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<?xml-stylesheet type="text/xsl" href="http://faz-community.faz.net:80/utility/FeedStylesheets/atom.xsl" media="screen"?><feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de"><title type="html">KlimaBlog</title><subtitle type="html">Der Klimawandel wühlt die Gesellschaft wie die Weltpolitik auf, verändert die Wirtschaft und fordert die Wissenschaft immer wieder heraus. Redakteure der Frankfurter Allgemeinen Zeitung schreiben in diesem Blog über das Klima – umfassend, aus Sicht der Wissenschaft, der Politik und der Wirtschaft.</subtitle><id>http://faz-community.faz.net:80http://faz-community.faz.net/blogs/klima-blog/atom.aspx</id><link rel="alternate" type="text/html" href="http://faz-community.faz.net/blogs/klima-blog/default.aspx" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://faz-community.faz.net:80http://faz-community.faz.net/blogs/klima-blog/atom.aspx" /><generator uri="http://communityserver.org" version="2.1.20423.1">Community Server</generator><updated>2008-02-12T16:52:00Z</updated><entry><title>Deutsche Autobauer fahren im Klimaschutz hinterher</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://faz-community.faz.net/blogs/klima-blog/archive/2008/07/25/deutsche-autobauer-fahren-beim-klimaschutz-hinterher.aspx" /><id>http://faz-community.faz.net/blogs/klima-blog/archive/2008/07/25/deutsche-autobauer-fahren-beim-klimaschutz-hinterher.aspx</id><published>2008-07-25T10:13:00Z</published><updated>2008-07-25T10:13:00Z</updated><content type="html">&lt;P&gt;Wer wie die deutschen Autohersteller die Klimadiskussion jahrelang verschlafen oder wegdiskutiert hat und den Diesel als Allheilmittel sah, darf sich jetzt nicht wundern, dem Markt hinterher laufen zu müssen. Nach einer Studie von Ferdinand Dudenhöffer, Autoexperte an der FH Gelsenkirchen, liegen die deutschen Hersteller - mit Ausnahme von BMW - in Sachen Klimaschutz bestenfalls im Mittelfeld. Die Nase vorn hat der französische Konzern Peugeot-Citroën auf dem ersten Platz vor dem japanischen Autobauer Toyota. Insgesamt verglichen die Gelsenkirchener Wissenschaftler 15 Autohersteller aus Europa, den USA und Japan. Dabei kamen VW und Mercedes auf die Plätze sieben und acht. &lt;/P&gt;
&lt;P&gt;&lt;IMG src="http://faz-community.faz.net/photos/storage/1000.39.1280.2010-porsche-cayenne-hybrid-01.jpg" border=0&gt;&amp;nbsp;&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;Porsche landete auf Rang 14 und hat die Flotte mit dem höchsten aktuellen CO2-Ausstoß. Schlusslicht im Kampf gegen den Treibhauseffekt war der amerikanische Konzern Chrysler. Bei der Untersuchung sei es nicht nur um den aktuellen CO2-Ausstoß der Fahrzeug-Flotten gegangen, erklärte der Leiter des Centers of Automotive Research der Fachhochschule, Ferdinand Dudenhöffer. Betrachtet wurde auch das Potenzial für Einsparungen durch innovative Technik und kleinere Fahrzeuge. So habe etwa BMW vor allem beim künftigen Einsparpotential mit seiner "Efficient Dynamics Strategie" gepunktet, das höher liege als bei allen anderen untersuchten Anbietern. Das System habe eine größere Breitenwirkung als die Einführung einzelner Öko-Modelle wie bei den anderen Herstellern, sagte Dudenhöffer. &lt;/P&gt;
&lt;P&gt;&lt;IMG src="http://faz-community.faz.net/photos/cache/1000.42.1282.480x309.Autos.png.jpg" border=0&gt;&lt;/P&gt;&lt;img src="http://faz-community.faz.net:80/aggbug.aspx?PostID=1279" width="1" height="1"&gt;</content><author><name>FAZ-ht</name><uri>http://faz-community.faz.net:80/members/FAZ-ht.aspx</uri></author><category term="Klimaschutz" scheme="http://faz-community.faz.net/blogs/klima-blog/archive/tags/Klimaschutz/default.aspx" /><category term="Autos" scheme="http://faz-community.faz.net/blogs/klima-blog/archive/tags/Autos/default.aspx" /></entry><entry><title>Klimaschutz als Wettbewerbsfaktor</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://faz-community.faz.net/blogs/klima-blog/archive/2008/06/16/klimaschutz-als-wettbewerbsfaktor.aspx" /><id>http://faz-community.faz.net/blogs/klima-blog/archive/2008/06/16/klimaschutz-als-wettbewerbsfaktor.aspx</id><published>2008-06-16T12:42:00Z</published><updated>2008-06-16T12:42:00Z</updated><content type="html">&lt;p&gt;Klimaschutz und Energiesparen kommt erst ganz langsam in den Köpfen der Entscheider an. &lt;a href="http://www.gallehr.de" target="_blank"&gt;Stefan Zanzinger, Sebastian Gallehr und Christoph Frings&lt;/a&gt; zeigen, dass sich Klimaschutz sehr schnell rechnet, wenn die Blockaden in den Köpfen der Manager mal abgebaut sind. