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"Unser Star für Oslo": Der merkwürdig unbefriedigende Sieg der Lena Meyer-Landrut

13. März 2010, 00:12 Uhr

Foto: NDR

Was für ein merkwürdiger Abend. Und am Ende hätte ich nicht mehr für die Frau abgestimmt, die mich - und offenbar so viele andere - von der ersten Sekunde an mit ihrem eigenwilligen Charme begeistert hatte.

Lena Meyer-Landrut vertritt Deutschland beim "Eurovision Song Contest" Ende Mai in Oslo. Aber sie singt dort einen Titel, der ganz offenkundig nicht ihr Lieblingstitel war. Und der von allen, die sie im Laufe dieser Wochen des Vorentscheids gesungen hat - die ganzen Cover-Versionen eingeschlossen, die sie zu ihren Liedern gemacht hat -, am wenigsten lenaesk war.

Der Verlauf der Show wurde von einem merkwürdigen Auswahlmodus geprägt: Die beiden Finalistinnen sangen jeweils drei Titel, zwei gleiche und einen individuellen, und zunächst bestimmte das Publikum per Telefonabstimmung den jeweiligen Song zur Kandidatin.

Und der Abend begann mit einer großen Enttäuschung. Die ersten Lieder, die die beiden präsentierten, waren so unscheinbar und beliebig, dass der ganze Aufwand der wochenlangen Vorauswahl rückblickend wie Zeitverschwendung schien. "Satellite" in der Version von Jennifer Braun schaffte sogar das Kunststück, gleichzeitig belanglos und nervig zu sein.

Aber dann kamen die jeweils dritten Titel, die eigens für jeweils eine der beiden Sängerinnen komponiert worden waren, und plötzlich schien es, als wären die anderen Stücke nur Zählkandidaten gewesen: Jennifer Braun zeigte mit  "I Care For You", einer Mischung aus den New Radicals und "September" von Earth Wind & Fire, wie viel Kraft ihre Stimme hat. Und Lena Meyer-Landrut lachte und tanzte sich begeistert durch eine verspielte und unglaublich gut gelaunte Popnummer, die ihr Stefan Raab als Komponist selbst maßgeschneidert hatte. (Der Text ist von Lena Meyer-Landrut selbst.)

Und dann geschah das Erstaunliche: Das Publikum wählte für Lena knapp einen anderen Song, nämlich ihre (schnellere) Version des merkwürdigen "Satellite". Man schien ihr ihre Enttäuschung ansehen zu können, als dieses Votum feststand, bevor sie sich fasste und auf professionell umschaltete - während Jennifer sich hemmungslos freute, dass in ihrem Fall ihr Lieblingstitel gewonnen hatte.

Nun schien alles offen. Jennifer, gerne als uncharismatische Straßenfestsängerin verspottet, legte in ihren letzten Auftritt noch einmal ihre unbändige Energie und ihr beeindruckendes sängerisches Können - damit hatte sie schon im Halbfinale überraschend die eigentlich favorisierten Kerstin Freking und Christian Durstewitz verdient abgehängt. Und Lena sah plötzlich vergleichsweise schlecht aus, müde und angestrengt, und es war schwer, sich noch an die unfassbare Unbeschwertheit ihrer früheren Präsentationen zu erinnern, mit der sie so viele Menschen für sich erobert hatte.

Vor der Sendung schien die Rollenverteilung klar: Jennifer ist gut. Aber Lena ist etwas Besonderes. Doch diese Nummer, die das Publikum gewählt hatte, nahm Lena das Besondere. Im Internet kamen gleich Verschwörungstheorien auf: Ob Jennifer-Fans wohl extra den schwächeren Lena-Titel gewählt hätten, um Jennifers Chancen in der letzten Abstimmung zu erhöhen. Dagegen spricht, dass sich auch das Saalpublikum hörbar für "Satellite" begeisterte. Ehrlich gesagt: Ich kann mir das nicht erklären.

Das Experiment "Unser Star für Oslo" war ein Erfolg. Für die ARD, für ProSieben, für Raab, für die jungen Kandidaten, die mit ihren Talenten glänzen durften, für das Publikum, das darüber staunen durfte, wo diese ganzen jungen Leute plötzlich herkommen, die sich einfach auf so eine Bühne stellen und - teilweise mit ihren eigenen Liedern - wie selbstverständlich den Saal rockten, und für das Fernsehen an sich. Weil nebenbei der Beweis erbracht wurde, dass eine Casting-Show, die nicht auf die niedersten Instinkte der Zuschauer setzt, zwar auf Quotenrekorde verzichten muss, aber nicht auf ein treues Publikum.

Aber falls die Zusammenarbeit im nächsten Jahr eine Fortsetzung findet, werden sich die Verantwortlichen etwas ausdenken müssen, wie sie der öffentlichen Suche nach den besten Kandidaten eine angemessene Suche nach dem besten Titel entgegensetzt. Wenn es möglich ist, eine junge Frau zu finden, die innerhalb von Sekunden die Zuschauer bezaubert, muss es doch auch möglich sein, einen Song zu finden, dem das gelingt!

Bei mir jedenfalls blieb ein womöglich kindisches und ungerechtes Gefühl der Enttäuschung zurück, dass die außergewöhnliche Lena sich nun mit einem so durchschnittlichen Song nach Oslo schleppen muss. Kurz vor Schluss hatte ich dann doch auf Jennifer gehofft, deren Song vielleicht konventionell, aber unmittelbar eingängig war und ihr wie angegossen passte.

(Aber allen, die jetzt schon zu wissen glauben, dass "wir" mit dieser Nummer eh nichts gewinnen werden in Oslo, sei gesagt, dass, erstens, die Konkurrenz in diesem Jahr ganz außerordentlich gruselig ist und, zweitens, der Reiz dieses Spektakels gerade darin besteht, dass solche Prognosen erwiesenermaßen fast unmöglich sind.)

Und am Ende, als Lena fast verzweifelt war, weil sie den Titel noch einmal singen musste und es sie zwischendurch kaum noch auf den Beinen hielt und sie schrie und ihren ganzen verwirrten Gefühlen schreiend und fluchend freien Lauf ließ, auf diese bezaubernde Lena-Art, da war ich dann doch wieder fast versöhnt mit diesem merkwürdigen Abend.

Veröffentlicht 13. März 2010, 00:12 von Stefan Niggemeier
Kommentare

OPELXVI

13. März 2010, 00:39

Schade, dass eine so gute Show so enden musste!

maryastadourian

13. März 2010, 00:51

Ui. Ich hab da nen kleinen Beitrag über Lena geschrieben, und als Stefan-Niggemeier.de-Stammleserin hab ich mal gegrübelt, was Sie wohl von Lena, Unser Stat für Oslo und der ganzen Initiative halten würden - und damit habe ich nicht gerechnet.

Ich drücke der bezaubernden Lena einfach die Daumen, dass sie die Satelliten weit hoch fliegen lassen kann und in Oslo genauso die Zuhörer verzaubert wie alle Fernsehzuschauer- Sie ist wirklich was ganz Besonderes - ich hoffe, wir werden noch viel Freude mit ihr haben...

dana

13. März 2010, 00:51

Danke Stefan Niggemeier - besser hätte man es nicht sagen können

Petti

13. März 2010, 00:54

Sehr schöner Artikel, spiegelt perfekt meine eindrücke des abends wieder.

Daumen hoch dafür und viel Glück für unsere Lena!

Wolliton

13. März 2010, 00:55

Genau so ist es. Jennifer hätte klar gewinnen müssen mit ihrem 3. Song. Das war grandprix. AUch Lenas 3. Song war grandprix, aber "satelite"??????

hutsliputsli

13. März 2010, 00:57

der Artikel spricht mir aus dem Herzen! :D

Gustav Gans

13. März 2010, 00:58

http://www.faz.net

Der Artikel spiegelt exakt meine eigene Sicht über die Sendung des heutigen abends wider. Nach der für mich ebenso überaschenden Songauswahl für Lena dachte ich unmittelbar an die gleiche Verschwörungstheorie durch Jennifer-Fans. Und auch mir wäre bei dieser Song-Konstellation dann doch ein Sieg Jennifers lieber gewesen.

Frida

13. März 2010, 00:58

aus meiner seele gesprochen. aber gerade dieser letzte, unkonventionellste auftritt überhaupt, hat mich beruhigt. die macht das schon.

belavue-fotografie

13. März 2010, 00:58

http://www.belavue-fotografie.ch

Einfach nur toll geschrieben!

Klasse...

Lena kann nichts für den ausgesuchten Titel

und sie wird sicher beim ESC das beste daraus machen!

Ihren Zauber hat sie dadurch nicht verloren, wie ich finde!  

metalmastermaxx

13. März 2010, 00:59

Ich kann dem Autor nur zustimmen. Er hat hier sehr gut ausgedrückt, was vermutlich einigen Leuten durch den Kopf geht...

Mir gefällt der Song auch (noch?) nicht...

TAA

13. März 2010, 00:59

Ich war ja für Lena, ich bin es immernoch. Von dem ersten Auftritt an war ich für sie. Aber dieser Song -- das geht garnicht. Der letzte wäre gut gewesen, Bee fand ich auch noch gut (von Jenny noch viel besser!), aber dieser Satellite??? Ja super ... Naja -- dank Lenas Persönlichkeit denke ich das wir trotzdem gute Chancen in OSL haben werden!

bes

13. März 2010, 00:59

also ich find das lied besser als "love me"

hab auch dafür gevotet, denn "love me" hat mich irgendwie gelangweilt ....

Klominator

13. März 2010, 00:59

Lena soll sich erst mal wieder fangen...und ich denke wir weden einen guten platz mit ihr Rausholen ( obwohl ich das bei "No No never" vor paar Jahren auch gedacht hatte)

sensuri

13. März 2010, 01:00

...schreibt der mann, der die lausigen reden beim echo zu verantworten hat. nun denn... ansonsten teile ich ihre meinung in bin sogar ein wenig erstaunt ...

robert

13. März 2010, 01:01

...was manch einer bezaubernd nennt, nenne ich aufgesetzt. Dies fällt allerdings erst auf, wenn man Lena öfters zusieht und keine Scheuklappen und doofe Ohren hat.

Nun ja, sie tritt in Oslo nur einmal auf - zum Glück, vielleicht blendet sie dort auch genug Menschen.

chaya

13. März 2010, 01:02

Stimmt, Jennifer war meiner Meinung nach viel besser ...

Schneemann

13. März 2010, 01:05

Sehr schöner Kommentar Herr Niggemeier. Sie bringen es genau auf den Punkt! Mal sehen was Lena und Raab bis zum Eurovision Song Contest noch aus dem Song machen werden.

Franzi

13. März 2010, 01:06

http://no

super artikel und er drückt besonders meine Gefühle aus, ich habe auch angerufen für LOVE ME! der song war einfach für sie, das war sie, das war cockney akzent vom feinsten, dreckig und ! Je öfters man Satellite allerdings hört um so besser klingt er, aber dieser song ist halt nicht LOVE ME! Man sah ihr die verständliche Enttäsuchung über die Songauswal natürlich an, aber besonders ihre Finalauftritt war einfach spitze! ich denke mal bis zum COntest wird sie sich den song so richtig zu ihrem eigneen machen und irgendwie dieses geliebte-"dreckige"-cockney-englisch einbringen und damit auf jeden fall die stimmen aus England bekommeN!Stefan hat wieder etwas geschafft was Bohlen siet vielen Jahren versucht, eine Musikerin ohne das Normale-Package-das-wir-von-dsds-gewöhnt-sind! niemand weiß etwas über Lenas vergangenheit oder tragödien in ihrem leben, sie ist einfach Lena die durch ihr auftreten überzeugt!

Katja

13. März 2010, 01:07

Danke, das spricht mir aus der Seele!

geiler gockel

13. März 2010, 01:07

die meisten kandidaten (zu denen auch lena gehört) konnten imo nicht wirklich singen. auch der jury hätte ein bischen härte bei der beurteilung gut getan...da wünscht man sich schon fast den bohlen an raabs stelle, der sagt wenigstens wenn einer net singen kann.

lenafan1

13. März 2010, 01:08

Ich habe selten so ein Unsinn gelesen, man sollte erstens bedenken das beide innerhalb von 3 tagen 3 völlig unterschiedliche Lieder gelernt haben und das das gerade bei dem ganzen Trubel nicht einfach ist, kann sich doch jeder denken. Ich fand das Lied satelitte auch um Längen besser, und sie war bestimmt deswegen nicht geschafft, sondern von der Entscheidung

Stefan Laszczyk

13. März 2010, 01:10

http://www.stefan-laszczyk.de/oslo-ruft-und-lena-antwortet

So ist es. Ich schließe mich dem Dank für die klaren Worte ebenfalls an.

edge

13. März 2010, 01:11

Sie können Gedanken lesen, Herr Niggemeier!

Axel

13. März 2010, 01:14

http://www.axel-neu.de

Auch ich,  Lena-Fan der ersten Stunde, sehe das so und war von der Liedauswahl sehr enttäuscht. Aber Lena hat ja noch fast 2 Monate Zeit, um sich mit den Titel anzufreunden und ihn einzunehmen. Und wäre es nicht Lena, wenn wir zum Schluss nicht sagen würden: da hat Lena aus einem normalen Song mal wieder etwas außergewöhnlich Lenaeskes gezaubert?!

strumpf

13. März 2010, 01:17

love me war ja so gleich garnicht fuer lena geeignet. beim ersten hoeren langweilig mit den staendigen love me, love me. das satellite passt besser!

feuerkralle

13. März 2010, 01:26

Ich schließe mich im Großen und Ganzen der Meinung von Herrn Niggemeier auch an. Und wenn es ein Fiasko mit Oslo werden sollte, dann liegt es nicht an der bezaubernden Lena, auch nicht an der Songwahl des Publikums, sondern daran, dass es die Songwriter nicht fertig gebracht haben für Lena ein Lied zu schreiben, dass zu ihr passt. Da überrascht uns mal ein außergewöhnliches Talent und dann verhunzen die Veranstalter das Finale so dermaßen. Es ist zum Weinen.

Lunix

13. März 2010, 01:26

Satellite ist der eindeutig bessere, spannendere, klügere, interessantere Song.  Love me scheint ja nur aus dem Wort Love zu bestehen und ist musikalisch sehr mainstreammäßig (= langweilig). Bee war auch okay. Von beiden. Aber Lena hat einfach eine Art, ihre Ausstrahlung, die einen wie gebannt zuschauen und vor allem zuhören lässt. Ob da ein wenig Kalkül bei ist, ist doch egal. Der dritte Song, den Jennifer sang, war auch einfach nur 08/15-Dutzendware. Aber auch wenn Jennifer gewonnen hätte, schämen für den deutschen Beitrag müsste sich diesmal niemand.

Cascotie

13. März 2010, 01:27

Stefan du hast völlig recht! Und lenafan1, was bist du für ein fan wenn du dein idol so verheizen lässt? Die kandidatin ist top und das lied sch...wach. Mit dem titel wird sie in Oslo auch nichts reissen können. Es ist wirklich schade, dass der besch...eidenste titel das rennen machen musste. Irgendwie wirklich unerklärlich. Die anderen beiden titel waren jedenfalls um längen besser. Man muss wirklich sagen, dass das publikum doch einen sehr eigenartigen geschmack mit dieser wahl bewiesen hat. Ins geheim hoffe ich, dass man diese fehlentscheidung korrigieren kann, allerdings fehlt mir auch die idee wie.

MICMACAO

13. März 2010, 01:27

Wenn man denn besten Song mit der besten Interpretin schicken will, muss man wenigstens auch eine Stichwahl zwischen den beiden am wenigsten schlechten Songs möglich machen. Diese komische Auswahlmodus hat das falsche Lied aufs Tröhnchen gebracht. Übrigens: Wenn ich dort schon angeblich fachkundige Juroren sitzen habe, dürften diese doch auch mal statt dieses unerträglichen Jubelgesülzes dem Publikum schon mal einen kleinen Hinweis zur richtigen Wahl geben. Das dämliche "Der-Zuschauer-hat-entschieden-Demokratie-Gefasel" hätte sich Raab dann vieleicht ersparen können.

Trotz allem: Lena, viel Glück!!! Und sing es vielleicht wirklich gemäß Vorschlag der Jurorin Steffi ein bischen höher.

Dave

13. März 2010, 01:27

http://www.newsound.de

Also ich fand, dass jeweils die stärksten Songs gewonnen haben. "Love me" war mir zu langweilig. Und "Satellite" war für mich der stärkste Lena-Song. Allerdings hätte ich mir wesentlich mehr den Sieg von Jennifer gewünscht, Lena hat einen hohen Nervfaktor und trifft meiner Meinung nach die Töne schlechter als Jenny, wobei beides Meckern auf hohem Niveau ist, wenn ich mir anschaue, was in anderen Casting-Shows so gewinnt...

lenafan2

13. März 2010, 01:28

LOVE ME ist ein Song der NACH einer Party gespielt werden kann, aber nicht um die Party zu "rocken".

Herr Raab hat den Song gemacht? Glückwunsch, ist daneben gegangen. Ich war ziemlich sauer auf den Song. Zwar entlockte dieser Lenas Talent und Können, doch ist er schlicht und ergreifend zu langweilig (für Oslo)! Für`s Auto, auf`m Heimweg von der Arbeit, beim Putzen, usw. dort kann man diesen Song hören. Ich habe für "satelite" gevotet, aus Protest gegen "love me". Ersteres hat wenigestens ein wenig Pfiff.

Hmm

13. März 2010, 01:30

Ich finde, Lena macht eigentlich nur die englische Sängerin Kate Nash nach...

Frank

13. März 2010, 01:32

Wenn man sich einmal vorstellt, unter welch riesiegem Druck beide Kandidatinnen standen, ist die abgelieferte Leistung wirklich stark! Man konnte, von der sonst so unbeschwerten Lena, doch hier keine absolute unbekümmertheit erwarten! Sicher waren die Vorträge nicht so grandios, wie es alle erhofft haben! Aber wenn wir uns mal in die Lage eines so jungen Mädchens versetzen, wird wohl jedem klar, welche Leistung das dennoch war! Wir haben gewählt und die Wahl war gut!

Manolo

13. März 2010, 01:35

Kann die Sichtweise, die im Text wiedergegeben wird, für mich nur bestätigen. Für mich war nach dem ersten Durchgang völlig klar, dass Lena mit "Love me" in die letzte Runde gehen muss. Da hat einfach alles gepasst. Als es dann "Satellite" wurde, hat man ihr deutlich angemerkt, dass ihr das überhaupt nicht behagte. Nachdem nun auch klar ist, dass sie den Song mit Raab geschrieben hat, kann man die Reaktion verstehen. Am liebsten wäre mir, man würde es rückgängig machen und statt "Satellite" "Love me" ins Rennen schicken - das Votum war ohnehin knapp genug. Weiß nur nicht, ob die EBU das akzeptieren würde...

Moppel

13. März 2010, 01:36

Das Problem dieser Sendung ingesamt war für mich als Musiker, dass die Künstler die wirklich singen konnten vorzeitig ausgeschiedern sind, weil alle auf diese kleine " ich kann meinen Namen tanzenden Waldorfschülerin" irgendwie verfallen sind, weil sich die Zuschauer nie die Originaltiltel angehört haben. Wenn sie dies getan hätten, wäre schnell rüber gekommen, dass L. M-L. von Musik und Gesang so viel Ahnung hat wie mein Ölttank im Keller.

Grausam, dass man sich das anhören musste, weil man immer noch Hoffnung hatte, dass das deustche Ohr nicht schläft. Aber der Winterschlaf war wohl doch heftiger als man geglaubt hat.

Die Juroren der vergangenen Wochen hatten halt das Problem immer lieb sein zu müssen, damit man nicht mit "Bohlen" verglichen wird.

Hätte mal einer den Arsch in der Hose gehabt und richtig Kritik geübt, wäre die für durchgeknallte M.-L. schon vor 5 Wochen rausgeflogen, da sie von Musik 0-Ahnung hat.

Wir werden in Oslo zum Gespött der anderen Nationen, aber egal wir finanzieren den  halt.

Ich bin nur froh, dass wir an diesem Abend einen Auftritt haben und ich nicht der Versuchung erliege, mir diesen  von L. M.-L. auch noch anzuhören und dann wieder feststellen zu müssen, dass Ralf Siegel immer noch der beste Songwriter aller Zeiten ist.  

Shanti

13. März 2010, 01:36

selten so viel Blödsinn gelesen, warum muss nach her alles immer analysiert und zerredet werden... ich finden Interpretin und Song sehr gut.

Zweifler kehrt mal vor eurer eigenen Tür (Autor des Artikels eingeschlossen). immer diese Negativität, typisch deutsch!?

