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Netzökonom

Der "Netzökonom" Holger Schmidt beschreibt und analysiert die Internet-Wirtschaft, in der es spannend wie nie zugeht. Die Werbung im Netz funktioniert, der Online-Handel wächst stetig und die Web-2.0-Communities bringen frischen Wind. Nach den Pionieren wie Ebay und Amazon sorgen nun Google oder Myspace für die großen Schlagzeilen, Joost oder Twitter für die kleinen.

Microsoft lotet Übernahme von Facebook aus

Nach der gescheiterten Yahoo-Übernahme lotet Microsoft nun offenbar die Möglichkeiten aus, Facebook ganz oder zumindest mehrheitlich zu übernehmen. Das schreiben das Wall Street Journal und die Bloggerin Kara Swisher. Danach haben Microsoft-Banker im Rahmen des Projektes „Granola" angefragt, ob Facebook Interesse an einem Verkauf hätte. Aktuelle Diskussionen über einen Verkauf soll es aber noch nicht geben.

Auch MySpace, Digg oder LinkedIn werden als Übernahmekandidaten für Microsoft genannt. Schließlich hat Microsoft nun 50 Milliarden Dollar übrig - und der Aussage, Microsoft werde seinen Weg nun im Internet allein gehen, sollte nicht zuviel Glauben geschenkt werden. Ohne Zukäufe hat Microsoft wohl keine Chance, jemals an Google heranzukommen

Link: Google lacht, aber Microsoft darf nicht abgeschrieben werden

 

 

Veröffentlicht Mittwoch, 7. Mai 2008 18:57 von FAZ-ht
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Kommentare

 

Daniel Thomaser sagte:

Das sind doch die üblichen Spielchen. Am Ende wird es doch Yahoo und zwar zu einem Preis, der Steve Ballmer besser gefallen wird, als jedem anderen...

Mai 7, 2008 21:15
 

Hycrion van der Roeven sagte:

Microsoft sollte besser an Systemen und Komponenten arbeiten, die auch zeitgemäß funktionieren. Wenn Vista aus einem Rechner modernster Bauart einen C64 macht ist das nicht akzeptabel. Und wenn Bugs seit zwanzig Jahren mitgeschleppt werden ist das ebenfalls nicht akzeptabel. Auf diese Weise wird sich die Zukunft von Microsoft spätestens in drei bis vier Jahren nicht mehr um das Internet drehen. Dann geht es ums nackte Überleben.

Mai 8, 2008 09:07
 

Biernot sagte:

In 10 Jahren ist Microsoft ohnehin Geschichte. Die Open-Source Bewegung wird Mircosoft früher oder später einen Todesstoß versetzen.

Mai 8, 2008 16:54

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