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Schlag den Raab: Wie man eine halbe Million er- und alle Sympathien verspielt

13. September 2009, 02:31 Uhr

Selten hat das Publikum einem Kandidaten seinen Gewinn so sehr missgönnt wie diesem. Hans-Martin Schulze, ein 24-jähriger Pharmazie-Praktikant aus Oldenburg, ist seit dieser Nacht um eine halbe Million Euro reicher. Er musste dafür nicht nur den Raab, sondern auch das Publikum schlagen. Am Ende, als er mit verzerrtem Gesicht und einem Triumphschrei den Geldkoffer in die Höhe streckte, buhten sie ihn hemmungslos aus.

Das ist nicht die übliche Rollenverteilung bei "Schlag den Raab", und es war nicht so, dass dieser Hans-Martin in irgendeiner Weise gefoult hätte. Er hat nur alles getan, um die Sympathien zu verspielen.

Es begann schon, als er und eine Kandidatin auf das Ergebnis warteten, wer von ihnen beiden die meisten Zuschauerstimmen erhalten hatten und überhaupt gegen Raab um die 500.000 Euro spielen durfte. Das ist so ein Moment, in dem man schon einmal angespannt sein darf, aber die Art, wie Hans-Martin sich verkrampfte und wirkte, als wollte er mit seinem ganzen Körper seine Teilnahme erpressen, wirkte merkwürdig abstoßend und brachte den Moderator Matthias Opdenhövel zum ersten höhnischen Witz, fürs Beten sei es nun zu spät.

Der psychologisch vermutlich entscheidende Moment war aber ein anderer: Als er beim Diskuswerfen gegen einen sich ziemlich ungeschickt anstellenden Raab weit vorne lag, bot er gönnerhaft-ironisch an, die letzten Würfe gar nicht mehr zu machen. Das ist schon grundsätzlich keine so gute Idee, aber bei einem Gegner wie Raab erst recht nicht, bei dem genau eine solche Situation die Ausschüttung irgendeines Ehrgeiz-Hormones auslöst, das ihn dann im letzten Wurf das Spiel doch noch unerwartet gewinnen lässt. Und der, noch wichtiger, damit sofort alle Sympathien des Publikums auf seiner Seite hat (das es ihm in anderen Fällen, bei anderen Gegnern, auch gerne gönnt, wenn seine Verbissenheit keine Früchte trägt). Aber spätestens von diesem Moment beim Diskuswurf im Stadion an war das Saalpublikum fast geschlossen auf Seiten Raabs und machte keinen Hehl daraus.



Man weiß ja nicht, was man selbst für eine Figur abgeben würde unter den Bedingungen einer solchen Show, aber man kann zukünftigen Kandidaten den Auftritt von Hans-Martin als reichhaltiges Anschauungsmaterial geben für all das, was sie vermeiden sollten. Er freute sich immer viel zu sehr und oft zu früh über die Fehler seines Gegners, duschte sich in Schadenfreude. Als läppisch verlachte er die Frage, ob es stimmt, dass die Insel Lummerland drei Berge hat. "Klar, das Lied: 'Eine Insel mit drei Bergen'", eine Kindergartenaufgabe. Blöd nur, dass das Lied geht: "Eine Insel mit zwei Bergen..." Seine aggressiven Siegesgesten kamen so wenig an wie sein beunruhigender Hang, sich im Selbstgespräch anzufeuern: "Komm schon" / "Du schaffst das" / "Geht doch".

Er hatte sie bald alle gegen sich: das Publikum, die Moderatoren, den Kommentator. Auch Raab selbst sagte einmal bösartig (und für Hans-Martin vermutlich unerklärlich), er verliere ja immer ungern, in diesem Fall aber besonders. Es tat der Spannung der Sendung keinen Abbruch, gegen den Kandidaten zu fiebern statt mit ihm, aber je deutlicher und einmütiger die Ablehung wurde, desto grausamer wurde die Situation. Opdenhövel sagte zu einer Begleiterin Hans-Martins, dass es ja besser sei, viel Geld zu gewinnen als viele Freunde, und als sie freundlich in die Falle tappte und widersprach, viele Freunde seien ja auch ganz schön, forderte er das Publikum auf, per Applaus zu demonstrieren, für wen sie sind. Sie waren für Raab.

Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter formierte sich unterdessen eine wachsende Horde von Leuten, die sich in immer gröberem Spott über den jungen Mann überboten, für den sie früh und konsequent den Spitz- und Erkennungsnamen #hassmartin erfunden hatten. (Unklar blieb dabei allerdings, welchen Grund nun ausgerechnet diese Leute haben sollten, sich mit ihrer begeistert zur Schau gestellten Asozialität dem sozial ungeschickten Kandidaten überlegen zu fühlen.)

Doch dem Urteil, dass hier jemand sensationell unsymphatisch auftrat, kann man nur schwer widersprechen. Der Abend war eine faszinierende und etwas beunruhigende Lektion, wie schnell und vollständig man sich ins Aus katapultieren kann. Dabei wird die Pose des übertrieben selbstbewussten Herausforderers eigentlich schon vom Format und dem Casting vorgegeben. Und viele der Eigenschaften, die bei Hans-Martin so abstoßend wirkten, gehören auch zum Repertoire Raabs, der aber als langjähriger Profi natürlich viel geschickter darin ist, sie in den Spitzen auf ein Maß herunterzuregeln, das im Fernsehen nicht zu peinlich aussieht.

Das war der Hauptfehler des Kandidaten an diesem Abend: Dass er nicht erkannt hat, was seine Rolle ist in diesem Spiel. Relativ früh, bevor sie beim 2000-Meter-Bahnradfahren gegeneinander antraten und nicht nur die Kondition gegen Raab sprach, sagte er, da würde er sich aber sehr schämen, wenn er das nicht gewinnen würde, und tätschelte dabei tatsächlich Raabs Bäuchlein. Es war einer dieser Fremdschäm-Augenblicke, die man schwer mit ansehen kann, und Raab hat danach fast instinktiv die Arme vor dieser vermeintlichen Schwachstelle verschränkt. Aber interessanterweise hätte die Szene umgekehrt funktioniert: Raab hätte sich über eine Schwäche des Gegners auf diese Weise lustig machen können, ohne dass es so peinlich gewesen wäre: Er hätte es professionell augenzwinkernd abfedern können, und wenn er durch so eine Form von Arroganz das Publikum gegen sich aufbringt, verschafft er dem Kandidaten nur zusätzliche Sympathien, was sehr in Ordnung geht.

Trotzdem war das Maß, in dem Raabs Erfolge von den Zuschauern im Studio gefeiert wurden, und Punkte von Hans-Martin Schulze fast schweigend quittiert wurden, fast schockierend, und bei den Buhrufen ganz am Ende musste sogar Raab selbst eingreifen. Wie geht man als Mensch eigentlich mit der Erfahrung um, dass die eigene Art auf andere anscheinend derart abstoßend wirkt?

Insofern erinnerte der Abend ein wenig an die erste Staffel von "Big Brother": Als die Bewohnerin Kerstin Manuela irgendwann schockiert feststellen musste, dass dass sie im Laufe der Wochen im Container für die Zuschauer zuhause zu einer Hassfigur geworden war, und viele ihr das auch zeigten. Hans-Martin verspielte die Sympathien in nur einem Abend. Das hätte er auch nicht geahnt: Dass der Preis für die 500.000 Euro so hoch sein könnte.

Veröffentlicht 13. September 2009, 02:31 von Stefan Niggemeier
Kommentare

Schnuggi

13. September 2009, 03:25

Komisch, dass seine so unsympathische Art in dem Video nicht rüber kam, sonst wäre eine Frau die nächste gewesen. Sein Gezappel und das schmerzverzerrte Gesicht bei der Entscheidungsauswahl ließen ihn von Anfang an arrogant erscheinen - nur leider für seine Visage kann kein Mensch was, für seine Mimik und Gestik schon und die waren reichlich abstoßend! Was soll´s, jetzt kann er erstmal mit 500.000 Euro das Land verlassen, bis Gras über die Sache gewachsen ist. Sollte er das nicht tun, wird er in den nächsten Wochen wohl viel Spott und Hohn von seinen Nachbarn und "Freunden" ernten!

Lars

13. September 2009, 03:55

Der Kandidat war eine unmögliche Person. Niemand muss sich so unfair verhalten.

Tobias Schmidbauer

13. September 2009, 03:58

http://tobias-schmidbauer.de/

Naja, so hoch ist der Preis für die halbe Million jetzt auch wieder nicht. Selbst unter der sich in ihrem Hass gefallenden Meute von Twitterern finden sich laut Umfrage 20% die den Mann sympathisch fanden. Ein paar Neider gibt es immer.

nicht zu vergessen..

13. September 2009, 04:04

http://nicht.zu.vergessen@gmx.de

nicht zu vergessen die szene in der stefan raab auf die frage "welche frauen-nationalmannschaft wurde noch europameister..." mit "usa" geantwortet hatte (wodran ich zunächst auch gedacht hatte, da mir nur deutschland und usa als frauenfußball-nationen bekannt sind) und hans-martin dies mit einem "ja ist klar...usa wird europameister...ganz großes kino" quittierte.

wie der autor schon sagte, ich weiß auch nicht wie ich in solch einer show rüberkommen würde. aber dieser kerl war wirklich das paradebeispiel eines überheblichen und extremst unsympatischen menschen.

Kanickelback

13. September 2009, 04:13

Ich habe die Sendung auch gesehen und der Kandidat war tatsächlich unsympathisch bzw. er WIRKTE zumindest so.

Die interessante Frage ist , was ihn so unsymathisch machte:

Sicher sein überhebliches Auftreten, sicher auch seine verbissene Art (zum Beispiel schon beim ersten Spiel) . Einschränkend muss man Hans-Martin aber auch zugute halten, dass er sicher sehr aufgeregt  und übernervös war.

Jeder, der im Stress ist  (sei es im Stau, an der Aldi-Kasse oder beim Vorstellungsgespräch), weiß, dass man sich häufiger SO verhält, wie man eigentlich NICHT ist.

Und das man ihm seinen zur Schau gestellten Ehrgeiz und seine Selbstanfeuerungen vorwirft, ist recht unfair.

Das macht Raab auch in jedem Spiel. Da finden das alle okay.

Wäre mal interessant zu analysieren, warum dies so ist, warum die Zuschauer keinen Kandidaten sehen wollen, der sich ähnlich pusht wie Raab selber.

Mithin: Hans-Martin wirkte tatsächlich unsympathisch - schade, dass er gewonnen hat.

PS

Das schöne ist, Twitter und Blogs hin und her: Am Montag ist HM medial genauso vergessen wie jede zweitklassige Politikeraffäre bzw. DSDS-Heulsuse, die sich von den anderen gemobbt fühlt und dies per BILD kundtut.

Niklas

13. September 2009, 04:19

Das war echt verdammt peinlich.

Für diesen Mann kann man sich einfach nur schämen.. soll er doch mit seinen 500 Riesen machen was er will, nachdem er gegen ende der sendung gesagt hatte dass er nur die kohle wolle und ihm des publikums und stefans sympathie egal sei, freu ich mich wahnsinnig darauf, dass er am montag in tv total nochmal zu gast sein wird so wie es seither jede(r) schlag-den-raab-kandidat(in) war...!

Bin sehr gespannt..

Robin Heilos

13. September 2009, 04:24

http://www.presse-kostenlos.de

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrter Herr Stefan Niggemeier,

ein wirklich sehr treffender und wunderbar freundlich formulierter Bericht über den wohl ersten und schlimmsten peinlichen Auftritt eines Herausforderers in der Sendung "Schlag den Raab".

Dabei möchte ich nicht einmal den Namen des jungen Herrn in den Mund nehmen, der nur durch eine Wahl unter Mitbewerbern die Möglichkeit erhielt in einem Spiel 500.000 Euro zu gewinnen. Anstatt diese wohl einmalige Chance in seinem Leben mit Respekt und Anstand zu quittieren, verstand der Kandidat es eher die negativen Seiten unserer Gesellschaft sehr lebendig und bildhaft vor sicherlich Millionen Zuschauern live zu präsentieren. Dabei spielt es keine Rolle ob 500.000 Euro Preisgeld oder auch 5 Millionen Preisgeld ausgelobt wurden. Es ist einfach eine gesellschaftliche Schande wenn ein Haufen Papier auf dem ein gewisser Geldwert steht, über unsere gesellschaftliche Moral, wie Anstand, Respekt und Fairness gegenüber einen anderen gestellt wird. Das natürlich auch Raab austeilen kann, ist uns wohl sehr bekannt. Er kennt jedoch die Grenzen und weiß es zu verstehen bestimmte Meinungen und Äußerungen "fachgerecht" zu formulieren.

Es darf jedoch nicht sein, dass ein Geldwert über alles gestellt wird. Die Aussage das Publikum und Freunde nebensächlich sind erschreckt, zeigt jedoch wohl auch das soziale Defizit des Kandidaten auf.

Aus diesem Grund: Stefan Raab - gut gekämpft, leider wegen einem letztendlichen Glückstreffer mit einer Euromünze 500.000 Euro verloren. Schade! Dafür aber Millionen neue Freunde erhalten. Klasse!

Mit freundlichen Grüßen

Robin

Günne

13. September 2009, 04:52

Vielleicht hat es seine Gründe, dass sich nur Verwandte und Nachbarn als Mitreisende hergaben. Der Kandidat selber wird sich von der geäußerten Kritik wahrscheinlich wenig annehmen und statt dessen mit Trotz seinen Narzissmus weiter anfüttern - den ich ihm mal "frecherweise" attestiere.

@Kanickelback: Das Rollenverhalten von Kandidat und Raab wurde bereits im Artikel behandelt und man muss auch weiterhin feststellen, dass Raab sich auch in seiner Rolle nicht deratige Ausfälle leistet, bei denen sich der Zuschauer im gönnerhaftesten Falle noch fremdschämt. Selbst Oli Pocher wäre nicht asozial genug, seinen Gegenspieler derartig auszulachen.

Und im Bezug auf das veränderte Verhalten in einer Stresssituation: In allen Ausgaben zuvor haben die Verantwortlichen es geschafft, Kanditaten auszuwählen, die auch unter Stress mindestens ansatzweise symphatisch schienen. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass HaMA im Alltag ein vollkommen verwandelter Mensch ist.

Eggi

13. September 2009, 06:22

Durchaus interessanter Einwurf von Kanickelback, doch finde ich, dass im Verlaufe der über 4 Stunden andauerndern Show sich dann doch ein sehr deutliches Bild von dem kleinen Vorstadtgangster mit dem unpassenden Namen "Hans-Martin" herauskristallisierte.