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;________________________________________________________________________________&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Besonders in Europa ändern sich mit Blick auf den Klimawandel die 
Rahmenbedingungen für unternehmerisches Handeln. Man denke nur an die 
regulatorischen Eingriffe des Gesetzgebers oder an die sich dadurch verändernden 
Markt- und Wettbewerbsbedingungen. Allein das Klimaschutzpaket der 
Bundesregierung und die Verpflichtung der EU, bis zum Jahr 2020 die CO2-Emission 
um 20 Prozent zu reduzieren, werden die bestehende Geschäftsmodelle in nahezu 
allen Branchen massiv beeinflussen. So wird der Emissionshandel auf weitere 
Branchen ausgedehnt, die Emissionsberechtigungen sollen versteigert werden, und 
die Emissionsauflagen für den Verkehrssektor werden schärfer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Hinzu kommt, dass Kunden das Thema Klimaschutz immer 
stärker in ihre Kaufentscheidungen einbeziehen. Ein erstes Beispiel liefert der 
Einbruch des Pkw-Absatzes in Deutschland. Der Zentralverband des Deutschen 
Kraftfahrzeuggewerbes ZDK führt diesen Rückgang nicht zuletzt auf die 
Verunsicherung der Kunden durch die sehr breit diskutierte Limitierung des 
CO2-Ausstoßes von Neuwagen zurück.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Weitere Akteure beginnen ebenfalls, ihre Entscheidungen 
am Klimaschutz auszurichten. Kapitalgeber ziehen zusätzliche klimarelevante 
Kriterien für ihre Entscheidungen heran. Schon werden durch Investoren Studien 
veröffentlicht, in denen Branchen und Sektoren nach ihren Klimarisiken beurteilt 
werden. Als Beispiel kann der Deutschland-Bericht des Carbon Disclosure Projects 
für das Jahr 2007 dienen, der im Namen von weltweit 315 institutionellen 
Investoren veröffentlicht wurde. Zudem werden Aufsichts-, Prüfstellen sowie 
Verbraucherschützer ihre Bewertungskriterien verändern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Zentraler Bezugspunkt der veränderten Rahmenbedingungen 
sind für ein Unternehmen nicht nur die selbst verursachten Emissionen an 
Treibhausgasen, sondern alle Emissionen entlang der Wertschöpfungskette vom 
Rohstoff bis zum Endprodukt. Sie sind von regulativen Eingriffen betroffen und 
werden so zum Kostenfaktor, der sich auch auf vor- und nachgelagerte 
Wertschöpfungsstufen auswirkt. An diesen CO2-Emissionen setzt die Methodik des 
Climate Value Management an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Den Auftakt des Climate Value Management bildet eine 
Climate Due Diligence. Mit ihrer Hilfe werden die zentralen Bereiche und 
Wertschöpfungsstufen herausgefiltert, die den veränderten Rahmenbedingungen 
unterworfen sind. Dadurch wird transparent, welche ökologischen und ökonomischen 
Effekte das eigene Geschäftsmodell beeinflussen werden. Climate Due Diligence - 
was ist das?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Zunächst werden jene Stufen der Wertschöpfungskette 
identifiziert, in denen relevante CO2-Emissionen entstehen. Dieser Ausstoß an 
Treibhausgasen wird berechnet, um die Prozesse oder Teilprozesse auf ihre 
Klimawirkung (Climate Impact) hin zu bewerten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Im nächsten Schritt wird die Klimaposition des 
Unternehmens ermittelt. Hierzu werden klimainduzierte Änderungen sichtbar 
gemacht, die das Unternehmen treffen, wie regulatorische Eingriffe, tatsächliche 
Klimaänderungen oder verändertes Wettbewerbsverhalten anderer Markteilnehmer. 
