10 Millionen DSL-Kunden können irren
20. Mai 2008, 11:00
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Rund 10 Millionen DSL-Kunden können sich nicht irren,
schreibt die Deutsche Telekom auf ihrer Website. Doch - sie können. Und jedes Quartal
bemerken rund eine halbe Million Menschen ihren Irrtum und wechseln zur
Konkurrenz. Die bietet Telefonieren und DSL-Surfen nämlich weit günstiger an -
auch nach der jüngsten Preissenkung der Telekom.
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Im Telekom-Tarif Call & Surf Basic kostet die Internet-Flatrate
inklusive DSL2000-Anschluss knapp 30 Euro. Während andere Anbieter schon für
weniger Geld auch alle Gespräche ins deutsche Festnetz mit im Paket haben,
berechnet die Telekom 2,9 Cent je Minute extra. 20 Telefonminuten am Tag treiben
die Rechnung dann schon auf 47 Euro hoch.
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Für Vieltelefonierer bietet die Telekom ihre
Festnetz-Flatrate für knapp 35 Euro an. Damit können die Kunden immerhin im
Festnetz unbegrenzt telefonieren. Teuer wird das Surfen im Internet, für das der Kunde sich den
DSL-Anschluss ja wohl angeschafft hat. 2,9 Cent je Minute erinnern an die
Anfangsjahre des Internet, als die Nutzung noch sehr gering war, weil die
Menschen ständig auf die Uhr geschaut haben. Wer also täglich eine halbe Stunde
im Internet verbringt, zahlt dann schon mehr als 60 Euro im Monat.
- Ein ISDN-Anschluss kostet noch einmal 4 Euro extra im Monat.
Im Gegensatz zur Telekom gibt es bei 1&1 oder den Kabelgesellschaften wie Unity Media das Paket aus den Flatrates für Telefon und Internet für 25 Euro im Monat. Mit diesen Angeboten wird die Telekom die Abwanderung ihrer Kunden wohl kaum stoppen können.
Links: FAZ.NET Serie zu "nervigen Netzanbietern"