Und dieses ist in meinen Augen alles andere als sympathisch. Man betrachte allein diese Szene: www.youtube.com/watch

Dieses "Aufgeilen" an Fehlern anderer ist einfach sowas von schwach, gemein und lässt aufgrund der massiven Häufung Aktionen dieser Art auf einen Menschen mit unterirdisch angesiedeltem Selbstvertrauen schließen. Begleitet von einem Charakter, der mich von der Apotheke fernhalten wird, in der er hinter der Ladentheke steht und fachmännisch beraten soll.

Und Raab hier als Maßstab für angemessenes Verhalten in den Medien zu nehmen braucht wohl nicht kommentiert zu werden.

Beeindruckt hat mich einfach raffiniert agierender und reagierender Showmoderator Opdenhövel!

Herzlichen Glückwunsch Hans-Martin und mögest du die Besonnenheit besitzen, dir mit diesem Geld nicht dein Grab zu schaufeln - wärest ja beileibe nicht der erste.

Hans Wurst

13. September 2009, 06:37

Natürlich war der Kandidat absolut unsymphatisch, allerdings wenn man mal ehrlich ist, war er der einzige Kandidat der auch mal Fehlentscheidungen aufgedeckt hat. Ich erinnere nur an das erste Spiel (American Gladiators), wo Raabs Stab eindeutig den Boden und NICHT den Balken berührt hat. Und auch als Raabs Stab zerbrochen ist, ist das natürlich irgendwie Pech, aber dennoch wäre es ein Punkt für den Kandidaten gewesen. Desweiteren möchte ich an das super tolle Fußballspiel erinnern, natürlich hätte der Kandidat angreifen können, aber mal ganz ehrlich, entweder ich spiele nach "richtigen" Fußballregeln, dann wäre es Zeitspiel gewesen, oder man lässt es eben und steht 50 Sekunden einfach nur mit dem Ball da.

TOBI

13. September 2009, 06:53

Nichts für ungut: Aber, der Kandidat war einfach nur lächerlich arrogant! Fakt. Da helfen auch nicht die Ausreden, dass es die Aufregung war.

Es gibt so etwas wie den Kern eines guten Charakters, den ein guter und ehrlicher Mensch besitzt; der auch in extrem Situationen nicht verloren geht. Das hat der Kandidat mit Sicherheit nicht!

So etwas wie Benehmen hatte er nicht einmal im Ansatz gezeigt.

Sorry. Auch wenn meine Meinung den Kandidaten niemals erreichen wird und es ihm wahrscheinlich (oder auch mit Sicherheit) herzlich egal sein dürfte, was ich von ihm halte: ICH MAG IHN NICHT. EIN ABSOLUT UNSYMPATHISCHER KERL!  

Anna Scholz

13. September 2009, 07:20

Ich habe die Entscheidung nicht gesehen, war aber eigentlich entweder für die Frau oder für den Christian. Und dann konnte ich nur fassungslos zusehen, wie unsympathisch der Kandidat rüberkam...

Aber er ist doch vom Publikum gewählt worden!

Nightliner

13. September 2009, 07:33

Sehr schön und treffend geschrieben! Vielen Dank für dieses Fazit!

Emma

13. September 2009, 07:52

Bisher war es doch häufig so, dass sympathische Kandidaten verloren haben. Die haben sich durch Sprüche des Moderators und Raab verunsichern lassen.. Hans-Martin hatte eine gute Taktik, dem Raab und dem noch überheblicheren Opdenhövel vors Gesicht zu halten, wie sie selber sind. Arogant, siegessicher und unsympathisch!!

Mit Erfolg!! Freut mich für Raab, dass er endlich eine solche Klatsche bekam!!

Mario

13. September 2009, 07:53

Der kanditat hat die halbe million nicht verdient... Eine frechheit wie er spottet

Hermi

13. September 2009, 07:53

Fakt ist doch: für einen hochbegabten konnte er sich wenig merken, zählen, oder taktieren. Kann mann sich in dem Hochbegatenverein anmelden wie einer der nicht kicken kann im Fußball ?

Ich war froh, dass die Leute gegen seine Art waren. Ich dachte schon es ist ein Spiegelbild unserer nächsten Generation. Arrogant, Überheblich, null respekt, und selbstüberschätzend.

ich

13. September 2009, 08:00

noch nie habe ich raab den sieg so gegönnt wie gestern abend

Daniel

13. September 2009, 08:06

Ich hatte nur das 1. Spiel gesehen.

Da wo er unbedingt den Punkt bekommen wollte ... das hatte mir gereicht.

Obwohl ich ihn ja ganz süß finde.

Michael H.

13. September 2009, 08:08

Wie oft habe ich diese Sendung schon gesehen. Es ist schon klasse zu sehen wie  Stefen Raab in jedem Spiel kämpft (Respekt)  Mindestens jeder 2.

denkt doch, den Raab würde ich auch schlagen, und somit ist man schon auf der Seite des Kandidaten, hofft das er sich durchsetzt wird.  Aber spätestens beim Diskus -Spiel war er bei mir unten durch . Solche Kandidaten braucht keiner.

Unmögliches Verhalten,wenn der Privat auch so ist, wird er nur solange Freunde haben, bis der Gewinn ausgegeben ist. Vielleicht ist er Privat ja ganz anders und hat sich eine falsche Strategie ausgedacht. Schade, ich habe gehofft das er die 5. Schraube ab der Hälfte wieder reindreht ....

Sympathisant

13. September 2009, 08:15

Die Frage, wie "man als Mensch eigentlich mit der Erfahrung um (geht), dass die eigene Art auf andere anscheinend derart abstoßend wirkt", hat Hans-Martin doch selbst beantwortet. Ich meine verstanden zu haben, dass der am Ende auf Raab's Ansage, heute besonders ungern verlieren zu wollen, so etwas sagte wie "ich bin ja nicht hier hergekommen, um Dein Freund zu werden, sondern um 'ne halbe Millionen zu gewinnen". Ein für unsere Gesellschaft ja wohl mehr als übliches Denkmuster. Und in dieser Offenheit ja dann wohl fast auch schon wieder sympathisch.  

Denn, wer aus dem Publikum würde eigentlich - vor die Alternative gestellt - auf die hallbe Millionen verzichten, um für einen Abend Kumpel von Stefan Raab zu sein?

Patrick

13. September 2009, 08:16

Zitat: "Jeder, der im Stress ist  (sei es im Stau, an der Aldi-Kasse oder beim Vorstellungsgespräch), weiß, dass man sich häufiger SO verhält, wie man eigentlich NICHT ist."

Äh, leider falsch, das Gegenteil ist der Fall. In stressigen Situationen (bspw. einem Kameraauftritt für einen 'Nicht-Alten-Hasen' im Showgeschäft) offenbart man GENAU seine normale Verhaltensweise. Und das ist eben das erschreckende am Kandidaten gewesen.

Gewiss hat das auch etwas mit Neid zu tun, wer hätte nicht gerne 500.000 Euro in so einer kurzen Zeit gewonnen? Allerdings wäre mir der Preis zu hoch, wenn ich mich so in aller Öffentlichkeit darstellen würde - Geld ist eben nicht alles.

Mandy

13. September 2009, 08:18

Naja, man kann es von zwei Seiten sehen. Wenn Raab seine Sprüche macht ist das OK. Ich denke auch, wen man in so einer Situation ist, ist man reichlich nervös. Man weiß ja nicht, wie Hans-Martin privat ist. Mag sein das er ein Mensch ist, der nicht verlieren kann. Man soll nicht gleich ein Menschen schlecht beurteilen, wenn man ihn nicht kennt. Auf alle fälle haben beide hart gekämpft.

Thorsten

13. September 2009, 08:31

http://habe-ich-nicht.de

Ich muss wirklich zugeben, dass ich diesesmal wirklich bis zur letzten Sekunde gehofft habe, dass der Raab gwinnt. Noch niemals hat mich ein Verhalten eines Kanidaten so sehr abgestoßen, wie an diesem Abend. Zu meinem Entsetzen musste ich sehen, dass dem Herrn Raab trotz großem Vorsprung (Volleyball) die Kondition und Kraft ausging, so dass H-M gewann. Ein Lob an Stefan Raab, dass er trotzdem so aufgeholt hat. Die Bemerkungen des Kommentators waren prima und sehr zutreffend. H-M sollte das Geld jetzt sehr sinnvoll einsetzen und evtl. seinem Bruder einen IQ-Test bezahlen und sich selbst einen Yoga-Kurs.

Normal-IQ

13. September 2009, 08:58

Nach dieser Sendung, die ich erstmals bis zum Ende verfolgte, stellen sich mir einige Fragen. Wie kommt so ein selbstverliebter, hocharroganter und grenzwertig aggressiver

Kandidat dürch das SDR-Casting und wer hat bei diesem Hans-Martin den Intelligenztest durchgeführt. Es kann weder im Interesse des Kandidaten, noch im Interesse von Pro 7 liegen solche Kandidaten eine mediale Präsenz zu geben. Die Wertigkeit deutscher Intelligenztests muss seit gestern Abend auch neu diskutiert werden. Die intra- und interpersonelle Intelligenz ist bei Hans Martin sicherlich unterdurchschnittlich wie man an diversen verbalen und mimischen Entgleisungen ablesen konnte. Lediglich das Zählen von Äpfeln an einem Baum lässt auf eine etwas überdurchschnittliche visuelle  Fähigkeit schliessen. Die gestrige Show hat mal wieder gezeigt wie einige Kandidaten gnadenlos gepimpt werden. Während man sich bei der Kandidatenvorstellung permanent fragt, wann schlafen diese Supertypen eigentlich neben Ihrem Anwalt Job und dem Ironmantrainig noch. Und vor allem was sagt die Familie mit den mindestens zwei Kindern dazu, dass Papi am Wochenende auch noch mit der eigenen Band auf Tour ist. Im Fall von Hans-Martin ist diese Supermann Fassade schon vor der ersten Werbepause spröde geworden. H-M war offensichtlich nicht überdurchschnittlich intelligent, konnte kein Fußball spielen und den einfühlsamen Apotheker, Marke Schwiegersohn, hat Ihm spätestens nach dem Zehnten "***" auch keiner mehr abgenommen. Ich habe mich zu Anfang auch dabei ertappt Sympathie für H-M zu empfinden und hatte Ihn für mich als adäquaten Kandidaten auserkoren.  Die Fernsehnation ist jetzt sauer, dass ein 24-jähriger Unsympath 500.000 € gewonnen der kein Hehl daraus macht , dass Ihm die Meinung der Zuschauer egal ist. Dazu kommt, dass es vermutlich wenig Freunde gibt mit denen H-M das Geld teilen wird.

Flower_82

13. September 2009, 09:11

Bis jetzt war Schlag den Raab immer

gut was zum Lachen aber gestern

Abend hab ich nicht mal bis zum Ende

geschaut. Das war einfach völlig überzogen

und ein selten peinlicher Kandidat.

Nach dem Bogenschiessen musste ich

leider umschalten, das war dann einfach

nicht mehr auszuhalten. Gesundes

Selbstvertrauen ist wichtig aber bitte

nie mehr in dem Format.

TylerDurden1973

13. September 2009, 09:15

http://Keine

aaalllsssooo..... Ich musste auch über den Hans-martin lachen...aber hass??? Nööööö...eher sowas wie Mitleid, weil viele Freunde kann der nicht haben und ich hatte in meinem Bekanntenkreis auch mal so ne Nummer :-) aber was anderes...Raab geht doch mit seinen mitstreitern genauso um, nur kommt es bei Ihm anders an, aber die Psyphologische Masche hat Raab voll gut drauf und verunsichern ... naja das kann er auch ganz gut.. Der Hans hat es genauso dem Raab gegeben wie der Raab es immer mit den anderen gemacht hat. Aber der hans kam schon blöd rüber, seine Eltern hätte ich gerne mal kennengelernt :-) Warum nur strafen die ein Kind mit so einem Namen? Doch ungewollt??? :-)

anna

13. September 2009, 09:18

hans martin ist stefan raab in jungen jahren. respektlos, unsympathisch, distanzlos...

Blaumacmike

13. September 2009, 09:19

http://Steht gern vorne

Also mir wäre die Frau oder ein anderer Kandidat lieber gewesen. Aber gut er hat es sollte ja nicht sein . Und nun hat halt ein von sich überzeugter kandidat gewonnen . Viel erfolg beim Geld ausgeben.

Öli

13. September 2009, 09:19

Ich hab bei der Auswahl schon nicht verstanden, warum man einen Apotheker wählt und nicht eine Fußball-Europameisterin oder den Kerl, der LKW's zieht.

Ich fands auch scheiße, dass die ganze Zeit kam, er hat einen IQ von 143,

aber am lustigsten fand ich, dass er mit dem Gewinn, seinen Eltern alles zurückzahlen will, dass sie vorher für ihn ausgegen haben.

Hein

13. September 2009, 09:28

@Kanickelback

"Und das man ihm seinen zur Schau gestellten Ehrgeiz und seine Selbstanfeuerungen vorwirft, ist recht unfair.

Das macht Raab auch in jedem Spiel. Da finden das alle okay.

Wäre mal interessant zu analysieren, warum dies so ist, warum die Zuschauer keinen Kandidaten sehen wollen, der sich ähnlich pusht wie Raab selber."

Das Problem war nicht, dass er sich pusht, sondern wie. Sich selbst in einer solchen Sendung mit "Junge" und "Alter" anzureden wirkt schon irgendwie leicht schizophren.

Andy

13. September 2009, 09:31

Mir bleibt nur eines zusagen...!

Endlich bekam Raab mal die Sprüche und das Verhalten reingedrückt die er sonst immer austeilt :)))))

Ich möchte aber ganz klar sagen dass ich ein Fan von Raab bin und ihn wirklich mag, aber ich freue mich für den Kanditaten!

Er hat Raab mal die Show streitig gemacht!

Denn nur so kann man den "Raabfaktor" besiegen...

Sonst ist Raab immer derjenige der sehr verbissen ist und ernst an die Sache geht als ginge es um sein Privatvermögen!

Tobias

13. September 2009, 09:36

nein. Am Montag ist Hans Martin nicht vergessen.

Da wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit bei TV Total zu Gast sein ;-)

Florian

13. September 2009, 09:40

Hans-Martin ist und wird wahrscheinlich der unbeliebtste Kandidat bei "schlag den raab" sein und auch bleiben. Solche Menschen die so überheblich und arrogant rüberkommen müssten ein Fernsehverbot bekommen ;)

Kaaa

13. September 2009, 09:51

Ich fand den Kanditat gut.Wieso sollte immer der  Raab gewinnen,der hat doch schon zu viel Geld und und macht sich über andere lustig.Raab ist immerrr Siegessicher.Man sollte das Geld mal auch anderen gönnen.

SvenR

13. September 2009, 09:52

Der Fehler liegt schon bei "Schlag den Raab", dass sie Hans-Martin durchs Casting haben kommen lassen. Der Einspielfilm war noch vollkommen normal, aber alles, was er in der Liveshow gesagt, getan und gehandelt hat war überaus peinlich.