Chancen und Risiken des Klimawandels werden somit, bezogen auf das eigene 
Unternehmen, offengelegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Die Climate Due Diligence betrachtet das Unternehmen im 
Kontext der gesamten Wertschöpfungskette, also auch in seinen Beziehungen zu 
Vorlieferanten und Abnehmern, sowie die damit verbundene Transportlogistik. 
Setzt ein metallverarbeitendes Unternehmen beispielsweise Stahl ein, so sind die 
eigenen Emissionen unter Umständen recht gering, die der Stahlproduktion als 
vorgelagerte Wertschöpfungsstufe dafür umso höher. Die Stahlproduktion ist 
einerseits sehr energieintensiv, und andererseits unterliegt dieser Sektor dem 
Emissionshandel. Der Preis ist also entsprechend abhängig von dem volatilen 
Emissionshandelspreis. Europäischer Stahl wird sich entsprechend verteuern, 
chinesischer Stahl gewinnt an Wettbewerbsfähigkeit - mit entsprechenden 
Auswirkungen auf das Unternehmen. Eine Betrachtung, die nur auf die eigenen 
Emissionen abstellt, griffe daher zu kurz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Die Climate Due Diligence verfolgt das Ziel, die für das 
Unternehmen wesentlichen Veränderungen zu erkennen, Breite geht daher vor Tiefe. 
Sie mündet in eine Ermittlung des Unternehmenswertes unter diesen neuen 
Rahmenbedingungen, den Climate Values. Die oben beschriebenen Effekte und 
Änderungen werden hierzu in finanzielle Größen transformiert, indem sie in der 
Erfolgsrechnung des Unternehmens abgebildet werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Der Climate Value bildet CO2-Emissionen entlang der 
Wertschöpfungskette und ihre Wirkung auf den Unternehmenswert ab. Der 
Unternehmenswert hat sich als Steuerungsgröße für unternehmerische 
Weichenstellungen fest etabliert. Er wird vor allem für strategische 
Entscheidungen herangezogen. Bei Entscheidungen unter Unsicherheit kommen zudem 
zunehmend Verfahren des Risikomanagements zum Einsatz, die mit 
Wahrscheinlichkeiten für bestimmte Zukunftsentwicklungen arbeiten und einen 
Wertmaßstab unter Risikogesichtspunkten liefern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Die Folgen des Klimawandels stellen eine strategische 
Weichenstellung für viele Geschäftsmodelle dar, die wirtschaftlichen Folgen für 
ein Unternehmen sind mit Unsicherheit behaftet. Der Climate Value integriert die 
ökonomischen Konsequenzen des Klimawandels risikoadjustiert in den 
Unternehmenswert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Einerseits werden die direkten Kosten von CO2-Emissionen 
berücksichtigt, zum Beispiel durch eine Adjustierung künftiger 
Beschaffungskosten. Anderseits werden auch weitere Veränderungen mit hoher 
Relevanz in den Unternehmenswert "eingepreist", wie Auflagen an 
Produktionsprozesse, Veränderungen im Nachfrageverhalten oder höhere Kosten der 
Kapitalbeschaffung. Hierzu werden etablierte Verfahren des Risikomanagements 
genutzt, um solche Änderungen betriebswirtschaftlich zu bewerten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Wettbewerbsvorteile sind möglich durch geschicktes 
Bedienen der sogenannten Climate Value Drivers. Das sind die im Zuge der Climate 
Due Diligence bereits ermittelten klimainduzierten Wertetreiber 
(Climate-Value-Drivers), welche die ökonomische Klimaposition des Unternehmens 
fundamental beeinflussen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Gemeint sind jene Stellgrößen im Geschäftsmodell, mit 
denen die ökonomischen Klimawirkungen der Wertschöpfungskette selbst und die der 
äußeren Einflüsse auf das Unternehmen optimiert werden sollen. Dabei wird 
zwischen strategischen und operativen Werttreibern differenziert. Strategische 
Werttreiber bedingen in der Regel ein Aufbrechen der klassischen Wertschöpfungs- 
und Prozessarchitektur. Sie können im erwähnten Beispiel des 
metallverarbeitenden Unternehmens einen Wechsel in den Lieferantenbeziehungen 
umfassen oder eine Änderung oder Weiterentwicklung des Produkt- oder 
Leistungsangebots zur Verringerung des CO2-Ausstoßes, also des Climate Impacts. 
