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<?xml-stylesheet type="text/xsl" href="http://faz-community.faz.net/utility/FeedStylesheets/atom.xsl" media="screen"?><feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang=""><title type="html">Place de la République</title><subtitle type="html">Chansons, Existentialismus, französische Malerei – alles vorbei? Ganz im Gegenteil. In New Yorker Klubs hört man Musik aus Paris, in China liest man Frankreichs neue Literaten. Paris ist wieder zu einem Zentrum der Kultur und des Stils geworden. Und wir berichten jede Woche, was sich in der alten und neuen Kulturhauptstadt und in ihren Dependancen so tut.</subtitle><id>http://faz-community.faz.net/blogs/frankreich/atom.aspx</id><link rel="alternate" type="text/html" href="http://faz-community.faz.net/blogs/frankreich/default.aspx" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://faz-community.faz.net/blogs/frankreich/atom.aspx" /><generator uri="http://communityserver.org" version="4.0.31106.96">Community Server</generator><updated>2009-08-25T17:30:00Z</updated><entry><title>Monsieur Sarkozy und das Glück</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://faz-community.faz.net/blogs/frankreich/archive/2009/11/17/monsieur-sarkozy-und-das-glueck.aspx" /><id>http://faz-community.faz.net/blogs/frankreich/archive/2009/11/17/monsieur-sarkozy-und-das-glueck.aspx</id><published>2009-11-17T16:07:00Z</published><updated>2009-11-17T16:07:00Z</updated><content type="html">Vor einiger Zeit wurde in Frankreich eine Debatte &amp;uuml;ber das Gl&amp;uuml;ck gef&amp;uuml;hrt. Ein kanadischer Think Tank hatte errechnet, dass die Franzosen 2001 ihre zufriedenste Zeit erlebt h&amp;auml;tten, weil das &amp;bdquo;bonheur national brut&amp;quot;, also das Bruttoinlandsgl&amp;uuml;ck in diesem Jahr am h&amp;ouml;chsten gewesen sei. Im Internet f&amp;uuml;hrte die Nachricht vom Bruttoinlandsgl&amp;uuml;ck sogleich zu einer lebhaften Debatte &amp;uuml;ber die Frage, ob es statthaft sei, das Gl&amp;uuml;ck so zu messen, wie es...(&lt;a href="http://faz-community.faz.net/blogs/frankreich/archive/2009/11/17/monsieur-sarkozy-und-das-glueck.aspx"&gt;read more&lt;/a&gt;)&lt;img src="http://faz-community.faz.net/aggbug.aspx?PostID=37264" width="1" height="1"&gt;</content><author><name>lena-faz</name><uri>http://faz-community.faz.net/members/lena_2D00_faz/default.aspx</uri></author></entry><entry><title>Was macht Carla?</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://faz-community.faz.net/blogs/frankreich/archive/2009/10/30/was-macht-carla.aspx" /><id>http://faz-community.faz.net/blogs/frankreich/archive/2009/10/30/was-macht-carla.aspx</id><published>2009-10-30T16:31:00Z</published><updated>2009-10-30T16:31:00Z</updated><content type="html">Ulrich Wickert, der ja lange als Korrespondent der ARD in Paris gearbeitet hat, sagte einmal, es stehe einem ausl&amp;auml;ndischen Journalisten in Frankreich nicht zu, &amp;uuml;ber die Sonderbarkeiten des fremden Landes zu richten. Es sei Aufgabe des Journalisten, &amp;uuml;ber alles, auch &amp;uuml;ber seltsame Dinge zu berichten, man solle sich aber davor h&amp;uuml;ten, in dem Land, das man als Gast bewohne, mit dem erhobenen Zeigefinger umherzugehen und ungefragt Ratschl&amp;auml;ge zu erteilen. Das ist nat&amp;uuml;rlich...(&lt;a href="http://faz-community.faz.net/blogs/frankreich/archive/2009/10/30/was-macht-carla.aspx"&gt;read more&lt;/a&gt;)&lt;img src="http://faz-community.faz.net/aggbug.aspx?PostID=35333" width="1" height="1"&gt;</content><author><name>lena-faz</name><uri>http://faz-community.faz.net/members/lena_2D00_faz/default.aspx</uri></author></entry><entry><title>Im Regen</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://faz-community.faz.net/blogs/frankreich/archive/2009/10/18/im-regen.aspx" /><id>http://faz-community.faz.net/blogs/frankreich/archive/2009/10/18/im-regen.aspx</id><published>2009-10-18T16:56:00Z</published><updated>2009-10-18T16:56:00Z</updated><content type="html">Vor einiger Zeit sagte ein Mann, den ich sehr sch&amp;auml;tzte, denn er war klug, er hatte Humor, er war auch sensibel, er sagte: In Paris brauchen Sie keinen Schirm. Es regnet nie! Es war im Oktober, und ich k&amp;ouml;nnte mir vorstellen, dass der liebe Gott dem Mann einfach zeigen wollte, dass er auch anders kann, jedenfalls regnete es den ganzen Oktober lang, auch im November, im Dezember fiel Schnee, im Januar regnete es wieder und erst Ende Februar h&amp;ouml;rte es allm&amp;auml;hlich auf. Es kam mir auch...