Im Gegensatz zu Raab, der solche kleine Spitzen setzt, ohne zu wissen, ob er wirklich besser in der Disziplin ist, wirkte es bei Hans-Martin immer so, als ob er sich für grundsätzlich überlegen hält. Vollkommen ironie- und humorfrei.

Ich gönne ihm die € 500.000 wirklich, weil er sie sich hart erkämpft hat.

Neid muss man sich hart erarbeiten, Missgunst hat was mit seinem Auftreten zu tun. Warum nur dieser Hass?

Zuschauer

13. September 2009, 10:09

Rückblickend hätte man es ahnen können, welche Art von Newcomern da ins Spiel kommt. Wer bereits in der Bewerbung selbstgefällig mit (s)einem antrainierten IQ protzt, ist ständig nur daran interessiert, sich selbst irgendwas zu beweisen, am besten auf Kosten der Anderen. Wen interessiert es bei diesem IQ, dass ein Igel eben kein Vegetarier ist oder der Kölner Dom nicht die höchste Kirche? Dieser Hans-Martin, dessen Bruder offenbar vom gleichen Schlag ist, ist für mich der typische Vertreter einer neuen von sich überzeugten Generation, die über Demut und Bescheidenheit als lästige Charakterschwäche spotten und alles platt machen, ohne Rücksicht auf Verluste. Der schnelle Erfolg, möglichst ohne viel Mühe und ohne Hinterfragen. Auch wenn der Gegner 20 Jahre älter ist.

Wackeldackel

13. September 2009, 10:10

Sehr guter Artikel. Das verhalten des Kandidaten war unsportlich und Arrogant.

Rainer

13. September 2009, 10:19

http://www.schengenlan.de

Normalerweise gönnt man es dem Kandidaten, da der Raab ja sonst so überheblich rüberkommt, aber in diesem Fall...

Andererseits schätze ich den Hans-Martin so ein, dass er eh keine Freunde hat und sein Geld eben jetzt mit der Familie (Freunde kann man sich aussuchen, die Familie nicht!) und seinem Nachbarn teilt. ;-) Sein Bruder war ja genauso unsympathisch. Also was solls, die Familie wird nach wie vor zu ihm halten, kriegt ja ein bisschen Schadenersatz und um den Rest schert er sich ja nicht, hat er ja schon anklingen lassen in der Sendung.

1011001

13. September 2009, 10:20

http://www.mydesign.at

Ich fand das lustig, wie er gemeint hat er ist Apotheker weil er gerne mit Menschen arbeitet & auf ihre Probleme eingeht!

Aber genau so einer ist es der später alle Menschen anschnauzt usw..

Ich habe noch nie Schlag den Raab so ungern gesehen wie gestern! Kenn zwar nicht Hans Martin aber ich mag ihn nicht!

Biergartler

13. September 2009, 10:25

http://www.biergartler.de

Jeder von uns sollte sich an die eigene Nase fassen und mal drüber nachdenken wie er denn so im Fernsehen rüberkommt, wenn es um einen Haufen Asche geht. Nicht jeder von uns ist der geborene Entertainer. Ich möchte nicht wissen wie ihr euch gefühlt hättet, wenn euch ein ganzes Studio voller Leute hämisch ausbuht. Aber so sind wir halt... Lassen uns von einem unwitzigen Moderator mit dicker Hornbrille, einem beleibten Rot-Anzug Träger und einem Metzger den ganzen Samstag Abend bis in die tiefe Nacht vor dem Fernseher versammeln und Leute wie Dich und Mich zum Affen machen! Hurra Deutschland, wir sind die Besten!

egal

13. September 2009, 10:29

"Unklar blieb dabei allerdings, welchen Grund nun ausgerechnet diese Leute haben sollten, sich mit ihrer begeistert zur Schau gestellten Asozialität dem sozial ungeschickten Kandidaten überlegen zu fühlen."

Kann man nicht oft genug zitieren.

Schreiber

13. September 2009, 10:33

http://fussball-lahndill.de

Mich stört an "Schlag den Raab" eines ganz erheblich: die Kandidatenauswahl zu Beginn. Es ist jedes Mal absolut vorhersehbar, welcher Kandidat gewählt wird. Ich glaube, in den letzten sechs Sendungen konnte ich schon vor der Wahl jedes Mal sagen, wer gegen Raab antreten darf. Es ist zum Beispiel klar, dass niemals mehr eine Frau die Vorauswahl gewinnen wird, weil sie bei Kraft-Ausdauer-Spielen gegen Raab verlieren würde (das hatten wir ja ein Mal).

In diesem Sinne würde ich sagen, das Publikum hat sich den Schwarzen Peter diesmal selbst gezogen. Gestern habe ich zum Glück erst gegen 22.30 Uhr einschalten können und habe so nur noch den Spruch mit den USA und Fußball-Europameister mitbekommen.

Ich muss sagen, ich finde es gut, dass jemand gegen Raab mal solche Sprüche und Gesten bringt. Auch und gerade weil er sich damit die Sympathien verspielt. Es ist anders, es ist frisch. Nicht, dass es mir gefallen hätte (wenn Raab das macht, tut es das auch nicht), aber es war wenigstens nicht langweilig. Man konnte ständig auf den nächsten Spruch warten...

Thom

13. September 2009, 10:37

http://www.tipblog.de

Ich hatte zwischendrin gehofft das die Moderatoren Ihm einen Hinweis geben würden auf sein Verhalten und die Auswirkungen. Denn das war schon früh abzusehen was dort passieren wird.

Sabine Simon

13. September 2009, 10:38

Brot und Spiele braucht das Volk. Möglichst einfach gestrickt, damit auch der Dümmste  mitreden kann. Good guy --bad guy funktioniert immer .

Die meißten der Buhrufer im Publikum hätten sich sicher für deutlich weniger Geld zum Affen gemacht.

Kai

13. September 2009, 10:38

Hans Martin war Stefan Raab körperlich und intellektuell überlegen.

Es war schön, zu sehen, wie er sowohl Raabs Paradespiel 'Blamieren oder Kassieren' nach Rückstand durch echte Allgemeinbildung gewann, ihn beim Radfahren abhing und überholte, zuletzt beim Volley Ball der klevere Sieger war und am Ende nur noch auf Raabs Fehler wartete.

Raab hingegen hatte nur zu beginn noch einen Abstand zur Situation, was er in unfairen Aktionen dokumentierte, wie etwa dem Zeitspiel beim Fußball.

Hans Martin möchte ich zu seinem sportlich erzielten Sieg gratulieren und Stefan Raab möchte ich bitten, aus Altersgründen zurück zu treten.

omtas

13. September 2009, 10:45

bravo die deutschen !

das publikum hat mit voller wucht und zielsicherheit bewiesen wer das kleinkarierteste volk der welt ist...

Tim

13. September 2009, 10:49

ich fand das publikum gestern unmöglich.

man muss sich auch mal fragen ob buschi und co sich gestern fair verhalten haben.

glückwunsch nach oldenburg an hans martin. ich habe es ihm gegönnt.

Vera

13. September 2009, 10:49

Ich war von Anfang an NICHT für Hans-Martin, mir gefiel schon der Trailer nicht. Mein Favorit wäre der Rechtsanwalt aus der Nähe Heidelbergs gewesen. Kompetent, sportlich, offen - und sehr nett.

Eine Frau gegen Raab spielen zu sehen, das macht keinen Spaß. Sie wird ihm zu 99% kräftemäßig unterlegen sein. Ende vorhersehbar.

Hans-Martin jedoch dürfte der Eindruck, den er hinterlassen hat, nur ganz kurz jucken. Er hat die 500.000,--. Mehr wollte er nicht, wie er selbst betonte.

Und hat er erst einmal seine eigene Apotheke, ist der Schnee von gestern eh längst geschmolzen...

DrPCox

13. September 2009, 11:08

@kanickelback: Raab feuert sich so gut wie nie selbst an. Raab ist verbissen, Rabb ist ehrgeizig und konzentriert, aber wenn es darauf ankommt, dann ist er eben bei der Sache und feuert sich nicht selbst an, nur um allen zu zeigen, wie sehr man doch kämpft.

vanessa

13. September 2009, 11:09

Ich fand den Kandidaten auch nicht sympathisch, aber wir sollten alle nicht

vergessen, wie Raab oft die Leute verarscht, oder verunsichert hat...obwohl

er wußte die Kandidaten haben Lampenfieber und sind aufgeregt. Er ist der

Abgezocktere. Er wurde gestern mit seinen eigenen Waffen geschlagen, nur

auf eine unsympathische Art...Ich habe fast bewundert, wie nervenstark dieser

junge Typ (24) war...und er war hochmotiviert. Da waren schon ganz andere

Leute am Start. Insofern war diese Ausgabe besonders spannend....

By the way, ein Moderator hat auch das Publikum  nicht zu fragen, wer beliebter ist?

Das hat man wohl so auch gemerkt....

Bjoern

13. September 2009, 11:10

Ich finds perfekt, dass Hans Martin gewonnen hat. Mit seiner Art, seinen Sprüchen und seiner Schlagfertigkeit hat er sich zwar keine Freunde gemacht, aber den Raab dafür gut ins Schwitzen gebracht. Ich war vom ersten Moment an für Hans Martin, weil ich sofort merkte, ENDLICH mal ein Kandidat mit Selbstbewusstsein und sehr viel Ehrgeiz. Viele seiner überheblichen Sprüche waren absolut korrekt, denn damit hat er Raab nur noch mehr verunsichert. Raab kann halt gern austeilen, aber ungern einstecken. Und diese Schwäche hat sich Hans Martin zu Nutze gemacht. Glückwunsch zu 500.000 Euro! :)

Daniel

13. September 2009, 11:19

Raab hat im Gegensatz zu HM selbstironie

Cleo

13. September 2009, 11:20

Sehr unsympathisch war dass er ständig meinte Raab hätte ein Foul beganen oder der Schiedsrichter hätte nicht richtig hingesehen.

Unsympathisch machte ihn auch dass er Raab des öfteren auslachte, obwohl er selbst zu Anfang kaum ein Spiel gewann.

Schweigen ist Gold

Apotheker

13. September 2009, 11:42

Das ist also der "neue Journalismus", den man mit dem "Internet-Manifest" so anzustreben gedenkt?

Man nehme einen Stefan Raab, einen offensichtlichen Unsympathen und ein Aufzeichnungsprogramm und schneidet - ein Sekündchen vor, dann wieder ein Sekündchen zurück - so lange an dem Filmchen herum, bis man auch das dämlichste Gesicht noch einmal genußvoll vorführen kann. Danach geht man auf den FAZ-Blog, wählt sich mitten in der Nacht ein, man kann es schließlich nicht abwarten seinen neuen Journalismus auch vozuleben, garniert den Text noch mit ein paar pseudoselbstkritischen Untertönen und fertig ist die BILD-Sauce. Ich weiß wirklich nicht, was ich abstoßender finden soll, diese Art von Journalismus oder den Oldenburger Pharmazie-Praktikanten aus der Raab-Show.

goodyear

13. September 2009, 11:47

http://gutjahr.biz/blog/

Gestern, während der Sendung habe ich mich immer wieder dabei ertappt, wie ich mich über die giftigen Seitenhiebe der Moderatoren-Crew amüsiert habe. Heute, am Tag danach, sehe ich das anders. Diese vier TV-Profis (Moderator Opdenhövel, Kommentator Buschmann, Sidekick Elton und Produzent Raab) haben sich ziemlich unfair gegenüber dem Kandidaten verhalten. Als Privat-Personen verständlich. Als bezahlte TV-Personalities unverantwortlich. Scheinheilig. Menschenverachtend. Der Rest würde dieses Forum sprengen - wen's interessiert: gutjahr.biz/.../schlag-den-raab  -> @niggemeier: Klasse Artikel!

Rudolf

13. September 2009, 11:48

Sie sollten sich vielleicht mal die Aufzeichnungen der auftritte von champ Ali anschauen, um etwas von psychologischer Kriegsführung zu verstehen.

Im übrigen ist dieses Format schlichtweg unmöglich. Soll denn ein 24-jähriger Praktikant sich ein lebenlang darüber ärgern müssen, dass er sich beim "Münze-ins-Glas-Schnippeln" ungeschickt angestellt hat? Dass das neidische Publikum dann auch noch gebuht hat macht diese Veranstaltung nicht sympathischer. Wenn dem Kandidaten kurz vorm Ziel der Geldkoffer weggezogen worden wäre, hätten diese lieben Leutchen hämisch gefreut.

Pfui! Die Sendung gehört verboten!

P.S.:

Kann man diese Leutchen eigentlich auch verbieten?

Schon gut! War ja nur ne Frage

Rollo

13. September 2009, 11:49

Das Publikum freut sich, wenn ein "kleiner Mann" gegen den großen Raab antritt. Einer, der droht, tragisch zu scheitern. Doch Hans-Martin hatte keinerlei Tragik, trat ebenso großspurig und ehrgeizig an wie Raab selbst. Darin lag sein Scheitern. Warum sollte man ihm das Geld gönnen, wenn es bei der nächsten Show jemandem zukommen könnte, der vielleicht sympathischer ist?

Dass die Leute ihm aber den Gewinn Missgönnen, ist wirklich noch hässlicher als die Fratze des gemeinschaftlichen Mobbings, das gestern stattgefunden hat. Statt dem Kandidaten zu helfen, haben sich Raab und Opdenhövel mit dem Publikum gegen ihn gestellt und damit deutlich gezeigt, dass sie absolut kein Format haben.

Mona

13. September 2009, 11:51

http://habichnicht

Abgesehen davon, dass ich mich der allgemeinen Meinung nur anschließen kann, möchte ich noch folgendes, wie ich finde bemerkenswertes, anfügen:

Ein Versuch bei "studivz" und schon findet man seine Seite. Auf dem Profilfoto ist er bei einem Fußballspiel zu sehen, wie er gerade einen Gegenspieler foult - angesichts der Tatsache, dass man dieses Profilfoto selbst wählt eine psychologisch sehr interessante Tatsache.

Auch die Selbstbeschreibung seiner Tätigkeit bei der Apotheke "Alten Omas Pillen verticken und sich dabei ne Frikadelle ans Ohr quatschen lassen ;-)" spiegelt den unsympathischen Eindruck, den der Zuschauer gestern von ihm bekommen musste, wider. In seinem Promo-Spot hatte er es noch so dargestellt, als ob er seinen Job gerade deshalb so toll finden würde, weil er dort ja den Menschen helfen könnte. Das war schon clever, das muss man ihm lassen.

Auch die seine selbstgezeichnete Karrierekurve macht ihn nicht gerade sympathischer.

Viel interessanter ist jedoch, dass es auf der selben Plattform insgesamt 7 Seiten gibt, die "Anti-Hans-Martin"-Gruppen auflisten, pro Seite jeweils ca. 20 Stück.

