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<?xml-stylesheet type="text/xsl" href="http://faz-community.faz.net/utility/FeedStylesheets/rss.xsl" media="screen"?><rss version="2.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"><channel><title>Per Anhalter durch die Arbeitswelt </title><link>http://faz-community.faz.net/blogs/personal-blog/default.aspx</link><description>Personalverantwortliche wie Führungskräfte sehen sich einer neuen Arbeitswelt gegenüber. Egal ob man sich Daimler-Chrysler oder ein mittelständisches Unternehmen anschaut oder aber das Handeln der Bundesregierung hinterfragt – das Thema neue Arbeitswelt ist allgegenwärtig. Daß man dabei sowohl vom FC Bayern, der Fußballnationalmannschaft, vielleicht aber auch von Orchestern lernen kann, beschreibt Professor Christian Scholz.</description><dc:language>de</dc:language><generator>CommunityServer 2008 SP2 (Debug Build: 31106.96)</generator><item><title>Danke Daimler: Bluttest für Personalvorstände</title><link>http://faz-community.faz.net/blogs/personal-blog/archive/2009/11/06/danke-daimler-bluttest-fuer-personalvorstaende.aspx</link><pubDate>Fri, 06 Nov 2009 09:54:00 GMT</pubDate><guid isPermaLink="false">68b01981-ddee-435a-beae-d517aebbb25e:35975</guid><dc:creator>Christian Scholz</dc:creator><slash:comments>1</slash:comments><wfw:commentRss xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/">http://faz-community.faz.net/blogs/personal-blog/rsscomments.aspx?PostID=35975</wfw:commentRss><comments>http://faz-community.faz.net/blogs/personal-blog/archive/2009/11/06/danke-daimler-bluttest-fuer-personalvorstaende.aspx#comments</comments><description>Manchmal hält die Arbeitswelt selbst für hartgesottene Berichterstatter Einiges an Überraschungen bereit: Da kämpft der einstige deutsche Nobelkonzern Daimler nicht nur mit der Gefahr roter Zahlen. Nein, er mutiert auch zum Dracula und will Blut von Bewerbern - natürlich nicht zum Trinken, sondern um es zu analysieren. Doch der Reiseführer „Per Anhalter durch die Arbeitswelt&amp;quot; denkt natürlich noch einen Schritt weiter und zeigt in bemerkenswerter Schärfe alles das auf, was hinter der Ecke noch auf uns wartet....(&lt;a href="http://faz-community.faz.net/blogs/personal-blog/archive/2009/11/06/danke-daimler-bluttest-fuer-personalvorstaende.aspx"&gt;read more&lt;/a&gt;)&lt;img src="http://faz-community.faz.net/aggbug.aspx?PostID=35975" width="1" height="1"&gt;</description></item><item><title>HR-Consulting: Berater-Bashing als Fata Morgana</title><link>http://faz-community.faz.net/blogs/personal-blog/archive/2009/09/14/hr-consulting-berater-bashing-als-fata-morgana.aspx</link><pubDate>Mon, 14 Sep 2009 11:28:00 GMT</pubDate><guid isPermaLink="false">68b01981-ddee-435a-beae-d517aebbb25e:30458</guid><dc:creator>Christian Scholz</dc:creator><slash:comments>1</slash:comments><wfw:commentRss xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/">http://faz-community.faz.net/blogs/personal-blog/rsscomments.aspx?PostID=30458</wfw:commentRss><comments>http://faz-community.faz.net/blogs/personal-blog/archive/2009/09/14/hr-consulting-berater-bashing-als-fata-morgana.aspx#comments</comments><description>&lt;p&gt;Ob bei Millionen-Boni f&amp;uuml;r
Milliarden-Verluste, ob bei krass-fehlbesetzten F&amp;uuml;hrungspositionen, ob bei
kl&amp;auml;glich-gescheiterten Outsourcing-Versuchen oder bei k&amp;uuml;mmerlich-dilettantischen
&amp;bdquo;Web2.0&amp;quot;-L&amp;ouml;sungen: In vielen F&amp;auml;llen haben Unternehmensberater ihre H&amp;auml;nde im
Spiel und haben versagt. Doch zumindest in personalwirtschaftlichen
Fachzeitschriften ist Kritik an Beratern weitgehend tabu und wird - falls doch
einmal sch&amp;uuml;chtern vorgetragen - reflexartig unterdr&amp;uuml;ckt. Irgendwie komisch?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://faz-community.faz.net/cfs-file.ashx/__key/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/personal-blog.BlogbilderBis080827/anhalter_5F00_pflaenzchen.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht nur die 6.753 Leser des &lt;a target="_blank" href="http://faz-community.faz.net/blogs/personal-blog/archive/2006/12/15/175.aspx"&gt;Reisef&amp;uuml;hrer-Eintrags vom 15. Dezember
2006&lt;/a&gt;, sondern auch die
Millionen Leser von Douglas Adams wissen, dass ein Handtuch so
ungef&amp;auml;hr das N&amp;uuml;tzlichste ist, was der interstellare Anhalter besitzen kann. Ein Handtuch hat praktischen Wert, wenn man beispielsweise &amp;uuml;ber die kalten Monde von Jaglan
Beta h&amp;uuml;pft. Man kann aber auch darunter schlafen und es als Segel an einem
Miniflo&amp;szlig; verwenden. Doch wenn man als
 aufmerksamer Anhalter durch unsere
Arbeitswelt reist, dann gibt es noch eine viel wichtigere Funktion: Denn man kann
mit diesem Handtuch die Tr&amp;auml;nen der R&amp;uuml;hrung trocknen, die einem unwillk&amp;uuml;rlich in
die Augen steigen, wenn man
