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Yang muss es richten
19. Juni 2007, 21:41
Uhr
Terry Semel hat Yahoo erst aus der Krise heraus und dann
wieder herein geführt. Dafür musste der Technikmuffel jetzt gehen. Sein
Nachfolger ist der Gründer Jerry Yang. Was muss er ändern? Vor allem
Begeisterung zurückbringen, bei den Mitarbeitern ebenso wie bei den Nutzern. Denn
Yahoo-Produkte der vergangenen Jahre waren vor allem eins: langweilig. Nicht
schlecht, aber die Begeisterung, wie sie zum Beispiel Google mit seinem Landkartendienst
Maps oder der Desktopsuche hervorgebracht hat, wollte sich bei
Yahoo-Entwicklungen partout nicht einstellen. Die Flickr-Mitgründerin Caterina
Fake zusammen mit einem Entwicklerteam abseits des Hauptquartiers neue Produkte
entwickeln zu lassen, könnte ein Weg sein. Ihre erste Entwicklung, Yahoo Pipes,
hat unter den Technikfreaks schon mal die lange vermisste Begeisterung
ausgelöst. Für den Massenmarkt ist Yahoo Pipes leider nicht geeignet. Yang
braucht jetzt Produkte, über die man spricht. Flickr könnte so ein Produkt sein, wenn es aus den negativen Schlagzeilen raus ist.