Ebenso denkbar ist ein Auslagern von einzelnen Prozess- oder 
Produktionsschritten an klimaeffizientere Unternehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Strategische Werttreiber existieren auch auf der 
Absatzseite. Vorhandene oder neue Produkte erfahren im Rahmen dieses 
Managementprozesses eine klimagerechte Mehrwertpositionierung. Die 
Zahlungsbereitschaft der Kunden wird da genutzt, wo die Kunden bereit sind, eine 
Prämie für klimagerechtere Angebote zu zahlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Alle dargestellten Maßnahmen werden in ihrer Wirkung auf 
den Climate Value bewertet. Sie tragen dazu bei, ihn zu erhöhen und generieren 
somit zusätzlichen Wert - den Climate Value Added.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Die Änderungen, denen Unternehmen durch den Klimawandel 
ausgesetzt sind, sind fundamental und in ihrer Wirkung mit denen der 
Globalisierung oder des Internets durchaus vergleichbar. Im Wettbewerb werden 
jene Unternehmen erfolgreich sein, die sich diesem Wandel intelligenter und 
besser stellen als ihre Wettbewerber. Dazu müssen sie die wesentlichen 
Stellgrößen kennen und bedienen. Die Methodik des Climate Value Management 
unterstützt Unternehmen dabei, dies effizient zu tun.&lt;/p&gt;&lt;img src="http://faz-community.faz.net:80/aggbug.aspx?PostID=1179" width="1" height="1"&gt;</content><author><name>FAZ-ht</name><uri>http://faz-community.faz.net:80/members/FAZ-ht.aspx</uri></author><category term="Klimaschutz" scheme="http://faz-community.faz.net/blogs/klima-blog/archive/tags/Klimaschutz/default.aspx" /><category term="Mangement" scheme="http://faz-community.faz.net/blogs/klima-blog/archive/tags/Mangement/default.aspx" /><category term="Wettbewerb" scheme="http://faz-community.faz.net/blogs/klima-blog/archive/tags/Wettbewerb/default.aspx" /></entry><entry><title>Chinas Treibhausgase schießen in den Himmel</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://faz-community.faz.net/blogs/klima-blog/archive/2008/03/11/Treibhausgase.aspx" /><link rel="enclosure" type="application/pdf" length="988368" href="http://faz-community.faz.net:80/blogs/files/41/931/China.pdf" /><id>http://faz-community.faz.net/blogs/klima-blog/archive/2008/03/11/Treibhausgase.aspx</id><published>2008-03-11T17:46:00Z</published><updated>2008-03-11T17:46:00Z</updated><content type="html">&lt;UL&gt;
&lt;LI&gt;&lt;SPAN style="FONT-SIZE:10pt;FONT-FAMILY:Arial;"&gt;Das sind Zahlen, die jedem Klimaschützer die Tränen in die Augen treiben müssen: China wird womöglich schon im Jahr 2010, also in zwei Jahren, mindestens 600 Millionen Tonnen Kohlendioxid mehr freisetzen als im Jahr 2000. Dieser Anstieg im Jahreszuwachs an Emissionen übertrifft bei weitem die von den Industriestaaten im Kyoto-Protokoll zugesagte Emissionsreduktion bis 2010 von insgesamt 116 Millionen Tonnen. Allein der jährliche Anstieg des Kohlendioxidausstoßes, der mit dem exorbitanten Wirtschaftswachstum Chinas einhergeht, &lt;SPAN style="mso-spacerun:yes;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/SPAN&gt;übersteigt in den kommenden Jahren jeweils die gesamten kraftwerksbedingten Emissionen Deutschlands. &lt;SPAN style="FONT-SIZE:10pt;FONT-FAMILY:Arial;"&gt;Das ist das Ergebnis einer Studie,&lt;SPAN style="mso-spacerun:yes;"&gt;&amp;nbsp; &lt;/SPAN&gt;die zwei Forscher der University of California, Richard Carson aus San Diego und Max Auffhammer aus Berkeley, jetzt online in der Zeitschrift „Journal of Environmental Economics and Management“ (doi: 10.1016/j.jeem.2007.10.002) veröffentlicht haben.&lt;/SPAN&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/LI&gt;&lt;/UL&gt;