am Schreibtisch die &lt;b&gt;wundersch&amp;ouml;n-emotionalen
Editorals aus den wundersch&amp;ouml;nen Personalmagazinen&lt;/b&gt; liest.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Besonders ergreifend ein
kleines St&amp;uuml;ck Poesie mit dem Titel &lt;a target="_blank" href="http://www.haufe.de/personal/personalmagazin/magazineItemDetail?editionID=1250497827.74&amp;amp;articleID=1"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Schluss mit dem Berater-Bashing&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;!&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt;
&lt;/i&gt;Da hei&amp;szlig;t es
dann unter anderem &amp;bdquo;&lt;a target="_blank" href="http://www.haufe.de/personal/personalmagazin/magazineItemDetail?editionID=1250497827.74&amp;amp;articleID=1"&gt;&lt;i&gt;Berater haben es
schwer. In Online-Foren werden sie nicht gern gesehen, auf Veranstaltungen und
in Netzwerken ist ihre Zahl kontingentiert, in Witzen werden sie aufs Korn
genommen&lt;/i&gt;.&lt;/a&gt;&amp;quot; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieses moralisierende Jammern klingt gut
und r&amp;uuml;hrend, weshalb der Rat mit dem Handtuch wirklich auf Lebenserfahrung mit
Tr&amp;auml;nen schlie&amp;szlig;en l&amp;auml;sst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit ist dieser Eintrag in den
Reisef&amp;uuml;hrer eigentlich schon fertig: &lt;b&gt;&amp;bdquo;Wanderer durch die Arbeitswelt, vergi&amp;szlig;
das Handtuch bei der Lekt&amp;uuml;re bestimmter Personalmagazine nicht, denn die Tr&amp;auml;nen
der R&amp;uuml;hrung sind so zwingend, wie die Kollisionsfreiheit der oben
angesprochenen kleinen Monde von Jaglan Bata.&amp;quot;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weil die Seite f&amp;uuml;r diesen Eintrag heute
aber noch nicht voll ist, sollte man eine kosmisch-kleine Sekunde f&amp;uuml;r die Frage
investieren, ob wir eigentlich wirklich ein Berater-Bashing haben. Also: Wie
sieht es in unserer Arbeitswelt wirklich aus? &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zumindest f&amp;uuml;r Personalmanagement-Berater
stimmt das M&amp;auml;rchen vom armen Berater nat&amp;uuml;rlich nicht! - was der aufmerksame
Leser dieses Reisef&amp;uuml;hrers nat&amp;uuml;rlich sofort erkannt hat. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese HR-Berater leben in einer
absoluten Komfortzone, selbst diejenigen, die nicht nach einem kleinen
unbedeutenden Sternzeichen benannt sind: Kunden wie Medien fressen ihnen aus
der Hand und bejubeln jede neue kleine &amp;bdquo;Studie&amp;quot; - wenngleich diese
&amp;bdquo;Expertenbefragungsstudie&amp;quot; nur genau das propagiert, was das betreffende
Beratungshaus verkaufen m&amp;ouml;chte. Und dann wird ein uralter Vorschlag zur
Bewertung von Personalarbeit zur innovationen Jahrhundertleistung hochgejubelt
und ganz &amp;uuml;bersehen, dass es ihn ohne &amp;ouml;ffentliche F&amp;ouml;rdermittel nicht geben und
ihn Unternehmen ohne Zwang aus Berlin nur bedingt nachfragen w&amp;uuml;rden. Dass dann
auch noch unsinnige und kontraproduktive Produkte massenhaft unter Nutzung des
Lemmingen-Effektes an den (Personal-)Mann gebracht werden, ist unter Insidern
durchaus bekannt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und wie sieht es mit der angeblichen
Kritik aus, die angeblich als permanentes &amp;bdquo;Berater-Bashing&amp;quot; ge&amp;auml;u&amp;szlig;ert wird?
Fehlanzeige. Ganz im Gegenteil! Sobald alle paar Jahre einmal eine sch&amp;uuml;chterne
Kritik an den armen HR-Beratern vorgetragen wird, springen amtsbekannte
Journalisten f&amp;uuml;r sie in die Bresche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nein. &lt;b&gt;Dieses angebliche Bashing von
Personalmanagement-Beratern ist ein Mythos, der in Wirklichkeit nur die
Umsatzinteressen der Beraterzunft bedient. &lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das alles macht den aufmerksamen Beobachter stutzig und er fragt
sich: Was ist denn eigentlich so schlimm, wenn man Berater hinterfragt, die mit
Flops viel Geld verdienen und Unternehmen plus Mitarbeiter ins Ungl&amp;uuml;ck treiben?
Erinnert sei an Millionen-Boni
f&amp;uuml;r Milliarden-Verluste, an krass-fehlbesetze F&amp;uuml;hrungspositionen, an
kl&amp;auml;glich-gescheiterte Outsourcing-Versuche und an k&amp;uuml;mmerlich-diletantische
&amp;bdquo;Web2.0&amp;quot;-L&amp;ouml;sungen.&lt;b&gt; Sind da nicht &amp;uuml;berall
&amp;bdquo;unsichtbare und ungenannte&amp;quot; Berater im Spiel (gewesen)? &lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;b&gt;Flops&lt;/b&gt; der letzten 12 Monate liegen auf
der Hand. Wieso ist es anst&amp;ouml;&amp;szlig;ig, einmal wissen zu wollen,
welche Beratungsfirmen dahinter stecken. Wir m&amp;uuml;ssen im ureigensten Interesse
Berater entzaubern und die Spreu vom Weizen trennen. Berater sind keine Mittler
zwischen Theorie und Praxis. Sie haben interessengeleitete Filterfunktion.
