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Online-Werbung wächst 2009 um 10 Prozent

03. März 2009, 16:13 Uhr

Der deutsche Online-Werbemarkt, der im vergangenen Jahr um 25 Prozent auf 3,65 Milliarden Euro zugelegt hat, wird in diesem Jahr um weitere 10 Prozent auf 4 Milliarden Euro wachsen, hat der Bundesverband Digitale Wirtschaft auf der Computermesse Cebit in Hannover vorhergesagt. Allerdings enthalten diese Werte die Bruttowerbeinvestitionen, also die Listenpreise für die Werbung, die vor allem in der klassischen Online-Werbung wie den Bannern inzwischen recht stark von den tatsächlichen gezahlten Preisen abweichen. „Netto wird die klassische Werbung in diesem Jahr auch zulegen, allerdings nur um einen einstelligen Prozentsatz", sagte Harald Fortmann, Vizepräsident des Verbandes, in Hannover. Zenith Optimedia geht es seiner Prognose nur von einem Wachstum von 1,6 Prozent aus. 

Der zweite große Posten der Online-Werbung, das Suchmaschinenmarketing, wird nach Schätzung des Verbandes in diesem Jahr netto etwa 10 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro wachsen.

Die Online-Werbung erzielte im Jahr 2008 einen Anteil von 14,8 Prozent am Gesamtmarkt, „Wenn sich unsere Prognose für 2009 bewahrheitet, ziehen wir in diesem Jahr mit den Publikums-Zeitschriften gleich", sagte Fortmann. Besonders starkes Wachstum sieht der Verband bei der Videowerbung, die im vergangenen Jahr 236 Prozent zugelegt hat, aber nur ein Volumen von knapp 30 Millionen Euro erreicht hat, sagte BVDW-Präsident Arndt Groth.

Der Branchenverband kündigte auf der CeBIT eine Initiative zum „Datenschutz in digitalen Welten" an. Mit dem „Deutschen Internet Rat" (DIR) wolle man eine Selbstverpflichtung der Internetakteure erzielen, um mehr Transparenz und Rechtssicherheit im Internet für
Verbraucher und Anbieter zu schaffen, sagte Matthias Ehrlich, Vizepräsident des Verbandes.

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Veröffentlicht 03. März 2009, 16:13 von Holger Schmidt
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Kommentare

erwin lammenett

09. April 2009, 23:02

http://www.lammenett.de

Interessante und gleichsam erstaunliche Prognosen die der der Bundesverband Digitale Wirtschaft da anstellt. Interessant, weil der klassichen Online-Werbung das gleiche Potential zugetraut wird wie dem Suchmaschinenmarketing. Erstaunlich, weil Angesichts der Finanzkrise und der noch nicht voll zum Tragen gekommen Folgen eigentlich damit zu rechnen sein müsste, dass effizientere Marketing-Methoden mehr Zuwachs erhalten. Die durchschnittlichen Conversion-Raten für Online-Werbung und Suchmaschinenwerbung dürfte auch den Damen und Herren vom Bundesverband Digitale Wirtschaft bekannt sein.. -:)

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