Meine Güte das Mädchen ist 18 Jahre, hatte die letzten Wochen viel Stress, dass am Ende der Show die Nerven etwas flattern, kann doch passieren, dann muss doch nicht direkt so ein Geschwätz losgetreten werden... und wenn es nicht Lenas Lieblingssong ist, aber ich denke sie fand die Lieder alle gut. Und das wird sie auch rüber bringen. So, Gute Nacht, auch den Zweiflern :-)

IsabellaMalia

13. März 2010, 01:38

Also jetz mal ganz ruhig. Das Lied ist jetz zwar nicht ihr Lenas beste Nummer, aber ich denke mit ein bisschen Übung schafft sie es, auch diesen Song perfekt zu machen. Und wenn man mal den ersten Versuch von Satellite mit dem zweiten vergleicht, fällt doch sofort auf, wie Lena ihn schon in so kurzer Zeit individueller gemacht hat, ob absichtlich oder versungen. Lena ist und bleibt eine super Sängerin und auch wenn ihr bestes Lied bisher meiner Meinung nach "Neopolitan Dreams" war, wird sie das Stück meistern und nach Oslo werden wir alle bestimmt sehr zufrieden sein. Ich bin da zuversichtlich.

Kathi

13. März 2010, 01:38

Gut getroffen. Leider war ich über die verbalen Ausbrüche unserer Lena nicht begeistert. Egal wie sehr man auch verrückter Paradiesvogel ist, Ausdrücke gehören nicht dazu!

Marcus

13. März 2010, 01:41

Also ich empfand während der Show genauso. Zwar hab ich erst später eingeschaltet und daher zuerst den 3. Titel von Lena gehört. Doch fand ich diesen nach dem Schnelldurchlauf am Besten. So war ich auch enttäuscht, dass der 2. Titel vom Publikum gewählt wurde. Doch beim zweiten und dritten Hören konnte ich schon mehr damit anfangen. Ich denke, dass Lena da noch gesanglich etwas mehr machen muss, aber dann kann der Song schon gut ins Ohr gehen. Jedenfalls ist es doch super, dass wir so eine zauberhafte Sängerin zum Grand Prix schicken. Selbst wenn wir nicht gut abschneiden sollten, so wissen wir doch jetzt schon, dass sie um Einiges besser ist als viele der Konkurrenten.

Christian Schipplick

13. März 2010, 01:42

http://C.Schipplick@gmx.net

Ein Fest geht zu Ende und hinterlässt plötzlich eine leere. So sehr es mich auch freut, das meine Favoritin gewonnen hat umso trauriger macht es einen jetzt.

Da gab es plötzlich mal eine Casting Show mit etwas mehr Nivau, mit einer gut gemischten Jury, deren Ziel es nicht war, den besten Spruch des Abends raus zu hämmern, sondern die wohl zur Kenntnis genommen hat, das jeder der Teilnehmer auf seine Weise wirklich super war. Nach Oslo kann nur einer und ich denke das wir mit Lena M.-L. und dem Titel den Sie singen wird, eine sehr gute Wahl getroffen haben, auch wenn ich selber nicht für den Titel abgestimmt habe. Wir haben eine hübsche, intelligente, bezaubernde, charismatische, taffe, freche, süsse junge Frau am Start, was kann da schief gehen??!!

Ihre Gefühlsausbrüche am ende der Show, waren vollkommen in Ordnung. Man muss sich einfach mal vorstellen was für ein ungeheurer Druck sich da aufbaut und das ganze für ein 18 jähriges Mädchen, das vorher noch nie im Rampenlicht stand. Das Sie den Titel zum Ende der Show noch einmal singen sollte, fand ich persönlich nicht in Ordnung, Sie schien vor Freude am liebsten nur heulen zu wollen und wäre wahrscheinlich lieber Ihren Eltern in die Arme gefallen als irgendwem sonst.

ABER im großen und ganzen eine super Show, die mir sehr sehr gut gefallen hat!

Bleibt zu hoffen, das wir vorallem von den letzten 5-6 Finalisten noch mehr hören werden, es wäre ein Jammer wenn diese in der Versenkung verschwinden würden.

Ein riesen Dank an Stefan Raab, das er so ist wie er ist, an alle Finalisten, für die tolle Unterhaltung, an die Heavytones, die wirklich 1A spielen können und natürlich auch an die Moderatoren...

Dominik

13. März 2010, 01:42

Ich empfehle euch mal die inzwischen bei iTunes und Musicload erhältlichen Tonstudio-Versionen anzuhören. Da macht Satellite meiner Meinung nach eine weitaus bessere Figur als die anderen beiden Titel. Wenn die Musiker es schaffen das in Oslo auf die Bühne zu bringen, sollte das ganz gut ausgehen für Deutschland.

diamond bee

13. März 2010, 01:43

zunächst mal schön, dass so viele menschen sich begeistern und kontrovers über musik diskutieren... ich war auch zunächst enttäuscht vom siegertitel, habe mich dann durch mehrfaches hören des songs doch von lena überzeugen lassen und stimme darin überein, dass klassesongs von etablierten künstlern (adele, jason mraz, kate nash) nicht mal eben in der song-schmiede - selbst von durchaus ausgebufften profis- in wenigen tagen gezimmert werden können.  der ESC ist doch in den letzten jahren eine sehr skurile veranstaltung gewesen. viel interessanter ist doch jetzt die frage wie wir diese tolle persönlichkeit und ausdrucksvolle stimme mit fähigen songschreibern zusammenbringen, um noch viele tolle lena-momente zu erleben.

und noch etwas anderes ist m.e. zu bedenken: Welcher etablierte Künstler hätte live eine solche show durchgestanden? Welcher Künstler hätte überhaupt das potential mit 7-8 hits sich jede woche zu übertreffen. Lena hat von allen Künstlern die originärsten und schönsten performances hingelegt, von denen einige einfach ein bisschen unter dem durchschnitt waren, aber der rest war pures audio-gold!

David

13. März 2010, 01:45

Ich bin Engländer. Lena's Mockney-Englisch (mock-cockney) geht mir sowas auf die Nerven... Germany: No Points.

Grummelbär

13. März 2010, 01:46

Ziemlich genau beobachtet, aber dann doch nicht alles gesehen (oder gehört). Lena hat das Ende von "Satelite" bei ihrem ersen Auftritt so ungeniert jugendgefährdend gesungen, daß der etwas unkonventionelle dritte Song dagegen nicht bestehen konnte, obwohl sie hier volles Pfund zu geben versucht hat. Bei der zweiten Darbietung von "Satelite" konnte man dann endgültig den Beweis sehen, daß Lena ihr auffälliges Verhalten eben nicht durchplant, obwohl man das immer wieder vermuten möchte, weil es so zielsicher wirkt (in beiden Bedeutungen).

Lena ist bei der Songauswahl der Zuschauer das "Opfer" ihrer unglaublich suggestiven Interpretationsgabe geworden: Sie hat "Satelite" für einen Augenblick (gegen Ende) meilenweit über sein eigentliches Potential hinausgehoben (gemerkt hatte das auch Herr Naidoo) und damit diese Entscheidung herbeigeführt. Ob Lena sowas auch beim Grand Prix schafft, oder ob sie den Song dann schon längst nicht mehr hören kann, wird sich zeigen. Sie scheint jedenfalls genug Persönlichkeit zu haben, um für jede Überraschung gut zu sein. Das werden viele reizend und liebenswert finden und nicht wenige andere zickig und aufgesetzt. Mich wundert eigentlich nur, daß Lena nicht viel stärker polarisiert hat und tatsächlich gewinnen konnte. Ich fühlte mich durch das Mädchen jedenfalls bestens unterhalten - besser als durch alle Endausscheidungen zusammen, die ich mir anzutun getraut habe; und ich denke, daß angesichts bisheriger Grand-Prix-Katastrophen aus Deutschland und anderswo sich jeder Zweifel an der Eignung Lenas erübrigt.

Christian

13. März 2010, 01:46

Dieser Artikel trifft den Nagel auf den Punkt. Auch wenn es nicht passieren wird, sollte Lena mit "Love me" nach Oslo geschickt werden. Mit dieser ganzen "Der-Zuschauer-entscheidet-über-den-Song-Idee" hat Stefan Raab erstmals ein richtiges Eigentor geschossen. Und das zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt!

yoxx

13. März 2010, 01:48

Lena hat Satellite einfach "zu gut" gesungen und performt. Der Song hat mir persönlich vom musikalischen viel besser gefallen. Auch wenn Ihr die Entäuschung anzusehen war, ich bin davon überzeugt, dass die Zuschauer Lena damit speziell für den Wettbewerb in Oslo viel bessere Chancen eingeräumt haben, als mit dem 3. Song. Und darum geht es bei diesem Wettbewerb.

Manolo

13. März 2010, 01:48

@Moppel

Jawoll, endlich hat's einer erkannt: Ralph Siegel - wo warst du!!!!

Ich will Lou, Corinna May und Bianca Shomburg im Dreierpack ihre Namen tanzend für Oslo!

Paula

13. März 2010, 01:50

Ja, schön geschrieben. Sogar mit Happy-End-Feeling! Hätte mich auch gefreut, wenn Lena ihren 3. Song singen dürfte. Habe auch dafür angerufen. Fakt ist jedoch: der Song "Satellite" ist auch super! Jedenfalls nachdem ich ihn 3 x gehört habe, finde ich ihn cool! Das haben wohl auch viele andere Zuschauer beim 1. Mal Hören so empfunden und deswegen angerufen. Ich glaube, dass sich die Leute nach den ganzen Casting-Shows (in den alle Sängerinnen wie Christina Aguillera singen und mit ihren Reizen nicht geizen und alle Typen entweder Verbrecher sind oder kurz vor oder nach einer Geschlechtsumwandlung sind) nach "dem Besonderen" (Definition in dem Fall: jung, hübsch, brav, und einfach anders als die üblichen Kandidaten) - Interpreten  + Titel sehnen! Ich persönlich empfinde Lena und ihren Song als sehr erfreulichen, frischen Wind im Musikgeschäft!

Wolfgang

13. März 2010, 02:09

Eine dringende Bitte an Stefan Raab : Bitte mach was mit den letzten 10 Kandidaten,- die waren nämlich alle spitze

Melvin

13. März 2010, 02:12

Ich hätte auch für Satellite gevotet. Love Me klang einfach zu grässlich nach 08/15 Heavy Tones Standard. Damit hätten wir vielleicht vor 20 Jahren einen Blumentopf beim Grand Prix gewinnen können. Satellite klingt sehr schräger und passt zu Lenas merkwürdiger Art. Ich denke, dass die Zuschauer noch Lenas geniale und ähnlich arrangierte Performance zu Love Cats im Kopf hatten und deshalb dafür stimmten.

Grummelbär

13. März 2010, 02:14

@Moppel: Gerade "Musiker" scheinen oft nicht alles an der Musik und ihrer Wirkung zu verstehen. Das zeigt Ihr Beitrag beispielhaft.

@David

Da müssen die Engländer nun mal durch, daß jeder - angefangen bei den Amerikanern - mit ihrer schönen und erfolgreichen Sprache anstellt, was der eigene Schnabel hergibt.

Und an mich selbst: Es heißt "Satellite". Ich wußte, es gibt einen Doppelkonsonanten in dem Wort, aber das "t" war es nicht ... Ist eben schon spät.

DerWolle

13. März 2010, 02:18

Da Lena im Interview in der HAZ (www.haz.de/.../Lena-Meyer-Landrut-Ich-liebe-Hannover!) ausgeplaudert hat, daß sie zwei der drei Songs richtig gut findet, dürfte die Annahme, daß sie mit Satellite unglücklich sei, nicht den Tatsachen entsprechen. Das Mädel war nicht enttäuscht über die Wahl, sondern einfach nur platt.

@Kathi:

Wenn Lena eine Kackwurst in der Hose hat, darf sie das auch sagen. Künstler, die sich, aus welchen Gründen auch immer, verstellen und emotionslose, glattgebügelte und von allen Unworten befreite Interviews geben, gibt es schon zur Genüge. Das Mädel ist 18 und lebendig, man kann nur hoffen, daß sie sich nicht auf so ein Gewäsch einläßt und selbst entscheiden wird, wann sie "erwachsen" und langweilig wird. Hoffentlich bleibt uns das erspart, ich möchte jedenfalls keine Nicoles mehr sehen, die uns in Blümchenkleidern in Vollnarkose singen.

Hannoveraner

13. März 2010, 02:19

http://www.youtube.com/steamfanhannover

Ich bin sehr, sehr, sehr enttäuscht, dass ein äußerst unsensibles Wählpublikum Lena um den Faktor "Lena" beschnitten hat. Es stimmt: Der Song "Satellite" ist sehr, sehr dürftig und schneidet so gut wie alles von Lena ab, was Lena ist. Das ist ganz bitter und entwertet alles, was sie vorher geleistet hat. Man hat ihr und auch Deutschland damit den schlechtestmöglichen Dienst erwiesen.

Sie soll also in Zukunft, wo auch immer sie performen wird, einen Song performen, den sie selbst sich niemals ausgesucht hätte. Ich könnte heulen vor Zorn und vor Enttäuschung. Lena tut mir wirklich leid. Sie ist das Opfer eines unausgerorenen Abstimmungssystems, das nur einen freut: Brainpool, das sich mit den Anrufen die Taschen gefüllt hat.

Mir wird der Song Contest jetzt nur noch halb soviel Spaß machen, das hat das wählende Publikum erreicht.

Franklin

13. März 2010, 02:24

Lena passt absolut nicht zum Grand Prix. Die Art von Musik mag der sich als ambitioniert empfindende Musikfreund mögen, aber der typische Grad-Prix-Zuschauer erwartet einfache Melodien und dabei bunte, schreckliche Darbietungen. Beides bietet sie nicht. Ich rechne daher mit einer Enttäuschung in Oslo. Aber vielleicht hat Raab doch wieder ein Goldhändchen und richtet es mal wieder.

Ich finde Dieter Bohlen beschränkt, muss aber sagen, dass die DSDS-Kandidaten der aktuellen Staffe und dabei insbesondere Menowin in meinen Ohren der Lena um Längen voraus sind und gleichzeitig nicht nur gelangweilt auf der Bühne rumstehen, sondern auch noch eine unterhaltsame Performance abliefern.

In der ersten Staffel von ssdsdsswemugabrtlad gab es wirklich tolle und sympatische Künstler, aber die Oslo-Suche fand ich sehr traurig. Vor allem die immer mühsam an einer Gitarre rumzupfenden Sänger - warum nicht lieber auf das Singen konzentrieren, wenn man kaum spielen kann? Und Lena singt jeden Song auf die immer wieder gleiche stammelnde Art - toll für eine Schülerin, aber kein Superstar.

onlime

13. März 2010, 02:29

Tja, wenn der Herr Raab seinen eigenen Song wirklich hätte pushen wollen, dann hätte er Lena das Lied im selben langweiligen Arrangement singen lassen sollen wie Jennifer. Dieses "Love me" ging jedenfalls für mich so überhaupt nicht, akutes Nervpotential nach schon 10 Sekunden. Aus "Sattelite" im Lena-Style kann man auf jeden Fall noch so einiges herausholen und ich kann damit leben, obwohl Deutschland damit auf keinen Fall gewinnen wird. Obwohl... bei der lahmen Konkurrenz, die derzeit in anderen Ländern aufgestellt wird, ist alles möglich.

Alles in allem hat mich aber von den Final-Songs kein einziger so recht von den Socken gehauen und ich bin ebenso wie viele andere hier enttäuscht vom Ausgang dieses an sich großartigen DSDS-Gegenentwurfs, der uns einige Talente und Stimmen und Persönlichkeiten präsentierte, von denen man hoffentlich in Zukunft auch noch hören wird. Da werden begabte junge Talente auf die Bühne gelassen, die oftmals unbekannte Lieder, teilweise sogar großartige Eigenkompositionen zum Besten geben, und nebenan bei DSDS wird allen Ernstes "Live is Live" und "Mamacita" gesungen...

Friedensengel

13. März 2010, 02:31

Findet ihr das nicht auch erschreckend - nur ein ganz klein wenig - dass ihr alle so mitfiebert?

Ich meine, ich kann mir ja vorstellen, dass ihr euch alle in Lena verliebt habt (Jungs wie Mädels), aber könntet ihr mal (inkl. Hrn Niggemeier, der ja auch Recht haben mag) aufhören Liebeskummer zu haben?! Ist ein bisschen peinlich...

Ulinne

13. März 2010, 02:37

http://www.literatur-fast-pur.de

Ich kann nicht verstehen, dass die Mehrheit hier den 3. Lena-Song besser fand als den 2. Der auf sie zugeschnittene Titel ging ja nun GAR nicht, und der passte auch absolut nicht zu ihr. Damit hätte man Oslo garantiert vergessen können. Einfach grauenhaft.

Es ist gut so, wie es ist, und die Lena wird das schon machen. Ein tolles Mädel. Ich hab zwar nicht jede Sendung gesehen, aber sie stach für mich ebenfalls von Anfang an positiv heraus. Eine gute Entscheidung.

Aber wegen eines richtigen Songs für Oslo hätte man sich wirklich mehr Mühe geben müssen. Der richtige "Hauer" ist nicht dabei gewesen ...

Ulrike

13. März 2010, 02:49

Ja, sie schafft es! Ich schließe mich den treffenden Worten von Christian Schipplick an, dass wir da eine "hübsche, intelligente, bezaubernde, charismatische, taffe, freche, süsse junge Frau" nach Osla schicken! Und ich bin davon überzeugt, dass sie bis zum Grand Prix neue Kraft auftankt und den Song noch mehr zu ihrem macht! Eine Tonlage höher - das würde ich ausprobieren mit den Musikern und vergleichen lassen!

Die Ausrutscher im Finale sind zwar nicht mein Ding, aber in dieser Situation machten sie sie irgendwie sympathisch, weil sie die ganze Natürlichkeit und Erschöpftheit dieser noch so jungen Frau deutlich machten. In Oslo darf ihr das natürlich nicht passieren, aber das versteht sich von selbst....

Also, talentierte Frau, geh Deinen Weg! Und bring deine ganze Leidenschaft, Freude ein - auch wenn Du heute Abend vielleicht einen anderen Song favorisiert hättest. Ich schließe mich den positiven Anmerkungen zu der Liedauswahl an ...der Song hat was, so wie er von dir gesungen und dargestellt wird! Viel Erfolg und bleib so taff wie Du bist!! Dann hast Du alles getan!

ICH

13. März 2010, 02:51

ich werds nie verstehen. da haben wir ein mädel, das seine stärken vor allem in ihrem unwiederstehlichen lolita charme und ihrer tanzend hippelnden jugend hat, und was machen wir? wir geben ihr ein lied, wo sie überwiegend böse drein gucken muss. mag sein, dass der song sogar musiklaisch ansprechender ist, aber wir berauben damit der sängerin ihrer ausstrahlung und schmälern so die gesamtperformance. ich erinner mich gerne wie ich lena das erste mal gesehen hab. ich war echt hin und weg von ihrem schauspielerischen talent, von dem süßen lächeln und der eigenwilligen performance. schade, dass die menschen in europa nicht dieses vergnügen haben werden. hätte man es geschafft einen song für lena zu finden, der in die richtung new shoes geht, wären siegchancen dringewesen. da können die lena hasser schreiben was sie wollen, diese art, die oft auch auf ablehnung stößt, ist einfach zur zeit toale hip und modern.  

Hulk

13. März 2010, 02:58

Mir fehlt bei diesem Song irgendwie der Höhepunkt... alles schleicht so vor sich hin, aber ich hoffe, dass Lena mit ihrer eigenen Schauspielkunst das wieder wett machen kann. Und wenn ich mich recht erinnere hat doch Max Mutzke beim Grand Prix in der Türkei ne Strophe auf türkisch eingebaut oder ?! Vielleicht lassen sich der Jurypräsident und Lena auch noch was einfallen, den Song irgendwie ein klein bisschen umbauen... bei Max wars ja auch nich 100%ig der Casting-song. Und dann wird das schon.

Am wichtigsten wirds sowieso, ob der Song den "Ostblockstaaten" gefällt... wenn wir nur einen Teil der Punkte abgreifen können, die sich Russland, Weißrussland, Ukraine usw gegenseitig zuschustern, dann steht Platz 1 nichts mehr im Wege.:-p  Und ob denen "Sattellite" gefällt oder nicht, kann ja doch keiner vorhersagen. Also abwarten und tee trinken ;)

Peter

13. März 2010, 03:00

lustig, die leute die hier pro "satellite" sind, schreiben immer, dass der song nach 3-4 mal anhören immer besser wird und das "love me" zu eingäng plump wär. naja die zuschauer in europa hören den titel genau 1 mal und anstatt eine lustig, frische tanzpopnummer von einem verrückten teenager zu hören, sehen sie jetzt ein eigenwilliges beziehungsdrama vorgetragen von einer 18 jährigen. da wären wir wieder beim thema authenzität. jeder der versteht um was es in satellite geht, bemerkt, dass der song einfach nicht zu solch einem mädchen passt. er wirkt aufgesetzt, vorgegeben und dadurch genauso langweilig wie kisskissbangbang... komisch, dass sich dtl immer wieder selbst das bein stellen muss.