Sicherlich kann man von der Art, wie Berater sich &amp;bdquo;verkaufen&amp;quot;, lernen. Nur
wollen und sollen wir das wirklich - wie es uns das zuvor erw&amp;auml;hnte Editorial
vorschl&amp;auml;gt?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um es ganz klar zu machen: Hier geht es um &lt;b&gt;keine Neid-Debatte&lt;/b&gt;. Im Gegenteil: Einige - und besonders einige der
sehr hoch bezahlten - Consultants sind jeden Cent wert! Viele andere haben aber
Flops geliefert, die jeder mitbekommen und mehrfach mitbezahlt hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Also: Bitte statt sich &amp;uuml;ber ein
angebliches Berater-Bashing echaufieren, ist es die Aufgabe der
personalwirtschaftlichen Leitmedien, diese falschen Berater ausfindig zu
machen, beim Namen zu nennen und als warnendes Beispiel an den Pranger zu
stellen.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;P.S. &amp;Uuml;brigens ist eine solche kritische Haltung bei
IT-Fachjournalisten durchaus &amp;uuml;blich. Warum nicht bei uns? Die Reise durch die
Arbeitswelt w&amp;auml;re viel einfacher!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://faz-community.faz.net/cfs-file.ashx/__key/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/personal-blog.BlogbilderBis080827/1000.26.129.111x111.hat.jpg.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;P.P.S F&amp;uuml;r das, was
wir hier in unserer Arbeitswelt mit den HR-Consultants ich bei
Douglas Adams in seinem Reisef&amp;uuml;hrer &amp;bdquo;Per Anhalter durch die Galaxis&amp;quot; eine
wundersch&amp;ouml;ne Formulierung, die von Zaphod Beeblebrox zum besten gegeben wird: &amp;bdquo;Wir befinden uns
mitten im Pferdekopfnebel. Einer einzigen gewaltigen dunklen Wolke. Der einzige
Ort in der ganzen Galaxis, wo man einen leeren Bildschirm sieht. &amp;Uuml;berall ein
klares unverwechselbares NICHTS.&amp;quot;&lt;/p&gt;&lt;div style="clear:both;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://faz-community.faz.net/aggbug.aspx?PostID=30458" width="1" height="1"&gt;</description></item><item><title>Neue Romanze mit 25</title><link>http://faz-community.faz.net/blogs/personal-blog/archive/2009/08/13/neue-romanze-mit-25.aspx</link><pubDate>Thu, 13 Aug 2009 10:34:00 GMT</pubDate><guid isPermaLink="false">68b01981-ddee-435a-beae-d517aebbb25e:26551</guid><dc:creator>Christian Scholz</dc:creator><slash:comments>3</slash:comments><wfw:commentRss xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/">http://faz-community.faz.net/blogs/personal-blog/rsscomments.aspx?PostID=26551</wfw:commentRss><comments>http://faz-community.faz.net/blogs/personal-blog/archive/2009/08/13/neue-romanze-mit-25.aspx#comments</comments><description>&lt;p&gt;&amp;bdquo;Der Himmel &amp;uuml;ber
dem Hafen hatte die Farbe eines Fernsehers, der auf einen toten Kanal
eingestellt ist.&amp;quot; Mit diesem Satz beginnt 1984 der Roman &amp;bdquo;Neuromancer&amp;quot; von
William Gibson, der als Miterfinder von Cyberspace und Web gilt. Auch wenn es als
ziemlich &amp;bdquo;Retro&amp;quot; gilt: Wer sich mit der Arbeitswelt 3.0 besch&amp;auml;ftigen will,
kommt um dieses Buch nicht herum. Deshalb soll diesem hiermit im Reisef&amp;uuml;hrer
&amp;bdquo;Per Anhalter durch die Arbeitswelt&amp;quot; ein kleiner Eintrag gewidmet werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://faz-community.faz.net/cfs-file.ashx/__key/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/personal-blog.BlogbilderBis080827/DSC01451cw.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die rund 200
Studenten der Vorlesung &amp;bdquo;Multiperspektivisches Organisationsmanagement&amp;quot; im
Saarbr&amp;uuml;cker Uni-H&amp;ouml;rsaal 105 in Geb&amp;auml;ude B4.1 schauen ziemlich ratlos angesichts der Frage &amp;bdquo;Wer
ist William Gibson?&amp;quot;. Noch ratloser aber ist der Blick des Dozenten angesichts
der z&amp;ouml;gerlich eintrudelnden Antworten: &amp;bdquo;Teil einer Boygroup?&amp;quot; &amp;bdquo;Begr&amp;uuml;nder der Bee
Gees?&amp;quot; &amp;bdquo;Amerikanischer Schauspieler?&amp;quot; &amp;bdquo;Gitarrenspieler?&amp;quot; Alles nicht ganz
falsch und mit dem Hinweis auf den Konstrukteur der Gibson-Gitarre sogar fast
richtig. Letztlich liefert erst der Hinweis auf Seite 322 des vor ihnen
liegenden Lehrbuchs einen Hinweis auf William Gibson, was - etwas modifiziert -
zum ersten Eintrag in den Reisef&amp;uuml;hrer f&amp;uuml;hrt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Reisef&amp;uuml;hrer
&amp;bdquo;Per Anhalter durch die Arbeitswelt&amp;quot; definiert: &amp;bdquo;&lt;b&gt;William Gibson schrieb (1) mit Neuromancer 1984 das absolute Kultbuch
der ersten Internetgeneration, (2) erfand kurz zuvor in &amp;bdquo;Burning Chrome&amp;quot; das
Wort &amp;bdquo;Cyberspace&amp;quot;, (3) erahnte die Faszination des Webs und (4) entwickelt -
heute noch - trotz aller Skepsis eine positive Sicht auf die Zukunft der
(Arbeits-)Welt&lt;/b&gt;.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie war die Welt
1984? Kurz gesagt: So anders, dass man es sich nicht mehr vorstellen kann! Zwar
gab es schon so etwas wie eine erste Form des &amp;bdquo;IBM-PC&amp;quot;, langweilig, unkreativ
und vor allem nahezu nicht vernetzt. Bildschirme waren klein und zeigten im
Regelfall nur 20 Zeilen Buchstaben. Drucker druckten schwarz und mit 9 Nadeln.
