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Na wo ist er denn, der Klimawandel?

09. Januar 2009, 14:35 Uhr

 Ja, wo ist er? Es friert es Stein und Bein wie schon lange nicht mehr. Da mag manch einer die Hoffnung schöpfen, daß er seinen SUV noch lange behalten darf - oder die auf köstliche dänische Rieslinge aufgeben, je nach dem. Aber nach einem Wärmerekord sieht 2009 bislang wirklich nicht aus. Vielleicht war's das ja, mit dem Klima-Hype. Gewiß, die 13 wärmsten Jahre zwischen 1880 und 2006 liegen in dem Zeitraum nach 1990. Aber das kann ja auch Zufall sein - so wie eine Münze mehrmals hintereinander auf „Kopf" landen kann. Irgendwann aber ist jede Glücks- oder Pechsträhne mal vorbei, und jede Reihe warmer Jahre vielleicht auch. Könnte ja schon jetzt der Fall sein, so wie es draußen gerade aussieht.

Da kommt der Artikel gerade recht, den Eduardo Zorita und Hans von Storch vom GKSS Forschungszentrum in Geestacht sowie Thomas Stocker von der Uni Bern gerade in den Geophysical Research Letters veröffentlich haben. Ganz ohne Klimamodelle haben die drei mal ausgerechnet, wie wahrscheinlich es denn ist, dass die besagte Häufung von warmen Jahren rein Zufällig ist. Das ist nicht so trivial wie es sich vielleicht anhört. Wärmejahre sind - anders als Münzwürfe - nämlich nicht ganz unabhängig voneinander, da Wärme in den Meeren länger als ein Jahr gespeichert bleibt. Aber unter zwei möglichen Annahmen darüber, wie dieser Speichereffekt sich mathematisch auswirkt kam am Ende recht Ähnliches heraus: die Wahrscheinlichkeit, dass die Reihe der warmen Jahre nach 1990 nur Zufall ist, beträgt mickerige 1: 10 000. Das entspricht etwa der Gewinnchance von jemandem, der darauf gewettet hat, 14 mal hintereinander „Kopf" zu werfen. Da ist er, der Klimawandel.

Veröffentlicht 09. Januar 2009, 14:35 von Ulf von Rauchhaupt
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Kommentare

shorafix

09. Januar 2009, 14:59

Solange kein ganz großer Killer Komet von der Größe Texas auf diesen Planeten einschlägt, wird auch die Menschheit überdauern und sich anpassen. Auf welchem Wohlstands- und Kulturniveau liegt jedoch an uns selbst. Anpassung ist alles - ob nun die große Hitze oder Kälte kommen mag.

Vandale6906

09. Januar 2009, 15:15

http://oekoreligion@npage.de

Das Klima wandelt sich seit es die Erde gibt. Das der Ausstoss von 35 Mrd. to CO2 aus fossilen Brennstoffen in einem dynamischen System einen wesentlichen Einfluss auf die Gesamtbilanz von 750 Mrd to CO2 oder das Klima hat, ist zweifelhaft. Das die gewuenschte Rueckkehr Deutschlands in das Mittelalter, etwa 850 Mio to CO2/a, das Klima aendert, ist vermessen. Die Kampagne des gescheiterten Praesidentschaftkandidaten Gore mit dessen sehr selektiver Wahl von Fakten laesst hoffen das die Klimakatastrophe das gleiche Ende findet wie das Waldsterben. Vandale

Berandor

09. Januar 2009, 15:33

http://www.p-pricken.de

Hm...aber wenn wir ein System haben, dass einerseits 750 Mrd. t CO(2) ausscheidet, andererseits diese Menge auch aufnimmt, dann ist das ein Nullsummenspiel, bei dem 35 Mrd. t eine große Rolle spielen.

Wenn mir jemand 750 Euro wegnimmt, würde ich mich freuen, wenn er mir statt 750 Euro zu geben 785 Euro gibt.