&lt;P&gt;&lt;SPAN style="FONT-SIZE:10pt;FONT-FAMILY:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;&lt;SPAN style="FONT-SIZE:10pt;FONT-FAMILY:Arial;"&gt;&amp;nbsp;Statt der bisher von fast allen Auguren erwarteten zweieinhalb bis fünf Prozent Emissionszunahme jährlich, wie sie etwa der Weltklimarat IPCC für ganz Asien kalkuliert hat, sollen es in China mindestens elf Prozent sein. Grundlage der Untersuchung sind jüngere Daten über Abgasmengen, die für das chinesische Umweltministerium in den dreißig Provinzen, autonomen Städten und Sonderverwaltungsgebieten gesammelt worden waren. Die meisten älteren Untersuchungen, von denen die sechs wichtigste zum Vergleich herangezogen wurden, hatten den Nachteil, dass veraltete – zehn Jahre oder ältere – Daten zum Verbrauch von Energieträgern verwendet wurden. Die kalifornische Studie kann demgegenüber auf recht neue Statistiken zurückgreifen. Sie hat allerdings auch durchaus ihre Grenzen: Denn die Abgasmengen, die die Provinzen meldeten, sind nur ein indirektes Maß (ein Proxy) für die Kohlendioxidfreisetzungen. &lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;&lt;SPAN style="FONT-SIZE:10pt;FONT-FAMILY:Arial;"&gt;&lt;/SPAN&gt;&amp;nbsp;&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;&lt;SPAN style="FONT-SIZE:10pt;FONT-FAMILY:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;STRONG&gt;Im Jahr 2000 kam der Einbruch&lt;/STRONG&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;&lt;SPAN style="FONT-SIZE:10pt;FONT-FAMILY:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;STRONG&gt;&lt;/STRONG&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt;&amp;nbsp;&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;&lt;SPAN style="FONT-SIZE:10pt;FONT-FAMILY:Arial;"&gt;Außerdem können auch die kalifornischen Forscher natürlich nicht sicher vorhersagen, wie sich die Energiepolitik Chinas, das Wirtschaftswachstum und die Nutzung von Energieeffizienztechnologien künftig ändern. Für ihre Prognosen haben sie deshalb auch nicht wie andere vor ihnen längere Zeithorizonte modelliert, sondern nur die kommenden, leichter überschaubaren Jahre. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;&lt;SPAN style="FONT-SIZE:10pt;FONT-FAMILY:Arial;"&gt;Den ermittelten Emissionsdaten zufolge sah es bis zum Jahr 2000 noch so aus, als könne China Wirtschaftswachstum und Emissionen entkoppeln. Die Pro-Kopf-Emissionen waren bis dahin leicht gesunken. Dann aber kam es zum Einbruch. Seit 2000 liegt der Bau von Kraftwerken in der Verantwortung der Provinzregierungen.&lt;SPAN style="mso-spacerun:yes;"&gt;&amp;nbsp; &lt;/SPAN&gt;In den großen Küstenstädten werden seither moderne und effiziente Technologien eingesetzt. Doch&amp;nbsp;i&lt;/SPAN&gt;&lt;SPAN style="FONT-SIZE:10pt;FONT-FAMILY:Arial;"&gt;n vielen Provinzen wurden alte – die Forscher sprechen von fünfzig Jahre alter „Sowjet-Technik“ – Kraftwerkstypen errichtet. Xinjiang, Hainan, die innere Mongolei, Guangxi, Quinghai, Zhejiang – viele dieser küstenfernen Provinzen sind größer als die meisten europäischen Staaten und der Energiehunger in den rasant wachsenden Metropolen hat rapide zugenommen. Das Wirtschaftswachstum steht bei den Provinzregierungen mehr denn je an oberster Stelle, doch der Energieverbrauch ist nach Überzeugung der kalifornischen Forscher zunehmend schneller gewachsen als das Einkommen. Auffhammer und Carson sind, was die Zukunft angeht, eher noch pessimistischer als ihre niederschmetternden Zahlen andeuten. „Das Problem ist, dass die meisten dieser Kraftwerke, einmal gebaut, 40 bis 75 Jahre in betrieb bleiben“. Und der Krafterksbau ist noch längst nicht abgeschlossen in China. &lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;&lt;SPAN style="FONT-SIZE:10pt;FONT-FAMILY:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/SPAN&gt;&amp;nbsp;&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;&lt;FONT face="Times New Roman" size=3&gt;&lt;STRONG&gt;Was folgt daraus für die Klimapolitik?&lt;/STRONG&gt;&amp;nbsp;&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;&lt;FONT face="Times New Roman" size=3&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/P&gt;
