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Fazit - das Wirtschaftsblog

Forscher im Profil (1): Markus Brunnermeier, der Krisenforscher

06. Januar 2012, 16:23 Uhr

Von Patrick Bernau

Die Ökonomie ist längst nicht mehr auf dem Stand, den Kritiker ihr vorwerfen. Zum Beispiel gibt es oft Beschwerden darüber, dass Banken und Finanzmärkte in vielen Konjunkturmodellen nicht richtig berücksichtigt werden - dabei arbeiten Ökonomen schon daran, die Banken einzuarbeiten. Solche neuen Ansätze fallen oft nicht auf, weil die Forscher nicht richtig bekannt sind. Heute starten wir darum eine - unregelmäßig erscheinende - Videoreihe, in der sich junge Ökonomen mit interessanten Ansätzen vorstellen.

Den Anfang macht Markus Brunnermeier von der Princeton University - ein Grenzfall für diese Reihe. Eigentlich ist er schon zu bekannt. Aber mit 42 Jahren ist er immer noch jung. Und sein Ansatz, Krisenforschung und Makroökonomie zu kombinieren, ist heute wichtiger als früher. Im Video erklärt er, wie Blasen sich weiter aufblasen. Und er stellt ein Eurobond-Modell vor, mit dem er die Eurokrise bekämpfen will. Das Video entstand am Rand der Ökonomentagung in Chicago.

Zu Markus Brunnermeiers Forschungsergebnissen

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Veröffentlicht 06. Januar 2012, 16:23 von Patrick Bernau
Kommentare

tricky1

10. Januar 2012, 21:23

"Die Ökonomie ist längst nicht mehr auf dem Stand, den Kritiker ihr vorwerfen."

.

Nein, öfters ist es noch viel schlimmer, aber tatsächlich hat Brunnermeier interessante Beiträge Interessantes über Bubbles publiziert.

.

Nachdem er gezeigt hat, wie oft es für Finanzhaie lohnend sein kann, auf Bubbles mitzureiten, bleibt die Frage offen, durch welche konkreten Massnahmen man die volkswirtschaftlichen Kosten von Bubbles vermindern könnte....

Gerald Braunberger

11. Januar 2012, 16:05

@tricky1

Markus Brunnermeier arbeitet seit Jahren an dem Thema bessere Regulierung, um solche Exzesse wie in der Vergangenheit zu verhindern. Ein bekanntes Beispiel ist:

www.cepr.org/.../booklist.asp

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