Zwar tauchen vereinzelt auch Gruppen auf, die nichts mit ihm zu tun haben und es finden sich sogar 2 Gruppen, die ihn eher befürworten als ablehnen, dennoch ist es erstaunlich wie viel Ablehnung eine einzige Person hervorrufen kann. Obwohl alle Gruppen erst wenige Stunden alt sind, hat die "Hauptgruppe" bereits über 2400 Mitglieder und ebenso viele Beiträge.

Zwar hatte der Kandidat zum Ende hin selbst gesagt, dass er nicht in der Show sein um Raabs Freundschaft, sondern um das Geld zu gewinnen, jedoch schließe ich mich dem Autor an, dass man sich fragen sollte, welchen Preis man bereit ist dafür zu zahlen - gerade in der heutigen web 2.0 Zeit.

lala

13. September 2009, 11:53

Hallo, ich kenne Hans-Martin persönlich. Wir haben seine Sprüche gestern gefeiert und konnten direkt nach der Show mit ihm telefonieren. Keiner seiner Freunde wird sich irgendwie für ihn schämen oder sonstwas...er wird in Kiel, Oldenburg und Pinneberg jeweils ein Fest schmeißen und gut ist.

Persönlich kommt er reichlich anders rüber und belustigend ist eher wie wenig die Leute verstehen was für eines Trainings es sich bedarf um im TV gut rüberzukommen.

Charlotte Roche trainiert wochenlang ihre Zoten, die sie dann bei Harald Schmidt möglichst natürlich rüberbringen möchte, Fußballspieler müssen trainiert werden um 3-Minuten Interviews geben zu können und wie sich Angie und Frank-Walter heute abend machen werden nach wochenlanger Vorbereitung...darauf bin ich auch gespannt.

Ich mochte Hans-Martins Frisur nie wirklich und habe mich gewundert, dass er gestern nicht umgestylt wurde....-ein Hinweis darauf, wie schlecht das Privatfernsehen Mr.Jedermann auf einen Fernsehauftritt vorbereitet.

Greenkeeper

13. September 2009, 11:54

@Kanickelback: Es lag garantiert nicht nur an der Situation, dass Hans-Martin so unsympathisch rüber gekommen ist. Ich glaube gestern Abend hat die Öffentlichkeit das Bild von ihm bekommen was sein Umfeld schon lange von ihm hat. Warum sonst bringt man seine Cousine und seinen Nachbarn mit?

Katey

13. September 2009, 12:00

Die Ähnlichkeit zwischen dem Verhalten, das man Raab immer wieder gerne vorwirft und das er tatsächlch auch öfters an den Tag legt und dem Verhalten, das der Kandidat hier zeigte, ist mir auch aufgefallen.

Einige der Sprüche hätten durchaus auch von Stefan kommen können, der Unterschied ist allerdings, dass Raab es schafft die Sachen mit Humor zu verkaufen und dass er kein unfairer Sportler oder Wettkampfgegner ist.

Egal, ob man Stefan mag oder nicht, er ist ein fairer Gegner, dem es vor allem darauf ankommt durch eigene Leistung zu gewinnen und der auch zugeben kann, wenn ein anderer besser war, als er.

Ich habe nicht die ganze Sendung gesehen, aber was ich gesehen habe, gefiel mir gar nicht.

Hans-Martin mag nervös gewesen sein, das ist natürlich verständlich, aber ich fand ihn neben allen bereits genannten Unarten zudem auch unsportlich. Nach jedem Spiel, zumindest, die ich gesehen habe, war es Raab, der gratulierte, wenn Hans-Martin gewonnen hat. Und teilweise musste er sich dafür fast aufdrängen, wie auch im Finale.

Das mag jetzt nebensächlich sein, aber ich fand es einfach bezeichnend für das Wesen des Kandidaten, denn Raab, egal wie arrogant er wirkt, gratuliert jedes Mal, auch wenn es ihn masslos ärgert, dass er verloren hat.

rom

13. September 2009, 12:09

Was macht er wohl jetzt mit dem Geld? Vielleicht dieses "häßliche Acandor Ding" kaufen?

ajo

13. September 2009, 12:28

Es ist zwar bedenklich, dass ich das weiß, aber die Hassfigur bei Big Brother war in erster Linie Manuela. Kerstin glaube ich nicht so.

Bettina

13. September 2009, 12:38

Ich sehe es ähnlich wie meine Vorschreiber:

Der Raab darf sowas, der Kandidat anscheinend nicht, eigentlich komisch, warum....

Dennoch fand auch ich Hans-Martin unsympatisch, seine Siegerposen wirkten fast wie ein römischer Feldherr, der seine Siege feiert, obwohl das Schlachtfeld voller Blut ist...

Rahel

13. September 2009, 12:40

http://www.rahelchen.blogspot.com

Also sowas unsympathisches habe ich selten erlebt. Und so überzeugt von sich. Da fragt man sich, wieso. Grund dazu hat er wohl eher nicht...

Ich habe so gehofft, dass er das Geld nicht gewinnt.

Typ

13. September 2009, 12:41

Mir war es eigentlich von Anfang klar, wie dieser Kandidat draufwaren...

Er war auch definitiv nicht der bessere der beiden, Raab hat mehr Kampfgeist gezeigt als Hans-Martin.

Nun kann er sich mit 500.000 Euro begnügen, die er fast komplett seinen Eltern zurückzahlen müsste, da diese ihm ja die ganzen Sportangebote ermöglicht haben.

Und Raab kann nun endlich mal seine Sympathie, die in einer "Schlaag den Raab" Sendung bisher fast nie auf seiner Seite war, genießen.

Ben

13. September 2009, 12:44

http://benni-booo@gmx.de

Er hat wahrscheinlich eh einen Freundeskreis, die seine Art goutiert und von

daher wird sich nichts großartig für ihn ändern - außer das er jetzt mit dem

neuen dreier an den Eisdielen vorbeifährt. ;)

Chris

13. September 2009, 12:54

Ja, er war extrem unsympathisch. Das Problem ist, dass man alle Kandidaten als von den Anlagen und vom Können her weitaus über Raab präsentiert. Der Ausgangspunkt ist also eigentlich von vornherein, wie Raab sich dem vermeintlich übermächtigen Gegner erwehren kann. Da Raab aber Raab ist(was heißt, das er eben auch Olympiasieger mal eben abwatschen kann und keiner weiß warum)gönnt man ihm das sich hochpushen, da er anscheinend der Underdog ist, in Wahrheit aber immer ebenbürtig bis überlegen. Hat man ja auch an manchen Logiksachen des Abends wieder gesehen. HM hätte einfach wie fast jeder Kandidat vor ihm in die Rolle des scheinbar überlegenen, in Wahrheit aber unterlegenen Herausforderers schlüpfen müssen, der wirklich alles tun muss, um den Mythos Raab zu schlagen. Er hat ihn aber nicht ernst genommen. Und das von Anfang an. Schade drum, das wär wirklich ein verdienter Sieg für Raab gewesen.

JackStamper

13. September 2009, 12:58

Ich finde es wirklich shcade...für mich war das der beste Kandidat den Schlag den Raab je hatte. Ich fand es toll, das ein Kandidat mal nicht so schüchtern und zurückhaltend ist...er schien das genau wie ich blöd zu halten und wollte gleich selbstbewusster, auch unterhaltender aufzutreten. Zudem war er nicht schlichtweg arrogant, er versuchte, Witze zu machen, den Sieg als einzige Option für sich darzustellen, und sich selbst eben so zu pushen, wie Raab. Besonders fies fand ich, das Opdenhövel sich gegen ihn stellte...der Moderator MUSS unparteiisch sein, denn er kann die Zuschauer stark beeinflussen...mit einem neutraleren Opdenhövel wäre das weniger schlimm geworden.

Zumal HM ihm ja ein Friedensangebot machte und ihm Traubenzucker hinhielt, das er sich beim ersten Gang nach Außen holte. Opdenhövel ignorierte es, und HM gab dann schließlich auf, alle für sich zu gewinnen. Er wusste, da hatte er verloren, jetzt muss er nur noch sein Geld absichern. Und ich muss sagen: Er war unheimlich Nervenstark dabei.

Ich ziehe meinen Hut vor ihm!

Dein Caesar

13. September 2009, 13:02

Man darf wohl gespannt sein wie/ob Raab am Montag, wenn wie üblich die Sendung nachbesprochen wird, darauf eingehen wird. Gibt er ihm eine Möglichkeit zur Rehabilitation? Bekommt HM noch schnell einen Image-Berater an die Seite gestellt?

Und @ Kanickelback: Klar wird er bald im allgemeinen Medien-Kurzzeit-Sumpf vergessen sein, doch Montag wird es wohl noch nicht soweit sein, denn die eine oder andere Zeitung wird (auch in Anbetracht dessen, dass es die erste Sendung nach der Sommerpause war und zudem starke Quoten einbrachte) mit hoher Wahrscheinlichkeit in den Fernsehkritiken das Geschehene und Gesehene thematisieren.

Steffi

13. September 2009, 13:18

sein Profil bei meinVZ lässt, auch wenn vieles für Nicht-freunde unsichtbar ist, von seinem Charkater durchblicken... Zitat: "Was er da macht: Alten Omas Pillen verticken und sich dabei ne Frikadelle ans Ohr quatschen lassen ;-) "

great

13. September 2009, 13:32

Der Junge hat sein Geld wirklich verdient,er konnte wirklich Emotionen erzeugen.

besser ein schlechter Ruf als gar keiner!

ClaudiaBerlin

13. September 2009, 13:35

http://www.webwriting-magazin.de

Meine Meinung: Da übertrifft endlich mal einer den unsäglichen Raab in Sachen Arroganz/Überheblichkeit, Mobbing, Abqualifizierung Anderer - und binnen kurzem entsteht eine unglaubliche, wirklich erschreckende Hetze mit allen zur Verfügung stehenden Kommunikationsmitteln.

Das ist m.E. ein klassischer Projektionsvorgang: was sich das Publikum selber versagt (nämlich den Raab zu bashen, weil: man schaut ja zu und delektiert sich an dessen Verhalten), das wird dem Außenseiter vorgeworfen, der es sich traut!

Ich hab die Sendung selbst nicht gesehen, sondern mir heute morgen das meiste per Video angeschaut: der Kandidat ist nicht grade supersympathisch, aber angesichts des Levels von sozialem Umgang, den Raab selber eingeführt hat, ist er nicht weiter spektakulär.

Vielleicht ÄRGERT es das Publikum auch einfach, dass da jemand drauf scheißt, wie er "ankommt", sondern offen zugibt, er wolle nur das Geld? Man haut dann drauf, weil genau DAS ein Verhalten offen legt, das viele bei sich selber diagnostizieren, es aber nicht wahrhaben wollen, bzw. es sich auch gar nicht trauen würden?

Die allgemeine Freude am "Twobbing", die jetzt zu Tage tritt, ist jedenfalls so ziemlich unterste Schublade! Unterbietet das Privatfernsehen nochmal drastisch.

gegendenstrom

13. September 2009, 13:37

verbissenheit und grosser ehrgeiz machen HM unsympathisch...

komisch dass Raab gerade dafür bekannt ist!

-

am ende ist das ganze gehabe von HM auch eine art psychologischer kriegsführung während des wettkampfes... und mir erschien es so, als ob es auf raab zumindest ein wenig gewirkt hätte.

-

es waren einfach vertauschte rollen... normaler weise ist raab das grossmaul und versucht nur alles erdenkliche um sich irgendwie einen vorteil zu ergattern; diesmal hat diese rolle der kandidat übernommen.

das volk ist schon komisch... es wird mit zweierlei maß gemessen!

fab4

13. September 2009, 13:38

schwache leistung von  opdenhövel, es wäre als neutraler moderator seine  aufgabe gewesen, den kandidaten vor dem publikum in schutz zu nehmen und die negativen emotionen flach zu halten anstatt sogar noch eine im publikum ohnehin schon vorhandene, negative stimmung gegen h-m durch gezielte aktionen zu verstärken

Harry

13. September 2009, 13:40

Hmm...guter Artikel, nur war es nicht Manuela aus der 1. Big Brother Staffel, bei der sich tausende gröhlend und pöbelnd vor dem container eingefunden haben??? Naja, die gute Dame hats ja nun auch wahrscheinlich mittlerweile überlebt ;-)

Hans-Martin Schleyer

13. September 2009, 13:41

Schöne Analyse, erschreckend ist aber auch wie Ehrgeiz, Fokussiertheit und auch eine gewisse Bauernschläue Raab mit seinen eigenen Mitteln zu schlagen vom Deutschen Publikum negativ quittiert werden. Negative Kommentare, Buhrufe, offene Missgunst und auch Androhung krimineller Handlungen gegen den Kandidaten zeigen wie assozial auch das Publikum ist.

Was hat der Kandidat denn falsch gemacht? Er war Kompromisslos und hat Raab seinen Möglichkeit zur Selbstdarstellung und dem Publikum das Entertainment genommen. Aber deswegen gleich von sozialem Selbstmord und Sympathieverlust zu sprechen ist falsch.

Denn nicht der der agiert verliert die Sympathie, sondern das Publikum (im alten Rom "der Mob") vergibt es. Wir werden sehen, wenn die ersten Nachrichten über Übergriffe auf Hans-Martin im Privatleben kommen, werden sich diejenigen wieder vor ihn stellen müssen. Gestern hat auch Raab und seine Kommentatorencrew unprofessionell agiert. Sie haben ihn zum Abschuss freigegeben. Aber darüber schreibt niemand. Wenn man es dann tut, wird es zu spät sein...

Herman

13. September 2009, 13:45

Ich bin erstmal sehr gespannt auf die morgige Tv Total Sendung. Standartgemäß ist dort auch der Schlag den Raab Kandidat zu Gast. Es ist spannend wie Stefan Raab sich hinblicklich der gestrigen Sendung verhält, und ob Hans-Martin überhaupt kommt. Auf jeden Fall würde ich ihm enpfehlen zu kommen, denn anderenfalls würde jede Ausrede deutlich in Frage gestellt werden und sich weiteren Spott auf sich laden...

Hans-Martin Schleyer

13. September 2009, 13:46

Auch wenn der Hans-Martin unsympathisch erscheint und viele Ihn einfach menschlich nicht mochten, muss man sagen er hat es gut gemacht. Denn gegen Raab als auch gegen die Stimmung, die im Publikum geherrscht hat, zu gewinnen ist nicht einfach.

Ich verstehe nicht, dass einige gar nicht verstehen, dass diese Strategie alle gegen sich haben auch motivierend wirken kann. Die Show lebt davon, dass Stefan Raab als Host auch unfaire und harte Sprüche gegen die Kandidaten bringt und diese letzlich kaum eine Chance haben, weil er Sie einschüchtert. Doch eigentlich hat er nicht nur diesen Vorteil, sondern auch jenen, dass dies ja auch vor Publikum geschieht und der Kandidat auch stärkeres Lampenfieber hat. Stefan Raab als Entertainer macht dies nichts aus und das weiss er auch. Insofern kann er jeden Kandidaten, der dies nicht durchschaut dominieren und "runterbuttern".