Deshalb erkl&amp;auml;rt in der deutschen Buchausgabe der &amp;Uuml;bersetzer auch in Fu&amp;szlig;noten
brav, was zum Beispiel ein Cursor ist. Nat&amp;uuml;rlich gab es eine kreativere
Alternative im Apple-Computer, aber auch da war noch fast nichts von Vernetzung
und Intelligenzverst&amp;auml;rkung zu sehen. Auch das Handy, wie wir es heute als
selbstverst&amp;auml;ndlich ansehen, gab es damals nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In dieser Zeit - Anfang
der 80er Jahre - erfindet Gibson seinen Helden: &lt;i&gt;Case&lt;/i&gt; ist ein Computerspezialist, der mit seinem &amp;bdquo;Deck&amp;quot; - das er
praktischerweise direkt mit seinem Gehirn koppelt - in Computernetze eindringt,
wobei reale Realit&amp;auml;t und virtuelle Realit&amp;auml;t miteinander verschmelzen. Dieser Datenkosmos steht dann dem
Bewusstsein direkt zur Verf&amp;uuml;gung und vermittelt das Gef&amp;uuml;hl von Allgegenwart
sowie nie da gewesenen Sensationen. &lt;i&gt;Case&lt;/i&gt;
verbringt als Held der Geschichte ein an Sensationen und Emotionen reiches
Leben, das gepr&amp;auml;gt ist von Technik und von einer Datenschicht, die allem zugrunde
liegt und alles verbindet. &amp;Uuml;ber dieser Matrix liegt ein virtueller Raum, der
nicht mehr vom realen Raum unterscheidbar ist und der von einigen wenigen
Gro&amp;szlig;konzernen kontrolliert wird. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Soweit das Ende einer kurzen
Kurzfassung dieses Buches und der Beginn zur &amp;Uuml;berleitung zum eigentlichen
Thema: Denn vor rund 15 Jahren war Neuromancer Pflichtliteratur in der oben
erw&amp;auml;hnten Vorlesung, weil Konzepte wie &amp;bdquo;Leben im Cyberspace&amp;quot; und &amp;bdquo;Arbeiten in
der Virtuellen Realit&amp;auml;t&amp;quot; zumindest &lt;a target="_blank" href="http://www.orga.uni-sb.de/bibliothek/buecher/festschrift/festschrift_b_scholz.htm"&gt;denkbare
Szenarien f&amp;uuml;r die Zukunft waren&lt;/a&gt;. Genau darin liegt - neben einer
Neudefinition von Virtueller Realit&amp;auml;t 3.3 - der heutige Wert des Buches.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Reisef&amp;uuml;hrer definiert
deshalb: &lt;b&gt;&amp;bdquo;Die Neuromancer-Welt wird (1)
beherrscht von Gro&amp;szlig;konzernen mit (2) wenigen unsichtbaren ganz Reichen und (3)
vielen sichtbar fast armen Gelegenheitsarbeitern, verzichtet (4) auf seltsame
Konstrukte wie Datenschutz und hat (5) Freiheit im Datennetz abgeschafft.&amp;quot;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;Uuml;bertr&amp;auml;gt man Gibson auf
heute und folgt seiner bizarren Logik, so ist die ganze Finanzkrise nicht mehr
als ein perfides Spiel einiger Finanzgro&amp;szlig;konzerne, die Wettbewerber ausschalten
und sich selbst nach oben katapultieren wollen. Wo Pharmakonzerne Krankheiten
erfinden, die sie dann mit teueren Medikamenten heilen. Wo Medien in devoter
Abh&amp;auml;ngigkeit zu den M&amp;auml;chtigen der Welt Wirklichkeiten schaffen, die - &lt;a target="_blank" href="http://www.ibiblio.org/cmc/mag/1995/sep/doherty.html"&gt;hier treffen sich
McLuhan und Gibson&lt;/a&gt; - nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben. Alles ist
eingebettet in eine glitzernde und flackernde Welt aus Klingelt&amp;ouml;nen,
Bildfetzen, Tonfetzen, Kommunikationsfetzen, k&amp;uuml;nstliche Retortenfiguren,
zu-Realit&amp;auml;t-werdenden-Castingshows, bei denen es keine Rolle spielt, ob die
Personen real oder nicht real sind. Dass man zudem bei seinen Reisen durch das
Internet &amp;uuml;berwacht und reglementiert wird, versteht sich ebenso von selbst wie
einiges andere, was hier nicht erw&amp;auml;hnt werden soll. Schlie&amp;szlig;lich gibt es noch die
Daten- und &amp;bdquo;social community&amp;quot;-Welt mit Myspace, Twitter und Facebook sowie die Fotos,
die &amp;uuml;ber Geotagging GPS-Positionen speichern und in Google-Map oder
Google-Streetview &amp;uuml;bertragen. Und am Ende ist es egal, ob man aus dem Fenster
oder in den Bildschirm starrt. Am schlimmsten: Man ist sich der Fremdsteuerung
nicht mehr bewusst. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sicherlich liest sich das
Buch von Gibson heute anders als damals, und Leser, die 1984 noch nicht einmal
geboren waren, werden es vermutlich noch anders perzipieren. Genau dieser
Leserkreis wird aber vielleicht das wiederentdecken, was in den letzten Jahren
verloren gegangen ist: n&amp;auml;mlich der positiv-optimistische Blick in die Zukunft
der modernen Arbeitswelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Reisef&amp;uuml;hrer &amp;bdquo;Per
Anhalter durch die Arbeitswelt&amp;quot; erkl&amp;auml;rt: &lt;b&gt;&amp;bdquo;Das
Wort Neuromancer setzt sich zusammen aus (1) Neuro im Sinne von Nervensystem
und (2) Necromancer im Sinne von Zauberer, der Dinge und Emotionen entstehen
l&amp;auml;sst, letztlich (3) seine eigene, individuelle Welt der motivierenden Sinnstiftung
und produktiven Unangepasstheit schafft.&amp;quot; &lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gerade in dieser Idee einer
kreativ-sch&amp;ouml;pferischen Verbindung liegt das Versch&amp;uuml;ttet-Positive, das es aber
vielleicht gerade angesichts der aktuellen Realit&amp;auml;t wieder zu entdecken gilt.
