Joachim Müller-Jung leitet seit 2003 das Ressort „Natur und Wissenschaft" in der F.A.Z. Im Jahr 1995 hatte er dort nach einem Volontariat bei der Kölnischen Rundschau als Redakteur angefangen. An den Universitäten Heidelberg und Köln hatte er davor ein Diplomstudium im Fach Biologie absolviert. Vor allem die Tropenökologie - insbesondere die Reptilienfauna Madagaskars - hatten ihn seinerzeit beschäftigt, aber auch Molekularbiologie und Biochemie gehörten zu seinen Schwerpunkten. Geschrieben hatte er da schon längst für Zeitungen und Zeitschriften. Und weil damals bereits sein Interesse weit über die Biologie hinausging, weil er sich etwa auch mit den gesellschaftlichen Folgen von Forschung und Medizin beschäftigte, hat er sich zunehmend auch den brisanten Forschungsthemen zugewandt. Inzwischen schreibt er hauptsächlich über die Klimaforschung und ihre politischen Folgen, über Stammzellen, Gen- und Hirnforschung, Forschungspolitik sowie über ganz unterschiedliche medizinische Themen.
Günter Paul, Jahrgang 1946, fühlte sich schon in jungen Jahren vom Universum angezogen. Bereits als Schüler erkundete er mit dem Fernrohr das Sonnensystem und unsere weitere kosmische Umgebung, und er verfolgte die Ballonsatelliten Echo 1 und 2, die ersten Tests für die Übertragung von Fernsehprogrammen dienten, am Himmel. Konsequent reicherte er sein Studium der Physik in Bonn mit den Nebenfächern Astronomie, Astrophysik und Weltraumforschung an. 1979 trat er nach seiner Promotion dem Wissenschaftsressort der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bei, wo er sich seitdem auch wieder hauptsächlich mit dem Weltraum befasst.
Manfred Lindinger (mli) wurde am 17. Juli 1962 in Mainz geboren. Nach dem Abitur und Wehrdienst ließen ihn Neugier und Wissensdrang Physik an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz studieren. Nach dem Diplom 1990 war er für einige Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Physik in der Forschung und Lehre tätig. Ein Forschungsaufenthalt führte ihn 1992 für mehrere Monate nach Paris, wo er im Rahmen seiner Promotion die optischen Eigenschaften von nanometergroßen Partikeln untersuchte. Bereits während seiner Doktorarbeit begann er sich für den Beruf des Wissenschaftsjournalisten zu interessieren. Die ersten journalistischen Gehversuche machte er 1996 als Hospitant bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung im Ressort „Natur und Wissenschaft", für das er dann als freier Mitarbeiter tätig war. Für kurze Zeit verschlug es ihn als Programmierer zu einem Softwareunternehmen nach Bensheim, doch zog es ihn schon bald zum Journalismus zurück. Seit November 1997 ist er Redakteur im Ressort „Natur und Wissenschaft" und widmet sich Themen aus der Physik, Chemie und Mathematik.
Jürgen Kaube (kau), geboren am 19. Juni 1962 als Schwabe in Worms am Rhein. Abitur am Darmstädter Justus-Liebig-Gymnasium. Studierte zunächst Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte, dann als romantische Ergänzung Wirtschaftswissenschaften an der Freien Universität Berlin. Der Volkswirt entdeckte durch Niklas Luhmann die Soziologie und blieb dabei. Eine Hochschulassistenz führte kurzzeitig nach Bielefeld. Seit 1992 regelmäßige Mitarbeit am Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, 1999 Eintritt in die Redaktion, zunächst als Berliner Korrespondent, seit September 2000 in Frankfurt. Zuständig für Wissenschafts- und Bildungspolitik, die Seiten „Forschung und Lehre" und seit August 2008 als Ressortleiter für die „Geisteswissenschaften". Im Wissenschaftsteil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung betreut er die Seite „Erkenntnis und Interesse". Verheiratet, drei Kinder.
Ulf von Rauchhaupt (UvR) wurde 1964 in Frankfurt am Main geboren. Eine Odyssee durch die Schulsysteme verschiedener Bundesländer fand schließlich am humanistischen Gymnasium bei St. Stephan in Augsburg ein glückliches Ende. Auf das Abitur 1985 folgten Studentenjahre an der TU München und der Münchner Hochschule für Philosophie. Von 1993 bis 1998 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik in Garching und promovierte 1997 über Radiohalos in Galaxienhaufen. Nach einer Hospitanz im Wissenschaftsressort der „Zeit" verbrachte er ab 1998 zwei Jahre als Reimar Lüst Postdoctoral Research Fellow am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin und war anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Museum in München. 2001 trat er in die Feuilletonredaktion der F.A.Z. ein. Im Wissenschaftsressort der Sonntagszeitung kümmert er sich um Themen aus der physikalischen Grundlagenforschung, aus Mathematik, Geowissenschaften, Paläontologie und den Altertumswissenschaften. 2002 wurde er mit dem Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus ausgezeichnet, 2006 mit dem Journalistenpreis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung. Er ist Autor von „Wittgensteins Klarinette. Gegenwart und Zukunft des Wissens" (Berliner Taschenbuch Verlag 2005), ist verheiratet und hat zwei Söhne.
Jochen Reinecke, geboren am 26.02.1971 in Wuppertal. Studium der Elektrotechnik, Germanistik und Mathematik. Dipl. Toningenieur. Schreibt seit den Anfangstagen der FAS im Wissenschaftsressort mit und betreut dort die wöchentliche Kolumne "Netzrätsel" und gemeinsam mit Jörg Albrecht und Klemens Polatschek die Patentkolumne "Frei erfunden". Mehrmals jährlich quält er die Leserinnen und Leser der FAS mit großen, doppelseitigen Rätseln, die dazu auffordern um 5-6 Ecken zu denken.
