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Netzökonom

Der "Netzökonom" Holger Schmidt beschreibt und analysiert die Internet-Wirtschaft, in der es spannend wie nie zugeht. Die Werbung im Netz funktioniert, der Online-Handel wächst stetig und die Web-2.0-Communities bringen frischen Wind. Nach den Pionieren wie Ebay und Amazon sorgen nun Google oder Myspace für die großen Schlagzeilen, Joost oder Twitter für die kleinen.

SchülerVZ bald Nr.2 in Deutschland

SchülerVZ wird bald in der IVW-Rangliste auftauchen und wahrscheinlich aus dem Stand Nr 2. werden - nur geschlagen vom großen Bruder StudiVZ, aber vor T-Online. Zusammen haben die beiden sozialen Netzwerke nach Angaben des Unternehmens sechs Millionen registrierte Nutzer, laut Nielson Online zusammen rund 4,7 Millionen Unique Visitors. "Der Erfolg von SchülerVZ ist wirklich spektakulär", sagt Michael Brehm, Gründer StudiVZ und SchülerVZ. "Seit dem Launch im Februar 2007 sind bereits über 2 Millionen Schüler in unserem Netzwerk aktiv - und es werden täglich mehr."

Rechnet man die StudiVZ-Zahlen hoch, könnte SchülerVZ irgendwo zwischen 3 und 4 Milliarden PIs aufbringen. Damit liegen StudiVZ und SchülerVZ dank ausgeprägter Kommunikationsfreude ihrer Mitglieder klar vor den anderen sozialen Netzwerken. Auch die anderen großen Gemeinschaften wie MySpace mit - von Comscore gemessenen - 740 Millionen Seitenaufrufen, die Lokalisten (930 Millionen PIs) und MyVideo (630 Millionen PIs) haben sich in kurzer Zeit in die Spitzengruppe geschoben und damit das Inventar vermarktbarer Internetseiten merklich erhöht. Dazu kommen weitere Anbieter wie Xing oder die Teenager-Gemeinschaft Piczo, die nach eigenen Angaben 200 Millionen Seitenaufrufe in Deutschland verzeichnet.

Veröffentlicht Montag, 19. November 2007 16:55 von FAZ-ht

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