&lt;P&gt;&lt;FONT face="Times New Roman" size=3&gt;Was das für die Klimapolitik bedeutet, lässt &lt;SPAN style="mso-spacerun:yes;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/SPAN&gt;sich leicht ausrechnen: Mehr denn je muss darauf gedrängt werden, dass China (in Indien dürfte die Situation nicht viel anders sein) bei den anstehenden Post-Kyoto-Verhandlungen mit ins Boot geholt wird. Ob man damit die hier neu skizzierten Emissionspfade&lt;SPAN style="mso-spacerun:yes;"&gt;&amp;nbsp; &lt;/SPAN&gt;verlassen wird, ist fraglich. Das hat schon das Kyoto-Protokoll nicht durchgesetzt. Aber wie eigentlich will man andere große Emissionsländer wie die Vereinigten Staaten vom Mitmachen überzeugen, wenn die Emissionsstatistik durch vermeintlich „unbeteiligte“ Dritte wie China, Indien oder Brasilien großdimensional auf den Kopf gestellt wird. Oder will man wieder wie in Kyoto um die&amp;nbsp;Stellen hinterm Komma streiten und die großen Brocken aus der Klammer nehmen?&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;&lt;img src="http://faz-community.faz.net:80/aggbug.aspx?PostID=931" width="1" height="1"&gt;</content><author><name>FAZ-jom</name><uri>http://faz-community.faz.net:80/members/FAZ-jom.aspx</uri></author><category term="Kohlekraftwerke" scheme="http://faz-community.faz.net/blogs/klima-blog/archive/tags/Kohlekraftwerke/default.aspx" /><category term="IPCC" scheme="http://faz-community.faz.net/blogs/klima-blog/archive/tags/IPCC/default.aspx" /><category term="Klimaschutz" scheme="http://faz-community.faz.net/blogs/klima-blog/archive/tags/Klimaschutz/default.aspx" /><category term="&amp;#214;l" scheme="http://faz-community.faz.net/blogs/klima-blog/archive/tags/_26002300_214_3B00_l/default.aspx" /><category term="China" scheme="http://faz-community.faz.net/blogs/klima-blog/archive/tags/China/default.aspx" /><category term="Treibhausgasemissionen" scheme="http://faz-community.faz.net/blogs/klima-blog/archive/tags/Treibhausgasemissionen/default.aspx" /><category term="Kyoto-Protokoll" scheme="http://faz-community.faz.net/blogs/klima-blog/archive/tags/Kyoto-Protokoll/default.aspx" /></entry><entry><title>Hungern für den Klimaschutz?</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://faz-community.faz.net/blogs/klima-blog/archive/2008/03/09/Hungern-f_FC00_r-den-Klimaschutz_3F00_.aspx" /><id>http://faz-community.faz.net/blogs/klima-blog/archive/2008/03/09/Hungern-f_FC00_r-den-Klimaschutz_3F00_.aspx</id><published>2008-03-09T17:10:00Z</published><updated>2008-03-09T17:10:00Z</updated><content type="html">&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN:0cm 0cm 0pt;TEXT-ALIGN:justify;"&gt;&lt;FONT face="Times New Roman" size=3&gt;Die regenerativen Energien werden als wichtige Alternativen zu fossilen Brennstoffen in vielen klimapolitischen Strategien angesehen. Insbesondere bei den Kraftstoffen ist in der nächsten Zeit kaum eine Alternative zu den Biokraftstoffen in Sicht, denn die Wasserstofftechnologie – zumindest wenn sie nicht auf der Umwandlung von Erdgas basiert – ist noch lange nicht in Sicht. Heute ist die sogenannte erste Generation der Biokraftstoffe die einzige Technologie, die im industriellen Maßstab einsetzbar ist. Diese beruht auf dem Einsatz von Energiepflanzen als Rohstoff. Das ist beim Benzin in Brasilien hauptsächlich Zuckerrohr, in Europa Zuckerrüben und Getreide und in den USA Mais; für Dieselkraftstoff ist der wichtigste Rohstoff Raps, in Südamerika zunehmend Soja und in Asien Palmöl.&lt;SPAN style="mso-spacerun:yes;"&gt;&amp;nbsp; &lt;/SPAN&gt;Die zweite Generation der Biokraftstoffe soll auf diese Rohstoffe verzichten, da sie hauptsächlich als Nahrungsmittel genutzt werden sollen, und benutzt Holz und Abfälle als Energieträger.