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Rangliste im deutschen Internet: Google dominiert, Web 2.0 gewinnt, Portale verlieren
11. März 2009, 16:34
Uhr
Das amerikanische Marktforschungsunternehmen Comscore hat die Reichweite der Internetunternehmen in Deutschland vermessen. Ergebnis: Google (inklusive der Tochtergesellschaften wie Youtube) erreicht 30,4 der 37,6 Millionen Menschen, die in Deutschland im Januar im Internet unterwegs waren. Microsoft brachte es auf 22 Millionen Menschen. Auf Rang 3 hat sich der Fernsehsender ProSieben Sat1 vorgeschoben. Das soziale Netzwerk Facebook hat in Deutschland im Januar 3,1 Millionen Besucher in Deutschland, 465 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Facebook gehört damit ebenso wie die Personensuchmaschine Yasni.de zu den Aufsteigern des Jahres in Deutschland.

Interessant sind die Rangänderungen im Jahresvergleich. Danach hat das Medienhaus Burda 17 Plätze gutgemacht. Auch die anderen klassischen Medien wie Holtzbrinck, RTL, ProSieben Sat.1 und Axel Springer haben ihre Positionen dank expansiver Strategien - meist in Web 2.0-Seiten - verbessert. Dagegen können die klassischen Internetunternehmen wie T-Online, United Internet, AOL oder Ebay ihren Ranglistenplatz nicht mehr erhöhen. Sie stehen unter Druck, ihre Positionen gegen die neuen Internetunternehmen verteidigen zu müssen.

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