Bernhard.Sorg

10. Januar 2009, 10:26

http://Bernhard.Sorg

Klimakatastrophe ist immer: Wenn es ständig heiß ist, ist das Klimakatastrophe; ist es ständig kalt, ist das natürlich auch Klimakatastrophe. Regnet es immer, ist das Klimakatastrophe; regnet es nie, ist das natürlich auch Klimakatastrophe. Kurz: Klimakatastophe ist ein tatsachenresistentes Glaubenssystem, nicht verifizierbar, nicht falsifizierbar. Darum muß der Staat auch mit allen Mitteln seine Gültigkeit durchsetzen.Psychiatrie, Umerziehungslager. "Wer die Klimakatastrophe leugnet oder versucht zu leugnen, wird mit Gefängnis nicht unter fünf Jahren Bestraft. Der Versuch ist strafbar." (Klimakatastrophenleugnungsgesetz)

thiotrix

11. Januar 2009, 15:16

http://Armin Quentmeier

Klimawandel-Hysterie oder warme Zeiten sind gute Zeiten

„Vandale“ hat es auf den Punkt gebracht: der deutsche Anteil an der weltweiten CO2-Emission ist marginal – nach seinen Zahlen beträgt der deutsche Anteil 2,4 %, nach anderen Angaben sagenhafte 3,2%. Selbst wenn wir auf Null ´runtergehen und auch noch das Atmen einstellen, würde es vermutlich nur nicht einmal ein Jahr dauern, bis allein die schnell wachsenden Wirtschaften in China und Indien mehr CO2 als ganz Deutschland emittieren würden. OK- jetzt zwei Jahre, ein Rezessionsjahr ohne Wachstum und ab 2010 geht die Post wieder ab.

Das Klima ändert sich übrigens fortwährend, das einzig Beständige ist der Wandel. Klima-Rekonstruktionen der letzten 2000 Jahre zeigten dramatische Klimaschwankungen, manchmal innerhalb weniger Jahrzehnte. (Zum Vergleich: noch 1970 befürchteten viele Wissenschaftler eine neue Eiszeit!). Ein Blick in die Geschichte zeigt übrigens, daß warme Zeiten zumeist gute Zeiten waren: Die Blütezeit des römischen Reiches um die Zeitenwende fiel in eine ausgeprägt warme Zeit (die Alpen müssen damals weitgehend eisfrei gewesen sein, wie jüngste Funde unter abtauenden Gletschern zeigten). Auch eine kulturelle Blüte im Hochmittelalter ging einher mit warmen Jahren,  so warm, daß die Wikinger bis Island, Grönland (=grünes Land!) und Nordamerika segeln konnten. Auf Grönland wurden dauerhafte Siedlungen erreichtet, die in Kaltzeiten ab 1300-1400 allmählich untergingen.

Dazu erschien in der FAZ am 5.7.1989 ein ausgezeichneter Artikel mit dem Titel „Hexenjagd im Regen“, in dem wundervoll die Zusammenhänge zwischen Klima und hellen und dunklen Zeiten dargelegt worden sind. Ich hoffe, dieser Aufsatz ist irgendwo kostenfrei im Internet zu finden – er sollte Pflichtlektüre für alle „Klimaschützer“ werden.

Sehr erhellend ist auch, sich noch einmal das Buch „Die Grenzen des Wachstums“ vorzunehmen – danach müßten Gasvorkommen schon seit Jahren erschöpft sein, das Öl auch so gut wie erschöpft und die Umweltverschmutzung müßte katastrophale Ausmaße angenommen haben. Nichts von alledem ist eingetreten! Etwas mehr Optimismus bitte – und weniger Verzagtheit!

solelite

12. Januar 2009, 18:42

http://solelite

Reden wir Fakten:

1. Noch nie seit mindestens 450 Tausend Jahren war CO2 Auslöser einer Erwärmung. (Petit et al. Nature 199)

2. Deutliche Temperaturschwankungen gab es seit Millionen Jahren(soweit man das nachweisen kann)

3. Ob es zur Zeit wärmer oder kälter wird, hängt ganz davon ab, welchen Ausganspunkt der Betrachtung man wählt. e.g. um 1400 war es sehr warm, von dort gesehen gehen wir einer kalten Zeit entgege. Vor 100 Jahren war es kälter, von dort her gesehn wird es zur Zeit wärmer.

4. CO2 ist zu 0,003% in der Athmosphäre

5. Ca. 1-3% davon sind durch den Menschen verursacht, also 3 Teile von 1 Millionen

6. Ca. 12% des vom Menschen verursachten CO2 sind vpon allem Verkehr dieser Welt, also etwas mehr als 3 Teile in 10 Millonen Teilen.

Fazit:

Mit der Vorhersage der Apokalypse, und der Schuldzuweisung an möglichst viele Menschen, kann man sich denen gegenüber als der "Erlöser" darstellen. Mit dem Vorteil, daß man für all die unsinnigen Maßnahmen zu Lebzeiten nicht Rechenschaft abgeben muß, aber zu Lebzeiten als der grpße Macher dastehen kann.

Wer drauf reinfällt......      