Topha

13. März 2010, 03:01

Prima! Zu 90% gehe ich d'accord. Doch "Satellite" war nun wirklich nicht soo schlecht. "Love me" wäre dagegen wirklich ein Reinfall gewesen. Irgendwie hat es doch ein Geschmäckle: Raab schreibt mit einer Finalistin gemeinsam einen Song, er sitzt in der Jury und kurz nachdem sie gewonnen hat, gibt es schon dutzende  Merchandising-Artikel. Einziger Fehler offenbar: Der "richtige" Song wurde nicht gewählt, weil die Masse nicht wie vorgesehen abgestimmt hat. Was für ein Drama das für Jennifer gewesen sein muss, in ein Finale einzusteigen, in dem es eine klare Favoritin gibt, welche sie nicht  ist. Um so mehr habe ich Hochachtung vor ihrer Performance, wenngleich sie wirklich nur die Nr. 2 war. Treffende Sichtweise: Für Jennifer ist es ein großer Trost, dass das Publikum "ihren" maßgeschneiderten Song gewählt hat. Also sicherlich eine Musikerin, deren Name man sich merken muss.

Horst

13. März 2010, 03:05

Wow, schöner Artikel, treffender hätte ich es nicht zusammenfassen können.

Wenn Raab diesen Song wirklich komponiert hat und der Text  Lena Meyer-Landrut selbst stammte (was man in der Sendung mit keinem Wort erfahren hat), dann kann man ihre Enttäuschung noch besser nachvollziehen.

Trotzdem freue ich mich über ihre Teilnahme am Grandprix,

entdlich mal seit ewigen zeiten mal was wirklich neues

da stellt sich wirklich die frage was für talente noch in deutschland schlummern.

Robin

13. März 2010, 03:12

Also zunächst einmal sollte man die 3 Songs in der Finalshow nicht direkt mit den ganzen selbst ausgesuchten Cover-Songs vergleichen, schliesslich kann man zum "Eurovision Song Contest" ja wohl schlecht mit einem Cover-Song antreten.

Irgendwelche "Verschwörungstheorien", dass "gegnerische Fans" >nennenswert< für einen "falschen Song" angerufen haben sollen, gehört ja wohl eher ins Reich der Phantasie. Ich meine wer für seinen Favoriten angerufen hat wird gemerkt haben, dass man froh war überhaupt ein paar male durchzukommen. Wer nun für einen "gegnerischen Song" in der Zeit angerufen hätte ...hätte schlichtweg Stimmen verschenkt für seinen eigenen Lieblingskandidaten. Vor den Ergebnissen der Songauswahl wusste man ja auch nicht, wie knapp die Songs beim eigenen Kandidaten gevotet werden.

Sieht man sich die Ergebnisse vom Songvoting an (Siehe Video offizielle Internetseite "Entscheidung Songs") und unterstellt eine halbwegs korrekte Darstellung, dann wird man feststellen, dass es zwischen "Love Me" und "Satellite" sehr knapp war.

Ich persönlich habe für "Bee" gestimmt. Als zweite Möglichkeit >hätte< ich "Satellite" gewählt. Der Song "Love Me" hatte für mich persönlich eine Art "Nervfaktor", was wohl dadurch vor allem zustande kam, weil "tausend mal" "Love Me" drin vor kam. Für mich hatte das ganz >entfernt< etwas von Stefan Raab sein "Wadde hatte Dude da", ist ja auch von ihm der Song. Klar ist der Vergleich jetzt etwas weit hergeholt, für mich war es aber eben so. ;-)

Im nachhinein hab ich mir die 3 Songs noch mal angehört und bin nun auch froh das "Satellite" gewonnen hat. "Bee" wäre ggf. zu langsam gewesen und "Love Me" in manchen Ohren ggf. "nervig".

Ich finde es jedenfalls sehr gut, dass das Publikum über die Songauswahl entschieden hat, weil zum "Eurovision Song Contest" entscheidet ja auch das Publikum. Lena Meyer-Landrut wahr vielleicht nur etwas "traurig" darüber, weil "Love Me" extra für Sie geschrieben wurde. Vielleicht wird sie aber im nachhinein drüber froh sein, das es der Song nicht geworden ist. Auch glaub ich, dass sie alle 3 Songs sicher gut findet. Sie wird uns denke zum "Eurovision Song Contest" würdig vertreten, ich mache mir da gar keine Sorgen. :-)

Was den Artikel hier anbelangt, also ich finde den Auswahlmodus eher nicht Zitat "merkwürdig", sondern logisch. Stefan Raab hat auch in der Show kurz erläutert, warum genau es zwei feste Songs gibt und einen individuellen. Auch das nur die Zuschauer entscheiden finde ich sehr gut. Beim "Eurovision Song Contest" geht es schliesslich um den Geschmack der >Mehrheit< und den versucht man ja zu treffen, auch wenn es bei den verschiedenen Kulturen sicher schwer ist. Wenn die Mehrheit der Deutschen den Song gut findet, dann ist es doch schon mal ein Anfang für eine bessere Plazierung. Demzufolge sollten aus meiner Sicht die Verantwortlichen sich eben nicht etwas neues ausdenken, was das Songvoting betrifft! Die Mehrheit hat entschieden und das ist auch gut so und eben nicht Zitat "merkwürdig". ;-)

Winke Robin

sirdorian

13. März 2010, 03:19

http://www.stylishkidsinriot.com

also "love me" ist im bereich kate nash, lily allen und co daheim. denke mal das das ding in deutschland auch als single kommen wird. weit besser als es beim songcontest zu verheizen. "satellite" ist aber auch für den songcontest etwas zu unkonventionell.  beide songs sind aber auf jedenfall charts tauglich.

alles in allem sehr schön zu sehen das in deutschland einen nachwuchs dieser art gibt, auch wenn man sich wünscht das nicht eine casting show ihr talent aufzeigen hätte müssen. aber in UK sind talent scouts ende nie unterwegs und vor allem sind die die macher der popstars der zukunft. das fehlt in deutschland leider schon sehr stark. casting shows alleine, wenn auch besser gemacht als DSDS werden auf lange zeit sicher keinen umschwung bringen. in der competition mit england schaut es derzeit jedenfalls sehr mager aus. auch wenn der vergleich natürlich mehr als hinkt.

CoTrainer

13. März 2010, 04:14

Für mich hat es eindeutig nichts Beruhigendes, wenn wir mit einem durchschnittlichen Song, einer durchschnittlichen Sängerin sowie miesen Tänzerin mit wenig abwechselndem Wortpensum mit dem Motto nach Oslo fahren, die anderen seien eh grottenschlecht und unser durchschnittliches Niveau könnte reichen, aber man wisse ja nie. Wenn schon verlieren, dann mit Würde. Ohnehin grenzte die Wahl Lenas an Schiebung. Da sind zum einen die Tonprobleme und dann die klaren Vorteile Jennifers, die sich übrigens nicht versungen hat, was aber komischerweise nicht zum folgerichtigen Erfolg geführt hat. Dann das ewige Besetztzeichen beim Anrufen für Jennifer sowei die ohne Grund immer gegenüber Lena kritiklose Jury. Sehr seltsam. Zudem wurde Lena schon seit der ersten Sendung von den Medien ohne Grund als Favoritin hochgejubelt und (das zum Thma Fairness) in den Trailern öfters gezeigt. Auch wenn ich Stefan Raab als letztes was unterstellen möchte, wirkte das alles ziemlich konstruiert und abgesprochen...

Arnie

13. März 2010, 04:19

Als ich die erste USFO-Sendung verfolgte und das erste Mal Lena gehört und gesehen hatte, war ich gleich beeindruckt. Der anschließende Kommentar vom Gast-Juror Marius Müller-Westernhagen ist mir ebenfalls noch in guter Erinnerung. Sie habe "Star-Appeal" und sie solle ein wenig weghören, was er da so sagt. Irgendwie fast prophetisch. Auf jeden Fall habe ich in den folgenden Sendungen nur auf die Auftritte von Lena gewartet und fand ihre Auftritte immer große Klasse. Sie hat wirklich eine tolle Bühnenpräsens und das mit gerade 18 Jahren! Das Jennifer ebenfalls gerade einmal 18 ist und neben Lena die zweite Finalistin gewesen ist, ist ebenfalls sehr bemerkenswert. Stefan Raab hat wirklich wieder was auf die Beine gestellt. Was ist dagegen DSDS?!?! USFO kam für mich sehr viel erwachsener rüber, obwohl komischerweise zwei 18-jährige am Ende die Sache unter sich ausgemacht haben. Es müssen eben nicht immer nur Sprüche a la Bohlen sein. Der Unterhaltungswert hat mal so gesagt auch einen abnehmenden Grenznutzen. Von Lena jedenfalls bin ich sehr begeistert und hoffe, dass man in Zukunft noch viel von ihr hören wird, insbesondere gute Songs. Auch hoffe ich, dass sie so, wie es sich auch Westernhagen gewünscht hat, sie so erfrischend und besonders bleibt. Dann wird sie ihren Weg auf jeden Fall machen. Und irgendwie ist es dann auch egal, was in Oslo geschieht. Die Unterhaltung war auf jeden Fall da und das ist es doch, worauf es ankommt.

IsEgal

13. März 2010, 04:22

Dies ist mal eine wirklich ehrliche Meinung der ich mich nur anschließen kann. Auch wenn ich auf die Kanditaten Leon Taylor oder ganz besonders auf Kerstin Freking  gesetzt hätte, die mich auch irgendwie an die Zeiten von Nicole erinnern würde. Aber das Publikum hat sich anders entschieden. Und dan sowas! Lena ist definitiv eine Ausnahmesängerin. In gewisser Weise etwas ganz besonders außergewöhnlich. Und gerade da hätte ein wirklich ausßergewöhnlicher Song alles reißen können. Tja aber, nein, das was uns da geboten wurde war nicht annähernd äußergewöhnlich geschweige denn interessant. Na ja, aber wie uns die letzen Jahren gezeit haben, kommst es beim ESC doch manschal etwas anders als man denkt. Ich bin mir allerdings sicher, dass dies keinen ersten Platz belegen wird. Leider ziemlich schade. Aber wie auch immer, ich war in den letzten 2-3 Wochen doch verzückt, was die Kandidaten auf die Reihe gebracht haben. Im Endeffekt wird das Euröpäische Publikum entscheinden!

Rüdi

13. März 2010, 05:30

Gesanglich war Jennifer einfach besser, auch wenn das bei diesem ganzen Lena-Hype nun keiner hören will, und macht(e) man sich die Mühe auch mal zwischen den Zeilen der Jurykommentare zu lesen so wurde auch dieses deutlich, ebenso deutlich wie Raab's Gestik und Mimik bei der Siegerehrung auf der Bühne dann doch Enttäusching widerspiegelte...

Trotzdem wünsche ich Lena mit ihrer frischen und spotanen Art viel Erfolg in Oslo, auch wenn ich nicht für sie gevotet habe sondern -als großer Earth, Wind & Fire-Fan auch an diese geniale Formation erinnert- für I Care For You ;-)

felix

13. März 2010, 05:42

ich kann sehr vieles in dem artikel nachvollziehen, bitte aber dabei zwei dinge nicht zu vergessen. äusserst viele lena-fans (auch ich) riefen eher TROTZ oslo an, weil sie einem ausnahmetalent zur karriere verhelfen wollten. ich liebe den indie-pop-stil von lena, denke bei oslo aber auch an die internationale massentauglichkeit. gerade wenn man die titel der anderen länder hört, sollte man bedenken wer sich das wohl antut und dann votet. alleine der song von holland grenzt für mich an körperverletzung und ohne lena würde ich mir das sicher nicht antun wollen.

sie wird mit ihrem wesen und ihrer art bezaubern, fast egal was sie singt. erst nach oslo wird sie dann auch wieder ihre eigene musik machen können.

an alle lena-voter noch mal ein danke, diesem ausnahmetalent die karriere ermöglicht zu haben. auf das wir noch viel von ihr hören und sehen.

Steffen Leinweber

13. März 2010, 07:14

"Satellite ist sehr eingängig und lässt sich eher wieder erkennen als "Love me".

Ich bin mit der Melodie von "Satellite" im Ohr  eingeschlafen und auch wieder aufgewacht.

In Oslo wird der Song nur einmal gehört und d ist "Satellite" einprägsamer, zumal in Lena wunderbar interpretiert.

Ich bin mir nur, nach den Bildern am Ende, nicht sicher, ob die unerfahrene Lena dem Druck standhalten kann und sich ihre Unbekümmertheit bewahren kann.

Piotr

13. März 2010, 07:25

Als Musiker kann ich mich dem obigen Urteil eines Kollegen anschliessen. Musikalisch ist Lena sehr dünn. Was Lena bringt ist eine Musical-Performance auf gehobenen Gymnasialniveau. Mit Livemusik und Bühne hat das wenig gemeinsam. Aber wenn man in den Einspielern die Teilnehmer in den anderen Ländern gesehen hat, dann passt das irgendwie nach Oslo.

Aber, verdammt. Wer hat den Song und die anderen vorgestellten geschrieben? Ich habe das noch nicht gefunden, ist das geheim - um nicht einen Schock auszulösen, dass die intelektuelle, abgefahrene Lena einen Song eines Dumpfbacken-Komponisten singen muss?

Andreas

13. März 2010, 07:27

Sie sprechen mir aus der Seele. Wieviel schöner wäre es, wenn Lena mit ihrem Lied "Love me" auftreten könnte. Aber sie hat eine so sinnliche und unverwechselbare Präsenz. Vielleicht passiert das, was Stefan Raab, der mir gestern übrigens sehr gut gefallen hat, obwohl ich nicht gerade sein größter Fan bin, vielleicht ist es egal, ob die Zuschauer, den Text verstehen oder nicht, vielleicht bezaubert Lena einfach, vielleicht ... Ich drücke ihre jedenfalls die Daumen.

@David: ich finde es auch immer etwas merkwürdig, wenn ein Nicht-Muttersprachler versucht, einen bestimmten Akzent nachzuahmen - klappt meistens nämlich nicht und ich kann mir vorstellen, dass das den richtigen Muttersprachler dann nervt. Aber ich mag Lena trotzdem und hoffe, dass sich Ihre Punkteprognose nicht bewahrheitet.

Atebe

13. März 2010, 07:30

Der Artikel spiegelt extrem die Meinung des Schreibers wieder. Meine Meinung ist sie nicht: Ich finde, ALLE Lieder passte besser zu LML, Jennifer hatte insgesamt schlechte Karten und stand als "die schlechtere Sängerin" da. Und ich fand es seltsam, dass bei der Kandidatinnen-Auswahl in der zweiten Runde Jennifer phasenweise so leise rüberkam, fast so, als wäre das Mikro heruntergedreht. Wie auch immer, ich fand Jennifer war in den vorhergehenden Shows viel besser. Ob es wohl an den populäreren, bekannteren Songs lag?

Mit LML in Oslo kann ich auch gut leben und Satelite oder Bee oder ... ist mir egal.

Reiner

13. März 2010, 07:31

@Moppel:

Was ist das denn für ein Kommentar? Ich glaube kaum, dass alle Zuschauer ihre Ohren auf Durchzug stehen hatten, als sie in den vergangenen Wochen immer mehr Begeisterung für Lena entwickelt haben. Diese Mischung aus Natürlichkeit, Verspieltheit und Leichtigkeit, die sie stimmlich und persönlich transportierte, war so erfrischend, dass man nicht wegsehen und -hören konnte.

Deshalb hat sich bei den Zuschauern auch eine große Erschütterung breitgemacht, als man die Songauswahl für beide Finalistinnen präsentierte. "Bee" hat Lena gut verkauft - es war ein nettes, unterhaltsames Lied ala "Lemon Tree", "Sattelite" war in beiden Versionen irgendwie langweilig. "Love me" fand ich im Gegensatz zu "I Care For You" weniger an der Künstlerin und ihrem Können orientiert.

Lena ist am Besten, wenn sie viel aus dem Song herausholen kann - das gelang ihr bei diesem Lied einfach nicht genug. Jennifer sah für mich bereits wie die Siegerin aus, denn der Song und die Künstlerin passten einfach zusammen. Ich hätte es ihr gegönnt, nach Oslo fahren zu dürfen. Letztendlich hat Lena von den Vorrunden und ihrer dort herausragenden Leistung profitiert. Das hat sie im Finale vor einer Niederlage bewahrt, denn man gönnte es der jungen Frau, die so singt und interpretiert, wie "ihr der Schnabel gewachsen ist", dass sie gewinnt. Hoffen wir, dass sie aus dem Lied noch etwas mehr herausholen kann, um "Lena" zu präsentieren.

Dem Saalpublikum war anzumerken, dass auch es nicht mitgerissen wurde. Der am Anfang noch frenetische Applaus kam immer spärlicher und flammte nur bei Jennifers Darbietung noch einmal kräftiger auf. Die hier im Artikel beschriebene Stimmung machte sich auch vor dem Fernseher breit. Als Stefan Raab dann "Bee" den Todesstoß gab, weil er das Publikum indirekt zur Wahl einer Up-Tempo-Nummer aufforderte, war vergessen, dass wir mit gemächlicheren Rhythmen die höchsten Plätze beim Grand Prix erreicht haben...ob mit Nicole, Wind oder Katja Ebstein ("Theater" ist da die Ausnahme) - häufiger waren die langsamen bis mittelschnellen Melodien aus Deutschland für höhere Platzierungen gut.

Ich drücke Lena die Daumen, dassder Song und sie bis zum Auftakt so verschmelzen, dass sie ihren besonderen Zauber an das Publikum herantragen kann. Denn nur deshalb - nicht wegen der Songauswahl - hat sie das Treppchen erklommen.

Anna

13. März 2010, 07:41

Seltsam, dass die Welt am Sonntag schon letzte Woche wusste, dass Lena gewinnen würde. Also vonwegen, Manipulation der Fans von Jenny.

Lena  ist affektiert und aufgesetzt und ihr englisch ist nervend. Beim zweiten Durchgang hat sie total versagt.

Jennifer, war eindeutig besser, souveräner und professioneller und hat sich ständig gesteigert. Außerdem hat sie eine wesentlich natürlichere Ausstrahlung. Aber das ist mal wieder typisch deutsch, die verblödete Republik, lässt sich halt lieber blenden und von einer Frau vertreten, die keinen Satz zu Ende spricht und komische Zuckungen tanzen nennt.

Da kann man ja froh sein wenn es heißt: Germany one Point

Morning

13. März 2010, 07:49

-Love me- ist langweilige Dutzendware. Die richtig spannenden Lena Songs waren Mr. Curiosity (sehr überraschend) und Foundations. Es stellt sich aber die Frage, ob das normale Publikum diese Emotionen spüren kann. Selbst die Juroren haben noch nicht einmal gemerkt, dass beim Siegersong Lena nicht sie selbst war. Dem Lied fehlte das gewisse Etwas.

Wer meint Lena wäre total unmusikalisch hat auch keine Ahnung was Musik ausmacht. Es stimmt nicht, dass sie nicht Singen kann, sie hat aber ihre eigene Interpretationsform. Wenn sie Songs vorträgt, die ihr gerecht werden, hat Lena einen besonderen Zauber. Dann ist sie ein Gesamtkunstwerk. Es ist richtig, dass Jennifer Braun besser singen kann. Es ist aber auch so, dass ihr gegenüber Lena in den bestimmten Momenten einiges fehlt. In diesen Momenten ist Lena viel zu gut für diesen doofen, langweiligen, 0815 Musik Contest,. Hört euch doch einmal das Gebotene dieses Jahr an, gruselig!

Leider fehlt "satelitte" Einiges, "Love me" wäre aber eine Katastrophe. Selbst wenn das gerade einmal 18-jährige Mädel es uns als ihren eigenen Song präsentiert hat. Dieser Song hat viel zu wenig Potential.

" Be" wäre noch am stimmigsten,

nderseits hätten sich die Verantwortlichen mehr Mühe geben müssen einen Lena Song mit Charakter zu komponieren. Nur was hätte dieser auf einer Musikveranstaltung ohne Charakte, den kommenden Event  verloren?

Welcher selbsernannter Musiker hat eigentlich die Nerven den kompletten europäischen Musik-Contest über sich ergehen zu lassen? Viel Spaß!

