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<?xml-stylesheet type="text/xsl" href="http://faz-community.faz.net/utility/FeedStylesheets/rss.xsl" media="screen"?><rss version="2.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"><channel><title>Einstellungstest plus Handtuch</title><link>http://faz-community.faz.net/blogs/personal-blog/archive/2006/12/15/175.aspx</link><description>Der Bewerber liest mit Staunen: "Bringen Sie zum Vorstellungsgespräch bitte einen Gegenstand mit, der sie wirklich umfassend charakterisiert". Dass Unternehmen im Bewerbungsverfahren versuchen, die Kandidaten möglichst gut zu durchschauen, ist bekannt</description><dc:language>de</dc:language><generator>CommunityServer 2008 SP2 (Debug Build: 31106.96)</generator><item><title>HR-Consulting: Berater-Bashing als Fata Morgana</title><link>http://faz-community.faz.net/blogs/personal-blog/archive/2006/12/15/175.aspx#30459</link><pubDate>Mon, 14 Sep 2009 11:36:50 GMT</pubDate><guid isPermaLink="false">68b01981-ddee-435a-beae-d517aebbb25e:30459</guid><dc:creator>Per Anhalter durch die Arbeitswelt </dc:creator><description>&lt;p&gt;Ob bei Millionen-Boni für Milliarden-Verluste, ob bei krass-fehlbesetzten Führungspositionen, ob bei kläglich-gescheiterten Outsourcing-Versuchen oder bei kümmerlich-dilettantischen „Web2.0&amp;quot;-Lösungen: In vielen Fällen haben Unternehmensberater ihre&lt;/p&gt;
&lt;img src="http://faz-community.faz.net/aggbug.aspx?PostID=30459" width="1" height="1"&gt;</description></item><item><title>re: Einstellungstest plus Handtuch</title><link>http://faz-community.faz.net/blogs/personal-blog/archive/2006/12/15/175.aspx#211</link><pubDate>Fri, 26 Jan 2007 17:02:00 GMT</pubDate><guid isPermaLink="false">68b01981-ddee-435a-beae-d517aebbb25e:211</guid><dc:creator>ruben2</dc:creator><description>Wir alle kaufen Dinge, mit denen wir uns identifizieren. Folglich haben wir unter diesem Gesichtspunkt auch irgendwann mal den Gegenstand ausgesucht, den wir zum Bewerbungsgespr&amp;#228;ch mitbringen. Die Werbung, die jeden Tag &amp;#252;ber Jahrzehnte auf uns nieder regnet, macht aber eine objektive Kaufentscheidung unm&amp;#246;glich. Demnach haben wir den Gegenstand nach den Attributen ausgesucht, die die Werbung ihm verliehen hat. Wenn wir diesen Gegenstand wegen seines Images kaufen, so bedeutet das, da&amp;#223; wir diese Eigenschaften f&amp;#252;r begehrenswert halten und glauben, sie uns durch den Kauf des Gegenstandes aneignen zu k&amp;#246;nnen. Demnach w&amp;#252;rde der Gegenstand also nur ein Wunschdenken repr&amp;#228;sentieren, wie wir gerne w&amp;#228;ren und nicht wie wir wirklich sind. Damit w&amp;#228;re die Beurteilung des Kandidaten &amp;#252;ber den Gegenstand ad absurdum gef&amp;#252;hrt.&lt;br&gt;Die Beurteilung des Kandidaten &amp;#252;ber die Begr&amp;#252;ndung, warum gerade dieser Gegenstand, birgt ebenfalls das Risiko einer Fehleinsch&amp;#228;tzung in sich.&lt;br&gt;Ein Kandidat, der sich fragt, was das soll, wird zu dem Schlu&amp;#223; kommen, da&amp;#223; es seiner Beurteilung dient. Die n&amp;#228;chste Frage, die er sich stellt, ist: Was f&amp;#252;r eine Person sucht das Unternehmen? oder Welche Pers&amp;#246;nlichkeit sollte die Person haben? F&amp;#252;r jemanden im Bewerbungsproze&amp;#223; ist das ein Kinderspiel. Dann schneidert er sich f&amp;#252;r dieses Anforderungsprofil zurecht, auch wenn er es gar nicht hat. Nat&amp;#252;rlich kann der Kandidat in diesem Fall die Wahl seines Gegenstandes begr&amp;#252;nden. Er hat sich ja vorher alles genau &amp;#252;berlegt, und wei&amp;#223;, was die Leute h&amp;#246;ren wollen.&lt;br&gt;Aufschlu&amp;#223;reicher w&amp;#228;re es, wenn er das nicht k&amp;#246;nnte. Dann k&amp;#228;me die Entscheidung wirklich aus dem Unterbewu&amp;#223;tsein, und da will die Psychologie ja hin. Das setzt allerdings voraus, da&amp;#223; der Psychologe den Gegenstand und somit den Kandidaten richtig beurteilen kann.&lt;br&gt;Jeder Kandidat, der diesen Gegenstand zum Bewerbungsgespr&amp;#228;ch mitbringen soll, wird gezwungen, den Einsteller zu manipulieren. Wer sich ein bi&amp;#223;chen in der Psychologie auskennt schafft das. Was ist nun, wenn der Einsteller dies nicht erkennt? &lt;br&gt;&lt;br&gt;Wir alle sind Menschen mit Schw&amp;#228;chen und Fehlern. Manche Leute kennen ihre Schw&amp;#228;chen und wissen damit umzugehen. Andere verdr&amp;#228;ngen sie, weil sie sie nicht wahrhaben wollen. Diese Leute verstehen es gl&amp;#228;nzend, eine Fassade aufzubauen.&lt;br&gt;Psychologische Einstellungstest gibt es seit Jahrzehnten. Sie scheinen aber nicht verhindern zu k&amp;#246;nnen, da&amp;#223; es dennoch jede Menge Fehlbesetzungen gibt. Bedeutet das am Ende, da&amp;#223; die Kandidaten cleverer sind als die Psychologen?&lt;br&gt;&lt;div style="clear:both;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://faz-community.faz.net/aggbug.aspx?PostID=211" width="1" height="1"&gt;</description></item></channel></rss>