Xings Zahlerquote schmilzt
21. August 2007, 01:56
Uhr
Das
Internet-Geschäftsnetzwerk Xing muss um seine zahlenden
Mitglieder fürchten: Im zweiten Quartal ging der Anteil der Zahler an den
gesamten Mitgliedern des Netzwerkes von 13,1 Prozent im ersten Quartal auf 12,3
Prozent zurück, teilte das Unternehmen mit. Als Grund gibt Xing überdurchschnittlich
hohe Kündigungsraten im April und Mai an, die sich inzwischen aber wieder
normalisiert hätten. Werden auch die bisher nicht zahlenden Mitglieder der
übernommenen spanischen Netzwerke Econozco und Neurona mitgerechnet, sank die
Zahlerquote sogar auf 8,1 Prozent.
Ungeachtet der fallenden Quote befindet sich das Unternehmen aber
weiterhin auf Wachstumskurs: Der Umsatz stieg um gut 9 Prozent auf 4,3
Millionen Euro; das Konzernergebnis betrug 710000 Euro nach 467000 Euro im
Quartal zuvor. Xing will seinen Umsatz in diesem Jahr wie geplant auf etwa 20
Millionen Euro verdoppeln.
Die Zahl
der Mitglieder stieg bis Ende Juni auf 3,52 Millionen, davon 60 Prozent im Ausland.
Der Zuwachs um 1,39 Millionen im Vergleich zum ersten Quartal ist wesentlich
auf die Neurona-Übernahme zurückzuführen. Organisch ist Xing zwischen April und
Juni um 337 000 Mitglieder gewachsen, teilte das Unternehmen mit. Die Zahl der
zahlenden Kunden legte in diesem Zeitraum um 27000 zu.