MarkusE

12. Januar 2009, 21:51

Wenn ich die Beiträge zu diesem Artikel lese läuft es mir kalt den Rücken herunter. Liebe Vorredner! Versteht Ihr denn nicht, dass die Tragik gerade darin besteht, dass sich das Klima schon immer, teilweise sogar extrem gewandelt hat. Dies hat doch nichts damit zu tun, ob wir es verändern. Ihr würdet doch auch die These „Rauchen ist Krebs erregend“ nicht mit „Menschen haben schon immer Krebs gehabt“ abtun.

Die Erkenntnis, dass sich das Klima innerhalb kurzer Zeit radikal ändern kann, sollten wir nicht mit „dann können wir es nicht gewesen sein“ beantworten. Ich wäre für „dann lasst uns etwas tun!“.  Lasst uns theoretische Ursachen wie die Entstehung von Treibhausgasen sofort reduzieren. Lasst uns nach den wahren Ursachen forschen. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr Recht behaltet. Eine Entschuldigung nichts zu unternehmen ist Eure Vermutung alles sei Panikmache jedoch nicht.

Mo1234

12. Januar 2009, 23:08

http://meddlmoe.blog.de/

Bei der Klimadiskusion sollte man mehrere Fragen stellen, erst wenn alle mit "Ja" beantwortet werden ist es geboten zu handeln:

1. Ändert sich das Klima?

2. Haben wir darauf einen signifikanten Einfluss?

3. Ist der Klimawandel eine Katastrophe?

4. Sind unsere Klimaschutzmaßnahmen wenigstens theoretisch Erfolgversprechend?

Zu 1. : mit Sicherheit Ja.

Zu 2. : Auf das Mikroklima, Ja. Auf das Weltklima, vielleicht. Diese Frage wird am meisten disputiert, und es werden alle möglichen falschen Beweise vorgebracht. z.B. sagt die auf zweifelhafte Weise berechnete Wahrscheinlichkeit, die im Artikel genannt wurde, rein garnichts über die Ursache aus. Die hockey-stick-Kurve aus dem ersten IPCC Bericht enthielt verfälschte Werte, wesswegen sie im 2. Bericht schweigend weggelassen wurde. Längst zeigen die direkten und indirekten Messdaten aus Eisbohrkernen, Untersuchungen von Pflanzenrückständen in Sedimenten, Fundstücke unter schmelzenden Gletschern und Auswertungen von Wachstumsringen von Bäumen und Korallen, dass der Temperaturverlauf der letzten 2000 Jahre deutlich wechselhafter war, und dass 1860-90 die kältesten Jahrzehnte in den letzten 2000 Jahren waren. Deshalb fangen auch alle Klimakurven, die eine Gefahr beweisen sollen, ca. 1880 an und nicht bei einem schön runden Datum wie z.B.1850, 1900 oder 1950. Letzteres wäre das einzig sinnvolle, denn seitdem wurden über 90% des CO2 aus Fossilen Energiequellen freigesetzt, und erst seit etwa Mitte des letzten Jahrhunderts kann man überhaupt von einem Menschlichen Einfluss ausgehen. Selbst die IPCC schreibt, dass der Mensch nur für die vergangenen 30 Jahre verantwortlich sein soll. Auch das weitere schmelzen der Gletscher beweist nichts, denn diese schmelzen schon seit Jahrzehnten, also auch schon bevor der Mensch es angeblich beeinflusst. Es muss nicht ständig wärmer werden, damit Eis schmilzt, es reicht aus, wenn eine bestimmte Temperatur überschritten wird.

CO2 absorbiert im relevanten Specktrum nur Strahlung in einem schmalen Frequenzband. wenn die Konzentration zunimmt, dann wird lediglich in diesem Abschnitt die Isolationswirkung der Atmosphäre verstärkt. Das kann man mit einem Haus vergleichen bei dem die Fenster offenstehen, und man es besser isoliert, indem man auf einer kleinen Fläche, bei der sich ohnehin schon Isolationsmaterial befindet, noch mehr Styropor stapelt. Theoretisch hat es einen winzigen Einfluss, der lässt sich aber nicht unbegrenzt steigern, weil die Strahlung größtenteils durch die Frequenz-Fenster entweicht. Das heißt, wenn die CO2 Konzentration steigt, dann kann dies am Anfang noch einen Einfluss haben, aber irgendwann nähert sich dieser Einfluss einem Maximum. Auch hier gibt es einige Hinweise, dass dieses Maximum schon in den nächsten Jahrzehnten erreicht sein könnte und somit jede Weitere Erhöhung der CO2 Konzentration zumindest auf das Klima keinen Einfluss mehr haben kann.