Jetzt kam Hans-Martin und ich denke er hat eine sehr gute Strategie gewählt. Er hat weder versucht das Publikum zu unterhalten, noch Freunde zu gewinnen. Er hat sich jedem Einschüchterungsversuch entzogen in dem er diesen gar nicht zuliess. Dazu muss man erstmal den Mut haben, auch wenn man in Kauf nimmt alle gegen sich zu haben.

Denn leider herrscht in Deutschland der Hang zur Mittelmässigkeit und die Gruppe übt gerne den Druck auf den einzelnen ehrgeizigen und aus der Norm fallenden aus. Das Publikum von Schlag den Raab ist leider so kurzsichtig durchschaut es doch das simple Konzept der Show nicht. Es buhte und selbst Raab konnte nicht ablassen unfaire Kommentare zu machen. Klasse aber sieht anders aus. Insbesondere, wenn Raab an die Fairness appelliert. Selbst da konnte er die Relativierung nicht unterlassen. Er war geschlagen, mit seinen eigenen Mitteln und dies deutlich.

Im Endeffekt hat Hans-Martin verdient und fair gewonnen und damit Fakten geschaffen. Ob Raab oder das Publikum ihn mag und ausbuht ist letztendlich egal. Man wird sehen, ob Raab den Sieger überhaupt noch zu TV-Total einlädt. Ich glaube nicht. Soviel Grösse hat er nicht. Aber wenn doch, glaube ich sehen wir einen anderen Hans-Martin, der seine "Rüstung" ablegen wird und uns im Endeffekt doch noch als fairer Sieger erscheint.

Ich frage mich, ob dann das Publikum nicht seine eigene Vermessenheit versteht.

Aber im Endeffekt ist es auch egal. Denn wenn interessiert dies alles wirklich. Denn wer Raab schaut ist nicht an kritischer Selbsteinschätzung noch diese von aussen zu erfahren interessiert...

Ruben

13. September 2009, 13:54

Letzlich kann es dem Kandidaten egal sein. Für 500.000 € wären mir alle anderen im Studio und an der Glotze auch egal. Ich als Zuschauer habe mir das aber keine 2 Spiele geben können. Ich gucke TV um zu entspannen, um abzuschalten. Nicht damit ich voller Hass einschlafe weil ich so einem Idioten zugesehen habe. Soll er seine 500.000 Ocken mit nach Hause nehmen. Dabei zusehen muss keiner. Die Sendung mit dem Ex-Pauli-Kicker habe ich dagegegen fast komplett gesehen. Da war der Kandidat auf dem Unterhaltungslevel eines Raabs. Eventuell kriegt er noch eine Anzeige des Schraubenzieher-Opfers. Dann bleibt ja eventuell nicht mehr so viel vom Geld übrig.

Btw:

Guter Artikel.

Flori

13. September 2009, 14:03

Na und er war eben ehrgeizig und motiviert....es ging um eine halbe Million,da ist es doch normal dass manchmal die nerven mit einem durchgehen.....Ich fand es völlig okay wider kandidat sich verhalten hat.....

Thomas

13. September 2009, 14:12

HaMas "Fehler" war dass er sich mit Raab auf Augenhöhe sah. Das mochte weder Raab, sein Team oder das Publikum.

Eigentlich komisch oder? Ich freu mich jedenfalls über Raabs Niederlage.

Sebastian Raab

13. September 2009, 14:13

Was für Heulsusen hier! Der Typ hat alles richtig gemacht. Endlich mal einer, der Raab was entgegensetzt. Ich bin froh, dass er gewonnen hat. Das arrogante Getue hat sicher zu seinem Sieg beigetragen, weil es Raab immer wieder aus der Fassung gebracht hat. Soll er schön lieb sein, Eure Sympathien bekommen und am Ende verlieren wie all die anderen Loser? Der Bengel ist für die beste Kandidat, den ich je in dieser Sendung gesehen habe. Basta!

Sabine

13. September 2009, 14:15

Also ich hab die Sendung nur geschaut, weil Tokio Hotel aufgetreten sind. Unverschämt vom Kamermann, dass er die Kamera am Anfang des Songs so nah ans Bill Kaulitz gesicht gehalten hat, so das nur paar zentimeter Luftdistanz war. Alle achtung, dass Bill es so auf sich nahm!

Looniator

13. September 2009, 14:16

Es bleibt abzuwarten, wie Stefan Raab am Montag den Sieger präsentieren wird.  Hier kann Raab dann wahre Größe zeigen. Auf der anderen Seite wäre es genau sein Schema und in der Vergangenheit sehr erfolgreiches Konzept, solche Kleinthemen zu nutzen und medial auszuschlachten. Vielleicht bekommt Hans-Martin seinen eigenen Platz auf Raabs Nippelboard...

P.S. Mal sehen, ob Hans-Martin auf dem Weg die Treppe herunter auch ausgebuht wird.

Sabina

13. September 2009, 14:35

Der Kandidat hat offenbar in seiner Kindheit und Schulzeit noch keinen nachhaltig beeindruckenden Widerspruch erfahren, oder er hat eine unglaublich selbstverherrlichende Erziehung genossen. Den Wert, den Sympathie im Leben ausmacht, muss er noch erkennen.

nina

13. September 2009, 14:36

Nochmal eine kleine Nachbetrachtung: Das erste, was bei diesem Kandidaten ins Auge sprang, waren seine Arroganz und Überheblichkeit. Natürlich kann man das so verteidigen (hat das schon jemand?), dass er nun mal so ist und dass er sich ja nicht zu verstellen braucht. Ich habe mich gestern auch gefragt, ob man das nicht eigentlich gut finden sollte, dass jemand trotz offensichtlicher Anfeindungen so zu sich selbst steht.

ABER: Was mich so gestört hat, war gar nicht mal so sehr die Arroganz. Wenn sich jemand für den schönsten, klügsten, besten etc. hält - geschenkt; er ist nicht der erste. Was mich aber wütend gemacht hat, war die Unsportlichkeit, die durch die im 4. Kommentar (nicht zu vergessen...) beschriebene Szene deutlich wird (durch andere auch, aber diese hat sich mir regelrecht ins Hirn gebrannt).

Sich über jemanden lustig zu machen, wenn er eine falsche Antwort gibt, noch dazu, nachdem man selbst den einen oder anderen Bock geschossen hat (Apocaplypse Now? Really?), das lässt wirklich tief blicken. Und das ist m.A. nach auch nichts, was man durch die Aufregung, die ungewohnte Situation (Millionen Menschen schauen dir gerade zu) erklären oder entschuldigen kann. So wird man doch nicht erst durch Fernsehkameras, oder?

In der Show geht es doch in erster Linie um den Spaß, um die z.T. verrückten Spiele, die die sich ausdenken (und dass es dabei immer sehr fair zugeht und auf die penible Einhaltung der Spielregeln geachtet wird, ist mit ein Grund, warum ich mir die Show so gerne anschaue), das Geld, das dabei zu gewinnen ist, tritt dabei doch über weite Strecken in den Hintergrund. Nicht so gestern Abend. Gestern Abend ging es nicht um die Spiele, nicht um den Spaß  - es ging nur um's Geld.

Ich schau mir die Sendung an, um (gut) unterhalten zu werden, und nicht um so eine Einstellung vor die Füße gerotzt zu bekommen. Das war in meine Augen ein Affront gegen die Zuschauer, gegen die Organisatoren/Moderatoren/etc. und gegen Stefan Raab, der sich das immer wieder antut, sonst gäbe es diese Sendung nicht und damit auch keine 500.000 €. Da ist man es als Kandidat doch verdammt nochmal schuldig, dass man sich anständig und fair verhält, dazu sollte doch wirklich jeder in der Lage sein, auch wenn das Ego noch so groß ist.

(Das bedeutet übrigens nicht, dass ich irgendwie neidisch wäre, im Gegenteil.)

dama

13. September 2009, 14:37

könnt ich noch n traubenzucker haben=)

J. S.

13. September 2009, 14:38

Zum Zeitspiel beim Fußball:

Zeitspiel gibt es im Fußball. Nämlich dann, wenn sich die Kicker den Ball nur noch hin- und herspielen. Das wird nicht vom Unparteiischen geahndet. Oder man den denke an den Nichtangriffspakt von Gijon bei der WM 1982. Zeitspiel ist möglich. Nur der Torhüter darf die Pille nicht lange halten.

Was macht man also bei einem eins gegen eins. Raab hat keinen Mitspieler, dem er die Pille zuspielen kann. Deswegen hält er den Ball, so lange es ihm passt. Und das ist den Regeln entsprechend. Kein Zeitspiel.

Und wenn jemand etwas anderes behauptet, sollte er auch die entsprechende offizielle Regel erwähnen, wo dies erläutert wird. Ansonsten ist das nur ein Gebrüll eines Unwissenden.

Und der Kandidat hätte sich zumindest bei der Vorauswahl respektvoll verhalten können, denn da war sein Gegner noch nicht Stefan Raab sondern die restlichen vier Kandidaten.

Und Arroganz ist eine Eigenschaft, die ein Mensch immer mit sich trägt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die arrogante Art nur reine Taktik ist und ein Gegenbild von Raabs üblicher Taktik sein soll. Soviel taktisches Gespür gepaart mir Hyper-Nervosität kann ich mir einfach nicht vorstellen.

Der Mann ist einfach arrogant, hochnäsig und kleinlaut. Und das ist jemand, der zukünftig Patienten in der Apotheke beraten will. Na hoffentlich kommt da dann nicht ein Mensch mit Hämorrhoiden-Leiden, der dann hinterm Rücken von diesem Apotheker-Azubi verspottet wird.

Jemand, der sich respektlos verhält, hat von mir keinen Respekt verdient. Wenn Raab seine Schose abzieht, dann hat das auch den Zweck dem Kandidaten die Sympathie der Zuschauer zuzuschanzen. Mit der Zustimmung der Zuschauer kann ein Kandidat manchmal auch über sich hinausgehen. Der gestrige Kandidat hielt das nicht für nötig und hat die Sympathien an Raab abgegeben. Und das führte ihn sogar zum Erfolg.

Naja, nach ein paar Tagen ist dies wieder in Vergessenheit geraten.

Marc Bodensee

13. September 2009, 15:24

Raab, mach Dir Gedanken über eine neue TV Show, die Luft ist raus. Herzlich Glückwunsch Martin

Philipp Schade

13. September 2009, 15:26

Ich war Hans-Martin-Fan - nicht zuletzt auf Grund der Reaktion des Zuschauer-Pöbels.

maxistyle

13. September 2009, 15:42

@ Kai

Blamieren oder Kassieren ist ein Spiel von vielen und wenn die "richtigen" Fragen kommen kann da jeder gegen Raab gewinnen.

Raab war beim Fussball keines Falls unfair, niemand hat gesagt du hast so und so viel Zeit bis du aufs Tor schießen musst. Raab war da einfach clever.

Intelektuell überlegen?? Das kann schonmal allein durch den Altersunterschied nicht sein. Jeder weiss z.B. dass Igel Insekten fressen!!!! Im letzten Spiel hatte HaMa einfach nur Glück, wäre es ein Wissens-Quiz gewesen, hätte Raab gewonnen.

Klar ist er sportlich, aber er konnte sich mal den ersten Satz des Textes merken!!!!

Egal in welcher Sendung niemals hat Raab einen Kandidaten ausgelacht, klar ist überzeugt von sich und trietzt die Kandidaten aber nie auf eine so extrem unsympatische Art und Weise wie HaMa. Wer sich so verhält, wie HaMa, hat es nicht anders verdient, als sogar vom neutralen Moderator getriezt zu werden.

Er kriegt ganz sicher sein Fett weg wenn er am Montag zu TV-Total kommt.

Da ist Raab nämlich nicht auch "nur" Kandidat sondern Moderator, das wird anders ablaufen.

Bin gespannt.

erwin brokowitsch

13. September 2009, 16:01

ich war auch hans martin Fan. Die Kandidaten die vor ihm dran waren waren nicht weniger sympathisch wie er. Dieser Hans martin ist da hin, hat sein ding durchgezogen und eben gewonnen. Seine Art unterscheidet sich in keinster weise von den Herablassungen die ein Stefan Raab oder ein Oliver Pocher an den Tag legen. Nur bei Pocher und Raab wurde eben aus dieser Art längst ne Show und bei einem wie HM kommt das einfach ganz anders rüber. Pocher und Raab sind stets Publikumsliebling. Hans Martin wäre in einem anderen Kontext vielleicht auch einer geworden. Also Respekt an HM denn Stefan Raab ist wohl wirklich schwer zu schlagen und viel Spaß mit der Kohle:-)

donnie

13. September 2009, 16:11

wenigstens können die 500.000 seinen charakter nicht mehr verderben ...

kaa

13. September 2009, 16:34

Ich musste um 23h abschalten. Ich wollte den nicht gewinnen sehen.

Aber immerhin hat er gestern den Beweis erbracht, dass ein IQ-Test zwar zeigt, dass man gut im "Was passt zu wem"-Bilderrätsel und vielleicht auch gut im Sudoku ist, aber nichts über soziale Intelligenz aussagt.

Da sah es doch eher mau aus. Der Kerl hatte eine unterirdische Selbstdarstellung.

Eigentlich ein perfekter Kandidat für das nächste Dschungelcamp.

Anno

13. September 2009, 16:42

Ich bin dankbar für das Publikum von gestern Abend. Hier zeigt sich, dass Asozialität in dieser Form nicht toleriert wird. Wer tatsächlich zu Hans-Martin gehalten hat, sollte sich mal Gedanken über seine eigenen Wertvorstellungen machen. Opdenhöven hat anfangs noch versucht, den Kandidaten darauf hinzuweisen, dass er sich etwas schräg anstellt aber Hans-Martin hat das in keinster Weise interessiert.

Michael

13. September 2009, 16:49

Lieber Stefan,

ich glaube, es ist hilfreich, so zu spielen.

Schlag den Raab ist unterhalb der Oberfläche auch eine unheimlich mentale Herausforderung. Nicht nur begibt man sich ins Rampenlicht der Scheinwerfer und flimmert in die Wohnzimmer Deutschlands, das Publikum im Saal ist eine Wand und tendenziell Pro Raab. Und dann ist da noch der wahnsinnige Raab, mit einem Ego und einer mentalen Stärke, die ihresgleichen suchen.

Er hat keinen Hehl daraus gemacht. Er wollte ultimativ nur eines: Das Geld.

Endlich Endlich mal jemand im deutschen Fernsehen, der sich absolut dazu bekannt hat. Keine Verbrämung von wegen "interessantes Experiment" (Big Brother), tolle Herausforderung/dabeisein ist alles (SDR).

Sein Ziel war das Geld, Raab konsequent zu verunsichern und zu provozieren war Teil seiner Taktik fuer den mentalen Part des Spiels. Dass dabei seine Beliebtheit auf der Strecke bleibt, so be it.