Denn auch darauf wurde damals bereits hingewiesen: Neuro-mance ist Vorstufe zu
Neu-romance, also zur Neuen Romantik. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie gilt es jetzt in den
unendlichen Weiten der (Cyber-)Arbeitswelt zu (er-)finden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://faz-community.faz.net/cfs-file.ashx/__key/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/personal-blog.BlogbilderBis080827/1000.26.129.hat.jpg.thumb.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;P.S.:
Es versteht sich nat&amp;uuml;rlich von selbst, dass die Cyberpunks von Gibson den
Figuren entsprechen, die Douglas Adams in seinem Reisef&amp;uuml;hrer &amp;bdquo;Per Anhalter
durch die Galaxis&amp;quot; beschreibt, wenngleich sie sich in den Essgewohnheiten
unterscheiden. Wo Gibson japanisch-chinesische Nudelsuppe schl&amp;uuml;rfen l&amp;auml;sst,
knabbert man bei Adams Kartoffelchips. So erl&amp;auml;utert Slartibartfa&amp;szlig; dem
verdutzten Ford ohne aufzusehen: &amp;bdquo;Die Kartoffelchips sind im Raum der
Informationsillusionen. Eure junge Freundin versucht, hinter ein paar Probleme
der galaktischen Geschichte zu kommen. Die Kartoffelchips helfen ihr
m&amp;ouml;glicherweise dabei.&amp;quot; Nur wei&amp;szlig; man nat&amp;uuml;rlich, dass es ein Irrtum ist zu
glauben, man k&amp;ouml;nne jedes gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Problem mit Kartoffeln l&amp;ouml;sen. Hier ist doch
die Matrix von William Gibson vielversprechender. Oder etwa nicht?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle Eintr&amp;auml;ge unter &lt;a target="_blank" href="http://www.per-anhalter-durch-die-Arbeitswelt.de"&gt;www.per-anhalter-durch-die-Arbeitswelt.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;div style="clear:both;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://faz-community.faz.net/aggbug.aspx?PostID=26551" width="1" height="1"&gt;</description></item><item><title>Überlebenswichtig: Wie man aus Pistazieneis Sonnenschein macht</title><link>http://faz-community.faz.net/blogs/personal-blog/archive/2009/05/13/ueberlebenswichtig-wie-man-aus-pistazieneis-sonnenschein-macht.aspx</link><pubDate>Wed, 13 May 2009 06:28:00 GMT</pubDate><guid isPermaLink="false">68b01981-ddee-435a-beae-d517aebbb25e:16927</guid><dc:creator>Christian Scholz</dc:creator><slash:comments>12</slash:comments><wfw:commentRss xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/">http://faz-community.faz.net/blogs/personal-blog/rsscomments.aspx?PostID=16927</wfw:commentRss><comments>http://faz-community.faz.net/blogs/personal-blog/archive/2009/05/13/ueberlebenswichtig-wie-man-aus-pistazieneis-sonnenschein-macht.aspx#comments</comments><description>&lt;p&gt;Ein richtiger Reisef&amp;uuml;hrer durch die Arbeitswelt hilft nicht
nur bei den gro&amp;szlig;en wichtigen Dingen des Lebens. Er erkl&amp;auml;rt auch kleine allt&amp;auml;gliche
Ph&amp;auml;nomene. Eines davon wird aktuell im Rang einer Naturgesetzlichkeit propagiert:
dass der Genuss von ganz viel Pistazieneis zwingend ganz viele
Sonnenscheinstunden zur Folge hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://faz-community.faz.net/cfs-file.ashx/__key/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/personal-blog.BlogbilderBis080827/eis.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Berichterstatter genie&amp;szlig;t einen der typisch-sch&amp;ouml;nen
Nachmittage im Mai, an denen man den Sommer schon sp&amp;uuml;rt, das Blau des Himmels
als intergalaktische Innovation interpretiert und eigentlich nicht viel mehr
machen m&amp;ouml;chte, als einfach und ohne Arbeit das Leben auszukosten. Allenfalls
zufallsbedingtes Zeitungslesen und zielloses Surfen im Internet scheinen erlaubt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch dann baut sich langsam ein seltsames Gef&amp;uuml;hl auf.
Irgendetwas stimmt nicht. Egal, ob eine personalwirtschaftliche Fachzeitschrift
&amp;lt;der Name spielt keine Rolle&amp;gt;, eine gro&amp;szlig;e Tageszeitung oder diverse
Internetseiten: &amp;Uuml;berall der gleiche ..... Fehler! Und jetzt will auch noch ein
Minister&amp;nbsp; in Berlin basierend auf diesem
Denkfehler fl&amp;auml;chendeckend &amp;uuml;ber entsprechende &amp;bdquo;Service-Center&amp;quot; daf&amp;uuml;r sorgen,
dass wir in Deutschland eine einheitliche Personalpolitik bekommen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Doch erst zum Pistazieneis, das in der &amp;Uuml;berschrift
angek&amp;uuml;ndigt wurde&amp;nbsp; &amp;lt; zum Minister und
seiner gef&amp;auml;hrlichen Idee kommen wir in einem sp&amp;auml;terem Reisef&amp;uuml;hrereintrag &amp;gt; !&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Misst man im Monat Juni jeden Tag den Eiskonsum eines
Strandcafes in Sylt, so k&amp;ouml;nnte sich beispielhaft folgender Verlauf ergeben:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;500 - 700 - 1100 - 210 - 300 - 800 - 600 (Kugeln pro Tag)
und so weiter, insgesamt 30 Werte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Z&amp;auml;hlt man jetzt f&amp;uuml;r die gleichen Tage die Anzahl der Sonnen&lt;span style="text-decoration:underline;"&gt;stunden&lt;/span&gt;
pro Tag, so kommt man zu einer Information, die etwa wie folgt aussieht:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;3 - 5 - 13 - 4 - 0 - 6 - 4 (Stunden) und so weiter, wieder
30 Werte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man sieht also durchaus einen Zusammenhang. Der normale
Mensch w&amp;uuml;rde sagen: Je mehr, Sonne, umso mehr Eiskugeln. Das ist richtig, aber
es gibt auch eine andere Argumentation: &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt wird es richtig schwierig - &lt;i&gt;aber bitte trotzdem
weiterlesen&lt;/i&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Starker Konsum von Pistazieneis verursacht Sonnenschein!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;41% der Varianz der Sonnenscheinstunden lassen sich durch
den Genuss von Pistazieneis erkl&amp;auml;ren.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sp&amp;auml;testens jetzt ist klar, was eigentlich von Anfang an klar
sein sollte: &lt;i&gt;Diese Schlussfolgerungen sind einfach falsch und v&amp;ouml;lliger
Quatsch.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn: Nat&amp;uuml;rlich h&amp;auml;ngt Sonnenschein nicht vom Eiskonsum ab.