Zu 3. : Die Daten aus den letzten 2000 Jahren zeigen noch mehr! Zu Zeiten mit Warmen Klima ging es den Menschen am besten. Denn höhere Temperaturen beschleunigen die Stoffwechselvorgänge, und zwar überall auf der Welt, selbst in den Tropen. Lediglich die Niederschläge und die Verdunstung sind kritische Kriterien. Steigende Temperaturen fördern die Verdunstung, aber alles was Verdunstet fällt irgendwann wieder als Regen. Praktischerweise verdunstet auf Wasserflächen das meiste Wasser, und da die Erdoberfläche zu 80% aus Wasser besteht führt dies dazu, dass die Niederschläge auf dem Land insgesamt stärker steigt als die Verdunstung. Selbst die IPCC Berichte sagen dies vorraus. (Allerdings hängt die Verdunstung auch stark von der direkten Sonneneinstrahlung ab, deswegen wirken sich Feinstaub und Smog, welche die Sonnenstrahlen zum Teil abblocken, negativ auf die Verdunstung und somit auf die Niederschläge aus, dies hat aber mit CO2 nichts zu tun).

Diese steigenden Niederschläge führen auch dazu, dass die Eismassen am Südpol schneller wachsen. Während in Grönland und in der westlichen Antarktis die Gletscher schmelzen, ist es aber in der östlichen Antarktis so kalt, dass bei einem Temperaturanstieg von über 10° die  Gletscher immernoch weiter wachsen würden. In der östlichen Antarktis befinden sich aber über 80% der Weltweiten Eismassen. Laut IPCC soll es auch im Osten Grönlands kälter werden. Die Gefahr durch einen Anstieg der Meeresspiegel ist also Minimal, und auf lange Sicht würde eine Klimaerwärmung sogar zu einem Absinken führen.

Die gegenwärtige Erwärmung, ob menschgemacht oder nicht, kann uns also optimistisch stimmen!

4. : Unsere Klimaschutzmaßnahmen haben ein Ziel: Es soll weniger Kohlenstoff aus der Erde in die Luft kommen.

Aber statt zu verhindern, dass Kohlenstoffverbindungen ihre unterirdischen Lager verlassen, versucht man das Klima zu schützen, indem lokal weniger von bereits geförderten Kohlenstoffverbindungen verbraucht wird.

Wenn man den CO2 Ausstoß der gesamten Erdbevölkerung verringern will muss man aber woanders ansetzten, nämlich bei der Förderung. Aber bis heute wurden noch kein Kohlebergwerk und noch keine Ölquelle aus Klimaschutzgründen (!) geschlossen. Alle fördern weiter und alles was gefördert wird, wird verbraucht. Die einzig "Sinnvolle" Maßnahme wäre es also, alle Kohlebergwerke, Öl- und Gasquellen zu schließen, und danach möglichst viel Kohle vom Weltmarkt kaufen und in den Braunkohle-Löchern verbuddeln. Dann würde diese Kohle nicht verbrannt, und die nun knapperen Fossilen Brennstoffe würden sich verteuern, statt sie durch die heutige Politik zu verbilligen. Dann würden aber die Menschen wirklich sehen, was eine funktionierende Reduzierung des CO2 Ausstoßes kostet.

Mfg Moe

whammers

12. Januar 2009, 23:27

Reibe mir verwundert beim Lesen die Augen - die allermeisten meiner Vortipper sehen das Wort Klimawandel ähnlich kritisch wie ich! War bisher der Meinung, ich wäre allein auf diesem blauen Raumschiff Erde mit meiner Aussenseitermeinung. Danke für die Aufklärung.

Machen wir uns nichts vor: das Klima der Erde ändert sich - aber das ist nichts Neues. Über die Gründe lässt sich trefflich spekulieren. Grönland heisst Grünland eben weil dort vor 1000 Jahren Getreide angebaut wurde. Wie ist die Situation heute? Anders! Die letzte Eiszeit ist gerade mal etwas über 10000 Jahre her, ein Klacks, erdgeschichtlich betrachtet. Und die Pestzüge in der Renaissance waren die Folge einer raschen Abkühlung, der die wärmende, vielstofflagige Bekleidung der Bewohner Mitteleuropas folgte und dem Menschenfloh ein lohnendes neues Biotop bescherte. Der dann wiederum den Zoonoseerreger Yersinia pestis erfolgreich unter die Menschheit brachte. (Nun ist der Menschenfloh so gut wie ausgestorben und keinen kümmert es.)