----

Lieber Engländer,

schon mal neben einer englischen 0815 Familie als Zeltnachbar leben müssen? Fetch me the butter, please? Nicht, dann weißt du nicht was nervt. Dagegen ist das Englisch von Lena ein Ohrenschmeichler.

Nicht böse sein, das war jetzt Englischer Humor!

Olaf

13. März 2010, 07:57

Schön, das sich wieder soviele Menschen für den Grand Prix interessieren! Und Lena wird auch mit Satellite viele Punkte sammeln - ganz sicher!

Christian

13. März 2010, 07:59

Aber auf jeden Fall wird Lena weitekommen als Alex C. und dieser andere Miss Kiss Kiss Bang "Hoschi".

Tobias

13. März 2010, 08:07

Der Autor hätte eine Nacht über seine Aussagen schlafen müssen bevor er diese so veröffentlicht. Satellite in der Version für Lena war klar der bessere weil eingängigere Song für sie. Insb. die Basslinie hat etwas unglaublich derbes, wie es Lena formulieren würde. Für mich ist diese Kombination aus Künstlerin und Song die beste Alternative gestern Abend gewesen und mit beiden werden wir noch viel Spaß in Oslo haben.

tina

13. März 2010, 08:10

So eine peinliche Nummer, es wäre schön, wenn das Mädel wenigstens singen könnte.

Gaby

13. März 2010, 08:10

Schrecklich nerviges Gekrähe, nichts was ich noch öfter hören möchte.

Ich hätte mich gefreut, hätte Jennifer gewonnen.

Ich weiss ja nicht, ob es nur mir so ging? Aber als ich versuchte für Jennifer

anzurufen, kam jedesmal die Mitteilung "Störung" und die Verbindung wurde

beendet.!.... fand ich schon merkwürdig..besonders als das Ergebnis kam.

Ich fand Jennifer viel besser.

Zampano

13. März 2010, 08:13

@moppel

überhaupt nicht nachzuvollziehen, deine Kritik.

Lena hat das gewisse Etwas was einen Musiker ausmacht.

Es macht Spass Sie zu erleben.

p.s. Wie erfolgreich bist Du eigentlich als Musiker?

Ich denke dem Urteilsvermögen von Xavier kann man vertrauen ;-)

alpha

13. März 2010, 08:22

Guter Artikel. Ich hätte mir einen Song für Lena gewünscht, wo sie ihre stimmlichen Qualitäten besser einsetzen kann (so wie Jennifer bei "I care for you"); "Satellite" ist ja fast mehr Sprechgesang ohne besondere Ansprüche an das Singen.

Anne

13. März 2010, 08:28

Ich kann den Tenor hier nicht teilen.

"Satellite" ist ganz eindeutig der bessere und unkonventionellere Song. Die Strophen bei "Love me" haben mir auch gefallen aber der Refrain war beliebig und langweilig. Das war nur Pop und Plastik. Und das ist nicht Lena.

SgtPepper

13. März 2010, 08:36

Nur weil Love me für sie "maßgeschneidert" war, muss das doch nicht zwangsläufig der bessere Titel sein. Meiner Meinung nach ist er das genaue Gegenteil, nämlich Musik, die niemand weh tut, aber auch nicht auffällt. Und von solchem Kaliber haben wir weiß Gott schon genüngend zum Grand-Prix geschickt.

Satellite dagegen klingt etwas disharmonischer, was eine sehr gute Sache ist. Auch die Musik an sich ist abwechslungsreicher. Love me klang wie ein einziger langer Refrain. Letztenendes bleibt es doch mal wieder Geschmacksache.

Thomas

13. März 2010, 08:39

Also mal ganz ehrlich. Ich als Österreicher wäre stolz wenn wir nur eine einzige Sängerin mit der Qualität und der Ausstrahlung von Lena hätten.

Ich drücke ihr ganz fest die Daumen und freue mich schon auf ihr erstes Album.

Rainer

13. März 2010, 08:48

Habe die Show zwar nicht gesehen aber nach allem was ich gelsen habe ist der große Tenor der, das Lena die Beste war aber der Song nicht gefällt. Und genau da liegt das Problem. Es geht nicht darum den Song zu finden den viele mögen sonder einen Song mit einem Interpreten zu finden der alle in Europa ( oder besser gesagt Eurasien) anspricht und der etwas Besonders ist. Die letzten Jahre waren die Titel und auch die Interpreten aus Deutschland nicht so schlecht (außer die No Angels)  aber es war nix Besonders oder anders als die Masse. Warum ist die nächste Show denn in Oslo? Weil ein Land den Mut hat einen Geiger auf die Bühne zu schicken. Oder Lordi? Hat nicht jeder gesagt "Was ist das denn, die sind ja verrückt sowas hier Auftreten zu lassen" und der Meinung bin ich auch, ABER die haben ihren Song in eine Verpackung gesteckt der das Ganze zu einem Spektakel machte und der sich dadurch aus der Masse ganz deutlich abgestzt hat. Die Zuschauer hatten nach 2,5 Stunden und gefühlten 100 Musikstücken in der Mehrzahl "Lordi" und die Monstershow im Kopf oder einen Geiger der anders war. Und genau das ist es was du als Musiker erreichen willst (ich spreche aus Erfahrung). Ich wünsche Lena und ihrem Song alles Glück und hoffe sie bleibt so wie sie ist denn dann hat sie eine echte Chance das Publikum in Oslo und vor den Fernsehgeräten zu verzaubern (in den Köpfen zu bleiben wenn es an die Abstimmung geht)und wenn sie jetzt entäuscht ist das sie nicht ihren Lieblingstitel sing darf dann sollte sie einfach mal darüber nachdenken warum. Weil die Mehrheit der Zuschauer der Ansicht waren das sie diesen Song sollte.

Tobias M.

13. März 2010, 08:49

Ich kenne nun alle drei Songs in der Studioversion und bin ganz froh, dass es Satellite geworden ist. Der ist bei mir am schnellsten ins Ohr gegangen und am längsten drin geblieben. Mein erster Gedanke war allerdings auch, dass der dritte besser zu ihr passen könnte. Der geht mir aber schon nach dem dritten mal hören auf die Nerven. Und das ist das erste Mal, dass mir das mit einem von Lena gesungenen Lied passiert!

Der Ohlsen

13. März 2010, 08:51

http://derohlsen.blogspot.com/2010/03/was-war-denn-da-los.html

Danke für diesen Artikel!

Dieses Finale hat das komplette Sendungskonzept ad adsurdum geführt und war mit seiner Songauswahl eine Beleidigung für alle 20 Kandidaten.

Am ehesten als Sieger können sich von denen meiner Meinung nach Christian Durstewitz und Kerstin Freking fühlen, die es immerhin bis zum Halbfinale geschafft haben, aber von diesem unsäglichen Abschluss verschont geblieben sind.

Chrissi

13. März 2010, 08:52

Ich kann nur sagen, Lena nervt mich derbe!!!!

Das was sie macht hat man alles schon bei Björk gesehen und auch der Vergleich mit Nora Tschirner ist eine Frechheit!!!! (Ich würde das ganz simple (versaute) Imitation nennen!)

Ich möchte mich auch bei Davids Kommentar bedanken, denn dieses nervige Englisch hat mir jeglichen musikalischen Reiz ihrer Lieder genommen.

Ich fand Lenas beste Nummer war Mr. Curiousity, aber die konnte sie auch nicht wirklich verhauen, weil die langsam und sehr ans Original angelehnt war.

Ich hätte gern Sheryhan beim ESC gesehen, aber nun wurde anders gewählt und wir werden auch das überstehen- schlechter als in den letzten Jahren kann Lena wohl auch nicht abschneiden!

PS: Für alle Lena-maniacs...spart euch eure Kommentare, denn jeder hat das Recht auf freie Meinungsäusserung!!!!!

Tim Tooky

13. März 2010, 08:53

Es gibt immer drei nervige Arten von Schreiberlingen in solchen Freischreib-Threads:

1) Die Internet-Olchis, die Ein-Satz-Kommentare ohne jeden Eigenanteil schreiben. ("Super. Danke.") Für die hätte auch eine Abstimmung über den Artikel gereicht.

2) Die Mucklas, die messerscharf analysieren und alles viel besser gemacht hätten, und dabei total übersehen, dass sie gerade über Menschen sprechen. Aber ist ja sowieso egal, weil im Internet darf man das, da kann ich mal intellektuell so richtig auftrumpfen. Aber sobald SIE in der Verantwortung stehen, sind sie unfähig ihren eigenen (viel zu hohen) Ansprüchen gerecht zu werden. (Gell, Moppel? Nomen est omen?)

3) Die Stammtischler, die mal pauschal rummeckern  und sowieso alles soooo schlecht finden, wobei die Begründungen zu 99% völlig aus der Luft gegriffen sind. Ganz davon abgesehen, dass sie nichts weiter sind als ein feuchter Furz im Wind. Neidisch bis oben und unfähig die Leistungen anderer Menschen zu würdigen geschweige denn wenigstens zu respektieren. Konsumhaltung total.

Allen andern vielen Dank für die interessanten Meinungen.

Ich wünsche Lena alles gute für Oslo und freue mich, dass wir eine so interessante und lebenslustige Künstlerin gefunden haben, die bereit ist, für uns zu singen und zu performen. Und die bereit ist, sich dem Voting des Publikums zu stellen. Dazu gehört ganz schön viel Mut und auch Können.

Die Show und die Kandidaten haben mich begeistert und solche Art der würdigenden Unterhaltung wünsche ich mir öfter.

siegra

13. März 2010, 08:57

Alle 3 Songs haben leider nur wenig von dem Stoff den Lena braucht um einen Song "Leben zu können" (was ja ihre große Stärke ist).

Ich finde, daß die Zuschauer in "Satellite" noch am ehesten ihre Lena wiedergefunden und richtig entschieden haben. Vielleicht kann man die Instrumentation und das musikalische Arrangement dieses Songs ja noch etwas verbessern. Trotz der großen Enttäuschung über die mittelmäßige Qualität dieses Liedes mit der Lena sich nun durchschlagen muß, bin ich froh, daß dieses einzigartige Talent, Deutschland in Oslo vertritt.

Ingix

13. März 2010, 09:05

Bei mir war es interessanterweise andersherum: Obwohl ich bisher eher Jennifer zugeneigt war, fand ich "Satellite" von Lena besser als Jennifer's Finalsong, der für mich nach Beliebigkeit klang. Dass Lena enttäuscht war, ihren eigenen Song (wenn auch knapp) nicht als Finalsong zu haben, kann ich verstehen, ich persönlich fand "Satellite" aber auch einen Tick besser als "Love me".

Im Endeffekt steht hinter allem die Frage, was wichtiger ist: Der Interpret, der über Wochen ausgesiebt wurde, oder der Song, der innerhalb von 1-2 Stunden gewählt wurde. Ob ein Publikum statt des Finales 2-3 weitere Shows angenommen hätte, bei denen jeder Finalist 4-5 Lieder präsentiert und wo dann analog zu den Kandidaten vorher dann immer 1-2 Songs pro Kandidat rausgewählt werden, ist fraglich.

Jeeves

13. März 2010, 09:15

Als 13jähriger hab ich ja auch Schlager gehört und solche Sänger verehrt, ja sogar einmal diesen "Grand Prix" gesehen: "Wir wollen niemals auseinandergeh'n", Heidi Brühl 1960, toll! Aber als erwachsener Mensch?

Herr Niggemeier (40) scheint dies Zeugs wirklich zu mögen; das ehrt ihn und es ist mir lieber als zynisches Drüber-herziehen (und es schreit ja geradezu danach).

JohnRest

13. März 2010, 09:26

Wieder ein Artikel aus Niggemeiers Hand der klar zu erkennen gibt, dass Herr Niggemeier seine Gedanken vorsorglich veröffentlicht um nachträglich behaupten zu können: "Ich hab`s ja schon damals gesagt!". Vielleicht sollten Sie Herr Niggemeier neben der vielen Veröffentlichung Ihrer Meinung (zu der Ihnen alles Recht der Welt zugestanden sei) doch einfach mal die Klappe halten und: Besser machen.

Wäre das was? Oder reagieren Sie jetzt wieder in Ihrer betont lässig-herablassenden Elitebloggerart?

Xigemoa

13. März 2010, 09:27

Schade, dass die Kandidaten nicht in der Show gefragt wurden, welcher Song ihnen persönlich am besten gefällt und ihre Wahl für Oslo wäre. Das hätte die Meinung der Zuschauer vermutlich entscheidend beeinflusst. Aber hätte, wäre, wenn, auch "Satellite" überzeugt nach mehrmaligen Hören durchaus und lässt meinem Empfinden nach mehr Interpretationsspielraum als "Love Me". Für Stefan Raab wird es allerdings eine Niederlage sein, dass sich sein individueller Song nicht durchgesetzt hat.

Es ist mir unverständlich, dass gerade am Ende aufs Gas gedrückt wurde und die letzten 4 Shows innerhalb von 2 Wochen abgewickelt wurden. Lena sah verständlicherweise ziemlich mitgenommen aus.

Tine

13. März 2010, 09:27

Der Artikel spiegelt wieder was auch ich empfunden habe. Hinzuzufügen wäre da nur noch der Moment  in dem man bei Stefan Raabs eindeutig Enttäuschung spüren konnte, nämlich als 'seiner' Lena das Lied 'Satellite' ganz demokratisch aufgedrückt wurde.  Insgesamt eine Sendung mit tollen Kandidaten, die mich, bis zur ersten von Raab beeinflußten Entscheidung Sharyan 'rauswählen, begeistert hat. Danach hat sich bei mir das Blatt gewendet, und am Ende bin ich enttäuscht, denn gewonnen hat nicht die Bessere. Jennifer, die sich von Sendung zu Sendung mit jedem Stück  gewonner Sicherheit, gesteigert hat (die Stimme noch ein wenig gefeilt - *wow*), hat gegen eine sich stetig verschlechternde Lena (trotzdem noch gute Leistung!) verloren. Auch noch zu erwähnen sei, daß es von allen Teilnehmern eine ganz tolle Leistung war: Respekt! Von Jennifer, Christian und hoffentlich auch Sharyan werden wir ja vielleicht noch was hören, von Lena wohl nicht allzu lange was. Trotzdem seien ihr die Daumen gedrückt.

Bernd

13. März 2010, 09:48

Ich denke auch, dass direkt nach der Verkündung, welchen Titel Lena singen muss...ähm...darf, Lena etwas geknickt war und den Song beim zweiten Mal singen lustlos vorgetragen hat.

Ich fand den dritten Song jetzt nicht wirklich besser, aber im Angesicht des Hintergrundes, dass sie den dritten Song zusammen mit Raab selber geschrieben hat, ist ihre Enttäuschung verständlich.

Aber das ist halt die Gefahr, dass wenn man Songs zur Auswahl stellt, die einem selber nicht gefallen, dass die dann unter Umständen gewählt werden.

An der Theorie, dass Jennifer-Fans absichtlich diesen Song für Lena ausgesucht haben, glaube ich nicht recht.

Die Wahl des Songs für Jennifer war einfach. War halt die Art von Rockpop Song, den Jenny gut singen kann. Wenn sie schreien kann, ist sie einfach in ihrem Element.

Bei Lena war das schon schwieriger. Zum einen wusste der Zuschauer nicht, dass Lena an dem dritten Lied beteiligt war, zum anderen stach hier keiner der zur Auswahl stehenden Songs wirklich hervor. Im Gegensatz zu dem Jenny-Song.

Lena hat ja jetzt ein paar Wochen Zeit, mit "Satelite" warm zu werden. Und ich bin mir sicher, dass in Oslo wieder die fröhlich aufgedrehte Lena zu sehen sein wird, die so viele Zuschauer während USFO so lieb gewonnen haben.

Ich persönlich bin mir sicher, dass wir mit Lena die bessere Wahl getroffen haben. Nicht dass Jenny schlecht wäre, aber die wäre - die Erinnerung an Grazia Bauer sei erlaubt- mit ihrem netten aber unauffälligen Titel untergegangen.

Starbreeeze

13. März 2010, 10:06

Wer hat eigentlich die anderen Lieder geschrieben ? Ist das schon bekannt ?

Philipp Kuhn

13. März 2010, 10:37

http://www.zeitvergolder.de

Was für ein wunderbares Mädchen, was für ein nettes Lied, was für ein Unterschied zu den Vorjahren!

Manolo

13. März 2010, 10:38

Also so kontrovers wie hier über Lena diskutiert wird un so stark, wie sie offenbar jetzt schon bei uns im Land polarisiert, kann das ja nur was werden in Oslo. Ich denke da an viele ähnliche Beispiele in der ESC-Geschichte, die das Publikum auch so stark gespalten und am Ende richtig gut abgeschnitten haben. Wenn ich mir in Erinnerung rufe, wie man damals vor dem ESC auf Max Mutzke rumgehackt hat (macht zu wenig Show, soll die Augen aufmachen beim Singen usw.), dann kann das mit Lena ja nur was werden.

Und an alle selbsternannten Gesangslehrer hier: Singen allein ist schon längst nicht mehr das allein ausschlaggebende Kriterium beim ESC. Das mag man bedauern, es ist aber nun mal so. Mindestens so wichtig ist die Ausstrahlung und die Aura, die jemand in den drei Minuten des Auftritts entwickelt, um bis zur Abstimmung in Erinnerung zu bleiben. Und da, so meine ich, hat Lena gar nicht so schlechte Karten. Würde mich also nicht wundern, wenn sie, trotz oder gerade wegen ihres Polarisierens, am Ende unter den Top 10 landet.

Piep piep kleiner Satellit?

13. März 2010, 10:40

Der Artikel spricht mir, und 3 anderen Zuschauern gestern, aus der Seele und trifft die Gedanken, Empfindungen und Eindrücke auf den Punkt. Großes Lob an den Autor!

Wer meint, Lena sei mit allen Songs "glücklich" und nur "zu fertig" gewesen, hat nur mit dem letzten Teil recht.

Wer sich Gesicht, Mimik, Augen und Körpersprache von ihr bei der Verkündung der Songentscheidung ansieht (unmittelbar) muss blind sein, wenn er die Enttäuschung nicht sieht - auch wenn sie schnell wieder auf Professionalität umschaltete (oder es versuchte).

Der 2. Auftritt mit "Satellite" zeigte nicht nur fehlende Konzentration (kann dem Druck/Stress zu geschrieben werden) sondern schlichtweg fehlende Begeisterung. Kleiner, aber feiner Unterschied, der sich einigen hier wohl schlichtweg entzieht.

Nun gut, hoffen wir, dass Resteuropa einen ähnlich verwirrten Geschmack hat wie die abstimmenden Zuschauer gestern (die bisher gezeigten Beiträge aus den anderen Ländern läßt es jedenfalls vermuten).

Dann kann ja eigentlich nichts schiefgehen.

PS.: Wer den Text, den Lena für sich selbst geschrieben hat, als zu ihr nicht passend empfindet, sollte sich der Schizophrenie dieser Wahrnehmung klar werden. Auch Raab, der mit "Guildo hat euch lieb" und "Wadde hadde dudde da" immerhin 2 der absolut besten Platzierungen der letzten Jahren für Deutschland eingeheimst hat, weiß was er wie zu produzieren hat.

Damit es klar ist: Keiner der Songs gestern hat mich von den Socken gehauen, wie es für die 3:30 min:s, die uns beim ESC zur Verfügung stehen, der Fall sein sollte (als Interpret hat man nur diese eine Chance und nur darauf kommts an: Eingängigkeit ab den ersten Sekunden. Gefallen nach 5 Wiederholungen ist irrelevant.). Es galt also "nur" den besten Kompromiss und den besten Nährboden für Lenas Stärken zu finden.

Bleibt zu hoffen, dass der immerhin nicht piepende Satellit per Generalüberholung doch noch halbwegs auf Vordermann gebracht werden kann.

Manfred

13. März 2010, 10:45

L.M.L. Intelligent, unberechenbar, charmant und

jedes mal anders. Statt gepflegter Berechenbarkeit

schickt Deutschland ein wahres Multi-Talent in das

Rennen. Erstaunlich polarisierend ist diese junge

Frau und damit allein schon interessant. Schon jetzt

ist eigentlich egal, wie wir in Oslo abschneiden.

Lenas unglaubliche Performance, ihre authentische

Art überzeugt, egal was sie singt. Eine Entdeckung

der besonderen Art und sicherlich werden wir auch nach

Oslo noch einiges von ihr sehen und hören. Wer derart zu

improvisieren versteht, ein Lied je nach Laune und Stimmung

mal so oder so interpretieren kann, ist wahrlich ein

Gesamtkunstwerk, das absolute Gegenteil von langweilig

und bleibt daher im Sinn. Ich freue mich auf mehr.

