zumal wenn man den Norden nicht nur als eine Richtung begreift.

Einen schönen Adventssonntag wünscht

Moritz

ribera

27. November 2011, 16:32

An Bewegungsjagden nehme ich auch aus den im Artikel genannten Gründen nicht mehr teil.

Ich bevorzuge die Ansitzjagd. Ich kann das Stück genauer ansprechen und vermeide falsche Abschüsse. Weiterhin sind die Schussentfernungen bekannt und ich verfüge über eine ordentliche Gewehrauflage, die einen sicheren Schuss zulässt. Dazu eine gewisse Selbstdisziplin bei der maximalen Schussentfernung.

So habe ich noch nie ein beschossenes Stück verloren und mein Hund musste noch nie über hundert Meter nachsuchen.

Sophie von Maltzahn

27. November 2011, 19:05

Na, das ist doch super.

Udo

27. November 2011, 22:29

habe eigentlich gegen die ursprünglichkeit bei der jagd nix - nur kann ich so typen nicht leiden, die prahlen, dass sie katze mit jagdhund in die garage gesperrt haben und das ergebenis dann eine tote katze war!

Schweine gibt es wohl bei jedem verein!

Sophie von Maltzahn

27. November 2011, 23:03

Gehts um Katzen, wird der Jäger zum Hund.

Sophie von Maltzahn

27. November 2011, 23:04

Das darf es gar nicht geben.

TrixT

28. November 2011, 13:37

Ja ja, und die Fata Morgana wird zum Mond.

Den darf es auch nicht geben.

Foersterliesel

30. November 2011, 12:27

Dies gemeine Fehlverhalten mal thematisiert zu haben ist sehr verdienstvoll!

Jagd ist auch ein Wirtschaftszweig, dem zahlenden Gast wird viel zu viel nachgesehen, und anderweitig wirtschaftlich wichtigen Jagdgästen ebenfalls, leider! Ein Hund aus dem Wurf des meinen hat schon Schrot im Schenkel, weil einer ins Schilf schoß, was gegen die Regeln ist, für ihn aber keinerlei Konsequenzen hatte. Soziale Ächtung, statt stillschweigender Akzeptanz!

Auch der Einsatz der Hunde bei Treibjagden auf Sauen sollte thematisiert werden; das Bejagen von Sauen ist schwierig, viele Jäger überlassen die gefährlichen Situationen dabei dem Hund.

TrixT

02. Dezember 2011, 00:27

Danke für die klaren Worte. Wünsche alles Gute und

verneige mich vor Ihnen.

Respektvoll

TrixT

HansMeier555

02. Dezember 2011, 14:52

Das Stirnrunzeln der Nachbarn weicht einem interessierten Lächeln, wenn Sie erklären, es handle sich um eine "Wiener Aktion".

HansMeier555

02. Dezember 2011, 14:52

Das Stirnrunzeln der Nachbarn weicht einem interessierten Lächeln, wenn Sie erklären, es handle sich um eine "Wiener Aktion".

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