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Journalisten mögen Google, aber nur selten Blogs

07. August 2007, 13:55 Uhr

In einer Umfrage unter 295 Journalisten hat Storymaker herausgefunden, dass 95 Prozent der Journalisten die Informationsquelle "Google" als wichtig oder sehr wichtig einstufen. Danach folgen mit 87 Prozent das Online-Archiv der eigenen Zeitung und mit 86 Prozent die Websites der Unternehmen. Wikipedia erreicht immerhin 74 Prozent. Für etwa 3 Prozent haben Blogs eine hohe Relevanz, weitere 16 Prozent messen Blogs immerhin eine mittlere Relevanz zu. Damit haben die Blogs die Profi-Datenbank Genios überholt. Das Kontaktnetzwerk Xing hat für 3 Prozent der Journalisten eine hohe Relevanz und bei 9 Prozent eine mittlere Relevanz. Youtube, Flickr oder Second Life spielen fast keine Rolle im Journalistenalltag. "Die Web 2.0-Entwicklung fördert auch bei Journalisten die individuelle Nischennutzung“ sagt Storymaker-Geschäftsführer Björn Eichstädt zum Ergebnis.

Die Websites der Unternehmen werden zwar gerne zur Recherche herangezogen. Journalisten vermissen aber „häufig“ oder „manchmal“ Fakten (88 Prozent), Hintergrundinformationen (82 Prozent), verständliche Texte (80 Prozent), Links zu weiterführenden Quellen (68 Prozent) und druck- und pressefähige Bilder (65 Prozent). Videoclips oder Audiofiles würden etwa ein Zehntel (9 Prozent) der Journalisten gerne zur Verfügung gestellt bekommen.

Veröffentlicht 07. August 2007, 13:55 von Holger Schmidt
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