Dass sich das Netz im Nachhinein wie der Soziallynchmob aufführt, ist traurig.

Immerhin: Hans-Martin hat sich mit seiner wahren Identität in die Öffentlichkeit getraut, die Sniper aus dem Netz verstecken sich in Anonymität

JW

13. September 2009, 17:27

Natürlich hat Hans-Martin nicht wirklich eínen sympathische Eindruck hinterlassen aber wie kann man als Fernsehzuschauer einen Menschen HASSEN, den man nur wenige Stunden gesehen hat?? Und das in einer Situation, in der wohl kaum einer es schafft, ganz "normal" zu bleiben? Natürlch war HM übertrieben arrogant, war unnötig hämisch und hat raus hängen lassen wie toll er sich findet. Aber es ging um 500.000 € in einer Fernsehshow, in der er gegen einen Moderator gekämpft hat, der gerade auch durch seine eigene z. T. arrogante und machmal auch beleidigende Art erst zu so einem eigenen TV-Format kommen konnte! Bei vielen anderen Kanditaten hat man sich gefragt, ob denen eigentlich klar ist, um was es da geht, wenn sie dem Anschein nach halbherzig die Spiele durchgezogen haben. Dieser HM dagegen war ehrgeizig, ihm war bewusst um wieviel es da geht und er hat sein Ding durchgezogen. Natürlich war das aus menschlicher Sicht zum größten Teil nicht nachvollziehbar wie unfair er oft agiert hat, aber gerade in der heutigen Zeit....wer würde da nicht alles geben um 500.000 € zu gewinnen?

Ja, er hat Stefan Raab beleidigt in einigen Situationen und ja, ich persönlich finde auch, dass man sowas nicht macht. Aber ihm zu unterstellen, dass er das aus purem "Bösesein" getan hat, kann man jawohl nicht. Ich denke, dass Stefan Raab und natürlich ProSieben gerade auf solche Kanditaten hoffen, die sich auch mal selbstbewusst gegen Stefan stellen. Die Frage zu stellen, warum ein HM durch die Castings gekommen ist und warum er es in die Sendung geschafft, ist jawohl ein wenig sehr naiv!!! Ich denke nicht, dass es ProSieben darum geht, Shows zu produzieren, in denen die "nettesten Kanditaten der Welt" auftreten sondern um die Einschaltquote und wenn man sich die anguckt, dann hat doch jeder bei dem Sender gewusst und gehofft, wie ein HM in der Show auftreten wird!!

Ich gratuliere ihm jedenfalls zu diesem Sieg und ich denke, dass auch Stefan viel Spaß dabei hatte!

Stani Schneider

13. September 2009, 19:04

http://www.gspotmedia.de

Klar war Hans-Martin unsympathisch, gar keine Frage. Ich muss aber zugeben, dass ich gestern zu ihm gehalten habe. Es war nicht wirklich als das ich ihm das Geld gegönnt hätte, vielmehr hab ich Raab genau diese unfassbar bittere Niederlage gegönnt. Ist es doch Raab selbst, der sonst die Rolle des Unsympathen einnimmt und mit Arroganz nur so um sich wirft. Es gefiehl mir einfach, den Koloss wanken zu sehen. Diesmal wurde Raab einfach genau so besiegt, wie er auch er es immer tut und durfte gestern mal selbst erleben, wie man sich fühlt wenn man gegen einen gänzlichen Unsympath verliert.

Und genau so muss man auch zugeben, dass Hans-Martin, rein sportlich gesehen, besser gespielt hat und schon allein deswegen der Sieg gerechtfertigt war. Viele hohe Rückstände konnte er lupenrein ausgleichen und zum Sieg nutzen. Er hat sogar Blamieren oder Kassieren gegen Raab gewonnen, ebenfalls trotz zeitweisem hohen Rückstand. Das hat glaube ich vorher noch niemand geschafft.

Wer Hans-Martin verabscheut, der muss im Gegenzug Stefan Raab genausosehr hassen. Die beiden waren sich in vielem sehr ähnlich, nur hat Hans-Martin es gestern auf die Spitze getrieben. Mit Erfolg.

lemmuts

13. September 2009, 19:12

http://

ich fand es gar nicht mal schlecht.

ein anschauliches beispiel, wie man bei schlag den raab gewinnt. grundsätzlich gönne ich es jedem kandidaten mehr als dem raab. und ob der HM unsympathisch ist oder nicht, ist doch egal. auf jeden fall war er natürlich - so sollte es sein. ist bestimmt nicht so einfach im fernsehen, nicht zu versuchen so toll wie möglich rüber zu kommen.

Marmstorfer

13. September 2009, 19:13

Wenn hier in diversen Kommentaren behauptet wird, dass Raab mit seinen eigenen Waffen geschlagen wurde, so zeugt dies von Kurzsichtigkeit und wenig Kenntnis des Formats "Schlag den Raab", sowie der medialen Persönlichkeit Stefan Raab. Es erstaunt mich sowieso, dass die Person Raab immer noch derart polarisiert und es unglaublich viele Leute gibt, die Raab auf den Tod nicht ausstehen können. Er ist doch seit vielen Jahren (leider) deutlich zahmer geworden, als zu seiner Viva-Zeit und den frühen Jahren von "TV Total". Bei "Schlag den Raab" präsentiert er sich stets als tadelloser Sportsmann, natürlich motiviert bis in die immer spärlicher vorhandenen Haarspitzen (sonst würde das Format auch nicht derart gut funktionieren), aber immer fair. Von einem Niedermachen des Gegners kann keine Rede sein. Natürlich kommt schon mal ein meist harmloser Spruch - das ist aber selten mehr als eine ironische Pose; eine Art Hommage an das einstige Bad-Guy-Image. Zuschauer, die Raabs diverse andere Fernsehtätigkeiten ignorieren, neigen dazu dies misszuverstehen. Dazu passt, dass viele Fernsehzuschauer "Schlag den Raab" offenbar nur einschalten, um Raab verlieren zu sehen - zumindest wird es in diversen Artikeln zur gestrigen Sendung immer wieder gebetsmühlenartig betont. Ebenso die Tatsache, dass das Publikum quasi immer auf der Seite des Herausforderers ist. Dabei hat sich Raab in diversen Sendungen dank furioser Auftritte die Sympathien des Publikums erkämpft. Ich selbst bin fast immer für Raab, weil ich seine Leidenschaft und seinen Kampfgeist bewundere und ich mich immer wieder freue, wenn Kandidaten, die oftmals glauben ihn mal eben im Vorbeigehen besiegen zu können, grandios scheitern, weil sie den Alten Fuchs Raab merkwürdigerweise unterschätzen. Insofern war Hans-Martin auch nicht der erste unsympathische Kandidat. Aber er bildete sicherlich ein Extrem. Natürlich hat er sich den Sieg verdient, da er das Gros der punktereichen Spiele (nicht die Mehrzahl) für sich entscheiden konnte - und das manchmal auch nur äußerst knapp (Blamieren oder Kassieren, Die Münze). Es waren letztendlich Nuancen, die ihm zum Sieg verholfen haben - von einer Klatsche für Raab kann keine Rede sein - dieser hatte diesmal einfach nicht (wie sonst oft) das Glück des Tüchtigen.

Hans-Martins Auftreten ging natürlich gar nicht, auch wenn es leicht übertrieben erscheint, dass jetzt halb Deutschland glaubt wissenschaftliche Arbeiten über seinen Charakter verfassen zu müssen. Vom völlig banalen und hysterischen Web 2.0-Getöse mal abgesehen, auch wenn dies durchaus ein interessantes Zeitgeist-Phänomen darstellt.

Durchaus interessant ist natürlich das Verhalten des SDR-Personals um Mathias Opdenhövel. Die Stimmung im Saal kippte spätestens während des Diskuswerfens - aber bereits vor der fatalen Bemerkung Hans-Martins, ob er denn überhaupt noch zu seinem letzten Wurf antreten solle. Dort begann Buschmann nämlich mit ironischen Bemerkungen auf das merkwürdige Gebaren des Hans-Martin S. einzugehen, was vom Saalpublikum mit deutlich hörbarem Gelächter dankend angenommen wurde. Bis dahin traute man sich offensichtlich nicht (offenbar im verbreiteten Irrglauben den Gegner Raabs unterstützen zu müssen) auf die schon vorher ins Auge springenden Verhaltenauffälligkeiten angemessen zu reagieren. Von da an war Hans-Martin allerdings Freiwild, denn ab jetzt wurde dessen Agieren natürlich genauestens unter die Lupe genommen. Daran kann man aber nichts schlechtes finden - auch die Behauptung, dass Opdenhövel in seinen Äußerungen komplett neutral zu sein hat, ist falsch. "Schlag den Raab" ist immer noch eine Unterhaltungsshow - und Opdenhövels bissige Kommentare machen einen nicht unwesentlichen Unterhaltungswert der Sendung aus. Gut - die Frage, zu wem das Publikum hält, hätte er sich schenken können. Aber benachteiligt wurde nun wirklich niemand.

Alles in allem war es gerade wegen des unkonventionellen Kandidaten eine der interessantesten Ausgaben der auch in der 18. Ausgabe immer noch hervorragenden Show - auch wenn es für die meisten Zuschauer kein Happy-End gab.

oje

13. September 2009, 19:19

Naja, dass die FAZ ein Schandblatt ist - in Ordnung. Aber sowas geht gar nicht. Letzte Seriösität verspielt!

VogtNuerberg

13. September 2009, 19:42

Interessant, dass bestimmte Kommentare die zu freundlich mit Hans-Martin sind gar nicht erst veröffentlicht werden.

Niggemeier, eine Armutszeugnis Ihrer demokratischen Reife.

Machen wir weiter auf "Lass-und-darüber-reden-und-Händchen-halten."

Ein Misantroph ist noch lange kein schlechter Mensch, siehe Wilhelm Busch.

kiki

13. September 2009, 20:10

Ein sehr schöner Artikel. Ich habe diese Sendung nicht gesehen, aber bin über die vielen Reaktionen überrascht, die dieser Kandidat so hervorruft. Hier gibt es so viele Kommentare wie nie zuvor. Und auch bei YouTube (ja, ich musste dann auch mal gucken) geht es drunter und drüber.

Und jetzt gibt auch noch Bild. de (sicher auch morgen in der gedruckten Version) diesen unglücklichen Menschen zum "moralischen" Abschuss frei.  www.bild.de/.../hans-martin-schulze-vom-publikum-ausgebuht.html.

Wenn ein Mensch sozial ungeschickt ist und/oder in einer Ausnahmesituation unsymphatisch auf andere wirkt, ist das noch kein Freibrief zu Spott, Häme und öffentlicher Hetze. Offenbar war es doch eine sehr unterhaltsame Sendung? Worüber beschweren die Leute sich also? Im Alltag begegnen mir viele Menschen, die ich nicht sympathisch finde. Weil sie "anders" sind und nicht zu mir passen. Ja, und? So ist das! So ist es auch umgekehrt!

Aber diese Sendung hat offensichtlich unterhalten und viele Zuschauer in einer Mischung aus Abscheu und Faszination vor der Glotze vereint.  

Wenn Kommentatoren auf YouTube und Bild so viel inhaltslosen Hass absondern, sollte das vielleicht ihnen selbst zu denken geben.

Diese Sau wird man so lange durchs Dorf treiben, bis sie verreckt. Arme Sau.

Fabian

13. September 2009, 20:28

http://www.f2net.de

Ich fand den Kanidaten ebenso sehr unsympathisch - ich hatte mich immer wieder gefragt, wie der mit so einer Art bisher durchs Leben gekommen ist? Schön und gut. Das wars dann aber auch! Ich hab deswegen immernoch kein Recht öffentlich über diesen jungen Herren herzuziehen.

Diese Twitter User, die Samstag abends alleine am PC sitzend das Pro7 Programm verfolgen und dieses mangels Gesprächspartner durchweg kommentieren müssen, scheinen ja sozial auch nicht ganz weit vorne zu sein..

Tobinski

13. September 2009, 21:36

http://www.perlettapictures.de

So sehr ich selbst vor dem Fernseher diesen, nennen wir ihn doch einfach überheblichen Schnösel, gehasst habe - der im übrigen ein Spiel (Kinoplakate) nur deshalb gewonnen hat weil Stefan sich standhaft weigert sich seiner Meinung nach unnützes Wissen über Filme und die Simpsons anzueignen, wohl wissend dass man diese Schwäche ausnutzen könnte... und dann noch The Day After Tomorrow für Apocalypse Now hält;-) - so sehr man förmlich riechen konnte wie Stefan den ihm unsympathischen Nichtsportsmann, Opti den aufdringlichen Wichtigtuer und letztendlich das Publikum diesen auf es offenbar charakterlos wirkenden Kandidaten immer weniger leiden können, so war er natürlich aber für einen sehr großen Unterhaltungsmehrwert verantwortlich.

Und mir ist vollkommen klar, warum sich dieser Kandidat so verhalten hat. Neben der Einschätzung, dass er wahrscheinlich immer ein bißchen zu arrogant auftritt und evtl. ein wenig zu sehr von sich überzeugt ist... hatte ich schon vorgeschlagen, ihn doch einfach arroganten Schnösel zu nennen?... er hat sich schlichtweg sehr gewissenhaft auf die Sendung vorbereitet. Beim Schauen der Sendung erinnerte ich mich an einen Artikel, in dem zukünftigen Kandidaten angetragen wurde sich nicht von Raab einlullen zu lassen, nicht zu nett zu sein... ich hab sogar das Gefühl die Formulierung vom "Geld und nicht freunde gewinnen" in dem Zusammenhang schon mal gehört zu haben. Leider ist mir entfallen, wo das Ganze zu lesen war, aber unser Freund Niggemeier ist doch eine akribische Recherchemaus und wird das sicher aufdecken... war's am Ende die BamS? Und noch eins... wie wenig aussagenkräftig die Vorstellungs MAZ zum Kandidaten ist haben wir doch bereits bei dem Kandidaten erkannt, der sich beim Eishockeytraining vorstellte und dann später in der Show auf dem Eis wie ein Dreijähriger wirkte...

Michael

13. September 2009, 22:03

@Normal-IQ:

"Nach dieser Sendung, die ich erstmals bis zum Ende verfolgte, stellen sich mir einige Fragen. Wie kommt so ein selbstverliebter, hocharroganter und grenzwertig aggressiver Kandidat dürch das SDR-Casting (...) Es kann weder im Interesse des Kandidaten, noch im Interesse von Pro 7 liegen solche Kandidaten eine mediale Präsenz zu geben."

Nicht im Interesse von Pro7? Das liegt absolut in deren Interesse. Selten wurde so viel über SdR geredet/geschrieben, die Sendung ist "Talk of the Town", so wie das früher vielleicht mal bei Wetten dass...? war, mehr kann sich ein Sender gar nicht wünschen. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass den SdR-Redakteuren dieses Szenario beim Casting nicht zumindest grob klar war.