&lt;SPAN style="mso-spacerun:yes;"&gt;&amp;nbsp; &lt;/SPAN&gt;Allerdings ist keine großtechnische Lösung in Sicht, die zu halbwegs akzeptablen Preisen den Kraftstoff in großen Mengen erzeugen kann.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN:0cm 0cm 0pt;TEXT-ALIGN:justify;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;FONT face="Times New Roman" size=3&gt;&amp;nbsp;&lt;/FONT&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN:0cm 0cm 0pt;TEXT-ALIGN:justify;"&gt;&lt;FONT face="Times New Roman" size=3&gt;Die Biokraftstoffe sind deshalb in der letzten Zeit zunehmend in die Kritik geraten, da sie für den Anstieg der Nahrungsmittelpreise weltweit verantwortlich gemacht werden. So hat die Entwicklungsministerin Wieczorek-Zeul vor der Gefahr der Biokraftstoffförderung für die Ernährungssicherheit gewarnt. Wie weit ist diese weitverbreitete Behauptung zutreffend? Es ist schon beachtlich, wenn in Deutschland fast 5 Prozent des Kraftstoffverbrauchs mit Biokraftstoffen gedeckt wird. Dabei ist beeindruckend: Die Füllung eines SUV mit Biokraftstoff verbraucht soviel Getreide, ein Mensch pro Jahr verbraucht. Zum Glück werden nur wenige SUVs mit Biokraftstoffen betankt und Deutschland ist ein kleines Land. &lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN:0cm 0cm 0pt;TEXT-ALIGN:justify;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;FONT face="Times New Roman" size=3&gt;&amp;nbsp;&lt;/FONT&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN:0cm 0cm 0pt;TEXT-ALIGN:justify;"&gt;&lt;FONT face="Times New Roman" size=3&gt;In der Tat, die Biokraftstoffproduktion ist in den letzten Jahren in rasantem Tempo gestiegen. Heute machen die Rohstoffe für Biokraftstoffe aber immer noch weniger als drei Prozent des Verbrauchs an Biomasse aus. Gleichzeitig haben sich in den letzten zwei Jahren die Preise viele Agrargüter vom Weizen über Mais bis zu Soja und hin zu den Ölsaaten zum Teil mehr als verdoppelt. Dass dies durch die gestiegene Biokraftstoffproduktion hervorgerufen wurde ist also nahezu unmöglich. Sie haben höchstens einen kleinen kaum messbaren Beitrag dazu geleistet. Aber es waren viele andere Faktoren wie schlechte Ernten, eine stark zunehmende Nahrungsmittelnachfrage in Asien und der mit steigenden Einkommen einher gehende Trend zu einem höheren Anteil fleischliche Nahrung, für die zusätzlich Futtermittel benötigt werden. Insofern ist die Schuldzuweisung an die Biokraftstoffe im Augenblick kaum berechtigt. Den Hunger in der Welt verursacht heute nicht Beimischung von Biokraftstoffen, sondern geringe Einkommen vernachlässigte ländliche Räume in der Dritten Welt, wo mehr als die Hälfte der Hungernden leben.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN:0cm 0cm 0pt;TEXT-ALIGN:justify;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;FONT face="Times New Roman" size=3&gt;&amp;nbsp;&lt;/FONT&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN:0cm 0cm 0pt;TEXT-ALIGN:justify;"&gt;&lt;FONT face="Times New Roman" size=3&gt;Biokraftstoffe können aber in der Zukunft für eine Zunahme des Hungers verantwortlich werden. Wenn die weltweiten Pläne für den Ausbau der Biokraftstoffe tatsächlich in die Tat umgesetzt würden, dann müssen die Preise für Nahrungsmittel steigen, um die Nachfrage nach Rohstoffen für die Biokraftstoffe und Ernährung gleichzeitig zu befriedigen. Das internationale Forschungsinstitut für Ernährungspolitik (IFPRI) erwartet bis 2020 eine Zunahme der Mangelernährung bei Kindern um etwa 4 Prozent und einen Rückgang der Verfügbarkeit von Kalorien um 2-4 Prozent, wenig und vielleicht gesund für uns in Europa, aber eine Gefahr für Entwicklungsländer. Wenn diese Prognosen zutreffen, werden in der Dritten Welt Menschen für unseren Klimaschutz hungern. &lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN:0cm 0cm 0pt;TEXT-ALIGN:justify;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;FONT face="Times New Roman" size=3&gt;&amp;nbsp;&lt;/FONT&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P