Die Kausalit&amp;auml;t geht andersherum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nur ist die F&amp;auml;higkeit, einen solchen Unsinn zu
identifizieren, in der Arbeitswelt nicht so sehr verbreitet. So kursieren
gegenw&amp;auml;rtig durch Medien, Beraterfirmen und mindestens ein Bundesministerium in
etwa folgende S&amp;auml;tze, die auf den ersten Blick wirklich sch&amp;ouml;n klingen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;&amp;nbsp;Mitarbeiterfreundliche Personalarbeit verursacht
Unternehmenserfolg.&lt;/i&gt;&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;41% des Unternehmenserfolges lassen sich durch
mitarbeiterfreundliche Personalpolitik erkl&amp;auml;ren. &lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also: Je besser man die Mitarbeiter behandelt, umso besser
geht es dem Unternehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An diese S&amp;auml;tze m&amp;ouml;chte man sehr (!) gerne glauben und
vielleicht stimmen sie ja auch. Und deshalb jubelt man, wenn einem der
&amp;bdquo;wissenschaftliche Beweis&amp;quot; versprochen wird. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nur leider: Der wissenschaftliche Beweis ist nicht mehr als Pistazieneis-Logik,
die nicht hinterfragt wird. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Reisef&amp;uuml;hrer &amp;bdquo;Per Anhalter durch die Arbeitswelt&amp;quot;
definiert dementsprechend: &lt;b&gt;&amp;bdquo;&lt;/b&gt;&amp;sbquo;&lt;b&gt;Pistazieneis-Logik&amp;#39; ist (1) der v&amp;ouml;llig
falsche R&amp;uuml;ckschluss eines zeitgleichen Zusammentreffens von Ereignissen auf
Kausalit&amp;auml;t, (2) ein cleverer Verkaufstrick von Beratern oder Bundesministerien
und (3) etwas, woran man glaubt, weil man gerne daran glauben m&amp;ouml;chte.&amp;quot;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nat&amp;uuml;rlich beeinflusst Mitarbeiterorientierung den
Unternehmenserfolg. Nur: Leider l&amp;auml;sst sich das nicht in dem Umfang durch die
Zahlen belegen, die gegenw&amp;auml;rtig von einem &amp;bdquo;gro&amp;szlig;artigen
Arbeitsplatzforschungsinstitut mit psychologischer Basis&amp;quot; immer wieder &amp;uuml;berall
verk&amp;uuml;ndet und abgedruckt werden. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Kongress jubelt doch der Kaiser ist nackt!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Noch schlimmer: Kann nicht die Wirkung genau andersherum
sein, wonach nur besonders diejenigen Unternehmen, denen es besonders gut geht,
ihre Mitarbeiter besonders gut behandeln??&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht sollte man einmal alle Journalisten und Praktiker
mit einem &lt;i&gt;Babelzahlenfisch&lt;/i&gt;
ausstatten, damit sie mittels dieser &amp;Uuml;bersetzungshilfe diese scheinbar gro&amp;szlig;artigen
Arbeitswerte als das interpretieren k&amp;ouml;nnen, was sie sind - n&amp;auml;mlich zumindest in
ihrer statistischen Implikation v&amp;ouml;llig wertlose Werbung f&amp;uuml;r (teuere)
Beratungsleistungen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Reisef&amp;uuml;hrer &amp;bdquo;Per Anhalter durch die Arbeitswelt&amp;quot;
definiert dementsprechend: &amp;bdquo;&lt;b&gt;Ein Babelzahlenfisch ist (1) ein unsichtbares Wissensmodul,
das (2) - einmal im Kopf eingepflanzt - alle statistischen Aussagen auf ihre
wirklich belegbare Aussage reduziert und dem (3) vor allem von einigen
amtsbekannten Beratungsfirmen der Ausrottungskrieg angesagt ist&amp;quot;.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fr&amp;uuml;her schloss der Babelzahlenfisch seine &amp;Uuml;bersetzung ab mit
dem f&amp;uuml;r Nicht-Statistiker kryptischen Satz: &amp;bdquo;Korrelation bedeutet nicht
Kausalit&amp;auml;t und ohne bewiesene Kausalit&amp;auml;t ist auch eine erkl&amp;auml;rte Varianz&amp;#39; aussagelos&amp;quot;.
Obwohl nat&amp;uuml;rlich weiterhin richtig, lassen neue Versionen des Babelzahlenfisches
diesen Satz weg. Dies f&amp;uuml;hrt dazu, dass bei den wundersch&amp;ouml;nen
Pistazieneis-Vortr&amp;auml;gen der eloquenten Pistazieneis-Referenten ein mit einem
Babelzahlenfisch ausger&amp;uuml;steter Zuh&amp;ouml;rer &amp;uuml;berhaupt nichts mehr h&amp;ouml;ren w&amp;uuml;rde, weil
letztlich auch nichts &amp;Uuml;bersetzungsf&amp;auml;higes gesagt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Alles das ist traurig,
ist gef&amp;auml;hrlich, ist teuer aber leider nicht zu &amp;auml;ndern!&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An dieser Stelle kommt die Quizfrage f&amp;uuml;r die Leserinnen und
Leser dieses Reisef&amp;uuml;hrers. Was sagt uns der Babelzahlenfisch, wenn er folgenden
Satz h&amp;ouml;rt: &amp;bdquo;Tote Menschen im Sonntags-Tatort ziehen auf magische Weise
Pistolenkugeln an, weil viele Leichen mit Kugeln im K&amp;ouml;rper gefunden werden&amp;quot;?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter
den richtigen Einsendungen wird - das Kl&amp;auml;ren der Transportfrage vorausgesetzt -
mindestens eine Kugel Pistazieneis verlost. Gleiches gilt f&amp;uuml;r diejenigen
Journalisten und Bundesminister, die sich dazu bekennen, in dieser Hinsicht
einem Irrtum erlegen zu sein - wahrscheinlich aber auch nur, weil sie nicht
fr&amp;uuml;her im Reisef&amp;uuml;hrer &amp;bdquo;Per Anhalter durch die Arbeitswelt&amp;quot; nachgeschaut und die
Grundlagen zum Hinterfragen vermeintlicher Wahrheit gelesen haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://faz-community.faz.net/cfs-file.ashx/__key/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/personal-blog.BlogbilderBis080827/1000.26.129.111x111.hat.jpg.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;P.S. F&amp;uuml;r alle, die sich noch einmal den originalen Ursprung