(&lt;a href="http://faz-community.faz.net/blogs/frankreich/archive/2009/10/18/im-regen.aspx"&gt;read more&lt;/a&gt;)&lt;img src="http://faz-community.faz.net/aggbug.aspx?PostID=34355" width="1" height="1"&gt;</content><author><name>lena-faz</name><uri>http://faz-community.faz.net/members/lena_2D00_faz/default.aspx</uri></author></entry><entry><title>Was treibt die Franzosen in den Tod?</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://faz-community.faz.net/blogs/frankreich/archive/2009/09/30/was-treibt-die-franzosen-in-den-tod.aspx" /><id>http://faz-community.faz.net/blogs/frankreich/archive/2009/09/30/was-treibt-die-franzosen-in-den-tod.aspx</id><published>2009-09-30T15:13:00Z</published><updated>2009-09-30T15:13:00Z</updated><content type="html">Es ist Dienstagmorgen, neun Uhr. &amp;Uuml;ber dem Caf&amp;eacute; &amp;quot;Le Saint-Jean&amp;quot; in der Rue des Abbesses lehnt sich eine &amp;auml;ltere Dame aus ihrem Fenster, in der Hand h&amp;auml;lt sie eine Tasse, aus der es dampft. Sie blickt auf das Kopfsteinpflaster ihrer Stra&amp;szlig;e, auf die Gruppe von Polizisten, die vorbei joggt, in einheitliche Trainingsanz&amp;uuml;ge gekleidet. Sie schaut auf die M&amp;uuml;llm&amp;auml;nner, die die bereit stehenden S&amp;auml;cke vom Stra&amp;szlig;enrand aufsammeln, auf den Gem&amp;uuml;semann...(&lt;a href="http://faz-community.faz.net/blogs/frankreich/archive/2009/09/30/was-treibt-die-franzosen-in-den-tod.aspx"&gt;read more&lt;/a&gt;)&lt;img src="http://faz-community.faz.net/aggbug.aspx?PostID=32386" width="1" height="1"&gt;</content><author><name>lena-faz</name><uri>http://faz-community.faz.net/members/lena_2D00_faz/default.aspx</uri></author></entry><entry><title>Merci gegen Colette</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://faz-community.faz.net/blogs/frankreich/archive/2009/08/25/merci-gegen-colette.aspx" /><id>http://faz-community.faz.net/blogs/frankreich/archive/2009/08/25/merci-gegen-colette.aspx</id><published>2009-08-25T15:30:00Z</published><updated>2009-08-25T15:30:00Z</updated><content type="html">&lt;p&gt;Es geschehen seltsame Dinge in Paris. Nicht nur, dass sich seit ein paar Wochen die selbst ernannten &amp;bdquo;agents anti-stress&amp;quot; regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig auf dem Pont Saint-Louis versammeln, um ihren Mitb&amp;uuml;rgern zehn Minuten dauernde, kostenlose Massagen anzubieten. Jetzt hat am Boulevard Beaumarchais auch noch ein Laden er&amp;ouml;ffnet, der damit wirbt, gar keinen Gewinn zu machen. Das Gesch&amp;auml;ft hei&amp;szlig;t &amp;bdquo;Merci&amp;quot;. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt vermutlich nur wenige L&amp;auml;den in Paris, von denen in der j&amp;uuml;ngeren Vergangenheit so schnell so viel geredet wurde, wie &amp;uuml;ber &amp;bdquo;Merci&amp;quot;. Dies sei die neue Konkurrenz zu &amp;bdquo;Colette&amp;quot;, sagte mir eine Freundin, und der Ton in ihrer Stimme verriet, dass das bedeutsam sei. &amp;bdquo;Colette&amp;quot; liegt in der feinen Rue Saint-Honor&amp;eacute; und ist ein Laden, der in keinem &amp;bdquo;Cool Guide Paris&amp;quot; fehlen darf. Man kann dort allerlei Krimskrams kaufen, &amp;uuml;berwiegend solchen, den die Welt nicht braucht, zum Beispiel eine gr&amp;uuml;ne Leica-Kamera im Retro-Stil f&amp;uuml;r schlappe 8000 Euro. Die Einheimischen von Paris aber gehen oft und gerne in diesen Laden, nat&amp;uuml;rlich nicht - wie sie versichern - um etwas zu kaufen, sondern um diejenigen zu beobachten, die das tun. