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Netzökonom

Der "Netzökonom" Holger Schmidt beschreibt und analysiert die Internet-Wirtschaft, in der es spannend wie nie zugeht. Die Werbung im Netz funktioniert, der Online-Handel wächst stetig und die Web-2.0-Communities bringen frischen Wind. Nach den Pionieren wie Ebay und Amazon sorgen nun Google oder Myspace für die großen Schlagzeilen, Joost oder Twitter für die kleinen.

Keine Chance gegen Youtube

LeeAnn Prescott, Researchdirektorin bei Hitwise, schreibt in ihrem Blog, dass Youtubes Marktanteil inzwischen 50 Prozent größer als der Anteil aller anderen 64 Videoseiten in den Vereinigten Staaten zusammen ist - und weiter wächst. Während Youtube seinen Anteil am Internettraffic zwischen Januar und Mai 2007 um 70 Prozent ausgebaut hat, konnten alle anderen Videoseiten zusammen nur um 8 Prozent zulegen. Ein stetig wachsender Teil der Zugriffe auf die Videoseiten kommt von den Suchmaschinen. Jetzt sind es schon 20 Prozent. Mit Google und Youtube scheinen sich also zwei gesucht und gefunden zu haben.

Entsprechend lässig kann sich Youtube-Gründer Chad Hurley zur Konkurrenz äußern. Im Blog Techcrunch hat er einen Eintrag zum Start von Myspace TV mit den Worten kommentiert: "I don´t care. I already hit the jackpot".

 

Veröffentlicht Donnerstag, 28. Juni 2007 12:01 von FAZ-ht
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