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Facebook: Plattform statt "Website-Modell"
16. Juni 2009, 10:40
Uhr
Mark Zuckerberg, Gründer und
Vorstandschef des sozialen Netzwerks Facebook, sieht die Zukunft des
Unternehmens als Plattform im Internet, auf der viele tausend oder sogar
zehntausend Anwendungen zusammenlaufen. "Wir bewegen uns vom Modell einer
Internetseite hin zu einem Modell, das viele Anwendungen, zum Beispiel für den
Desktop oder das Mobiltelefon, an einer Stelle zusammenführt", sagte Zuckerberg in einem Interview mit
dem amerikanischen Blogger Robert Scoble. "Der meiste Wert für die Nutzer liegt
im Long Tail aller Anwendungen", sagte Zuckerberg. Im Laufe der Zeit werde
sich dieser Wert - statt zentral auf Facebook vereint zu sein - dezentral im
Internet verteilen. Das sei gut. "Wir wollen also weniger eine Website als
vielmehr eine Plattform im Web sein, die den Social Graph der sozialen
Beziehungen repräsentiert", sagte Zuckerberg. Facebook ist mit mehr
als 200 Millionen Nutzern das größte soziale Netzwerk. Über eine
Programmierschnittstelle (API) können externe Entwickler ihre Anwendungen mit
der Plattform verbinden.
Hier die Passage aus dem Scoble-Interview: