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Twitter wächst in Deutschland rasant weiter

15. August 2009, 23:42 Uhr

Der Mikroblogging-Dienst Twitter ist in Deutschland auch im Ferienmonat Juli weiter kräftig gewachsen. Nach Berechnungen des Marktforschungsunternehmens Nielsen ist die Zahl der Besucher (Unique Audience) der Seite Twitter.com im Juli in Deutschland um gut 10 Prozent auf 1,99 Millionen gestiegen. Seit April hat sich die Zahl der Besucher damit mehr als verdoppelt.

Viele Besucher sind allerdings keine aktiven Twitter-Nutzer, sondern werden häufig von der Suchmaschine Google auf die Seite geleitet und verlassen die Seite oft auch schnell wieder. Zudem sind viele Besucher passive Leser, die an den dort geteilten Informationen interessiert sind. Die Zahl der aktiven deutschsprachigen Twitterer ist mit 145.000 im Juli noch eher klein, wächst nach Berechnungen der Webevangelisten aber ebenfalls stark. 

Auch die Zahl der täglichen User von Twitter.com in Deutschland wächst seit April stark. Nach Daten von Google Trends sind jeden Tag mehr als 50.000 Nutzer in Deutschland auf Twitter.com. Applikationen wie Tweetdeck sind auch in diesen Zahlen nicht mitgerechnet.

Veröffentlicht 15. August 2009, 23:42 von Holger Schmidt
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Kommentare

micha

16. August 2009, 08:26

Dem Beitrag entnehme ich eine für mich beruhigende Erkenntnis: Bei all dem, was ich derzeit nutze, vermage ich den Sinn dieses Gezwitschers nicht zu erkennen. Es ist eine Trivialisierung der Informationen, mehr nicht.

Holger Schmidt

16. August 2009, 10:46

@micha: Sie vergessen die Links. Sie machen Twitter zu einem höchst effizienten Verteilernetzwerk für Informationen - wenn man den richtigen Leuten folgt.

Saim Alkan

16. August 2009, 11:28

http://www.text-gold.de

Ich kann Twitter als Informationsnetzwerk nur empfehlen. Ich folge Menschen die meine Interessen teilen. Sie senden Informationen, die sie für wertvoll halten. Irgendwie nützlich für mich. (D.h. nicht, dass ich nicht selbst recherchiere.)

Einigen unseren Kunden nutzt Twitter ebenfalls. Im Dialog mit Lesern und für die Steigerung der Website-Besuche. Neue Inhalte werden in Twitter aufgenommen, weitergereicht und vor allem geklickt. Auch irgendwie nützlich.

ebooks-gratis

16. August 2009, 12:06

http://ebooks-gratis.com

Twitter wird seinen Weg unaufhaltsam machen. Ich glaube dafür  sprechen auch schon die Zahlen. Ich glaube das gerade die Kürze der Nachrichten Twitter interessant macht. Twitter erscheint mir neben der schnellen Nachrichten Verteilung, auch hervorragend dafür geeignet, als Marketing.Instrument zu  dienen.

DocGoy

16. August 2009, 15:41

http://ebook-twitdoc.de

Twitter wird ein Mittelpunkt der Vernetzung im Internet werden. Kurz-Knackig-Konzentriert sind die Infos und Verknüpfungen auf Internetseiten / Blogs / Bilder / Videos leiten zu weiterführenden Infos. Genial und immer aktuell!

DocGoy

16. August 2009, 15:43

http://ebook.twitdoc.de

Flacher link im vorherigen Kommentar ... ;-) http://ebook.twitdoc.de

Jeeves

16. August 2009, 15:50

EinsKommaVier Millionen Fliegen können nicht irren...

Andreas Ebert

16. August 2009, 19:57

Ich bin mir nicht sicher ob selbst die aktivsten Twitteruser Jahr für Jahr Twittern werden und vorallem dann, wenn trotz vieler Tweets die Follower Anzahl keine Rolle mehr spielt, weil sie z.B. nicht mehr steigt.

Jeder findet in Twitter nützliche Treffer und auch wenn man sich "lange" und intensiv damit beschäftigt, so empfinde ich jedoch mittlerweile 90 der Tweets als lästig und alles andere als hilfreich oder interessant.

Das Twitterkonzept ist schön und hat viel neues gezeigt, aber ich würde mir nicht anmaßen davon auszugehen das Twitter auf lange Sicht alles auf den Kompf krempeln wird!

Jörg Reisener

16. August 2009, 22:23

http://twitter.com/weltrekord

Vielen Dank für die Information, auch ich denke das in Deutschland Twitter noch sehr stark steigen wid.

Aber 3. Millionen Follower bei bestimmten Stars und Sternchen ist schon eine gewisse Macht, die man nicht unterschätzen darf.

KOBV Pöchlarn

17. August 2009, 07:59

http://kobvpoechlarn.beeplog.de

Vor lauter Twittern sollte man die anderen Netzwerke auch nicht vergessen!

BRANDBOX

17. August 2009, 11:03

http://www.brandbox.de

Für das Marketing könnte Twitter sehr interessant sein (was es teilweise ja schon ist). Gerade für die Marktforschung. Es würde also nicht verwunderlich sein, wenn sich Google in Zukunft Twitter einverleibt (so wie es Google bereits mit vielen anderen Unternehmen ebenfalls getan hat).

Tom Fischer

17. August 2009, 12:43

http://www.be-a-magpie.com

Das erste Werbenetzwerk für Twitter kommt ja auch aus Deutschland ...

Michael

17. August 2009, 14:49

@micha Twitter ist definitiv nichts für Besserwisser. Das stimmt schon.

Soeren Gelder

17. August 2009, 19:08

http://www.SoerenGelder.com

Wer noch nicht twittert ist nicht.

Gruesse,

Soeren Gelder

http://www.twitter.com/gelder

(Gratis twitter Ebook hier)

Andreas Haderlein

18. August 2009, 13:50

http://www.soccr.net

Die viel interessantere Frage ist: Was kommt nach Twitter? Die Beerdigung der E-Mail - zumindest in Teilaspekten der Nutzungsweise? Und wie wird Twitter noch effektiver mit Location Based Services verknüpft? Wie profitiert zum Beispiel der stationäre Handel künftig von Twitter?  ... Fragen über Fragen. "Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren sind Schlüssel aller Kreaturen ..."

micha

19. August 2009, 11:21

Die Kernfrage ist nur: wer hat die Deutungshoheit über das, was richtige Infos und wer die richtigen Leute sind! Als Besserwisserei sehe ich das nicht, nur ein Konzentrieren auf Infokanäle, die mir wichtig sind.

Holger Schmidt

19. August 2009, 11:30

@ micha: Die Deutungshoheit können nur die Nutzer gemeinsam haben. Darum habe ich tweetranking.com ins Leben gerufen. Dort entstehen aus Empfehlungen der Nutzer Ranglisten der Twitterer, die eben nicht nach der Zahl der Follower sortiert sind, sondern nach der Zahl der Empfehlungen.

http://www.tweetranking.com

micha

19. August 2009, 11:36

@Holger Schmidt, akzeptiert, aber da ich kein Journalist bin, kann ich nicht soviel Zeit mit dem Verfolgen und Bewerten verbringen bzw. ist es für mich nicht sinnvoll und erforderlich, möglichst umgehend Infos zu erhalten.

Alexander Dill

19. August 2009, 16:32

http://www.whatiseconomy.com

Nachdem ich nun die hundertste Mail mit etwa immer diesem Text bekomme:

"gabybruna: Cari's blog is a awesome source to lose weight, It's helped me tremendously! http://cari-weightloss.org", habe ich endgültig verstanden, dass Twitter eine legale Spammaschine ist.

Wenn ich wüßte, wie ich mich abmelden kann werde ich das sofort tun.

Ich kann mir nicht vorstellen, wie man mit halbwegs fundierten Kommunikationsinteressen twittern kann - aber das muß ich ja auch gar nicht.

Da bleibe ich lieber bei Facebook und Myspace. Wenig Freunde - aber die richtigen.

Alex L.

21. August 2009, 21:29

http://www.internetblogger.de

Hallo,

dass die Nutzerzahlen aus der deutschen Twitterlandschaft nach oben gehen, hört man sehr gerne. Aber bedenke man, dass die Nutzerzahlen aus den zahlreichen Twitter-Clients nicht mitgerechnet werden, sind wahrscheinlich zig Tausende Twitterer mehr als vermutet.

<p>

Ich nutze Twitter.com selten, die Startseite ist eben nur in einem der Tabs offen und sonst dient mir beim Twittern der TwitterClient DT.

<p>

Wenn es aber mit dem Nutzungsanstieg so weitergeht, hat Twitter doch eine Zukunft hierzulande:-)

Friedhelm Weidelich

22. August 2009, 10:21

http://www.railomotive.com

Weil mir die Links und die Verteilerfunktion einleuchten, habe ich mich bei Twitter angemeldet, um meinen eben gestarteten Eisenbahn-Blog bekannt zu machen. Dass jeder irgendeine Identität vorgeben kann, ist eine der größten Schwächen. Die Schnelligkeit ist ein Pluspunkt, allerdings wird Twitter als Recherchemedium von vielen Journalisten doch stark überschätzt. Es ist eine Quelle von vielen und nur mit großer Vorsicht zu nutzen. Der gegenwärtige Hype erinnert an Second Life. Heute redet niemand mehr über SL.

Nicole Haase

24. August 2009, 12:34

http://blog.artundweise.de

Twitter habe ich gerade erst als Instrument für mich entdeckt und bin erstaunt wieviel mehr es zu bieten hat. Für einen nachhaltigen Erfolg ist eine Weiterentwicklung natürlich, wie bei vielen anderen Dingen, unerlässlich.

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