Sanníe

13. März 2010, 10:47

http://www.elfengleich.de

Bin entsetzt, wieviele Leute wohl so versaut sind durch herkömmliche Castingshows, daß gute Musik für sie offensichtlich bedeutet, jemand hat eine "tolle Stimme" und "kann singen". Musik ist Kunst und deshalb mehr als Beherrschen des Handwerks, nämlich Interpretation durch Persönlichkeit und das Schaffen von Neuem.

Jennifer hat Stimme, ja, die kann singen, aber allein ihre Liedauswahl war schon so gewöhnlich (ich bitte Euch: Melisa Etheridge!), das ist eben viel gehörte und austauschbare Standardware. Wahrscheinlich gewinnt Lena nicht in der Endausscheidung, Jennifer wäre da aber ebenso untergegangen, weil ihre "Kunst" beliebig ist.

Am überraschendsten finde ich eigentlich, daß anscheinend eine ganz große Mehrheit der Leute ebenso verzaubert vom Besonderen an Lena ist - das gibt mir die Hoffnung zurück, daß es da draußen nicht nur Radio-Hamburg-Hörer gibt.

mixmurks

13. März 2010, 10:49

Die Lieder waren allesamt wirklich sterbenslangweilig und Mittelmass. Das kann keiner retten. Das beste Lied samt Interpret waere Durstewitz mit "Stalker" gewesen. Das hat gefetzt und sieht auch nicht so MTV-Moderatorinnen-maessig aus wie LML+Raab.

Durstewitz haette man, wie alles war, mit diesem Supersong samt der Band einfach losschicken koennen. Dass der sich nun nicht mit diesen doofen Liedchen abplagen muss, ist allen Dursti-Fans ein Trost. Nebenbei finde ich es wirklich sehr merkwuerdig, dass fuer alles, was nicht Lena war, telefonisch beim Voten wenigstens fuer mich trotz dauernder Wiederholungsversuche im Halbfinale und gestern kein Durchkommen war....

Sanníe

13. März 2010, 11:01

http://www.elfengleich.de

@mixmuks

Tröstet es sie, daß auch bei Lena kein Durchkommen war?

zerkao

13. März 2010, 11:03

ich habe auch mindestens 20 mal versucht für jennifer braun anzurufen,

dreimal habe ich es geschafft. bei den anderen malen kam immer der besetztton.

Andreas

13. März 2010, 11:06

Unglaublich, wie genau diese Zeilen meinen Eindruck widerspiegeln und wie viele andere Menschen auch dieser Meinung sind!

Klaus

13. März 2010, 11:11

Ein sehr aufmerksamer Kommentator (Stefan Niggemeier) und im Detail  zu 100 % treffender Artikel für den gestrigen Abend. Auch ich habe es in den entscheidenden Momenten mit den feinen Nuancen genauso empfunden.  

Zudem kommt, dass das Publikum mit einem überschwenglichen Applaus die Telefonzuschauer vielleicht etwas zu "kräftig" beeinflusst haben...wer weis?

winnes50

13. März 2010, 11:25

Der Artikel sagt alles. Sei´s drum. Laßt das Mädchen mit ihrer lockeren Art einfach singen. Wenn sie die erste Enttäuschung überwunden hat, ist sie auf jeden Fall in der Lage, jeden Song dem Publikum unterhaltsam nahe zu bringen. Lena,, viel Glück und Toi, Toi, Toi, wünscht ebenfalls ein Mann, der als Sänger unterhält.

mindo

13. März 2010, 11:29

als lena fan fand ich tatsächlich auch satellite am besten. im finale hätt ich mir dursti und lena gewünscht, da beide das gewisse außergewöhnliche haben. genau dieses hat mir auch bei lenas drittem song gefehlt, deshalb +satellite.

Motola

13. März 2010, 11:31

Der letzte Platz ist uns sicher.

ckwon

13. März 2010, 11:34

Eigentlich dachte ich gestern abend dasselbe wie Herr Niggemeier, aber heute morgen bin ich mit der Melodie von Satellite (in Lenas Version) im Ohr aufgewacht. Von daher finde ich die Wahl inzwischen auch ganz ok.

Und die eingängigen Pop-Rock-Nummern wie "I care for you" sind in den letzten Jahren beim ESC nicht sehr erfolgreich gewesen (ich denke z.B.an das irische Lied vom letzten Jahr oder Andorra 2007, die jweils sogar im Halbfinale ausgeschieden sind).

Von daher ist vielleicht Satellite auch für den Wettbewerb passender.

Olo

13. März 2010, 11:36

Problem: Lena ist in der Pubertät und wird dem Druck in Oslo nicht standhalten.

nickstone65

13. März 2010, 11:37

http://www.the-Steins.de

Ich wundere mich über das wenig erfolgsorientierte Abstimmverhalten der Zuschauer.

Um was geht es denn letzlich: Um eine bestmögliche Platzierung in Oslo, oder!?

Wenn das so ist, muß man sich doch wie folgt entscheiden:

1) der Titel wird nur einmal gehört, d.h. er muß sofort sitzen und seine Qualität nicht erst nach mehrmaligem Hören offenbaren

2) man muß sich sinnvollerweise die in den vergangenen 5 Jahren offengelegten Muster der Top 10 beim ESC anschauen/-hören und dann einem in diesem (eher osteurpäisch geprägten) Kontext erfolgversprechenden Titel/Interpreten seine Stimme geben.

Was den Interpreten angeht haben wir in Lena zumindest etwas Auffälliges - wenn auch nicht im Trash-Stil slawischer Produzenten, so doch um Längen interessanter als die eher amerikanisch belanglos anmutende Jennifer. Was den Titel angeht, haben wir allerdings klar an den bekannten Mustern vorbeigevotet. Ich wünsche mir für die Zukunft mal zum Vergleich eine reine Jury-Nominierung, die professionell nur die Erfolgsaussichten beim ESC im Auge hat und das zum alleinigen Maßstab der Entscheidung macht. Ich könnte mir vorstellen, daß mit einem solchen masterplanmäßigem Vorgehen echte Erfolge zu erreichen sind. Dennn gestehen wir es uns ein, beim ESC geht es nicht um nachhaltige künstlerische Qualität, sondern um einen kurzfristigen Erfolg für eine Nation. Wie beim Fußball: Schön spielen zählt nicht, am Ende zählt nur der Titel. Man schaue sich nur die Sieger der letzten 10 Jahre an

Bill

13. März 2010, 11:38

Man könnte schon viel erreichen, wenn man das Lied einen Ton höher spielt! Hoffentlich merkt das noch jemand!!!

Pehlke

13. März 2010, 11:51

Ich habe fast nichts mitbekommen, bis ich dann aus dem Badezimmer heraus hörte, wie L. nach der Wahl noch mal den Gewinnersong performte, und da dachte ich, oh, das ist doch ganz gut. Meine Frau war ganz begeistert, meinte aber auch der Song ist nicht so gut. Das Problem ist: Die Songs waren doch nie gut in den letzten Jahren. Schon Max Mutzke ist daran gescheitert, dass Raab nur Banalitäten gut texten kann, aber nicht wirklich einen guten, originellen Song hinkriegt. Die deutschen Exponate waren in den letzten Jahren alle "retro" - mal soulig von vorgesetrn, mal jazzig von vorgestern, mal Country von vorgestern. Und dann stehen da Truppen aus der Türkei oder der Ukraine oder sonst aus anderen "Emerging Markets" auf der Bühne und die suchen alle nach was Neuem, Niegehörten. Die Lena ist klasse. Da kommt wieder der neue deutsche Lebenstypus durch, der die ganze deutsche Verkopftheit, das Bürokratische, Sittsame, Geplante hintersich gelassen hat. Das ist wirklich wunderbar, auch weil es nicht mehr so ironisch-verschämt ist, wie meistens in den letzten Jahren. Da wird aus und mit Freude gesungen, gelacht und nichts mehr bierernst genommen. Alles wunderbar. Aber die Kompositionen und Texte sind noch nicht so weit wie die Interpreten. Ich kenne dieses "Love me" nicht, aber wenn Raab getextet hat, weiß man, dass das Lied nur aus Bauskasten-Englisch besteht. Fazit: Die jungen Interpreten sind frech und sprühend, das Material dackelt noch 10 Jahre hinterher - "middle of the road".  

Neutrino

13. März 2010, 11:51

Die konservative FAZ und ihre Leserschaft beweisen mit diesem Kommentar sowie der Resonanz darunter, warum wir in den letzten Jahren beim Grand Prix nie über Lachnummern hinausgekommen. Wenn man Lieder beim Grand Prix präsentiert, wie Jennifer Braun's Bon Jovi Gedächtnis-Fanfare, dann begeistert man damit vielleicht das bieder ARD, Hitradio FFH und WDR2-Publikum, das bevorzugt FAZ liest. Aber junge Leute hat das nicht vom Hocker. Und der Grandprix ist nun mal in anderen Länderen immer noch was für mehrheitlich junge Leute. Dann kann man also musikalisch zweifelsohne begabte Country-, Swing- und sonstwas-Sänger nach Olso senden, um sich dann wieder mal zu ärgern, dass mit moderigem, biederem Stil in Europa nix zu gewinnen ist, weil ja einfach keiner diese hochwertige Musik a la deutsches Mit-40er-Wohnzimmer versteht. Oder man versucht es mal einmal, ein einziges mal, mit was jungem, frischem. Das passiert hier grade. Ich möchte nicht wissen, was scheussliche Kritiken Herr Niggemeier gerne über Tracks von Lady Gaga und Co schreiben würde. Leute wie Sie, Herr Niggemeier, gehören zu der Fraktion, die Peter Fox' Musik  fanden, bis er plötzlich auf Platz 1 der Charts stand und mit Echos überworfen wurde.

Ich hätte mir persönlich einen modernen, elektroiden Song im Fox'schen Stil und auf deutsch gewünscht. Das hätte aber zu Lena nicht gepasst. Mir persönlich gefiel Satellite in der Lena Version am besten. Aber selbst das tut nichts zur Sache. Musik wie diese, die Herrn Niggemeier so überhaupt nicht gefällt, steht momentan in der Chart dieses Kontinenten ganz oben. Das hat nicht viel Tiefgang, aber es kann funktionieren, wenn Millionen Menschen es nur einmal hören und entscheiden sollen. Das Lied hat was, reisst mit, spricht junge Menschen an, und harmoniert mit der Sängerin. Natürlich hätte Lena anders entschieden, und Herr Niggemeier auch.

Lena und Herr Niggemeier müssen wir aber nicht überzeugen, sondern Millionen Europäer. Ich bin froh, dass wir uns denen gegenüber ENDLICH MAL mit was modernem präsentieren. Vielleicht baut Herr Raab für das beidere Volk hier noch ein paar Streicher in der Refrain, dann merkt man vielleicht auch hier, dass der Track eigentlich sogar richitg gut ist.

MfG MP

Christian

13. März 2010, 11:52

Ich finde Satellite wegen drei "dreckigen Akkorden", die man Lena im Gegensatz zu Jennifer mitgegeben hat, auch irgendwie gut. "Love me" ist eingängiger, aber belangloser und hört sich drei Meter gegen den Wind nach Raab an.

Am besten fand ich die Stelle, wie Lena auf die Frage reagiert hat, was sie denn vom ESC halte. Da hat sie die Kurve nur mit Mühe gekriegt.

fazfazfaz123

13. März 2010, 11:59

Hat mich sehr gewundert und auch gefreut, dass so eine typische hoehere Tochter von heute, derren Millieu und Zusammenhaenge die Silbermond Saengerin niemals wird nachvollziehen koennen, vom Publikum gleichwohl gewaehlt wurde. Da sass ich schon in der S-Bahn, habs nur zufaellig gesehen. Ja, der Titel was durchschnittlich und man hatte ihn schon zu oft gehoert, obwohl ich beim erstenh Mal dachte: Holla, was ist das? Schoen!

Marvin

13. März 2010, 12:06

http://marvinrunning.blogspot.com

... aber irgendwie hat am Ende doch das Frische über das Konservige triumphiert. Ein bisschen. Ist ein Hoffnungsschimmer.

staudi

13. März 2010, 12:08

Gratuliere! Ein gelungener Kommentar.

Alles in allem bin ich auch enttäuscht vom Endergebnis von "USFO" und doch fand ich die Show und das Konzept großartig. Wenn man die Künstler von "USFO" mal vergleicht zu "DSDS"-Kandtidaten, dann bin ich froh das es jemanden wie Stefan Raab gibt, der Wert auf Musik legt und es gibt mir Hoffnung, dass das Fernsehen doch nicht vollkommen verblödet.

Izmir Übül

13. März 2010, 12:09

Nicht die bessere, sondern die hübschere Sängerin hat mal wieder gewonnen. Aber für einen respektablen vorletzten Platz beim Grand Brie wird's schon reichen. Ein Björk-Verschnitt aus dem ohnehin in den meisten europäischen Staaten unbeliebten Deutschland (außer als größtem EU-Nettobeitragszahler) dürfte da eher "Außenseiterchancen" haben. Außerdem schanzen sich die Ostländer ohnehin gegenseitig die Stimmen zu, was das Ganze zusätzlich zu einer reinen Farce verkommen lässt.

Gini

13. März 2010, 12:10

Mir gefiel eigentlich Lenas Ballade am besten, weil selbst darin ihre Eigenwilligkeit nicht zu kurz kam, jedoch erstmals zu hören war, wie sauber und glockenklar ihre Stimme sein kann. Der Artikel stimmt weitestgehend schon, wobei nicht unerheblich vielen Menschen das ewige Geplärre der Jennifer auf den Keks ging. Sie gehört auf eine Rockbühne vor Massen an Live-Publikum und nicht nach Oslo.

Lena zaubert auch aus diesem gewählten Song noch den passenden Rummel um sie in Oslo zurecht. Ob die 6 Lieder gestern besonders harmonisch waren oder nicht, ist absolut zweitrangig. Mir haben sie auch nicht besonders gefallen und Lenas dritter Titel war durch die Jazz-Einsätze regelrecht anstrengend. Das macht aber alles so was von gar nichts, wie beim ESC eben größtenteils obskures Zeugs zusammen interpretiert wird. Die Lena ist dort goldrichtig angesiedelt und wird uns auch dementsprechend vertreten. Der Stefan Raab weiß schon sehr genau, was er da tut!

Thilo

13. März 2010, 12:11

Ich fand alle zur Auswahl stehenden Lieder eher schwach, aber "Satellite" war noch das beste. Und ich bin froh, daß nicht der öde Kirmesrock Jennifer Brauns gewonnen hat, der würde in Oslo bestimmt weniger punkten als alles, was Lena Meyer-Landrut jemals auf die Bühne bringen wird.

fazfazfaz123

13. März 2010, 12:15

<<

Gesanglich war Jennifer einfach besser

>>

Das halte ich fuer ganz falsch. Ihr fehlte etwas, so eine spezielle Laessigkeit, die jede grosse Saengerin hat. Verschleifungen, gelegentliches hingeworfenes Vibrato. Die Saengerin Lena hatte dann genau das. Sie war einfach souveraener, keineswegs aufgesetzt, was bei einer Meyer-Landrut, die sie auch schon mit 12 war, auch nicht wundert.

Enttäuschter

13. März 2010, 12:23

Guter Beitrag, allerdings bin ich anderer Meinung, was unsere Kandidatin angeht: Der Song passt zur Interpretin! Dass nun die anderen Kandidaten in Oslo noch gruseliger sein sollen, macht es nicht besser: Von Lena wird man nach dem Grand Prix nichts mehr hören, und das ist auch besser so. Aufsehen erregt sie allemal, aber singen kann sie mehr schlecht als recht. Das kriegt jede Schülerin beim Schulfest auch hin.

Ich hätte nie gedacht, mich mal "No no never" zurückzusehnen. Insgesamt für so viel Aufruhr im Vorfeld ein ganz schwaches Ergebnis.

frerichs

13. März 2010, 12:24

Ggü dem auf den Leib geschriebenen Song ist "Satellite" handwerklich einfach besser gemacht. Man hört Raab Songs an, dass sie von Raab sind, sie klingen ewig gleich, die Orchestrierung ist immer die selbe, es klingt immer wie eine Werbejingle. Er schafft es nicht, einen Song zu schreiben, der nicht einen Grinse-Raab durchscheinen lässt. Da hätte man besser die Heavy Tones das Arrangieren überlassen können, denen traue ich da mehr zu.

Jennifer ist einfach austauschbar und leider sehr beliebig....

DanielK

13. März 2010, 12:25

Der Text spiegelt genau meine eigene Sicht wider. Wie faszinierend... Wir wollen in Oslo doch mindestens unter die ersten 10 kommen. Lena hat zwar an dem Abend etwas nachgelassen, aber sicherlich spielte auch ein orderntlicher Funken unfassbarer Nervösität mit.

Sie kann es schaffen. Sie ist verspielt, hat Charme, ist noch ein sehr junges Küken, sieht gut aus und kann sogar noch singen und Texte schreiben etc. Zudem ist sie ulkig. Die Verantwortlichen müssen auch genau das nach Oslo verkaufen. Insbesondere, dass sie erst 18 ist. Wenn das alle Zuschauer wissen, werden sie es besonders honorieren

Murmel

13. März 2010, 12:25

Ein guter Artikel. Jedoch trifft er nicht meine Meinung. Ich fand auch dass Lena beim 2. Auftritt von Satellite etwas nachgelassen hatte. Jedoch gefiel mir Satellite schon bei ersten mal am besten. Love Me war zwar auch nicht schlecht, jedoch fand ich den eher langweilig. Und allen die über den Geschmack der deutschen Zuschauer zweifeln, denen sei noch gesagt, dass Geschmäcker nun mal unterschiedlich sind. Satellite kam bei der Mehrheit einfach besser an.

frerichs

13. März 2010, 12:27

Erg.: Jennifers letzten Song haben wir als Retro-80er Jahre Nummer wahrgenommen, oder als aufgefrischte Nummer aus den 80ern. Nicht Blumentopf-Gewinn-Kompatibel.

Wolfgang II

13. März 2010, 12:32

Für mich war und ist Jennifer einfach die bessere Sängerin und Musikerin und ich wünsche Ihr, dass sie eine Gewinnerin auf lange Sicht wird.

Mir gehen ausdrucksvolle weibliche Stimmen unter die Haut - ja - es kribbelt bei Jennifer genauso wie bei Anastacia "payed my dues",  Ellison Moyet ... "all cried out ..." und anderen großen Frauenstimmen.

Wäre ich Komponist oder Produzent würde ich mit dieser Musikerin sofort etwas ganz Besonderes versuchen und ich kann mir vorstellen, dass manche Profis ähnlich denken, wenn sie gut zugehört haben.

Die erst CD von Jennifer möchte ich bald im Laden sehen und kaufen!

Isabel

13. März 2010, 12:40

http://www.lilafilme.blogspot.com

Der Artikel spricht mir aus dem Herzen.

Aber auch ich denke, Lena wirds schon noch reißen.

Das Lied etwas hoch zu oktavieren wäre vielleicht auch ganz nett. So klingt es doch sehr trist.

Nach merhmaligen Hören wird es tatsächlich besser, aber die Hörer in Oslo haben diese Möglichkeit ja leider nicht. Schade.

Love me hatte mich persönlich direkt überzeugt, weil Lena dieses Lied einfach wollte. So etwas merkt man nunmal.

Aber wie gesagt, sie wird das schon noch reißen :)

avareavare

13. März 2010, 12:41

http://avareavare.blogspot.com/

viele leute scheinen lena meyer-landrut schlicht nicht leiden zu können. (man muss sich nur die kommentare hier und anderswo durchlesen.) dies ist aber nicht wichtig. wichtig ist der level der begeisterung bei den leuten, denen es gefällt. man kann beim grand prix (diese bezeichnung gefällt mir immer noch besser als "song contest") nicht gegen gegen einen song stimmen. es ist nicht schlimm wenn ein song vielen nicht gefällt. es ist gut wenn ein song polarisiert. es wäre nicht mal schlimm wenn 90% der zuschauer des finales in oslo den song regelrecht hassen würden. wenn die übrigen 10 prozent anrufen würden, wäre dies der sichere sieg.

justthat

13. März 2010, 12:46

Mit diesem Text hat Herr Niggemeier die Gefühlsverwirrung vieler Zuschauer und der Protagonisten des gestrigen Abends wohl ziemlich gut getroffen. Es war der merkwürdige Abend einer merkwürdigen jungen Frau. Ich plädiere für Entspanntheit und Humor. Was auch immer in den kommenden Wochen und in Oslo geschieht: Es war nicht primär die Musik, sondern ihr eigenwilliger Charme, jene "Gabe der Götter", mit der Lena Meyer-Landrut mitten in unsere Herzen gehüpft ist. Ein wenig mehr Sebstironie, mehr Lena, stünde Deutschland zuweilen ganz gut zu Gesicht.

