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Netzökonom

Der "Netzökonom" Holger Schmidt beschreibt und analysiert die Internet-Wirtschaft, in der es spannend wie nie zugeht. Die Werbung im Netz funktioniert, der Online-Handel wächst stetig und die Web-2.0-Communities bringen frischen Wind. Nach den Pionieren wie Ebay und Amazon sorgen nun Google oder Myspace für die großen Schlagzeilen, Joost oder Twitter für die kleinen.

Microsoft gibt im Internet Gas

Microsoft scheint es leid zu sein, sich im Internet ständig Google geschlagen geben zu müssen. In einem Tempo, das man von Microsoft gar nicht erwartet, baut das Unternehmen an seiner Vision eines Werbenetzwerkes. Allein in den vergangenen Tagen hat Microsoft dafür

  • die Vermarktung von Digg übernommen und dabei Google herausgedrängt,
  • die Vermarktung der Sporttitel von Electronic Arts an sich gezogen und dabei abermals Google ausgestochen, und
  • das Werbenetzwerk AdECN übernommen.

Die Anstrengungen des Softwareriesen scheinen Früchte zu tragen. Im Juni hat Microsoft auf dem amerikanischen Suchmaschinenmarkt erstmals Google Marktanteile abgenommen. Zwar liegt Microsoft noch weit zurück, aber zumindest Yahoo rückt in greifbare Nähe. Wie sagte doch der Chef der Microsoft-Internetsparte, Steve Berkovitz, im Gespräch mit der FAZ: "Google ist nicht unbesiegbar. Das Spiel dauert fünf bis zehn Jahre".
 

Veröffentlicht Freitag, 27. Juli 2007 12:09 von FAZ-ht
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Kommentare

 

Netzökonom sagte:

Microsoft kauft 1,6 Prozent von Facebook für 240 Millionen Dollar. Fast wichtiger als der geglückte Einstieg ist die Tatsache, dass sic Microsoft dabei gegen einen anderen prominenten Interessenten durchgesetzt hat.

Oktober 25, 2007 10:57

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