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Burda und Glam starten Männernetzwerk Brash
24. Juni 2009, 20:26
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Das amerikanische Internetunternehmen Glam Media, dessen deutsche Frauenseite Glam.de einschließlich der angeschlossenen Netzwerkseiten bereits von 4,3 Millionen Menschen im Monat besucht wird, startet am Donnerstag unter dem Namen Brash.de nun auch eine Internetseite für Männer. Glam verfolgt den Ansatz, die Inhalte vieler Internetseiten zu einem Netzwerk zusammenzufassen und auch gleich die Online-Werbung für diese Seiten mit zu verkaufen. Die Inhaltelieferanten - oft Blogger, die Fachleute auf ihrem Gebiet sind - werden dafür an den Werbeerlösen beteiligt. Glam hat in aller Welt schon mehr als 110 Millionen Nutzer und fasst mehr als 1100 Inhaltelieferanten zusammen. „Wir investieren stark in Technik, zum Beispiel in ein Videonetzwerk, die wir unseren Inhaltepartnern zur Verfügung stellen", sagte Ralf Hirt, Geschäftsführer von Glam Media in Deutschland. Kleinere Seiten haben über Schnittstellen (API) dann Zugriff auf moderne Technik, ohne die Entwicklungskosten tragen zu müssen. „Für Burda liegt der Charme des verteilten Mediennetzwerkes in der Bündelung der fragmentierten Medienlandschaft. Auf diese Weise lassen sich die Transaktionskosten gering halten. Diese Verbindung zwischen Medien und Technik wird immer wichtiger", sagte Marcel Reichart, der bei Burda für die Beteiligung an Glam verantwortlich ist. Das Medienunternehmen hat im vergangenen Jahr einen zweistelligen Millionenbetrag für den Glam-Anteil ausgegeben. Glam erzielt elf Monate nach dem Start in Deutschland inzwischen einen mittleren einstelligen Millionenbetrag mit Online-Werbung. „Für Brash kombinieren wir Themen wie Sport, Auto, Finanzen oder Lifestyle", sagte Hirt. Dafür wurden das Autorennetzwerk Scienceblogs, der Autovermieter Sixt oder die Seite Abgeordnetenwatch.de als Inhaltelieferanten gewonnen. Brash entwickelt sich somit vor allem als Konkurrenz zu Sport- und Autoseiten in Deutschland.

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