Was mich noch interessieren würde: Kommt der Mann aus Oldenburg in Oldb oder aus Oldenburg/Holstein? Ich frage, äh, für einen Freund.

Infomagazin Blog

13. September 2009, 22:12

http://infomagazin-nachlese.blogspot.com/

Grundsätzlich muss ich hier festhalten, dass Herr Raab auf Kosten anderer zu seinen Erfolgen gekommen ist. Ist ja auch der Kerninhalt  seiner Hauptsendung.

Jetzt erdreisst sich einer, mit ähnlichen Mitteln und ungeschickter zu kopieren und das Volk "hasst "ihn. Wieviel Tricks haben Raab schon gerettet. Eines kann er überhaupt nicht - nähmlich verlieren. Ob es grundsätzlich sozial ist, in diesen Zeiten so einen hohe Gewinnsumme auszuschütten finde ich mehr als bedenklich. Anderseits fraglich, dass man mit solch einem Format die Quoten erreicht. Gottseidank war bei meinem TV Gerät einen Fernsteuerung dabei. Eine Frage zum Schluss : Bitte was ist twittern ???

Halbsowild

14. September 2009, 01:01

Ich fand den Moderator peinlich, dass er versuchte den Namen Hans-Martin für seine Zwiegespräch-Theorie (Hans mit Martin) zu verwenden. Ich mag den Moderator, aber das war unterste Schublade und hat das Publikum erst recht gegen Hans-Martin aufgewiegelt. In meinen Augen unverantwortlich!

Das Publikum habe ich nicht verstanden, warum sie so asozial reagiert haben. Sowas macht man schon aus fairness nicht und Raab hat das am Ende der Show auch noch mal explizit darauf hingewiesen. Deshalb fand ich nicht Hans-Martin peinlich, sondern eher das Publikum. So ist das in Deutschland... dümmer gehts immer.

Bjoern

14. September 2009, 01:55

Meiner Meinung nach hat der Hans-Martin alles richtig gemacht. Wie oft habe ich vor dem Fernseher gesessen und mich gewundert, warum die Herausforderer immer so weich sind. Es ging ja schon um Millionenbeträge und nicht einer hat mal an unfaires Spiel gedacht!

Hans-Martin hat 500.000 Euro gewonnen. Eine Summe, für die ich 20 Jahre bräuchte um sie zu erwirtschaften! Sparen könnte ich so eine Summe wohl in meinem Leben nicht! Das sollte einem doch so einiges Wert sein! Und wenn es nur geht indem man Entscheidungen anzweifelt und den Gegner verhöhnt - who cares? Für die Freiheit 20 Jahre lang nicht arbeiten zu müssen hätte ich dem Gegener sogar die Beine gebrochen wenns hilft. Nett sein kann man danach!

gisbert4

14. September 2009, 02:16

Also ich hab die Sendung noch nie gesehen. Bin auch nur zufällig hier reingestolpert. Trotzdem frag ich mich nach dem TV-Wahlabend: was geht denn hier ab? Was verpasse ich denn da in meinem Leben?

unknown viewer

14. September 2009, 07:51

Der Spruch mit dem um Geld und nicht Freunde zu gewinnen kam meiner Meinung nach in einer früheren Sendung schon mal... falls ich mich recht entsinne vom Optenhövel gegenüber einen Kandidaten der "zu weich" vorher war...

Desweiteren führt auch Herr Raab gern mal selbstgespräche bzw. flucht wenn ihm was nicht gelingt...

Klar, besonders sympatisch war das Auftreten vom Kandidaten nicht, aber ihn dafür auszubuhen bzw. mit bissigen Kommentaren vorzuführen ist auch keine Glanzleistung...

Georg

14. September 2009, 08:39

Ich find der Kanditat war doch gut. Es spricht aus vielen Kommentareren hier doch der Neid. Jeder der die Chance hätte auf den Sieg bei so einer Show würde doch seinen individuellen Ehrgeiz einsetzen. Daß sich dieser bei Hans-Martin Schulze ein wenig unsympatisch arikuliert ist doch egal. Im Endeffekt hat er Recht wenn er sagt er will keinen neuen Freund sondern das Geld gewinnen.

Ich fand Ihn gut

Sunny Peran

14. September 2009, 09:32

Einmal abgesehen davon dass das TV-Volk davon ausgeht: "Nur trainierte, hochintelligente, mitten im Leben stehende" Kandidaten hätten überhaupt eine Chance zu gewinnen: Der Hans-Martin hat`s doch gut gemacht: Wie Raab über die Regeln diskutiert, ständig Sprüche gekloppt und Raab schon fast etwas bemitleidenswert wirken lassen. Raab kloppt wöchentlich mehrmals auf anderen Promis herum, macht sich über TV-Protagonisten lustig und hat jetzt schlicht und ergreifend aufs Maul bekommen. Ginge es bei mir um 500.000 Euro: Ich könnte mit Artikeln und Berichten (die nach ein paar Tagen wieder abflauen) aber mehr als dreimal an meinem neuen Swimmingpool leben an dem ich mit einem leckeren Glas Sekt sitze das ich mir vorher mit meinem neuen Auto vom Edeldiscounter gekauft habe.

Chrischii

14. September 2009, 09:35

http://www.hassmartin.de

Mittlerweile ist auch die Domain hassmartin.de online, hier soll aber nicht irgendwie gegen den Gewinner Hans-Martin S. gewettert werden, sondern die sehr bedenklichen Entwicklungen in der Social Media Szene des SDR-Abends aufgezeigt werden.

Sunny Peran

14. September 2009, 10:51

Zitat von "Marmstorfer" 13. September 2009, 19:13

"Wenn hier in diversen Kommentaren behauptet wird, dass Raab mit seinen eigenen Waffen geschlagen wurde, so zeugt dies von Kurzsichtigkeit und wenig Kenntnis des Formats "Schlag den Raab", sowie der medialen Persönlichkeit Stefan Raab."

Herr Marmsi: Diese Kenntniss muss der normale TV-Konsument auch nicht haben, der darf durchaus einfach mal emotional reagieren.

peterwolf

14. September 2009, 11:04

Ein anderes schönes Beispiel für jemanden, der sich seiner Wirkung auf andere (im TV) offenbar nicht bewusst war: Giulia Siegel im Dschungelcamp. Eine der schönsten Szenen überhaupt war, als ihre Freundin ihr nach dem Ausscheiden schonend beizubringen versuchte, daß sie bei dem Publikum nicht so ankam, wie sie vielleicht selber dächte.

abc

14. September 2009, 11:10

nicht zu vergessen das schadenfrohe böse auslachen, als sich Raab einmal verzählt hatte... "hehehehe es sind 17(oder so)"

bob

14. September 2009, 11:24

fairerweise muss angemerkt werden, dass Raab sich von der Boxerin Halmich hat gnadenlos verhauen lassen.

K.o.Ach

14. September 2009, 11:53

Ist der Kandidat eigentlich von Olli Pocher gecoacht worden? Würde mich nicht wundern, wenn HM irgendwann in einem eigenen Format bei den Privaten auftaucht. Mit Steinhövel als Rechtsanwalt ....

Bad Guy

14. September 2009, 11:53

Marmsdingens: Logischer Weise steht das Publikum an der Seite des Herausforderers, weil ein Herr Raab sich bewusst in der Werbung als den heroischen Helden darstellt den es zu schlagen gilt. Der Titel der Sendung sagt doch ebenfalls schon alles. Jemand stellt sich hin und vergibt 500.000 Euro (MINDESTENS!) an einen Herausforderer - da MUSS der Duellaufforderer der "Böse" sein den man auslacht wenn er verliert. Dazu MUSS der Zuschauer nicht erst die Vita von Herrn Raab gelesen und andere Formate von ihm verfolgt haben um das alles doch genauer einschätzen zu können. Wir diskutieren hier über Massenfernsehen, über Quotenmainstream - nicht über das literarische Quartett.

Sepp

14. September 2009, 12:24

Oke, der typ war unsympatisch - na und? ich hab mich mehr über die leute aufgeregt, die bei den ersten shows von schlag den raab aufgetaucht sind, und sich noch nicht einmal richtig mühe gegeben haben, raab zu schlagen. es interessiert hans martin zu recht einen scheiß, was andere über ihn denken. ich kann sehr gut verstehen, dass er sagt: ich bin nicht hier um freundschaften zu schließen, sondern wegen des geldes. wenn ich mich zwischen einer freundschaft mit stefan raab und einem geldbetrag in beliebiger höhe entscheiden könnte - ich würde das geld nehmen.

gott sei dank hat hans martin die zeit auf seiner seite: die öffentlichkeit vergisst schnell, bald kann er die kohle in ruhe genießen.

Anonym

14. September 2009, 12:34

Ich weis gar nicht was ihr alle habt? Hans Martin ist 1:1 das Spiegelbild von Stefan Raab, nur etwas jünger!

Okay, seine gestikulation war etwas übertrieben aber man muss auch bedenken das sonst Raab in genau der gleichen Rolle ist! Er versucht die Leute zu verunsichern (ebenfalls mit so "dummen" argumenten) und freut sich bei einem Sieg genau so.

Wenn ihr also was gegen Hans Martin habt, dann dürft ihr nicht zu Stefan halten weil der genau so ist! ;)

karin

14. September 2009, 13:33

Ich bitte Euch, lasst ihm eine Chance!

1. Hans-Martin ist sicher lernfähig. Es scheint das erste Mal zu sein, dass ihm in Form der öffentlichen Meinung ein starkes Korrektiv entgegentritt. Lassen wir ihm doch die Chance, daraus zu lernen. Möglichst das Richtige!

2. Offenbar gab es bisher in seinem Leben zu wenig Korrektive, um seine sozialen Fähigkeiten zu schulen. Wenn man anfängt zu graben, wird man wahrscheinlich auf ein Elternhaus stoßen, das seinen Sohn auf eine Anti-Position zur Gesellschaft eingeschworen hat und ihm den ganzen Tag vorbetet, dass er etwas Besseres sei.

3. Hans-Martin ist sicher ein (Nachwuchs-)Repräsentant einer gesellschaftlichen Gruppe, die meint, sie müsse sich an keine sozialen Regeln halten und mit Geld könne man schon alles richten.

4. Er zeigt uns eindrucksvoll, dass Leistung allein eben nicht zählt, sondern auch andere Qualitäten. Denn die Leistung auf dem Sportfeld hat er ja gebracht, er hat jedoch auf dem sozialen Spielfeld der Gesellschaft total versagt.

5. Verheerend wäre es für alle, wenn sich dieser Typus dauerhaft durchsetzen würde. Ich glaube jedoch, dass dieser Typus nicht überleben würde, denn dann wäre die Gesellschaft insgesamt nicht mehr überlebensfähig. Und das lässt die Evolution sicher nicht zu.

Konstantin

14. September 2009, 13:37

Unfair war Hans Martin nicht; er war unlocker und unsouverän und vor allem besserwisserisch, was immer sehr negativ empfunden wird. Es ist schade, dass jemand, der ausgewiesen hochintelligent ist, nicht die emotionale Intelligenz besitzt zu verstehen, warum er auf die Zuschauer so abstoßend wirkte. Hans Martin ist sicher ein anständiger Typ, dem einfach die Fähigkeit zur Selbstanalyse fehlt. Und er war hoffnungslos unwitzig.

Synopse

14. September 2009, 14:39

Ich will es mal so zusammenfassen:

1. Der Kandidat hat alles gegeben, um in dieser Arena einen unsympathischen Eindruck hinterlassen.

2. Die Kandidat hat die einzig richtige Strategie gewählt, um in diesem Spiel zu gewinnen: zielorientiert, mental selbststärkend und offensiv.

3. Da nun erstmals eine echte Erfolgsstrategie offenbar wurde, hat dieses Fernseh-Format seinen eigentlichen Reiz verloren: Nämlich, dass Raab das Bayern München des Spiele-TVs geben kann.

4. Es gibt keinen Grund Hasskampagnen im Web zu fahren. Man kann den Kandidaten unsympathisch finden, aber ein Verbrechen hat er nicht begangen.

Im Übrigen kam mir die Mischung der Spiele seltsam unausgewogen und unoriginell daher.

Alexander

14. September 2009, 15:20

Die Taktik, das Gegenüber durch überhebliches Verhalten und arrogante Sprüche zu provozieren, ist bei vielen Spielen in denen es um großes Geld geht (wie z. B. bei Backgammon-Turnieren) eine längst bekannte und angewandte Taktik. Dass diese Taktik, einen sehr starken Gegner zu schwächen funktioniert, hat HM sehr eindrucksvoll bewiesen.

Nächste Woche interessiert sich kein Schw... mehr für ihn - aber die halbe Mio hat er dann noch immer.

Alex

14. September 2009, 15:44

Also HM war der mit <--------------------------------Abstand ätzendste Kadidat der je teilgenommen hat. sicher hat er sich im grund ähnlich wie raab verhalten was das amüsieren über fehler des gegners angeht. aber in meinen augen ist es schon ein unterschied ob man wem sagt das er blöd ist oder er sei unterdurchschnittlich schlau mit einem augenzwinkern das erahnen lässt das es nicht ganz ernst gemeint ist sondern eher der verunsicherung dient.

alles in allem hab ich mit gefühlt als würde ich einem 18 jährigen BVJ schüler beim schulsport zusehen. Jeder 2. kommentar mit alter beendet und ständig diese überhebliche schadenfreude trotz völliger ahnungslosigkeit (siehe insel mit 3 bergen^^)

und nervösität hin oder her aber wenn man als 24 jähriger wannabe inteligenzprotz in so eine doch recht große sendung kommt sollte man doch eher erwarten das man am anfang etwas eingeschüchtert ist und eher mit etwas respekt der ganzen sache gegenübersteht. Aber er war ja von anfang an wie die axt im walde. Spätestens jedoch wenn man von allen seiten mehr oder weniger gesagt bekommt das man sich wie der Arsch der nation verhällt sollte man zur raison kommen. aber keine spur davon.

abschließen kommt mir der spruch " die dümmsten bauern ernten die dicksten kartoffel" passend vor.

Fred

14. September 2009, 16:19

Die "Klatsche" hat definitiv nicht Raab bekommen, sondern HM. Wer wird denn jetzt von allen Seiten angefeindet? Raab bestimmt nicht. Im Gegenteil: dadurch hat er jetzt mehr Beliebtheit.

Klar, HM ist unsympathisch und weiß der Kuckuck was. Aber was maßen sich denn die Leute an, derart über einen Menschen in den Medien, wie z.B. Twitter, herzuziehen? Einfach nur widerlich und asozial. Daran merkt man wieder, dass diese Gesellschaft immer mehr verfällt.

Mit dem Geld kann er sich jetzt zumindest eine neue Identität schaffen. Wer würde ihn denn bitte jetzt als Apotheker einstellen? Da kann ich nur sagen: Gut gemacht! Du bist Deutschland!