class=MsoNormal style="MARGIN:0cm 0cm 0pt;TEXT-ALIGN:justify;"&gt;&lt;FONT face="Times New Roman" size=3&gt;Ob es tatsächlich dazu kommt, kann aber bezweifelt werden. Wenn die Rohstoffpreise zu stark steigen, werden auch die Biokraftstoffe preislich unattraktiv. Die Chance kann also nur darin bestehen, die Expansion der Biokraftstoffe im Gleichklang mit der Entwicklung der Produktivitätsentwicklung von Energiepflanzen zuzulassen und auf die übermäßige Subventionierung der Bioenergie zu verzichten. Im übrigen wissen wir noch gar nicht so genau, welche Potentiale für die Bioenergieproduktion es auf der Welt noch gibt. Eine Politik, die sich dem Kampf gegen den Hunger und dem Klimaschutz verpflichtet fühlt, sollte diese Potentiale gezielt untersuchen. Denn es wäre ethisch kaum vertretbar, wenn wir uns ein klimapolitisch gutes Gewissen vorgaukelten, während andere für unseren Klimaschutz hungern.&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt;&lt;img src="http://faz-community.faz.net:80/aggbug.aspx?PostID=923" width="1" height="1"&gt;</content><author><name>GKlepper</name><uri>http://faz-community.faz.net:80/members/GKlepper.aspx</uri></author><category term="Erneuerbare Energie" scheme="http://faz-community.faz.net/blogs/klima-blog/archive/tags/Erneuerbare+Energie/default.aspx" /><category term="Auto" scheme="http://faz-community.faz.net/blogs/klima-blog/archive/tags/Auto/default.aspx" /><category term="Klimaschutz" scheme="http://faz-community.faz.net/blogs/klima-blog/archive/tags/Klimaschutz/default.aspx" /></entry><entry><title>Emissionsrechte werden um 15 Prozent gekürzt</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://faz-community.faz.net/blogs/klima-blog/archive/2008/02/12/emissionsrechte-werden-um-15-prozent-gek-252-rzt.aspx" /><id>http://faz-community.faz.net/blogs/klima-blog/archive/2008/02/12/emissionsrechte-werden-um-15-prozent-gek-252-rzt.aspx</id><published>2008-02-12T15:52:00Z</published><updated>2008-02-12T15:52:00Z</updated><content type="html">Die deutsche Emissionshandelsstelle (&lt;a href="http://www.dehst.de" target="_blank"&gt;Dehst&lt;/a&gt;) hat festgelegt,
dass die 427 Anlagen der Stromwirtschaft vom diesem Jahr an gut 15 Prozent weniger Emissionsrechte
zugeteilt bekommen als beantragt. Diese Kürzung ist notwendig, da in der
Zuteilungsperiode zwischen 2008 und 2012 erstmals 40 Millionen Tonnen
Kohlendioxid-Emissionsrechte nicht verschenkt, sondern versteigert werden.
Zusätzlich wurden 176 Anlagen der Energiewirtschaft die Zuteilungen bis zu 35
Prozent aufgrund ihres Effizienzstandards gekürzt, da die Zuteilungsmenge das
verfügbare deutsche Budget sonst um 13,3 Millionen Emissionsrechte
überschritten hätte. Das Gesamtbudget beträgt 451,86 Millionen Emissionsrechte
und liegt damit knapp unter dem von der Europäischen Kommission genehmigten
maximalen Budget von 453,07 Millionen Berechtigungen. Die Unterschreitung kommt
zustande, weil nur 29 Anlagen in der kommenden Periode erstmals dem
Emissionshandel unterliegen, die zusammen nur 9,8 Millionen
Emissionsberechtigungen erhalten. Die Dehst hatte Emissionsrechte für 11
Millionen Tonnen in Reserve gehalten, um neue Anlagen auszustatten. Insgesamt
erhalten 1625 Anlagen eine kostenlose Zuteilung.



&lt;img src="http://faz-community.faz.net:80/aggbug.aspx?PostID=832" width="1" height="1"&gt;</content><author><name>FAZ-ht</name><uri>http://faz-community.faz.net:80/members/FAZ-ht.aspx</uri></author><category term="Emissionshandelsstelle" scheme="http://faz-community.faz.net/blogs/klima-blog/archive/tags/Emissionshandelsstelle/default.aspx" /><category term="Emissionshandel" scheme="http://faz-community.faz.net/blogs/klima-blog/archive/tags/Emissionshandel/default.aspx" /><category term="Dehst" scheme="http://faz-community.faz.net/blogs/klima-blog/archive/tags/Dehst/default.aspx" /></entry></feed>