Home
Mehr Angebote
| Abo|Hilfe
Sonntag, 12. Februar 2012
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER
Netzökonom

Luxus im Netz

13. Mai 2009, 14:57 Uhr

Luxusgüter werden auch in der Krise noch gekauft. Hat sich zumindest Microsoft gedacht und eine Studie zum Online-Verhalten der Luxusgüterkäufer in Europa erstellt. Diese Käufer, die mehr als 100.000 Euro Netto-Jahresgehalt aufweisen und mehr als 3000 Euro im Jahr für Produkte von Unternehmen wie Pradi, Gucci oder Louis Vuitton ausgeben, zeigen sich im Netz sehr fortschrittlich: Sie nutzen soziale Netzwerke, user-generated-Content wie Videos und Musikdownloads weit häufiger als der Durchschnitt aller Internetnutzer, hat die Umfrage ergeben. Im Durchschnitt waren die befragten Käufer 38 Jahre alt und überwiegend männlich. "Als eine große Marke müssen wir in der Lage sein, mit dieser neuen Generation zu kommunizieren", sagte Corinne Delattre von Cartier. Da es sich um eine Online-Umfrage gehandelt hat, wird das Durchschnittsalter der Befragten aber wohl niedriger sein als in der Grundgesamtheit aller Luxusgüterkäufer.

Microsoft wollte mit der Studie herausgekommen, mit welchen Formen der Online-Werbung und auf welchen Seiten die Luxusgüterkäufer angesprochen werden können. Ergebnis: "Die Luxusmarken brauchen Emotionen und eignen sich nicht über Abverkaufswerbung. Mit einem normalen Werbebanner kann man diese Emotion aber schwer zeigen. Online-Videos sind hier das Mittel der Wahl", sagt Markus Frank, der Microsofts Online-Werbegeschäft in Deutschland leitet. Immerhin die Hälfte der Käufer lasse sich von Online-Werbung inspirieren, sagte Frank.

Gut 35 Prozent der Luxusgüterkäufer gaben sogar an, mehr Werbung für Luxusgüter sehen zu wollen. Allerdings muss auch das Umfeld passen. Auf Seiten, die sich ohnehin mit diesen Produkten befassen, ist die Bereitschaft weit größer als auf großen Portalen.

Währund Videos gut funktionieren, laufe das mobile Geschäft immer noch nicht an. "Mobile Werbung ist überbewertet. Sie ist für die Werbekunden noch nicht spannend", sagte Frank, der auch die Standard-Werbeformen auf Facebook vermarktet. "Die Werbung auf Facebook hat sich in diesem Jahr gegenüber 2008 verdoppelt", sagte Frank.

 

Veröffentlicht 13. Mai 2009, 14:57 von Holger Schmidt
Aktuelle Twitterbeiträge
Lobbycontrol hat recherchiert: #ACTA – Geheimverhandlungen mit Lobbyisten. via @netzpolitik lobbycontrol.de/blog/index.php…
Vor 22 Stunden
Mein erster Blogbeitrag beim FOCUS: Facebook zeigt Wachstumsschwächen. http://t.co/P9QvrlT2
Vor 1 Tag
Facebook testet neue Werbemöglichkeit über Open Graph http://t.co/1238z6cc by @internet_world
Vor 1 Tag
Vielen Dank für die guten Wünsche zum Start meines neuen Blogs. Ich werde mir Mühe geben! http://t.co/dLkCbfkH
Vor 2 Tage
Blogsuche
in
Blog abonnieren
per Email an folgende Adresse
Themenfinder
A B C D E F G H I J K L M
N O P Q R S T U V W X Y Z