Fragezeichen

14. September 2009, 17:40

Wer von Euch würde nicht für 500 000 Euro auf die Zuneigung von Zuschauern verzichten wollen, die genau diese show wollten. Beim nächsten mal gewinnt eh wider Raab und der Kandidat gerät in Vergessehnheit!

Wenn H M schlau ist macht er jetzt richtig Kasse

1. Merchsndisign mit sich selbst als Tsse  / Mütze T-shirt

2. Talkshow -Auftritte

3. Werbikone für Sachen von Leuten die gegenn den Strom schwimmen

4. Ein Buch  " Meine Zeit nach der Raabshow"

5. Ein Film

6. Nach einigen Jahren Kommentator aus dem Off bei den darus entwachsenden Nachfolgeshows

Denn wer mit einer Mundharmonika zu Deutschlands Superstar wird kann hier erst Recht richtig Kasse machen !

Die Zuschauer bleiben arm in ihrem großen Freundeskreis- vor dem TV

Markus Großmann

14. September 2009, 20:15

http://www.setoffour.de

Hans-Martin ist vermutlich nur halb so arrogant wie Stefan Raab. Während man das beim kameraerfahrenen Raab aber beklatscht, wird Hans-Martin runtergebuttert, obwohl er sich auf völlig fremdem Terrain befindet und keine Chance hat, irgendein Feingefühl für die ungewohnte Situation zu entwickeln.

Überall wird geschrieben, dass er einen hohen Preis für die 500.000 Euro bezahlen musste. Sind die Zuschauer und Tweeties irgendwie wichtig für ihn? Seine Freunde und seine Familie werden zu ihm halten, und auf die neuen Freunde auf Grund der neuen Popularität und des neuen Vermögens kann er getrost verzichten.

ever

14. September 2009, 21:49

...tja, ein IQ von 143 heisst nicht auch immer, dass man clever ist ... nech! intelligenz zu haben bringt alleine nichts ... man muss sie auch anwenden!

...kleiner tip: wenn man als apotheker was verkaufen will, hat es enorme vorteile wenn man kunden findet und gewinnt! ... aber bei seinem IQ sollte ein lehrnprozess ja möglich sein ... ich bin da zuversichtlich ... bei leuten die einen weit geringeren IQ haben soll das auch schon funktioniert haben ... *lächel

Juelz

14. September 2009, 23:11

Ich frag mich wieviele Leute von denen die schreiben "Ich finds gut das Hans-Martin so eine Art von Mensch war usw. Der Raab ist ja genauso und da findet ihr das toll." jeden Abend TV Total gucken.

Ich bin der Meinung wenn man sich derart bewusst die Sympathien des Publikums verspielt, ist er selber Schuld das er ausgebuht wird.

Da kann man dem Publikum keinen Vorwurf machen.

Aber er wollte ja nur das Geld, von daher war er sich den Reaktionen sehr bewusst und es war ihm wie er es angekündigt ja auch egal.

Im Endeffekt unsympathischster Kandidat der Show - Historie

Musashi

14. September 2009, 23:18

Ich saß im Publikum und habe das Ganze relativ hautnah erlebt, auch die Werbepausen. Vorneweg muss ich betonen, dass ich kein mal gebuht habe, so wie die Mehrheit der Zuschauer. Die Buhrufer nimmt man halt war, das ist so wie im Fussball-Stadion. Wenn von 50000 Leuten 1000 jemanden auspfeifen hört man das sehr gut, es reflektiert aber nicht die Meinung der Mehrheit.

Leider saß ich bei der Vorstellung der Kandidaten auf so einem ungünstigen Platz, dass ich sie nicht sehen konnte während die Trailer liefen. HM kam für mich im Einspieler ganz sympathisch rüber, was sich aber relativ schnell änderte.

Schon beim ersten Spiel merkte man, dass der Kandidat selbstbewusst aber leider auch vorlaut und etwas unfair reagierte. Behauptete er doch glatt, dass der Stick von SR den Boden zuerst berührt hätte. Das war schon mal gelogen und damit sehr unsportlich. Die Zuschauer im Studio guckten sich da schon mal an und man hörte ein leises Raunen. Im Laufe der Show wurde dieses Raunen immer lauter. Wir fragten uns, warum HM nicht darauf reagierte und sich nicht mal etwas zurücknahm. Stattdessen gab er immer mehr Anlass für Unmutsäußerungen seitens des Publikums. Die Stimmung kippte gänzlich während der beiden Außenspiele. Die Bemerkung, dass er sich schämen würde wenn er das Verfolgungsrennen verlöre ging noch mit "ohohos" durch, mit dem Spruch "soll ich überhaupt noch werfen" beim Diskuswerfen hatte er aber seinen Herausforderer-Kredit endgültig verspielt. Das dann auch noch SR im letzten Versuch gewann brachte das Studio-Publikum (einschließlich meiner Person) zum Toben. Ich will jetzt nicht die ganze Sendung rekapitulieren, aber HM hatte durchaus seine Chance das Duell zu gewinnen und gleichzeitig das Publikum auf seiner Seite zu haben.

- HM hat Raab nicht mit seinen eigenen Waffen geschlagen, SR hatte nur nicht seinen besten Tag (siehe Blamieren oder Kassieren, Volleyball, Münze).

- Das arrogante Getue, das Beschweren über angebliche Fehlentscheidungen und das unfaire Auslachen bei Fehlern des Gegners (was Raab niemals tun würde) hat Raab eher angestachelt (siehe Diskuswerfen).

- Die Haltung von HM "ich will hier keine Freunde sondern nur das Geld gewinnen" spiegelt doch nur seine soziale Inkompetenz wider. Natürlich würde jeder versuchen das Geld zu gewinnen, aber das Verhalten von HM zeigt doch eine ausgeprägte Rücksichtslosigkeit und ungesunden Egoismus, was sich wohl auch negativ in seinem privaten und beruflichen Alltag auswirken wird.

- Anscheinend ist ihm dies alles egal und er weiß nicht einmal warum ihn die meisten Studio- und TV-Zuschauer unsympathisch finden.

- Er hat die meisten Punkte im Spiel gemacht und damit auch verdient die 500000€ gewonnen.

- Er hat keine Sympathien gewonnen aber Hass hat er nun wirklich nicht verdient. Die Subjekte, die ihn hassen, ihm schlimme Dinge wünschen und seine Adresse bzw. die seiner Eltern publik machen sind asozial, HM scheint nur unsozial zu sein.

Musashi

15. September 2009, 00:28

Ich muss meine Meinung von eben ein wenig revidieren nachdem ich Hans-Martin eben bei TV Total wiedergesehen habe. Jetzt wirkte er doch eher schüchtern, möglicherweise auch wegen der Hetzkampagnen gegen ihn.

Wahrscheinlich hat er eingesehen, dass er in der Sendung etwas überzogen hatte. Außerdem war er wohl (verständlicherweise) während der Show so mit Adrenalin vollgepumpt, dass er gar nicht merkte wie er die Gunst der Zuschauer verlor.

Also Hans-Martin: ich hoffe Du hast was gelernt und viel Vergnügen mit Deinem Gewinn.

Beobachter

15. September 2009, 03:05

@ Musashi: Dito !

Ich hab mir genau das gleiche gedacht als ich ihn vorhin gesehen hab. Tja ich hoffe für sein soziales Umfeld und "seinem Nachbar" das er was gelernt hat und sich in zukunft zusammen reisst.

KingKong

15. September 2009, 03:14

Nachdem ich einen Großteil der Kommentare hier gelesen habe finde ich es erstaunlich wieviele Hobby-Psychologen sich hier bewegen zum Teil auf sehr dünnem Eis. Unsoziales Verhalten und die Einstellung das Geld wichtiger ist als Freunde? Aha. Also wer mit dem Ziel der beste Freund von Raab zu werden zu dieser Sendung geht der hat seinen Realitätssinn verloren. Und echte Freunde gab es auch keine zu gewinnen denn das Puplikum und die Zuschauer sind in ihrer Masse doch sehr anonym. Also steht natürlich das Geld im Vordergrund.

Vor allem der Vorwurf absichtlich zu lügen und unfair zu spielen hat mich überrascht. Ein einziges mal wurde der Notar zu rate gezogen weil Hans Martin glaubte, und das aus diesem Blickwinkel völlig gerechtfertigt, das Raabs Stab vor ihm den Boden berührt hatte. Die anschließende Entscheidung wurde anstadslos akzeptiert - fairer geht es wohl nicht.

Rücksichtslos und Egositisch? Hat er Raab mit dem Rad überfahren und blutend auf der Farhbahn liegen gelassen. Ich bin ehrlich gespannt aus welcher Tat Hans Martins man das herrauslesen kann. Ehrgeizig bei 500.000 € natürlich aber egositisch? Eher großzügig hat er doch schon einen großteil des Geldes an Verwandte und Freunde versprochen. Und seine erste Ansage nach dem Sieg alle Freunde zu einer Party einzuladen - wirklich sehr rücksichtslos.

Und Schadenfreude ist auch ganz übel. Also alle Machern und Sehern von Sendungen wie "die versteckte Kamera", "Ups - die Pannen Show" oder "die Comedy-Falle" sofort in den Knast. Alles Propaganda und gleichzusetzen mit "Mein Kampf". Ein anständiger Deutscher verhält sich so nicht. Oder vielleicht doch lieber lernen über eigene Fehler zu lachen...

Blödsinn bei Seite:

Ich glaube in der Tat das Hans Martin im Alltag ein sehr freundlicher und vor allem hilfsbereiter Mensch ist. Warum ihn die meisten nicht leiden können ist mir auch klar. Er ist intelligent, zu intelligent vielleicht. Er findet die Tatsache das jemad behauptet die USA habe eine EM gewonnen genau so unglaublich und lächerlich wie viele andere die Bitte nach einem warmen Eis. Das mag arrogant wirken, genauso arrogant wie ein Kind einen Erwachsenen wahrnimmt der eben alles besser weiß. Aus einer 4 stündigen Sendung kann man keinerlei Rückschlüsse auf die Persönlichkeit eines Menschens ziehen - schon gar nicht wenn man nicht genau hinhört und -schaut. Ihr alle solltet euch schämen...

StephanZ

15. September 2009, 08:47

http://www.blog.gitarrenunterricht-frankfurt.de/

Ein komisches Wochenende:

Prügelnde Polizisten:

www.spiegel.de/.../0,1518,648686,00.html

Ein totgeshlagener Mann in der Münchener S-Bahn:

www.faz.net/.../Doc~E163DC2265DF544FAAEE53BD01C42116C~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Und Hans-Martin.

Hängt da irgendetwas zusammen?

Stürmer

15. September 2009, 10:31

Jungs, ich hab gegen ihn Fußball gespielt, (gewonnen ;) ) so schlimm ist er nicht!

Fairer Spieler, der seine Mitspieler angeleitet hat und auch trotz Niederlage noch lächeln konnte und dem Gegner gratuliert hat.

War sich seiner Wirkung sicher nicht bewusst und das muss man ihm ankreiden.

Die "Wampen - Nummer" oder die Sache mit den USA hätte doch wahrscheinlich jeder von uns im privaten Kreis auch gemacht.

Nur halt nicht im Privatfernsehen...

Wenn ich verloren hätte und müsste mir im Nachhinein sagen lassen ich hätte nicht alles gegeben, wär das unerträglich.

In seiner Haut möchte ich auch für eine halbe Mio. z.Zt. nicht stecken...

yankee

16. September 2009, 04:45

was soll das ganze?

der typ hat gewonnen und was bringen ihm denn sympathien oder antipathien des publikums?

der hype ob für oder gegen ihn ist in 2 wochen geschichte.

das geld sicherlich nicht. ;)

und der gegen ihn pöbelnde mob ist doch nur neidisches fussvolk.

hansmartin hats gut gemacht, so wie er es gemacht hat.

SO sehn sieger aus.

und wer looser sehn will, brauch sich nur das publikum anschaun. :D

so what ?!?

16. September 2009, 12:32

@ yankee

seh' ich genaus so.

Sei ihm gegönnt der Gewinn.

Was soll die Aufregung? So assig wie sich Raab in schöner Regelmäßigkeit benimmt!?! Nur ist man das bei ihm scheinbar gewohnt und gehört zu seinem 'Persönlichkeits'-Bild. An und für sich schon arm genug.

Wie oft hatte Raab in der Vergangenheit eine dicke Lippe riskiert (Stichwort: Regina Halmich)? Wir oft macht er sich über Kollegen und Unbeteiligte lustig? Und nun spielt er das Sensibelchen als Hans-Martin ihn wegen seiner unübersehbaren Plauze anstichelt?

Das rumgeeiere als Raab seine Brille aufsetzen mußte? DAS war peinlich!!

Wer austeilt muß auch einstecken können !!

Und selbst da lag für mich Hans-Martin klar vorne.

Aber dem Raab wird scheinbar alles verziehen - nur seinen Kandidaten nicht.

Schei.... Neid-Gesellschaft

Hans-Martin, das Geld sei dir wirklich gegönnt - hast es dir (im Gegensatz zu anderen) ehrlich verdient !!

LottoLothar

16. September 2009, 19:03

Er hat das beste gemacht, was man tun muss, um zu gewinnen. Er hat seinen Gegner überrascht, verunsichert und aus der Konzentrazion gebracht. Raab wurde nervös, angespannt und verbissen. Das hat ihn vielleicht beim Diskusswerfen gepusht, jedoch war er der psychisch schwächere in diesem Duell.

Max

21. September 2009, 03:45

Da haben Menschen jemanden vier Stunden in einer Show im Fernsehen gesehen - und schon glauben sie alles zu wissen über die letzten 24 Jahre seines Lebens, seine Freunde, sein Umfeld ... DAS finde ich arrogant und überheblich. Hans-Martin wird wie jeder von uns ein Mensch mit vielen Facetten sein. Ein Fernsehauftritt ist eine Ausnahmesituation; ich habe selbst erlebt, wie man im Adrenalinrausch völlig überdreht.

Kein Martin

04. Dezember 2009, 08:42

http://www.eisy.eu

Nun, fast 3 Monate sind vergangen und mal ehrlich, amüsant waren die Tage nach der Show schon. Wenn man mal bedenkt, welche Wellen dieser Martin mit seinem Hans geschlagen hat. Das macht ihm heute, so schnell auch niemand nach. Zudem, die Diskussionen um die Show haben sich ja auch wieder gelegt, die letzten Shows waren wieder sehr interessant. Ehrlich gesagt auch angenehmer, da man endlich wieder gegen Stefan setzen wollte! :-)

Thomas

03. Februar 2010, 00:04

http://www.joballee.de

Hach,

der Raab kann auch mal einstecken, wenn er schon Jahrelang ausgeteilt hat, egal ob Martin jetzt einen guten, oder schlechten Job gemacht hat :-) IMHO

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