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Netzökonom

Der "Netzökonom" Holger Schmidt beschreibt und analysiert die Internet-Wirtschaft, in der es spannend wie nie zugeht. Die Werbung im Netz funktioniert, der Online-Handel wächst stetig und die Web-2.0-Communities bringen frischen Wind. Nach den Pionieren wie Ebay und Amazon sorgen nun Google oder Myspace für die großen Schlagzeilen, Joost oder Twitter für die kleinen.

Ebay-Powerseller legen 26 Prozent zu

Die deutschen Verbraucher werden in diesem Jahr die Rekordsumme von voraussichtlich 16,8 Milliarden Euro bei ihren Online-Shopping-Touren ausgeben, teilte der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) am Montag in Düsseldorf auf Basis einer repräsentativen Umfrage von TNS-Infratest mit. Davon entfielen fast 11 Milliarden Euro auf Warenbestellungen. Hinzu kämen Ausgaben für zahlreiche Dienstleistungen wie Ticketbuchungen.

Interessant an dieser Meldung sind die Umsätze nach Versendertypen: Danach haben die Ebay-Powerseller ihre Umsätze im vergangenen Jahr um 26 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro erhöht, während die Multikanalanbieter wie Otto oder Quelle nur um 8 Prozent zugelegt haben. Die Umsätze der reinen Internetanbieter wie Amazon sind nach dieser Statistik sogar um 5 Prozent gesunken. Auch der Apothekenversand ist zurückgangen. (rechte Spalte zeigt Umsätze für 2006, Sorry für das schlechte Layout). Ebay hat gerade erst die Einstellgebühr halbiert, um mehr Verkäufer anzulocken.

Veröffentlicht Montag, 29. Oktober 2007 16:19 von FAZ-ht
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