des Babelfisches aus &amp;bdquo;Per Anhalter durch die Galaxis&amp;quot; in Erinnerung rufen
wollen, als kleine Serviceleistung das entsprechende Zitat des un&amp;uuml;bertrefflichen
Douglas Adams: &amp;bdquo;Der Babelfisch ist klein, gelb und blutegelartig und
wahrscheinlich das Eigent&amp;uuml;mlichste, was es im ganzen Universum gibt. Er lebt
von Gehirnstr&amp;ouml;men, die er aber nicht seinem jeweiligen Wirt, sondern seiner
Umgebung entzieht. Der Nutzeffekt der Sache ist, dass man mit einem Babelfisch
im Ohr augenblicklich alles versteht, was einem in irgendeiner Sprache gesagt
wird.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a target="_blank" href="http://www.per-anhalter-durch-die-arbeitswelt.de"&gt;www.per-anhalter-durch-die-arbeitswelt.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;div style="clear:both;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://faz-community.faz.net/aggbug.aspx?PostID=16927" width="1" height="1"&gt;</description></item><item><title>Fatal und traurig: Das Klinsmann-Paradox</title><link>http://faz-community.faz.net/blogs/personal-blog/archive/2009/05/05/fatal-und-traurig-das-klinsmann-paradox.aspx</link><pubDate>Tue, 05 May 2009 10:19:00 GMT</pubDate><guid isPermaLink="false">68b01981-ddee-435a-beae-d517aebbb25e:16029</guid><dc:creator>Christian Scholz</dc:creator><slash:comments>0</slash:comments><wfw:commentRss xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/">http://faz-community.faz.net/blogs/personal-blog/rsscomments.aspx?PostID=16029</wfw:commentRss><comments>http://faz-community.faz.net/blogs/personal-blog/archive/2009/05/05/fatal-und-traurig-das-klinsmann-paradox.aspx#comments</comments><description>&lt;p&gt;Inzwischen ist alles &amp;uuml;ber
den Rauswurf von J&amp;uuml;rgen Klinsmann bei Bayern M&amp;uuml;nchen geschrieben worden und Einigkeit
hergestellt &amp;uuml;ber Klinsmanns Versagen. Doch bevor man jetzt das neue Traumpaar Heynckes&amp;amp;Hoene&amp;szlig;
als Retter feiert, sollte man eine einfache Zusatzfrage beantworten: Was muss
man aus diesem Vorgang hinsichtlich erfolgreicher F&amp;uuml;hrung in der
Arbeitswelt von heute lernen? Denn Lernimpulse gibt es genug und damit bekommt J&amp;uuml;rgen
Klinsmann einen weiteren Eintrag in den Reisef&amp;uuml;hrer &amp;quot;Per Anhalter durch die
Arbeitswelt&amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://faz-community.faz.net/cfs-file.ashx/__key/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/personal-blog.BlogbilderBis080827/IMG_5F00_4680web.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der letzte Montag erschien als reinigendes Gewitter: Wie ein Blitz schleuderte der
&amp;uuml;berm&amp;auml;chtige Bayern-Gott Uli Hoene&amp;szlig; den Pfeil der K&amp;uuml;ndigung gegen seinen Untergebenen
J&amp;uuml;rgen Klinsmann, der guter Hoffnung war, Ende der Woche - aber sp&amp;auml;testens am
letzten Spieltag - an der Tabellenspitze landen und seinen Arbeitspatz retten
zu k&amp;ouml;nnen. Doch es kam anders und sechs Tage sp&amp;auml;ter konnte ein neuer Trainer
den erwarteten Heimsieg gegen das Tabellenschlusslicht und damit die
Fast-Meisterschaft feiern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was
hat J&amp;uuml;rgen Klinsmann falsch gemacht?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erstens
hat J&amp;uuml;rgen Klinsmann offenbar den Reisef&amp;uuml;hrer durch die Arbeitswelt nicht gr&amp;uuml;ndlich genug gelesen. Denn &lt;a target="_blank" href="http://faz-community.faz.net/blogs/personal-blog/archive/2008/02/29/das-prinzip-klinsmann-reloaded.aspx"&gt;dort&lt;/a&gt; stand bereits
vor &amp;uuml;ber einem Jahr ganz klar: &lt;i&gt;&amp;quot;Entweder spielt er ein Jahr nach &amp;#39;Prinzip
Klinsmann 1&amp;#39; den distanzierten Vision&amp;auml;r (transformational) und &amp;uuml;berl&amp;auml;sst die
t&amp;auml;gliche Arbeit (transaktional) einem Co-Trainer. Oder aber er bringt sich vier
Jahre voll und permanent ein, was zu einem noch n&amp;auml;her zu definierenden &amp;#39;Prinzip
Klinsmann 2&amp;#39; f&amp;uuml;hren w&amp;uuml;rde.&lt;/i&gt;&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zweitens
hat J&amp;uuml;rgen Klinsmann eine &amp;bdquo;Ausstattung mit unzureichenden Ressourcen&amp;quot;
akzeptiert, die er nie h&amp;auml;tte akzeptieren d&amp;uuml;rfen. W&amp;auml;re statt des
Tormann-Lehrlings (und Hoene&amp;szlig;-Lieblings) ein Torh&amp;uuml;ter im Stil von Jens Lehmann
zum Einsatz gekommen, h&amp;auml;tte Klinsmann einen seiner Wunschst&amp;uuml;rmer (und einiges
andere) bekommen, dann w&amp;auml;re vieles anders gekommen. So aber hat er die schwer
nachvollziehbare Personalpolitik von Uli Hoene&amp;szlig; akzeptiert und sich damit
v&amp;ouml;llig demontiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Drittens
hat J&amp;uuml;rgen Klinsmann die dunkle Seite der Macht bei Bayern M&amp;uuml;nchen
untersch&amp;auml;tzt. Uli Hoene&amp;szlig; mag Verdienste um Bayern M&amp;uuml;nchen haben. Die Art und
Weise, wie er aber J&amp;uuml;rgen Klinsmann durch seine massive Pr&amp;auml;senz die Luft
abschn&amp;uuml;rte, erinnerte stark an Darth Vader im Todesstern. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liebe
Leserin, lieber Leser dieses kleinen Reisef&amp;uuml;hrers: Stellen Sie sich bitte vor,
jedes Mal, wenn Ihre Mitarbeiter eine wichtige Aufgabe haben, setzt sich Ihr
Vorgesetzter unmittelbar neben Sie auf die Bank - wie Uli Hoene&amp;szlig;! Und bei jedem