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und nun hat &amp;bdquo;Merci&amp;quot; er&amp;ouml;ffnet, &amp;bdquo;Merci&amp;quot; ist so etwas wie ein kleines Kaufhaus. Zwei T&amp;uuml;ren f&amp;uuml;hren in sein Inneres. Wer die linke w&amp;auml;hlt, betritt als erstes ein Blumengesch&amp;auml;ft. Wer durch die rechte geht, landet in einem Caf&amp;eacute;, das gleichzeitig eine Buchhandlung ist. An den W&amp;auml;nden ragen Regale in die H&amp;ouml;he, die voll gestellt sind mit gebrauchten B&amp;uuml;chern. Links die Kunstb&amp;auml;nde, rechts die Belletristik. Die M&amp;ouml;bel sind ebenfalls gebraucht und stammen &amp;uuml;berwiegend aus den sechziger und siebziger Jahren. Es gibt ein senfgelbes Sofa und ein paar verrostete Gartenst&amp;uuml;hle, deren Wert &amp;uuml;berhaupt nur darin bestehen kann, dass sich irgendwann einmal jemand erbarmte und dieser Dinge annahm, sie sauber machte, polierte und mit einem Preisschild versah: Der Gartenstuhl kostet jetzt 180 Euro. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber die B&amp;uuml;cherwand sieht gro&amp;szlig;artig aus. Das Werk &amp;bdquo;J&amp;#39;&amp;eacute;tais &amp;agrave; Austerlitz&amp;quot; von Michel Saint-Thibault, der sich darin an seine Teilnahme an der Schlacht von Austerlitz im Jahr 1805 erinnert, mag zwar kein Buch sein, das man schon immer mal lesen wollte. Aber um den Inhalt geht es bei dieser B&amp;uuml;cherfront auch gar nicht. Viel wichtiger ist, dass sie etwa zwanzig Meter in den hinteren Teil des Ladens reicht und auf diese Weise die optische Verbindung darstellt zwischen den kleinen vorderen und den viel gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren hinten gelegenen R&amp;auml;umen. Hier findet man eine Anh&amp;auml;ufung all jener Dinge, wegen derer Kaufh&amp;auml;user in Deutschland mittlerweile einen zweifelhaften Ruf genie&amp;szlig;en: Einweg-Geschirr, bunte Plastikbecher, W&amp;auml;scheklammern, eine Modeabteilung mit Kleidern von Isabel Marant und APC, Kindermode, Lampen, B&amp;uuml;robedarf undsoweiter. In der Mitte des Ensembles ist Platz f&amp;uuml;r einen kleinen Lichthof, in dem ein roter Mini parkt. Aus ihm ragen saisonbedingt ein paar Sonnenschirme. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;All diese Dinge stehen zum Verkauf. Auch wenn sie so sorgsam hin drapiert sind, dass man sich gar nicht traut, sie zu ber&amp;uuml;hren. Und all diese Dinge sind teuer - nur verdienen m&amp;ouml;chten die Besitzer von &amp;bdquo;Merci&amp;quot; mit ihnen angeblich nichts. Marie France und Bernhard Cohen haben in den siebziger Jahren das franz&amp;ouml;sische Kindermodelabel &amp;bdquo;Bonpoint&amp;quot; gegr&amp;uuml;ndet, 2002 haben sie es verkauft. Nun versichern sie von dem Umsatz, den &amp;bdquo;Merci&amp;quot; erwirtschaftet, nur das Geld abzweigen zu wollen, das sie ben&amp;ouml;tigen, um ihre Angestellten zu bezahlen und die Miete zu begleichen. Der Rest gehe an einen eigens gegr&amp;uuml;ndeten Fond, der Hilfsprojekte f&amp;uuml;r notleidende Frauen und Kinder in Madagaskar unterst&amp;uuml;tzt. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass die Wahl ausgerechnet auf Madagaskar fiel, begr&amp;uuml;nden die Damen bei &amp;bdquo;Merci&amp;quot; mit einer &amp;bdquo;pers&amp;ouml;nlichen Neigung&amp;quot; der Besitzer. Auf die Frage, wovon die Eigent&amp;uuml;mer leben, verweisen sie auf deren Vergangenheit als Gr&amp;uuml;nder von &amp;bdquo;Bonpoint&amp;quot;. Wer wissen m&amp;ouml;chte, wozu also das Ganze, welchen Zweck Marie France und Bernhard Cohen mit ihrem Laden verfolgen, erh&amp;auml;lt die sch&amp;ouml;ne Antwort: &amp;bdquo;Se faire plaisir en faisant plaisir&amp;quot; - weil es Spa&amp;szlig; macht, Gutes zu tun. Und das klingt so herrlich unglaubw&amp;uuml;rdig, dass es wunderbar funktioniert. Der neue Edelmut verkauft sich fantastisch.&lt;/p&gt;&lt;div style="clear:both;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://faz-community.faz.net/aggbug.aspx?PostID=27920" width="1" height="1"&gt;</content><author><name>lena-faz</name><uri>http://faz-community.faz.net/members/lena_2D00_faz/default.aspx</uri></author></entry></feed>