Netzökonom
Artikel-Services

Xing spürt die Krise nicht

16. Oktober 2008, 10:12 Uhr

Das Internet-Geschäftsnetzwerk Xing hat seinen Umsatz im dritten Quartal um 86 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 9,18 Millionen Euro erhöht. Davon entfallen 7,4 Millionen Euro auf die Mitgliederbeiträge, 600000 Euro auf Online-Werbung (generiert aus 955 Millionen Page Impressions) und 1,1 Millionen Euro auf den Stellenmarkt. Dem steigenden Preisdruck auf dem Online-Werbemarkt musste allerdings auch Xing Tribut zollen: Der Umsatz mit der Online-Werbung sank gegenüber dem zweiten Quartal leicht, während der Stellenmarkt knapp 10 Prozent zulegen konnte.

Obwohl die Finanz- und die daraus folgende Wirtschaftskrise gerade erst begonnen haben, erklärt Lars Hinrichs sein Unternehmen für krisenfest. "Neben steigenden Gewinnen aus dem operativen Geschäft stehen uns liquide Mittel in Höhe von mehr als 40 Millionen Euro zur Verfügung. Damit verfügen wir über beste Voraussetzungen, um unseren Wachstumskurs auch bei einer anhaltenden Finanzmarktkrise konsequent fortzusetzen“, sagte Hinrichs, Vorstandsvorsitzender und Gründer des Unternehmens. 

Neben steigenden Gewinnen aus dem operativen Geschäft stehen uns liquide Mittel in Höhe von mehr als 40 Mio. € zur Verfügung. Damit verfügen wir über beste Voraussetzungen, um unseren erfolgreichen Wachstumskurs auch bei einer anhaltenden Finanzmarktkrise konsequent fortzusetzen“, erklärt Lars Hinrichs, Vorstandsvorsitzender und Gründer der börsennotierten Hamburger XING AG.

Die 86 Prozent Zuwachs entsprechen exakt der Wachstumsrate, die Xing im dritten Quartal des Vorjahres erreicht hatte. Xing wächst seit Frühjahr 2007 jedes Quartal relativ konstant um rund 90 Prozent. 

Für das Wachstum ist vor allem das Kerngeschäft verantwortlich: Die Zahl der zahlenden Mitglieder, die jeden Monat 5,95 Euro zahlen, ist im dritten Quartal auf 514 000 gestiegen. 

Allerdings geht die Wachstumsrate der Premiummitgliedschaften stetig zurück und hat im vergangenen Quartal nur noch 57 Prozent betragen.

Das Wachstum der Mitgliederzahl ist von den Übernahmen im vergangenen Jahr geprägt. Organisch wächst die Mitgliederzahl um etwa 60 - 70 Prozent. 

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen betrug im dritten Quartal 3,71 Millionen Euro, nach 2,07 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das Wachstum entspricht noch 79 Prozent, nachdem im zweiten Quartal 177 Prozent Wachstum und im ersten Quartal 252 Prozent Wachstum im Vergleich zum Vorjahr erwirtschaftet wurde.

Links: 

Veröffentlicht 16. Oktober 2008, 10:12 von Holger Schmidt
Abgelegt unter:
Trackbacks

Netzökonom

21. November 2008, 09:51

Netzökonom

24. November 2008, 08:34

Netzökonom

15. Dezember 2008, 21:54

Netzökonom

19. Dezember 2008, 10:34

Netzökonom

11. Februar 2009, 13:53

Ihr Kommentar

 
Hinzufügen
Aktuelle Twitterbeiträge
RT @kressZwitscher: "Ich bezahl euch sogar gerne dafür": Chatprotokolle bringen SchülerVZ-Betreiber in Erklärungsnot http://bit.ly/450koz
Vor 9 Stunden
RT @mashable: Official Twitter retweet feature is live for some. We just added screenshots of it in action: http://bit.ly/2hLL1D
Vor 1 Tag
Lesetipp: Why is Gen Y Now Flocking to #Twitter? http://bit.ly/3JBEZL (via @rww und @SocialMedia411)
Vor 2 Tage
Telefónica übernimmt #Hansenet (Alice) für 900 Millionen Euro. Vodafone und United Internet gehen leer aus.
Vor 2 Tage
RT @NiemanLab: CEO Eric Schmidt on Google Wave: "They're getting ready for a much broader distribution...very soon," within weeks.
Vor 2 Tage
Blogsuche
in
Blog abonnieren
per Email an folgende Adresse