Fehler Ihrer Mitarbeiter ernten Sie einen b&amp;ouml;sen Blick, w&amp;auml;hrend die
Mitarbeiter/Spieler sich sogar bei Ihrem Vorgesetzten &amp;uuml;ber Sie ausweinen
d&amp;uuml;rfen. Hier und in analogen Situationen sind Sie als F&amp;uuml;hrungskraft vollkommen
chancenlos.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies
f&amp;uuml;hrt bereits zum ersten Eintrag in den Reisef&amp;uuml;hrer: &lt;b&gt;&amp;quot;Wenn Sie sich als
F&amp;uuml;hrungskraft mit den positiven Eigenschaften von J&amp;uuml;rgen Klinsmann (Optimismus,
Charisma, Professionalit&amp;auml;t, Siegeswille etc.) identifizieren k&amp;ouml;nnen, dann
freuen Sie sich. Wenn Sie allerdings neben sich jemanden vom Typ Uli Hoene&amp;szlig;
sehen, dann fliehen Sie sofort vor der dunklen Seite der Macht!&amp;quot;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viertens
hat J&amp;uuml;rgen Klinsmann eine kleine Nuance falsch gesetzt: &amp;quot;Ich werde jeden
Spieler jeden Tag ein St&amp;uuml;ckchen besser machen!&amp;quot; Dieser Satz unterstellt ein
(veraltetes) Menschenbild, bei dem (nur) die F&amp;uuml;hrungskraft den Mitarbeiter
verbessert und (nur sie) daf&amp;uuml;r verantwortlich ist. Die Alternative w&amp;auml;re
gewesen: &amp;quot;Ich erwarte von jedem Spieler, dass er sich jeden Tag ein St&amp;uuml;ckchen
verbessert&amp;quot;. Diesen alternativen Satz - konsequent (und eigentlich im Sinne der
Philosophie von J&amp;uuml;rgen Klinsmann) zu Ende gedacht - h&amp;auml;tte eine v&amp;ouml;llig andere
Arbeitswelt an der S&amp;auml;bener Stra&amp;szlig;e geschaffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Trotzdem:
Der Autor dieses Reisef&amp;uuml;hrers h&amp;auml;lt konsequent fest an den positiven Aspekten
vom &amp;quot;Prinzip Klinsmann&amp;quot;, die er seit Jahren in Aufs&amp;auml;tzen und Vortr&amp;auml;gen betont.
Allerdings ist dieses Prinzip jetzt zu erg&amp;auml;nzen um das Klinsmann-Paradox, das
erst in den letzten Wochen entdeckt wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es
lautet wie folgt und gibt entsprechend zu denken: &lt;b&gt;&amp;quot;Das Klinsmann-Paradox
beschreibt eine Situation, in der (1) moderne F&amp;uuml;hrungsprinzipien, (2)
Optimismus, (3) professionelles Umfeld, (4) Eigenverantwortung, (5)
individuelle Weiterentwicklung, (6) Wettbewerb ohne Stammplatzgarantie und (7)
Spa&amp;szlig; an der Arbeit zwar propagiert, aber weder vom Unternehmen noch von den
Mitarbeitern gew&amp;uuml;nscht (und noch weniger gelebt) werden. Die Merkmale (1) bis
(7) f&amp;uuml;hren damit unweigerlich zum Scheitern der F&amp;uuml;hrungskraft.&amp;quot; &lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im
Umkehrschluss bedeutet dies: Die ideale F&amp;uuml;hrungskraft ist nach Ansicht vieler -
trotz gegenteiliger Beschw&amp;ouml;rungen - letztlich doch Uli Hoene&amp;szlig; als Kreuzung aus
Machiavelli und Darth Vader. Vielleicht pr&amp;auml;sentieren Personalmanager deshalb sogar
bei einer Fachtagung als H&amp;ouml;hepunkt und Leitstern Uli Hoene&amp;szlig; und nicht J&amp;uuml;rgen
Klinsmann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die
obigen Befunde bedeuten aber auch: &lt;b&gt;&amp;quot;Je mehr Punkte aus obiger Liste (1) bis
(7) Ihr Umfeld bei Ihnen sucht (oder findet), umso gr&amp;ouml;&amp;szlig;er die
Wahrscheinlichkeit, dass Sie scheitern.&amp;quot; &lt;/b&gt;Dieser Satz ist kurz, makaber und
dr&amp;uuml;ckt das gesamte Klinsmann-Paradox aus. Eigentlich schade. Oder?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;PS:
&amp;Uuml;brigens, wer jetzt gerade mit dem Flugzeug unterwegs ist, sollte einmal im
Bordprogramm nachschauen: Auf den Strecken mancher Linen (zum Beispiel
Lufthansa) l&amp;auml;uft zurzeit ein Film &amp;uuml;ber &amp;quot;unsterbliche Fu&amp;szlig;baller&amp;quot;, die
Fu&amp;szlig;ballgeschichte geschrieben haben. Deutschland ist dabei vertreten durch
J&amp;uuml;rgen Klinsmann. Das wird ihn auf dem R&amp;uuml;ckflug nach Kalifornien tr&amp;ouml;sten.....&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://faz-community.faz.net/cfs-file.ashx/__key/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/personal-blog.BlogbilderBis080827/1000.26.129.111x111.hat.jpg.jpg" alt="" /&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;PPS:
&amp;Uuml;brigens hat sich auch Douglas Adams in seiner Originalfassung des Reisef&amp;uuml;hrers &amp;quot;Per Anhalter durch die Galaxis&amp;quot; umfassend mit Fu&amp;szlig;ball besch&amp;auml;ftigt, wobei ihm
allerdings speziell die Eigentore wichtig sind: &lt;i&gt;&amp;quot;Als Arthur noch ein Schuljunge war, lange bevor die
Erde zerst&amp;ouml;rt wurde, spielte er immer Fu&amp;szlig;ball. Seine Spezialit&amp;auml;t war es, in
wichtigen Spielen Eigentore zu fabrizieren. Immer wenn ihm das passierte,
f&amp;uuml;hlte er ein eigent&amp;uuml;mliches Kribbeln hinten an seinem Hals, das langsam &amp;uuml;ber
seine Wangen hochkroch und hei&amp;szlig; auf seiner Stirn landete.&amp;quot;&lt;/i&gt; Kann es sein, dass Uli Hoene&amp;szlig; auf lange Sicht mit
dieser Saison in mehrfacher Hinsicht ein Eigentor geschossen hat??&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a target="_blank" href="http://www.per-anhalter-durch-die-arbeitswelt.de"&gt;www.per-anhalter-durch-die-arbeitswelt.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;div style="clear:both;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://faz-community.faz.net/aggbug.aspx?PostID=16029" width="1" height="1"&gt;</description></item></channel></rss>