Sophie

13. März 2010, 12:49

Lena Lena Lena!

Alle die meinen ihre verrückte Art ist nur spielt, die muss ich enttäuschen sie ist wirklich so. ich habe es live erfahren bevor der ganze trubel um Unser Star für Oslo begann. Ich drücke ihr ganz fest die Daumen für Oslo und meins Achtens hat sie da auch gute Chancen denn die gestrigen anderen Kanidaten für Oslo waren eher schlecht. Ich persönlich fand Love Me auch sehr Gut kann aber genauso gut auch mit Satellite leben, aber eigentlich fände ich es schöner wenn Lena selbst hätte entscheiden dürfen welchen Song sie performt :) Wobei ihre Wahl dann höchstwahrscheinlich auf Love gefallen wäre, da sie den songtext darfür schrieb.

Also als Fazit kann ich sagen : Ich hoffe wir hören mehr von Lena vielleicht ja auch ein Album!

Mattes

13. März 2010, 12:49

Dieses Mädchen sing katastrophal! Am Ende wird es in Oslo höchstens der vorletzte Platz sein und Stefan Raab wird sich in seiner „TV Total“ Sendung über die Osteuropäer lustig machen, um die Blamage zu vertuschen.

Simon

13. März 2010, 12:53

Obwohl mir persönlich auch ihre beiden anderen Songs deutlich besser gefallen haben, finde ich die jetzige Diskussion etwas müßig. Geschmäcker sind nun mal eine subjektive Angelegenheit und wenn einfach die Mehrheit der Anrufer "Satelite" besser fand, dann muss man das einfach respektieren und hoffen, dass die Geschmäcker der restlichen Teilnehmerländer ähnlich sind.

Der einzige Punkt, den man meiner Meinung nach erforschen sollte ist ein Abgleich der Telefonnummern um herauszufinden wie viele Leute erst für den (meiner Meinung nach schwächeren) Song "Satelite" von Lena angerufen haben aber später dann für Jennifer gestimmt haben. Ist eine reine Vermutung, aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es durch das etwas unglückliche Procedere zu einigen Verschiebungen gekommen ist.

Vorschlag für eine evtl. Neuauflage im nächsten Jahr: Die Zuschauer stimmen wie gehabt über den Song ab, aber anschließend wird nicht noch einmal seperat über den Kandidaten abgestimmt, sondern die Gesamtsumme der Anrufe für die verschiedenen Lieder des jeweiligen Kandidaten entscheidet. Dadurch wäre der Anreiz beseitigt für ein schlechteres Lied des jeweils nicht favorisierten Kandidaten anzurufen.

Dr. Klaussen

13. März 2010, 13:00

Wenn Lena lieber den 3. Song singen möchte, soll sie das tun dürfen! Vergessen wir doch diesen dämlichen Pro7-TED!

MAY

13. März 2010, 13:04

Ich hab das leid Bee oder Love me 'geliebt' ... Satteieit ist auch okay, aber nicht so gut wie Bee zum beispiel. Lena tut mir leid das love me nicht gewählt wurde! :'(

liebe grüße

Ramira

13. März 2010, 13:07

Ich kann absolut nicht verstehen wie Lena gewinnen konnte ... ich versteh nicht mal warum sie überhaupt so weit gekommen ist.

Ihre Stimme hat mich vom ersten Toan an genervt und ich war froh das ich die Sendungen zeitversetzt sehen konnte so dass ich Lena bequem vorgespult habe.

OK es ist ganz niedlich sie rumhüpfen zu sehen, bei der Abstimmung spielte wohl dieser Niedlichkeitsfaktor eine große Rolle, aber im Radio kann man nicht sehen sondern nur hören und das wäre arg grauselig. Eine Sängerin ist das nicht.

Knorke

13. März 2010, 13:17

Warum hier mannche Leute schreiben, dass LML eine tolle oder gute Stimme hat will mir nicht in den Kopf. Die Frau hat gesanglich nicht viel zu bieten. Sie hat keine Power in der Stimme und kann die Töne nicht halten. Unglaublich aber da haben viele Leute nur nach Aussehen gevoted. Hab das Final leider nicht gesehen(oder zum Glück) aber im Halbfinale waren Jennifer (besonders mit dem Song von Aguiliera) und Durstewiz(der so oder so der Beste von allen war) wesentlich besser. Tja durschnitts  Song von ner Sängerin die nicht wirklich singen kann und wir machen uns lustig über die Beiträge der anderen Länder. Armes Deutschland.

LEO

13. März 2010, 13:19

War es bisher nicht so? Deutschland hatte im Vorfeld des Euro-Songcontests die Wahl zwischen einigen mehr oder weniger bekannten Interpreten, mit mehr oder weniger neuen Songs. Trotz Jury und / oder Publikums-Abstimmung hierzulande wurde dann die Platzierung im Euro-Wettbewerb zuletzt meist ein mittleres Fiasko. Die ARD blieb ratlos zurück, Stefan R. witterte seine Chance (nicht zuletzt die gigantische, finanzielle Dimension) und bot sich als Retter an. Alles neu, alles besser wollte er machen mit seinem neuen Konzept. In mehreren unendlich scheinenden Vorentscheiden traten dann allerlei Möchtegern-Superstars und -Sternchen auf, die irgendein mehr oder weniger eingängiges Liedchen trällerten. Jury und / oder Publikum wählten letztendlich die junge Lena (oder wie hieß sie noch gleich?) zu Deutschlands neuem Superstar (oder Supermodel?  / oder waren das andere Shows?). Habe den Song heute im Radio gehört. Naja. Im Westen nix Neues, aber Stefan R. wird sicherlich die Kohle im LKW nach Hause karren. Den grossen Preis in Oslo holt sich aber nicht das fast zu Tode schöngecastete Super-Was-auch-immer, sondern die beste, originellste, aussergewöhnlichste Idee. Die findet keine ARD, und die findet auch kein Stefan R., nicht in 1000 ewig gleichen Casting-Shows. Sondern: Die fällt, hie und da, mal einfach so vom Himmel. Vielleicht eines Tages auch wieder mal in Deutschland. Und wenn anderswo, soll´s mir genauso recht sein.

Nkechi

13. März 2010, 13:25

http://www.lenameyerlandrut-fanclub.de

Wao - Sehr treffender Artikel über das was ich selbst gestern genauso erlebt habe!

Die Info, dass Lena den Text zu dem Song "Love Me" selbst geschrieben hat ist hingegen kaum zu glauben. Sie sagte vor einer Woche, sie möchte ja nicht auf einmal singen ein porno-mädchen zu sein - "bin ich ja nicht". Aber der gesamte Chorus und Titel dieses Songs wirkten auf mich wie die Animation einer Liebesdienerin, eine hypnotische Aufforderung ohne weitere Umschweife oder Entwicklung im Refrain. Auch die phrasierte Jazz-Gitarre in der Chorusline ging mir gehörig auf die Nerven.

Generell scheint sich die Vorauswahl der Songs auf den kleinsten gemeinsamen Nenner allgemeiner Hörgewohnheiten ausgerichtet zu haben, ganz im Widerspruch zur erklärten Absicht diesmal mit Eigensinn und Individualität im Vortrag das Besondere zu suchen. Ich hoffe inständig, dass das Arrangement von "Satellites" für Oslo noch tiefgehender überarbeitet werden wird, sonst sehen wir einen deutschen Beitrag, der von Lena nur halbherzig vertreten werden kann, weil Ihr Herz keine innige Verbindung zu dem Song aufbauen kann. - Möglich scheint es mir. Der Song trägt Potential und erlaubt viel mehr Freiheit und Dynamik als ich gestern gehört habe. - Ich wünsche beiden, Lena und Brainpool, dass sie Europa und auch mich mit Hingabe und Engagement überzeugen können. Das Finale gestern war dazu NICHT geeignet. - NK

Klepper

13. März 2010, 13:25

Warum man zwei FinalistInnen mit insgesamt nur vier Songs (von denen mich keiner vom Hocker gerissen hat) in die letzte Abstimmung geschickt hat, ist mir ein Rätsel ?!

Vielleicht wäre es besser gewesen "Unser Star für Oslo" mit einem eindeutigen Sieger zu beenden.

Der (oder Die) hätte dann vier Wochen später in der Sendung "Unser Lied für Oslo" mehrere auf Sie oder Ihn zugeschnittene Songs zur Auswahl präsentieren können.

Vielleicht beim nächsten Mal.

Trotzdem wünsche ich Lena viel Erfolg in Oslo.

harry

13. März 2010, 13:38

http://rossmedia@web.de

Expertisen hin oder her: Oslo, wir kommen. Und zwar bärenstark mit einer Frau, neben der sich keine Stripteuse rekeln braucht.

Buribursen

13. März 2010, 13:39

Diese Sendung war ein Erfolg für ARD und PRO7 und die Zuschauer? Das sehe ich ganz anders! Eine quälende. ermüdende Vorauswahl durch zig Sendungen gipfelte in einer ebenso quälenden, immer langweilig werdender Finalsendung. Auf einer viel zu großen, eintönigen Bühne, auf der die Sängerinnen wie verlorene Küken standen, wurde belangloses dargeboten. Ob man den Grand Prix in Deutschland wieder beleben kann weiß ich nicht, aber das sich mit Stefan Raab irgend etwas zum Besseren gewandelt hätte ist ja wohl die große Lachnummer. Stefan Raab- bleib bei der WOK-WM!!!

Maja

13. März 2010, 13:42

Oh, man...haben die Medienmacher denn gar kein Verantwortungsgefühl?!

Das Mädchen wirkte in der Finalshow völlig in sich zusammengesackt und all die freche und starke Art war plötzlich verflogen. Die Lena war doch die ganze Zeit kurz davor zu kollabieren, Jennifer wirkte viel gelassener und kraftvoller- sie wäre dem ganzen Rummel der jetzt noch folgt wegen Oslo sehr viel besser gewachsen.

Hoffentlich hat Lena auch Menschen an ihrer Seite die sie auffangen.

Vor wenigen Monaten war Burn Out in den Medien mal ernsthaft thematisiert worden und nun durften wir live zusehen wie ein junges Ding völlig die Nerven verliert.

Als sie das letzte Mal ihren Song singen musste wirkte Lena völlig verängstigt und hilflos, erschöpft.

Ich fand das ganz furchtbar und traurig- habe mir das Video eben nochmal angeschaut...sie ruft mittendrin ins Mikro "oh my god i can´t go to oslo..."

Ich hoffe sie übersteht den Rummel um sich und wird nicht total kaputt gemacht.

Heute wird ihr Sieg in den meisten Medien unreflektiert gefeiert, davon das sie am Rande des Nervenzusammenbruchs stand ist fast nirgendswo die Rede...es geht halt wie so oft auch wieder um viel Geld...

B3RS3RK

13. März 2010, 13:42

..."Satelite" ist der bessere Song (Love me war eher Langweilig,der beat von Satelite ist besser geeignet für Oslo "Partymucke")die "Heavytones" werden Lena super begleiten und Deutschland wird unter die ersten 5 kommen....

flashnob

13. März 2010, 13:45

Warum kann man in Deutschland nicht einfach mal zufrieden sein und Dinge so nehmen wie sie sind? Es ging nicht darum für Deutschland den besten Song zu generieren, sondern für Europa.

In Oslo wird ja auch nichts anderes statt finden wie gestern Abend. Wir hatten die Chance den Titel den wir besser finden zu wählen und der hat letztendlich auch gewonnen. Das Prinzip von gestern Abend ist echt super.

Ich fand auch nicht das der super Song dabei war, aber bei dieser Konkurrenz muss man sich ja wohl schon ein wenig anpassen.

Was wir super finden, ist für die anderen Länder langweilig und das zeigt ja wohl auch die Vergangenheit.

Max Burg

13. März 2010, 13:51

Wenn man ne Prenzlauer Berg-affine, Latte Macchiato-mäßige, Applewerbung-taugliche Stimme gesucht hat, dann hat man mit Nora Tschirna die richtige Wahl getroffen. Wenn man beim ESC was reißen will, sollte man Scooter hin schicken.

Kosi

13. März 2010, 14:05

Ich weiss nicht welche Show Herr Niggemeier und die meisten anderen Kommentatoren gesehen haben, aber waren nicht eigentlich ALLE gesungenen Titel recht banal, vielleicht mit Ausnahme von Jennifers Song Nr. 3? Aus meiner Sicht hat das Team es einfach nicht geschafft Lena den perfekten Song auf den Leib zu schneidern. Fast alle Titel, die man bisher von Lena gehört hat waren deutlich besser als alle drei von ihr gestern Abend gesungenen Songs. Schade.

Hartmut

13. März 2010, 14:07

Wir schicken dieses Mal eine richtig Gute zum Grand Prix - ein Mädel mit einer ungeheuren fröhlichen Ausstrahlung, was fürs Auge, mit eine angenehmen Stimme und einer gewissen positiven "Verrücktheit" Von den 3 Liedern fand ich "Satellite" auch am besten.

Nach Lenas 1. Auftritt vor ein paar Wochen dachte ich spontan - sie macht das Rennen, wenn mir persönlich Kerstin sogar noch etwas besser gefallen hat - tolle, sehr weibliche Stimme!

Ich wünsche Lena viel Glück für Oslo und bin überzeugt, dass man ihren Namen noch kennt, wenn Sternchen aus anderen Castingshows schon längst in irgendwelchen Archiven schlummern.

A star is born? Schauen wir mal!

Im Gegensatz zu DSDS, was man boshaft auch als ,,Klebstoff zwischen den Werbeblöcken'' bezeichnen kann, hat hier Stefan Raab einen gelungenen, spannenden Vorentscheid veranstaltet - Kompliment!

Hofnarr Florian

13. März 2010, 14:08

http://www.hingesehen.net

Ich finde, dass Lena durchaus frischen Wind in den Grand Prix bringt. Ihre Art zu musizieren und zu präsentieren ist einzigartig. Mal etwas anderes als die übliche Pop-Lala.

P.S: Hat jemand einen Link zu dem von Raab komponiertem Lied?

OS

13. März 2010, 14:14

natürlich hätte Jennifer mit ihrem 3. Lied gewinnen müssen. Sie ist als Sängerin einige Klassen besser als Lena und das Lied hat auch ganz gut gepaßt, aber irgendwie hatte ich auch das Gefühl, daß von vornherein alles für einen Sieg von Lena eingeplant war. Schade sowas...

kaja

13. März 2010, 14:16

.."und sie schrie und ihren ganzen verwirrten Gefühlen schreiend und fluchend freien Lauf ließ, auf diese bezaubernde Lena-Art"? Wohl eher die Lena-Art, zu der sie von Stefan Raab erzogen wurde.. der ja in jeder Show sagte, dass sie so unglaublich verrückt sei, so lustig, so witzig, so hach.. Und wenn sie dann mit dieser Masche Erfolg hat, dann muss man eben auch im Finale noch mal "verdammt" sagen... Da kann man sich dem nicht mehr entziehen. Originalität ist das dann jedenfalls längst nicht mehr.

Georg

13. März 2010, 17:06

Lena war schon die bessere Wahl.

Jennifers findet man dutzendweise quer in allen Castingshows. Allein Bohlen hat etliche davon gehabt in seiner Show. Dieses ewige Aguilera, Kelly Clarkson, Houston, Mariah Carey usw. nachgejaule ist nichts besonderes und ich kann diese Lieder ehrlich gesagt nach der hundertsten Interpretation eines Castingteilnehmers auch nicht mehr hören.

Jennifers Typ (die schreiende Rockröhre) ist beim Grand Prix nicht gefragt.

Die ruhigen Lieder liegen Lena besser.

funkymunkey

13. März 2010, 17:27

Perfekt - Mir ging's gang ganz genauso! Ich hab Lena von der ersten Show an die Daumen gedrückt. Und beim allerletzten Duell dachte ich nur: mit dem Song gehört nicht sie, sondern die andere nach Oslo! Ich kann's nicht nachvollziehen... aber beim European Song Contest konnte ich das auch noch nie.

Andi

13. März 2010, 17:42

Auch wenn es vielleicht viele anderes sehen, ich fand Bee von den Vorgestellten Songs am besten.

Ganz einfach deswegen, weil die Melodie schon nach kurzer Zeit Ohrwurmcharakter hat.

Und es geht eben darum, in Oslo einen Song zu zeigen.

Ob das im Ausland auch so angekommen währe wie bei mir, sei mal dahingestellt.

Aber ich bin mit dem Ergebniss trotzdem zufrieden.

Ist mir volllkommen egal, welches Ergebniss wir letztendlich erreichen.

Besser als diese Schreckliche Nummer im letzten Jahr, von jemanden den niemand kannte und von dem man wohl auch nie wieder was hören wird ist es allemal.

Jockele

13. März 2010, 17:47

Dieser Artikel trifft zu annähernd 100% meine Empfinden.

Ich war im Verlaufe der vorherigen Sendungen geradezu euphorisch über die dargebrachte Qualität und das symphatische Gesamtbild der ganzen Geschichte.

Dann mein emotionaler Absturz beim Finale.

Das hatten die ausgezeichneten Kandidatinnen sicher nicht verdient.

Wie kann es sein, dass man nicht in der Lage ist, so aussergewöhnlichen Finalistinnen nicht ebensolches Songmaterial an die Hand zu geben. Ich habe mich geradezu gegruselt.

Für nächstes Jahr muss man sich dringend was besseres mit der Songauswahl einfallen lasse, ansonsten reisst man wieder mit dem Hintern um, was man mit den Händen mühsam aufgebaut hat...

SvenR

13. März 2010, 17:55

Jetzt hab' ich alle Kommentare gelesen. Auch von den Menschen, die offensichtlich die USFO nicht verfolgt haben, aber auch irgendetwas schreiben wollen. Am Ende bleibt mir nur das gleiche zu sagen, wie bereits nach den ersten USFO-Sendungen:

Leeeeeeeeeeeeeeeeeenaaaaaaaaaaaaaa!

herrtibatong

13. März 2010, 18:18

In der Tat ein denkwürdiger Abend, ich teile allerdings die Meinung, dass der dritte Song Lenas bester war, nicht. Das ganze ist doch wirklich reine Geschmackssache. Meiner Meinung nach kamen Lenas stärken - gerade auch, immer wieder nah am Sprechgesang zu sein - bei Satellite deutlich besser zum Tragen. Man muss ja auch festhalten, dass sie auch diesem Lied durch das viel peppigere Arrangement ihren Stempel aufgedrückt hat. In der langsamen Version bei Jennifer war es allerdings in der Tat ein Graus. Dennoch stimme ich zu, dass das ganze Prozedere unglücklich ist, wenn der Künstler mit "seinem" Lied nicht so richtig glücklich ist. Ein richtig spannendes Finale hätte es außerdem wohl eigentlich auch nur gegeben, wenn an Stelle von Jennifer Christian Durstewitz noch dabei gewesen wäre.

swina

13. März 2010, 18:18

betont anders & zapplig

habe ich lena in den ersten shows erlebt.

dann hat sie mich nur noch genervt.

nein,

vielleicht nicht (nur) sie - auch der lena-hype,

der den anderen kandidaten kaum eine chance gab.

.

sympathisch

war mir hingegen der vorjahressiegergeiger.

XfrogX

13. März 2010, 19:18

Fand die letzte version von satellite eigentlich am besten. Aber denke das man auch noch ein bischen am song ändern kann für die wenns so sein muss. Zur not würde man wohl auch mit ihrem song auftretten lassen wenn sie es wirklich nicht anders wöllte.

Aber finde es nicht so schlimm, klar ärgert man sich wenn nicht der erste eigene profi song gewinnt. Aber es ist schon gut das sie gewonnen hat.

Tweety

13. März 2010, 19:29

Meine Enttäuschung über die Allerweltsware, die die beiden Kandidatinnen singen mussten, war gestern sehr groß. Jedoch hat Lena den Satelliten auf ihre eigene Umlaufbahn gedreht (und so gut präsentiert), sodass ich doch versöhnt wurde. Allerdings sollte man beim nächsten Mal den Kandidaten mehr Auswahl lassen und nicht den "Experten" der Musikfirma, die den Sieger produzieren wird, eine solche Möglichkeit zum Fehlgriff (oder Sabotage) geben. Mit etwas Übung und Feinschliff wird Lena den Satelliten zum Strahlen bringen. Ich wünsche ihr viel Erfolg.

Andi

13. März 2010, 19:33

Schade, das sie mit dem Lied nach oslo muss...  Die Wahl hätte anders ausfallen müssen.  Mir geht dieses Kate Nash mässige Gesinge schwer auf die Nerven. Dabei ist sie eine wirklich gute Sängerin und eine bezaubernde Person. Hoffentlich zerstört der zu erwartende Flop in Oslo nicht die ganze verdiente Karriere!