Marlene Weiss, Jahrgang 1980, geboren und aufgewachsen in Berlin. Lehr- und Wanderjahre in Japan, Zürich, Paris, Lausanne und zuletzt, zur Promotion in theoretischer Teilchenphysik, Genf. Kürzlich hat sie sich schweren Herzens zur Abkehr von der Forschung entschlossen, um ihr Glück stattdessen im Journalismus zu suchen. Seit Oktober 2008 ist sie als Stipendiatin des Mentoringprogramms „Initiative Wissenschaftsjournalismus" zu Gast im Ressort „Natur und Wissenschaft" in der F.A.Z.. Sie interessiert sich für fast alles; am liebsten beschäftigt sie sich allerdings mit Umweltthemen und - wie könnte es anders sein - theoretischer Physik.
Jonas Siehoff, geboren am 27. August 1972 in Essen. Abitur und Zivildienst in Düren. Studium der Geographie, des Öffentlichen Rechts und Städtebaus an der Universität Bonn. Abschluss als Diplom-Geograph mit einer Arbeit über die "Standortfaktoren der Medienwirtschaft in Berlin-Prenzlauer Berg". Von 2002 bis 2004 Volontär und Redakteur bei der Wirtschaftszeitung "Business Geomatics" in Köln. Von 2005 bis 2007 Online-Redakteur in der Pressestelle der Universität Mainz. 2004 Hospitant im Wissenschaftsressort der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", anschließend freier Mitarbeiter, seit 2006 Pauschalist.
Christina Hucklenbroich, geboren am 18. Juli 1978 in Münster, studierte nach dem Abitur 1997 zunächst zwei Semester Germanistik und Anglistik, bevor sie sich für ein Veterinärmedizinstudium in Leipzig entschied. Nach dem Examen 2005 arbeitete sie ein Jahr als Tierärztin im Bereich Lebensmittelhygiene und Verbraucherschutz. 2006 wurde sie in das "Mentoringprogramm Wissenschaftsjournalismus" der Bertelsmann-Stiftung aufgenommen, das ihr Hospitanzen in den Wissenschaftsressorts der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", der "Süddeutschen Zeitung" und der "Welt" und "Welt am Sonntag" ermöglichte. Seit April 2008 ist sie Volontärin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Niklas Schenck, geboren 1983, freier Mitarbeiter im Ressort Natur und Wissenschaft seit 2008. Nach dem Abitur Zivildienst in Guatemala, dann Weltreise und als fast logische Folge: Geographiestudium in Heidelberg, ergänzt durch Umweltgeochemie und Volkswirtschaftslehre mit einem Schwerpunkt auf Umweltökonomik. In Natur und Wissenschaft (noch) ohne Spezialisierung, aber mit Vorlieben für geo- und klimawissenschaftliche Themen.
Sonja Kastilan,
geboren am 26. Mai 1970 in Offenburg, aufgewachsen in Baden und Württemberg. Nach dem Studium (Schwerpunkt Molekularbiologie, Zoologie) in Tübingen und ihrer Diplomarbeit am Max-Planck-Institut für Biologie führte ihr Weg 1996 aus dem Labor zum Wissenschaftsjournalismus und nach Berlin. Dort arbeitete sie als freie Autorin und Redakteurin unter anderen für das Bundesforschungsministerium, das Laborjournal, das Verbrauchermagazin Guter Rat und die Tageszeitung Die Welt, bei der sie im Juli 2000 fest in der Redaktion verankert wurde. Für Die Welt und das Schwesterblatt Berliner Morgenpost schrieb sie über die bunten, wichtigen, aber auch umstrittenen Facetten der Lebenswissenschaften - von Anthropologie über Evolution, Gentechnik und Immunologie bis hin zu Reproduktionsmedizin und Stammzellforschung. Bis November 2006, dann folgte der Wechsel zunächst in die Schweiz zum Nachrichtenmagazin Facts und schließlich von Zürich nach Frankfurt: Seit Oktober 2007 ist sie Redakteurin im Wissenschaftsressort der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Ihr Bereich? Die Lebenswissenschaften!
Ulrich Schaper
wurde am 20. Januar 1981 im ostwestfälischen Minden geboren. Nach dem Abitur beginnt er eine Ausbildung zum Industriekaufmann in Kombination mit einem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie in Bielefeld. Parallel dazu schreibt er als freier Mitarbeiter für das Mindener Tageblatt. Mit der Diplomarbeit über die betriebswirtschaftliche Relevanz des Handels mit Zertifikaten für Treibhausgase verabschiedet er sich Richtung Münster. Dort studiert er an der Westfälischen Wilhelms-Universität Kommunikationswissenschaft, Geographie und Politik. Weitere journalistische Stationen während dieser Zeit sind der NDR, die Elmshorner Nachrichten und die Westfälischen Nachrichten. Mit einer Magisterarbeit zum Thema Klimabericherstattung schließt er ab und schreibt seit März 2009 für "Natur und Wissenschaft" bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Jörg Albrecht
Geboren am 29. Oktober 1954 in Goslar. Volontariat bei der „Wolfenbütteler Zeitung", Studium der Biologie an der TU Braunschweig. Stipendiat der Robert Bosch Stiftung, Redakteur bei „Westermanns Monatsheften", nach deren Einstellung beim „ZEITmagazin", nach dessen Einstellung bei der „Zeit". Seit Juli 2001 im Wissenschaftsressort der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Seit 2003 Ressortleiter.