Carnap

13. März 2010, 20:20

Die FAZ bringt es wieder einmal differenziert auf den Punkt.

Torsten (N.)

13. März 2010, 20:55

http://www.littlebird.de

Vielleicht mal eine klitzekleine Bitte an alle Mit-der-Songwahl-(Mit-Lena-)Unzufriedenen, Verschwörungstheoretiker usw. ...

Einfach jetzt gerade mal kurz - ganz kurz - DSDS anschalten und sich das Kontrastprogramm antun.

Ich selbst hab USFO gestern mehr gehört als gesehen und allein vom hören gefiel mir Lenas "Satellite" (und auch "Bee") weitaus besser, als das- wie wir jetzt wissen - extra für sie geschriebene "Love Me". Ganz ehrlich... als ich "Love Me" hörte, war ich mir das erste mal in den ganzen Shows unsicher, ob es für Lena reichen würde. Es hat gereicht und dass die Songauswahl nicht die schlechteste Wahl gewesen ist hat man doch auch an der Reaktion des Studiopublikums hören können.

Auch der Modus hat mir gefallen, wobei ich mich auch mit Kleppers Idee anfreunden könnte.

Mein Tipp für Oslo: Top-5-Platzierung sollte drin sein.

matz

13. März 2010, 21:05

danke für diesen artikel/beitrag. er spiegelt viel von dem wider, was ich auch empfand.

mittlerweile verfolge ich amüsiert die foren mit ihren verschwörungstheorien, anschuldigungen, selbst ernannten erxperten, leider auch vielen wirklich ungehörigen beiträgen,...

das alles lässt mich hoffen. denn wenn gerade in der jüngeren gemeinde so sehr gefiebert und diskutiert wird, wenn es darum geht, wer deutschland bei einem musikwettbewerb vertitt, dann ist die demokratie in deutschland auf einem guten weg.

ich freue mich auf die diskussionen rund um das bundesttagsvoting für germany's next bundestag und natürlich auf den european political contest.

und mal ganz davon abgesehen: ich freue mich, dass jemand nach oslo fährt, die einfach lebenslustig, rotzfrech und unangepasst ist - egal mit welchem lied.

Kai

13. März 2010, 21:11

http://KKAY@gmx.de

Den zweiten Song den Lena gesungen hat, war der einzige, der eine gewisse Energie in sich hatte, wo einen gleich irgendwie mitnimmt.. und auch Lenas Zauber richtig rüberkommt...

Speziel der erste und auch der dritte von ihr, waren für mich einfach zu ruhig..

Diese Song Satelite ist genau der Richtige dafür, und das hat natürlich auch das Puplikum gemerkt..

Was das Ende anging, so finde ich, war Lena einfach nur etwas fertig und erschöpft, von dem ganzen Stress die Zeit davor und auch an diesem Abend.

Dann nochmal ein Lied performen... Ich habe richtig den Druck und die Belastung gespührt... Das war einfach in der Summe von allem, etwas viel...

Das war mein Eindruck, es lag mehr an allem zusammen und nicht das sie wegen des Titels entäuscht war.

Sie hat es echt gut gemacht, nur nocheinaml zu Abschluss eine Song, zu singen, hat sie einfach sehr viel Kraft gekosten.

Ich finde, Sie hat es echt gut gemacht und represäntiert Deutschland optimal.

viewer

13. März 2010, 21:48

Tja, Musik ist eben Geschmackssache. Der dritte Titel von Lena war so was von langweilig und nervig, damit hätten wir meiner Meinung nach in Oslo keinen Blumentopf gewonnen!

Und "Satellite" hat wenigstens einen eingängigen Refrain und einen schönen Rythmus.

Wenn Du also schreibst "Und dann geschah das Erstaunliche:..." dann kann ich nur sagen, dass mich eigentlich nur Dein Artikel erstaunt. :-)

viewer

13. März 2010, 22:13

Nachtrag: und ich kann auch erklären, warum ich den dritten Song nicht gut fand. Er ist nämlich von Stefan Raab selbst komponiert und das hört man ihm leider auch an.

Raab ist zwar ein wirklich guter, aber leider auch sehr oberflächlicher Musiker. Seine Songs transportieren eigentlich immer nur Schubidubidu-Gute-Laune, auch bei Max Mutzke und bei Steffi Heinzmann. Wirkliche Emotionen kann er einfach nicht. Und so war auch Lenas dritter Song unerträglich nichtssagend!

Michael

13. März 2010, 22:19

Wie kann man nur so destruktiv sein?

Ich persönlich bin wirklich langsam angenervt! Und zwar von allen Foristi, die hier über Musik streiten oder über Anrufertaktik philosophieren mögen. Und über Journalisten, die diese Zeitverschwendung mit solchen Artikeln "anheizen".

"Flashnob" bringt es hier ziemlich auf den Punkt.

Ich bin ehrlich gesagt froh, dass meine Gebühren in diesem Gemeinschaftsprojekt dafür verwendet wurde, talentierten jungen Musikern eine Plattform zu geben. Und da haben wir doch einige gefunden, oder?

Christian Durstewitz, Kerstin Freking, Jennifer Braun und auch Lena Meyer-Landrut. Aus meiner Sicht haben diese alle das Potenzial mit Ihrer Leidenschaft Musik Ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Nicht jeder will oder muß Superstar werden, aber was ist es - gerade in Anbetracht der aktuellen wirtschaftlichen Situation - für ein Glück, wenn man sein Talent zum Beruf machen kann.

Auch die mühselige Diskussion ob Satellite nun "das Lied" ist oder nicht. Oder ob es da Klüngel bzgl. des individuellen Songs gab.

Beim Grand-Prix wird nicht das Lied gewinnen, dass gut und komplex ist, sondern der Song (okay,  lassen wir mal die Länder-Punkte-Schieberei außer acht), der am schnellsten ins Ohr geht und am Massenkompatibelsten ist. Ich persönlich fand den Satellite-Titel von Lena während der Show am besten. Und vielen anderen im Studio gings genauso.

Auch Spekulationen über Raabs Intentionen auch ein Lied zu produzieren find ich völlig daneben. Ich verfolge schon seit langem seinen TV-Werdegang und es gibt aus meiner Sicht einen großen Unterschied zwischen dem TV-Total-Raab und dem Musiker Raab. Gerade sein Talent als Komponist gängiger Melodien, sein Gespür für Talente, aber gerade auch sein Respekt davor hat Max Mutzke, Stefanie Heinzmann, Gregor Meyle etc. überhaupt erst die Plattform gegeben, damit ich sie kennenlernen durfte.

Wieso sagen wir nicht einfach mal Danke dafür, dass wir viele Talente kennenlernen durften...

...und sind einfach mal zufrieden!

Ich bin jemand, der seine Heimat auch vom Ausland aus beurteilen kann. Es ist gerade diese latente Unzufriedenheit, die uns von anderen Ländern häufig unterscheidet. Eine Unzufriedenheit, die uns überall Benachteiligung und Missgunst vermuten lassen. Eine Art von Unzufriedenheit, die unproduktiv und destruktiv ist.

Meine Großmutter ist jetzt bald 80 Jahre alt und hatte ein anderes Leben als ich. Diese Generation wird bald nicht mehr da sein und uns lehren können, was aus Unzufriedenheit werden kann.

Herzlichen Glückwunsch an Lena und an Jennifer, die gestern alles gegeben haben. Ich hätte es beiden gegönnt und wir werden hoffentlich noch viel von Euch hören.

CyJazz

13. März 2010, 22:35

Komisch, habt Ihr eigentlich alle was auf den Ohren? Das Mädchen kann doch überhaupt nicht singen - wieder ein Beweis, wie man mit überzogenem Selbstbewusstsein blenden kann.

Kerish

13. März 2010, 23:51

Ich habe mir die verschiedene Lieder noch mal angehört. Satellite ist besser als ich es in Erinnerung hatte. Ja es ist sogar richtig eingängig. Nach drei mal hören kann ich es bereits mitsummen. Ich glaube das wir in 2 1/2 Monaten noch mal eine ganz andere Interpretation von Lena zu hören bekommen werden. Den das ist ihre wirkliche Stärke aus einem Song etwas besonderes machen.

Stefan

13. März 2010, 23:56

Ich zerbreche mir nun schon seit langem den Kopf darüber, wie man Lena überhaupt ernst nehmen geschweige wunderbar finden kann. Ich habe in den ganzen Wochen kein einziges Lied von ihr gehört, bei dem sie auch nur einmal längere Töne halten bzw. überhaupt treffen konnte. Jedes Stück klang wie Kate Nash bei ihrem unsäglichen Auftritt bei Rock am Ring vor zwei Jahren.

Doch das wäre nicht einmal der wichtigste Punkt, wissen wir doch spätestens seit DSDS, dass Gesangstalent bei einem Gesangswettbewerb keine Rolle spielt. Viel unverständlicher ist mir, wie dieses pseudo-naive Getue, dieses "Ich bin ein kleines Mädchen"-Gehabe überhaupt irgend etwas von einem charismatischen Charakter haben kann. Aber anscheinend verkörpert Lena genau das, was man heute von dieser Altersklasse erwartet. Ist es kein It-Girl, dann muss es eben ein Indie-Girl sein. Dazwischen scheint es nur noch wenig Platz geben. Schade. Aber an Blamagen beim Song Contest sind wir ja schon gewöhnt...

Sebastian

14. März 2010, 00:18

Genau so habe ich das Finale auch gesehen!

Xeeron

14. März 2010, 02:27

2 mal wow!

Das erste wow für den tollen Kommentar von Stefan. Du sprichst damit vielen aus dem Herzen (wie man auch an den vielen Antworten siehst). Einer der ganz, ganz seltenen Momente, wo man aus den Zeilen von jemand anderem die eigenen Gedanken herausliest.

Das zweite wow für den Fakt, dass das Publikum Satellite gewählt hat. Wobei die Tatsache, dass es *trotz* der relativ offensichtlichen Hinweise von Lena und Raab nicht Love Me geworden ist, zu denken geben sollte. Wahrscheinlich liegen 100.000 Anrufer doch näher am europäischen Durchschnittsgeschmack als man selbst (jeder andere Kommentator) denkt.

kurtiklaas

14. März 2010, 07:54

Ich habe das gleiche gedacht wie Du es in Deinem Kommentar beschreibst (der wie immer glänzend ist) - und bin am Samstag morgen mit dem Song "Satelltite" im Ohr aufgewacht.

Offenbar bleibt das Lied besser im Ohr als das merkwürdig verquere "Love Me".

Lena fand ich, wie viele, von Anfang an geinal und vielleicht ist es nicht so schlecht, dass sie mit einem Song nach Oslo geht, der offenbar Ohrwurmqualität hat.

Vielleicht nur noch ein Wort zur vermeintlich gruseligen Konkurrenz. Die meisten werden im Halbfinale ausscheiden. Am Ende bleiben in der Regel 1/3 gruselige, 1/3 schöne und 1/3 sosolala Sachen übrig. Schön. dass wir mit Lena eine Kandidain im Rennen haben, die einfach anders ist - aber das dachte ich bei Texas Lightning auch.

Beim Grand Prix kann man nix vorhersagen. Ich hoffe nur, dass all die Neider, Meckerer und Schwarzseher unrecht haben und Lena in den Top Ten landet.

Ich drücke jedenfalls alle Daumen für Lena und ihre Crew.

Nur so am Rande: Die meisten Europäer sprechen noch schlechter Englisch als die meisten Deutschen - insofern ist der Text und der Dialekt weitestgehend wurscht.

Morrissey

14. März 2010, 11:27

"Aber allen, die jetzt schon zu wissen glauben, dass "wir" mit dieser Nummer eh nichts gewinnen werden in Oslo, sei gesagt, dass, erstens, die Konkurrenz in diesem Jahr ganz außerordentlich gruselig ist und, zweitens, der Reiz dieses Spektakels gerade darin besteht, dass solche Prognosen erwiesenermaßen fast unmöglich sind."

Und es gibt tatsächlich immer noch welche,die ernsthaft der Meinung sind, dass der Geschmack der Menschen oder die Qualität der Lieder beurteilt wird. Eine Lena oder wer auch immer aus diesem Land wird in Oslo alleine deswegen nichts gewinnen, da sie der deutsche Kandidat ist.

So toll uns auch die politischen Regime aus anderen Länder finden und so bemüht man Stimmen aus anderen Ländern einfangt, die positiv über Deutschland reden, so ist es doch ein mehr oder weniger bewusstes Verschliessen der Augen vor der Realität, dass wir, das heißt das deutsche Volk als Ganzes, bei den Menschenmassen der anderen Nationen absolut unbeliebt ist. Und deswegen werden wir nicht gewinnen, egal wie gut unser Titel ist oder wie schlecht die anderen sind.

hannah

14. März 2010, 12:22

Ist ja irre, ich habe exakt genauso empfunden, wie Stefan es beschreibt, als ich die Sendung angeschaut habe! Die Lieder waren so enttäuschend im Vergleich zu dem, was die Kandidaten an Coversongs ausgewählt hatten... bis auf eben die "individuellen" Lieder am Schluss, bei denen hatte ich wenigstens das Gefühl, dass die beiden Spaß am Singen hatten.

Was der "Grand Prix" eigentlich ist war mir nie ganz klar, aber irgendwie scheint es mir das Gegenteil von dem zu sein, was Lena mit ihrer spontanen, natürlichen Art verkörpert. Deshalb bin ich sehr gespannt wie sie dort wirkt und hoffe, dass sie selbst sich von diesem seltsamen Musikzirkus nicht zu viel erwartet.

Lukas Ormer

14. März 2010, 12:28

http://fernseh-kritik.blog.de

Gut, Lena hat ein süßes Äußeres und demonstriert eine eigene Art. Aber jeder Auftritt gleicht dem anderen, stimmlich ist ihre Bandbreite ganz eng und einen schönen Gesang hat sie nicht präsentieren können. Im Gegenteil, sie lag des öfteren mal neben der Tonleiter. Damit man nicht falsch versteht, keiner der Teilnehmer hat die Qualitäten eines Stars und Jennifer und Lena haben mich genauso wenig überzeugt wie der Rest.

Das Moderatorenduo, insbesondere Sabine Heinrich war eine Fehlbesetzung und jede Jury erging sich in Lobeshymnen auf die im Schnitt eher durchwachsenen Darbietungen. Das ist aus meiner Sicht Zuschauerverarsche und leider fallen viele darauf rein und konsumieren Fernsehen ohne das Gezeigte zu hinterfragen.

Wenn jetzt diskutiert wird, ob Lena oder Jennifer und welcher Song der Bessere waren, geht das am Kern des Problems vorbei. In der Show ging es darum jemanden mit einem eigenen Stil zu finden, Fähigkeiten und Song sind nebensächlich. Hört man sich richtige Stars live an, erkennt man schnell den Unterschied zwischen den Sing-Azubis von USFO und den Könnern. Aus meiner Sicht handelte es sich nur um eine Gelddruckmaschine für Pro7. Dabei kam es durchaus zu einer win-win-Situation für ARD und Pro7. Während Pro7 von der angeblichen Seriosität der ARD profitieren konnte, partizipierte die ARD von der angeblichen Jugendnähe und Flexibilität Pro7. Doch leider sieht die Wirklichkeit anders aus. Bitte kein Neuaufguss 2011.

counselor_troi@web.de

14. März 2010, 15:12

Nun nun, bitte keine Panik- das Publikum hat sich den Song "Sattelite" entschieden, aber nicht für die Art seiner Interpretation. Man kann da noch viel machen, wenn man es kann- und Stefan Raab, der den Song selber geschriebven hat, hat schließlich alle Rechte, noch hie und da ein wenig herumzubasteln, dass es am Ende dann wieder stimmt und alle glücklich sind- ich bin jedenfalls voller Optimismus und Vertrauen in die schöpferisch-kreativen Qualitäten des Duos Raab/Meyer Landrut.

Michael

14. März 2010, 15:57

http://www.tr3nd-news.de

Also ich mag die Lena und kann mir auch gut vorstellen, dass sie in 2 Jahren ein Hammeralbum bringt. Ob wir allerdings in Oslo mit ihr was reissen, das bezweifel ich. Trotzdem. Der Weg zur Entscheidung und auch die Entscheidung selbst - also pro Lena - ist für mich vollkommen in Ordnung. Wollen wir hoffen, das sie die welt so bezaubern kann, wie sie uns bezaubert hat.

Thorsten

14. März 2010, 18:03

http://www.star-command.de

@Morrissey:

Darf ich fragen, an was Sie die Feststellung, dass "das deutsche Volk als Ganzes" bei den "Menschenmassen der anderen Nationen" "absolut unbeliebt" ist, festmachen? Gibt es dafür Belege?

Um zum Zweiten: Selbst wenn es so wäre, kann es doch immer noch sein, dass die "Menschenmassen der anderen Nationen" vielleicht denken, "hm, die ist aber gut / toll / süß / lieb / wasauchimmer, OBWOHL sie Deutsche ist".

Der Heidelberger

14. März 2010, 19:00

Super Artikel. Exakt, auch in den Details, genau meine Meinung und meine gefühlsmäßige Lage beschreibend!

Wirklich auf den Punkt.

Dankeschön!

Gruß,

S.

Sprachsynthese

14. März 2010, 19:44

Zunächst mal stimme ich mit Stefan Niggemeiers Einschätzung überein. Ich bin, wie auch viele andere Kommentatoren hier, erstaunt, wie exakt er die eigenen Überlegungen hier wiedergibt.

Den Kritikern gebe ich zu bedenken, dass es bei Lena immer völlig egal war, welchen Song sie gesungen hat, da sie jedes Lied zu einem Erlebnis gemacht hat - wenn sie denn Spaß daran hatte! Und das ist meiner Meinung auch der Hauptgrund für die Kritik am Ergebnis des Votings. "Satellite" ist ein sehr guter Song, aber "Love me" hat Lena sichtbar besser gefallen und hätte auf eine beeindruckendere Performance in Oslo hoffen lassen.

oleg69

14. März 2010, 21:36

http://www.easypower.de

… sie (Lena Meyer-Landrut) hebt sich wenigstens von dem Mainstream-Einerlei wohltuend ab. Ja, es gibt von der Stimme her sicherlich bessere Sängerinnen, wenn auch nicht immer so Markante. Und ja, selbst der jetzt ausgewählte Titel ist zumindest gewöhnungsbedürftig … Aber, großes ABER, wenn jemand das erste mal einen Auftritt von ihr gesehen hat, ist die Reaktion immer: WOW, ja was war das denn ??? Deshalb: Prognose unmöglich -- selbst Platz 1 nicht ausgeschlossen !

Glückwunsch an LENA: Wir holen mit Dir das Ding nach Deutschland :-)))

renderdude

14. März 2010, 22:53

Also mir ist eigentlich egal, ob Sie mit Love me oder mit Satellite nach Oslo geht. Ich finde beide Songs passen gut zu Ihr, wobei Satellite irgendwie was mysteriöses hat, etwas Pulp Fiction gemischt mit einer jungen und drogenfreien Amy Winehouse oder Lilly Allen. Froh bin ich hingegen darüber, dass Sie überhaupt gewonnen hat und wir hoffentlich in den nächsten Jahren noch ganz verrückte Tracks von Ihr hören werden. Oslo ist schnell vorbei, aber Lena's Karriere hoffentlich nicht. Also freue ich mich in erster Linie auf Ihr erstes Album und auf die die danach folgen. Wahrscheinlich wird Sie sowieso erst bei Ihrem zweiten Album Ihren eigenen Stil finden, denn dann wird Sie mehr Zeit und Freiraum haben das Puzzle eines Albums zusammen zu setzen. Den Weg dazu hat Sie sich jedenfalls jetzt geebnet.

kanys

14. März 2010, 23:53

1. Kommentarfunktion bitte direkt unter Artikel.

2. finde ich diesen kommentar über das finale sehr treffend. bis jetzt hat mich keine schrift über das usfo-finale wirklich mitgenommen, aber hier habe ich vom ersten bis zum letzten wort gedacht: "genau!".

HguSfO

15. März 2010, 00:25

Respekt, der Artikel trifft den Nagel auf den Kopf. Besser hätte ich es nicht schreiben können. Und es war doch offensichtlich, wie Lena mit ihrem dritten Song eine Top-Performance gebracht hat, während "Satellite" sehr belanglos und beliebig ist und dadurch zwar anscheinend den Massengeschmack am besten trifft - aber eben nicht zu den individuellen Stärken von ihr paßt. Liebe ARD, lieber Stephan, habt ein Einsehen mit Lena und lasst sie in Oslo den "maßgeschneiderten" Song performen, das allein wird ein paar Plätze weiter oben bringen!

Roland Bathon

15. März 2010, 07:34

http://roland@nachrussland.de

Ich finde die Auswahl von "Satellite" für den Grand Prix am besten. Das Lied ist wesentlich massenkompatibler, als der von Ihnen favorisierte dritte Song. Und jetzt erzählen Sie nicht, Eurovision gewinnt man durch die Eigenwilligkeit oder Passgenauigkeit der Komposition. Die meisten, die über die Songs abstimmen, hören sie zum ersten mal und da zählt hauptsächlich der sofortige Ohrwurm-Effekt. Und den hatte nur "Satellite" - sonst hätte er in der Publikumsabstimmung auch nicht gegen einen anderen Song gewonnen, der "lenaesker" war.

Es geht bei diesem Wettbewerb auch nicht darum, ob der Sängerin oder dem anspruchsvollen Journalisten der Song am besten gefällt - bei der Publikumsmehrheit muss er ankommen. Wenn Sie jetzt zur Minderheit gehören, steht es Ihnen natürlich unbenommen, sich in die beleidigte Ecke zurückzuziehen, aus der Sie dann mit dem wissenden Zeigefinger wiederkehren können, sobald sie den Grand Prix nicht gewonnen hat.

Lena wird noch viele Songs darbieten können, die ihr mehr entsprechen, weil sie das passende Starpotential hat, das die Fans begeistert. Aber nach Oslo fährt sie genau mit dem richtigen Song im Gepäck. Dem Ohrwurm für den Durchbruch - Emiliana Torrini würde ohne Jungle Drum auch fast keiner kennen, obwohl andere Songs viel typischer für sie sind und von den Fans mehr geliebt werden.

Ingo

15. März 2010, 08:34

Ist schon beknackt. Da bekommt man all die ganzen Shows lang erzählt man soll "sein Ding machen" und kriegt dann einen "nicht-so-sein-Ding"-Song vorgesetzt den man in Oslo gefälligst zu singen hat.

Fänd's cool wenn ein Raab (Lena wird's sich vermutlich selbst nicht trauen) jetzt käme und sagt "Sch**ss auf Satellite, mach deinen Song, der kommt besser".

Andererseits hat Lena selbst aus Satellite noch richtig was rausgeholt, dennoch: warum diese, wenn's eine besser geeignete Nummer gibt...

Solange sie sich sonst nicht in den Kram reden lässt und auf CD glattgebügelte Popnummern trällert ist's aber auch irgendwie egal. Grand Prix ist vergänglich und schnell vergessen. Sie hat noch ne coole Zeit vor sich.

redwolf

15. März 2010, 10:09

Mir hat "Love me" auch besser gefallen. Aber wenn Satellite in einem großen Zuschauer-Voting (knapp) besser abgeschnitten hat, ist es dann nicht möglich, daß der Song auch in einem ungleich größeren Zuschauer-Voting Ende Mai der Erfolgreichere sein wird. Ich finde es immer ein wenig anmaßend, wenn man meint, besser beurteilen zu können, was der Masse gefällt - zumal wenn die Masse gerade erst anders entschieden hat. Interessanterweise

Aber davon mal ganz abgesehen: Warum eigentlich haben weder Lena noch Raab vor dem Voting eindeutig Stellung bezogen, daß Ihnen selbst der dritte Song am besten gefallen?! Lena hätte doch zumindest mal sagen können, daß sie sich mit dem dritten Song am wohlsten fühlt.

Lasse

15. März 2010, 11:43

http://www.reisen-ito.de

Sehr gut geschrieben. Kann dem Artikel nur beipflichten. Des Weiteren kann ich auch den DSDS-Juror verstehen, der sagte, dass Lena nicht ausreichend Talent hat um große Komponien nachzusingen. Natürlich vefügt Sie über Ihren eigenen Stil, aber ob das reicht, wird sich zeigen.

twex

15. März 2010, 12:06

Vielleicht weil ihre Gefühle gar nicht so eindeutig waren, wie manche das meinen? Nach eigenem Bekunden, zitiert auf der NDR-Eurovisions-Seite, hat sie "immer zwischen 'Love Me' und 'Satellite' geschwankt". Kann man für unehrlich professionell nachgeschoben halten, muß man aber nicht.

Rob

15. März 2010, 13:04

Warum finden Leute wie ein Herr Stefan Niggemeier soch eine Plattform ? Gähn, da erzählt einer wie er persönlich den Abend erlebte. Gähn. Kann er das nicht seiner Frau - wenn er denn eine hat, Gähn - alles erzählen ? Es gibt aber halt immer diese Mießmacher, die dann auch noch solch einen Platz zum Posaunen bekommen. Man oh man... Es hätten ja wohl mehr Kandidaten verdient gehabt zu gewinnen, so ist es nun halt Lena, für die ich mich einfach freue...

Der Mensch

15. März 2010, 13:28

Also ich versteh diese ganze aufregung um diese Sendung einfach nicht. Was ich noch viel weniger verstehe das augenscheinlich jeder nur die meinung der jury vertritt. Ich finde das war mit abstand eine der schlechtesten Casting Shows die jemal im deutschen fernsehen ausgestrahlt wurden. Entweder haben alle Leute auf ihren ohren gesessen oder kein Mensch hat mehr gefühl für stimme und musik. Naja die nächste Blamage lässt nicht mehr lange auf sich warten bis es wieder heißt. " Germany 0 Points".  Danke!!!

Oberschwabe

15. März 2010, 15:42

Wichtig war doch Einzig, dass auch in Deutschland endlich mal eine intelligente, anspruchsvolle und musikalisch wertvolle Castingshow stattfinden konnte, ohne das die Kandidaten sich bis auch die Knochen blamieren mussten. Ich finde Lena und ihren Song (nachdem er derzeit Minimum stündlich auf SWR3 gespielt wird) richtig gut und mir ist es eigentlich Wurst wie sie damit beim ESC abschneidet. Sie wird auch dort nicht halbnackig mit einer gruseligen Bühnenshow auftreten oder im Bärenfell auf einem hohlen Baum herumtrommeln, hat daher sowieso keine Chance in die Top 10 (des schlechten Geschmacks) vorzudringen.

Ich hoffe tatsächlich das einige der letzten Kandidaten im Business Fuß fassen und nicht wie Bohlens Karaokestars direkt nach dem Abspann in der Versenkung verschwinden. Von Christian „Dursty“ Durstewitz würde ich mir gerne ein Album auf den IPod schmeißen.    

selmo

16. März 2010, 00:53

@ Lasse:

Einem Juror, der "Komponien" singen lassen möchte, würde ich meinerseits nicht allzu viel musikalische Urteilskraft im Hinblick auf das Talent anderer Leute beimessen. Aber das nur mal so am Rande.

Und was die freche Springmaus mit ihrer Bühnenpräsenz an Emotionen heraufbeschwören, und wie sie den Zuhörer mitreißen kann, hat beileibe nicht nur einen eigenen Stil. Es hat die Klasse eines Elvis Presley oder Frank Sinatra.

brisew

16. März 2010, 10:02

http://www.sewerin.com/de/ueber-uns.html

Mein Favorit war Jennifer Braun.

Allerdings muss ich sagen, dass beide Kanditatinnen etwas völlig unterschiedliches an sich haben. Man kann sie bzw. ich will sie nicht vergleichen, weil sie eben so unterschiedlich sind. Den Song Satellite fand ich anfangs nervig, je mehr man ihn hoert, desto mehr kann man ihn mögen ;-)

Ich finde jedoch, dass sie  ihre eigene art und weise hat zu singen, es aber schon solch eine Stimme gibt. Sie erinnert mich an kate Nash. und ich finde, dass man meinen koennte, daß sie eine billige deutsche Kopioe sei.

Mich wuerde es ferner interessieren mit wieviel % Lena vor Jennifer gewonnen hat. Kann man da irgendwo einsehen?

In der Bild habe ich letzte Woche gelesen, dass Lena nie eine Chance bei DSDS hätte. (Kein Wunder so Niveaulos, wie RTL's Casting show ist)

Sie kann keine Lieder "kopieren" hiess es dort.

Umso mehr kann man ihr gratulieren, dass sie ihre eigene Art und Weise hat.

Allerdings sollte sie ein wenig tanzen lernen :-)

Dennoch viel Glueck in Oslo!

Kai

16. März 2010, 11:26

http://KKAY@gmx.de

Also vielleicht nicht Zauber, wie ich geschrieben hatte, aber irgendetwas meine ich hat sie schon und ich meine dass das auch vielleicht noch viele andere meinen würden. Das Lied ist auch echt gut und diesmal könnte Deutschland damit und mit Ihr, dort eventuell weit kommen.

Rüdiger

16. März 2010, 15:42

eine ußerst schwache und arme Analyse einer durchaus perfid durchdachten und einer Gleichheit entgegengesetzten Show, in der der Ausgang von Anfang an abzusehen war, wenn man denn mit offenen Augen der Selbstinszenierung und der passenden Bevorzuzugung durch Raab zuschaute. ein Armutszeugnis schlechthin, Manipulation, Berechnung, Suggestion, Verkauf eines angeblichen Nischenprodukts unter dem Deckmantel der Originalität, Schauspiel statt Gesang...und das alles nun leider auch auf ARD...

Matzi

16. März 2010, 17:49

Ich finde den Artikel viel zu subjektiv.

>"Satellite" in der Version von Jennifer Braun schaffte sogar das Kunststück, gleichzeitig belanglos und nervig zu sein. <

Im Gegenteil, die Juoren,ebenso wie das Publikum im Saal waren begeistert als Jennifer Satellite sang.

Mir persönlich hat der Song - von ihr vorgetragen- am besten gefallen... bestimmt schon 50mal gehört.

Jennifer Braun hat eine tolle Stimme und hält jeden Ton souverän bis zum Ende.

Das kann man von Lena nicht gerade behaupten, dennoch hat sie halt eine ausgefallenere Stimme...findet jedenfalls die Mehrheit.

Ich finde sie könnte glatt den nächsten Apple-Song singen a la Maria Mena & Co. ... das ist zur Zeit hip & cool.

So ähnlich klingt Lena nämlich.

Ich persönlich kann davon einen Song hören und dann nervt es mich.

Ich hoffe das Jennifer trotzdem weiter Karriere macht, solo oder mit Rewind.

Ich würde mir jedenfalls das Album kaufen.

Naja das ist meine Meinung.

Deutschland steht ja auch auf Mario Bart und den find ich auch ***.

Alles eine Frage des Geschmacks.

DerWahrheit

16. März 2010, 19:20

Ist mal jemandem aufgefallen daß während der gesamten Staffel USFO kein (!) Notar für die Richtigkeit der (angeblichen) Abstimmung gebürgt hat? Nur so war es möglich daß eine L.M.L. mit ihren sehr beschränkten, immer gleich klingenden, Gesangsmöglichkeiten -zumal auch mit absolut unbekannten Cover-Material- es (als Raab's Favoritin) bis ins Finale schaffen konnte. Ihr 1. Auftritt (in der 1.Show) war noch frisch & unterhaltsam. Danach wurde sie immer schlechter (und austrahlungsloser). Sie wird in Oslo gnadenlos unter dem Druck zusammenbrechen. LETZTER Platz für Germany - die gerechte Strafe für Betrug !

Andischatz

17. März 2010, 10:58

Es rufen ja die Unken sowieso immer lauter als die Zufriedenen, aber ich als Zufriedener möchte Ihnen gerne mal erklären, warum ich x-mal für "Satellite" und für Lena angerufen und gesimst habe: Satellite deswegen, weil der Song modern, quirky und eingängig ist. Ja man hat deutlich gemerkt dass Lena "Love Me" besser gefallen hat, aber - ganz ehrlich - der Song war dich sehr "Raabig" mit seinen Bläsersätzen und vom ganzen Arrangement. Und diesen Sound kann ich einfach nicht mehr hören, da hilft auch Lenas Enthusiasmus nichts. Satellite dagegen ist extrem up-to-date, klingt überhaupt nicht angestaubt und geht tatsächlich beim ersten Mal hören ins Ohr. Ich hätte mir als endgültige Version tatsächlich noch etwas mehr Elektro gewünscht (so gut die Heavytones live auch sind), aber die Single-Version klingt schon ganz gut. Ganz im gegensatz zu Jennifers Version des Songs, mit dessen Einschätzung haben Sie völlig recht.

Und warum Lena statt Jennifer? Weil es beim ESC jedes Jahr von guten Rockstimmen nur so wimmelt, weil Jenny zwar gut aber ziemlich beliebig war und weil Lena in der Tat besonders und charmant genug ist, dass die Zuschauer in Europa sie zumindest in positiver Erinnerung behalten werden, im Gegensatz zu den vielen grottigen Acts in diesem Jahr.

Seit Jahren predige ich sowieso dass das einzig wirkliche Ziel sein sollte, einen Beitrag zum ESC zu schicken für den man sich "als Land" nicht schämen muss (hat in den vergangenen Jahren leider nicht oft geklappt). In diesem Jahr ist dieses Ziel zu 100% erreicht, ganz egal wie Lena am Ende abschneidet (und so schlecht wird das sicher nicht sein).

Bine

17. März 2010, 18:45

je mehr das ego des "kindes" lena durch erfolg gestreichelt wurde, desto mehr nahm der zauber ab. leider.

love me hätte auch nicht besser gepaßt, alle 3 songs waren nichts. oder besser wenig.

und ich bin froh, dass nicht love me gewonnen hat. der gezeigte frust über die wahl des publikums war einen vielleicht notwendige "niederlage", um trotz gewinn und übermut mal wieder auf den boden der tatsachen zu kommen.

ich hatte den eindruck nach all den siegen und votings hatte das mädel so viel oberwasser, dass sie sich doch glatt noch für eine hochtalentierte texterin hielt. und mal ganz ehrlich: wen bitte fesselt der text von love me? hat sich den schon mal jemand übersetzt oder war das zu "anspruchsvoll"?

Strandwolf

25. März 2010, 04:06

Weinen hilft nichts: der Titel für Oslo steht fest, die Sängerin ebenso.

Jennifer hat eindeutig die bessere (was bedeutet eigentlich bessere?), in den Tonlagen auch sicherere, allerdings auch völlig austauschbare Coverstimme.

Die Bühne jedoch gehörte Lena. Es zeichnete sie aus, völlig gegen den Strich gebürstet zu performen, eigenwillig zu singen und einfach ANDERS zu sein.

Ob da ein gesangliches Nichtkönnen, wie es einige hier zu erkennen vermögen, so zu Buche schlägt? Ich denke Lenas Persönlichkeit wird es richten. Wenn wir in Oslo Glück haben, werden die Menschen von ihr hingerissen sein.

Als Siegertitel hätte ich mir so etwas ähnlich flottes wie "New Shoes" gewünscht, wo Lena sich voll einbringen konnte. Glücklich war ich eigentlich mit keinem der im Finale angebotenen Titel. Allerdings, nach mehrmaligem Hören, finde ich "Satellite" noch am eingängigsten. Der Song ist ausbaufähig.

Ob nach Oslo von Lena noch etwas zu hören sein wird? Ich hoffe schon, auch wünsche ich ihr, dass sie ihre Unbekümmertheit und Lockerheit nicht verliert, nicht abhebt und ihre lenaeske, frische Art behält. Es ist gerade dies, was eine Unverwechselbarkeit mit anderen Künstlern ausmacht,  aber auch zu Polarisierungen führt. Aus solchem Holz sind Stars gemacht, wenn man sie genügend reifen lässt und nicht vorher verbrennt.

Doch auch den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Show, die nicht zum Zuge kamen, wünsche ich, dass sie ihren Weg machen werden. Jennifer ist die geborene Rampensau und kann jedes Stadion füllen. Was sie braucht sind eigene, gute, rockige Songs. Die geeignete Begleitband hat sie schon.

Karl-Heinz Krotz

25. März 2010, 16:47

Wenn die übrige Familie das Haus verlassen hat, bin ich froh, alle Radios ausschalten zu können, und auch in den PKW's, die ich "leihen" darf, drücke ich das ungefragt sich einschaltende Radio sofort weg, was heißen soll: ich kenne mich nicht aus. Meiner Frau und mir hatte das "Viertelfinale" mit noch 5 KandidatInnen, die wir alle richtig gut fanden, und die ganze Machart gut gefallen. Wir haben eher "zufällig" das Erste eingeschaltet. Darum habe ich mir das Finale auch angesehen - und aus Spaß mitgestimmt, was problemlos funktionierte. Aber ich habe nur je einmal angerufen. Trotz meiner "Unbedarftheit" (s.o.) lag ich beim ersten Mal genau bei der Mehrheit: Satellite passte am besten zu Lena, I care for you am besten zu Jennifer. Nach der zweiten Darbietung war ich klar für Jennifer: Da war sie ganz in i h r e m Song drin, während Lena erst allmählich wieder hineinfand, weil ja nicht sie, sondern die Abstimmung ihren Song gewählt hatte. Die Selbstwahrnehmung stimmte eben nicht mit der Fremdwahrnehmung überein.

Jennifer wirkte auf mich stabiler, gereifter, kraftvoller. Und darum für Oslo besser geeignet. Ich meinte auch, eine "Andeutung" von Stefan Raab wahrgenommen zu haben, der sich bei seinem Schlußkommentar zur Wahl meinte, man solle "einen richtigen Kracher" nach Oslo schicken, was ich auf die persönliche Power und das Stimmvolumen von Jennifer besser beziehen konnte als auf die mit dem Publikum - und sich selbst - spielende und feixende Lena, deren Sieg bei der Endabstimmung in Ordnung geht. Ihr Schlussauftritt bestätigte mir mein Votum für Jennifer. Stefan Raab als "Ringrichter" hätte ein Handtuch werfen sollen. Lena braucht gutes Couching, um Oslo heil zu überstehen.

Ich hoffe, dass alle fünf, die ich gesehen und gehört habe, eine gute Zukunft in der eingeschlagenden Richtung nehmen und ihren Gästen weiter viel Freude machen.

René

28. März 2010, 20:14

http://www.willforce.de

Ich finde Lena absolut super! Endlich mal etwas anderes und nicht immer dieses Langweilige Eintagsfliegengedröhne was heutzutage an der Tagesordnung ist. Das ist mal ein Schritt in die richtige Richtung was Musik angeht. Leider kann man das mit dem niedrigen Niveau der Deutschen nicht vereinbaren, die ja zu 90% durch DSDS oder gleichwertigen niveaulosen Käse beeinflusst werden. Hüttengaudi und Ballerman Volk.

Auch wenn Lena nicht die Nr.1 werden sollte, wird sie es bei mir trotzdem sein. :o)

redox

04. April 2010, 19:27

Was soll man sagen ?

Ein Vorentscheid zu einem SONG Contest, bei dem die wichtigste Frage anscheinend ist, wer der Interpret ist, ist bereits von vornherein zum Scheitern verurteilt.

Anstatt dem Zuschauer eine breitere Auswahl an Liedern zu präsentieren, wird hier alles auf "Lena oder Jennifer - wer soll's denn nun sein ?" reduziert.

Satellite ist absoluter Durchschnitt, da gebe ich dem Autor recht. Allerdings wäre "Love me" keine bessere Wahl gewesen... belanglos sind beide Lieder - ganz egal ob sie Lena, Jennifer oder Whitney Houston singen würde.

Schade finde ich, dass in dem Artikel nicht darauf hingewiesen wird, dass zum ersten Mal mit 50-cent-Nummern gearbeitet wurde.

Das gibt dem ganzen einen 9Live-Abzock-Touch...

Die Anrufer sollen bewusst an einen Kandidaten gebunden werden und fleißig immer und immer wieder für ihn anrufen... wenn es nicht klappt, sind sie ja schließlich selbst schuld - so wird's suggeriert.

(im übrigen überblendet Pro7 nicht einmal bei den Wiederholungssendungen die teuren Rufnummern - und die Kosten werden in Miniaturschrift schön versteckt gehalten...)

Ich wünsche mir für's nächste Mal keine Zusammenarbeit mehr mit Sendern, die sich auf diese Weise auf Kosten des Zuschauers sanieren wollen...

Ich wünsche mir für's nächste Mal, dass auch Gruppen teilnehmen dürfen (Warum muss es unbedingt ein einzelner Sänger sein ?)

Und ich wünsche mir für einen SONG Contest eine breitere Auswahl an Liedern...

Dann wird man diesem tollen Wettbewerb auch mal wieder etwas gerechter...

Ömer Yildiz

15. April 2010, 21:57

Ich weiss gar nicht was mit euch deutschen los ist. Das Lied und die Sängerin sind einfach toll. Auch wenn ihr glaubt das das Lied nicht der Kracher ist, Lena wird sich mit Sicherheit in die Top 3 durchschlagen.

MollyGrue

08. Mai 2010, 14:53

Ich finde Deutschland hat die Vertreterin, die es verdient. Passt wie die Faust aufs Auge.

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