Alles Trivialitäten und wohl bekannte Tatsachen ...

Aber betrachten wir mal die Klimaforscher, alles Wissenschaftler - und Menschen. Als Wissenschaftler kann nichts Besseres eintreten, als ein großes mediales und langandauerndes Interesse am eigenen wissenschaftlichen Thema. Öffentlichkeitsliebende Experten der eigenen Zunft dienen als Bestätiger der immer wieder kolportierten Meinung, Politiker werden aufmerksam, zeigen Interesse - und Aktion. Das Geld fließt, Klimaforscher vermehren sich autokatalytisch - es ist eine Pracht, man/n (resp. frau) ist wichtig, angesehen, geachtet.

Das Bittere daran: ich bin neidisch. Weil ich nicht am Klima forsche. Pech. Bin auch nur ein Mensch.

Albrecht08

13. Januar 2009, 01:27

http://Bei klarer Weiterführung der vorhergehenden Kommentare, stellt sich die Frage, ...

Bei klarer Weiterführung der vorhergehenden Kommentare, stellt sich die Frage, warum die Politiker aller Parteien mitmachen bei dieser CO2-Show.

Leider kann ich die Antwort hier nicht geben, da diese schoneinmal bei einem anderen Artikel von der FAZ.net nicht freigeschaltet wurde. Und da will ich die liebe FAZ.net natürlich nicht in Schwierigkeiten bringen. (Als Stichworte sage ich nur: EU und Planwirtschaft.)

Albrecht08

13. Januar 2009, 01:37

http://Ich sehe gerade, dass auch bei Blogs Kommentare erst freigeschaltet werden müssen.

Daher hier noch ein paar Zeilen an die Verantwortlichen, die meinen Kommentar bei dem anderen erwähnten Artikel nicht freigeschlatet haben:

1. Keiner der bei dortigem Kommentar aufgeführten Punkte wurde so von mir originär formuliert.

2. Vielmehr finden sich die entsprechenden Fundstellen in Berichten der großen Tageszeitungen und Wochenmagazine über die EU-Verträge und -Vereinbarungen: Also z.B. auch die FAZ, Sueddeutsche, Zeit, aber auch z.B. Focus und Stern. (Ja, der Stern hat schon bessere Zeiten gesehen.)

3. Nur Tage später ging eine Meldung über die Presseangenturen, in der ein Vertreter eines großen deutschen Industrieverbandes fast inhaltsgleich zu meinem nicht freigeschalteten Kommentar sich äußerte.

Ganz besonders wegen Punkt 2 sollte sich die FAZ Gedanken machen, ob FAZ.net nicht den gleichen Ansprüchen genügen sollte.

(Zur Erinnerung die Stichworte: EU und Planwirtschaft.)

lilalustig

13. Januar 2009, 02:35

wenn die Wissenschaft Beiträge zu neuen schönen Autos liefert oder neue Handytechnologien entwickelt, ist sie unser bester Freund.

Sagt sie mal etwas nicht so erfreuliches voraus, ist es eine globale Verschwörung.

Hier werden wieder falsche Zahlen ausgepackt und Behauptungen aufgestellt, das es eine wahre Freude wäre, wenn es nicht so traurig wäre.

Wir haben zur Zeit 385ppm co2 in der Luft und der Anstieg von 280 im Jahr 1800 bis auf diese derzeitigen 385 ist allein auf den Menschen zurückzuführen.

Ranicki_089

13. Januar 2009, 03:03

In letzter Zeit fällt mir auf, dass in vielen Berichten über den Klimawandel immer wieder ein Sündenbock vorgeschoben wird. Da bedauert in der Fernsehdokumentation ein Forscher in der Antarktis, dass er mit einem Geländewagen zu den Eisbären fahren muss, wo SUVs doch ungeheuer viel CO2 ausstoßen. Dass er in der nächsten Szene seine Heimreise nach Europa in einem Flugzeug antritt, bleibt eine Selbstverständlichkeit, die nicht kommentiert wird. Immer wieder taucht das Automobil als Klimakiller auf, obwohl ein Langstreckenflug umgerechnet pro Person und Kilometer schon mal so viel CO2 ausstößt, wie ein Mittelklassewagen über seine ganze Laufzeit nicht. Die Brandrodung in vielen Teilen Südostasiens und Südamerikas hat einen ebenfalls beträchtlichen CO2-Eintrag in die Atmosphäre und gleichzeitig ist der Nutzen dieser Maßnahme äußerst fraglich, wenn für wenige Jahre Ackerland gewonnen wird, das danach brach liegt.

Warum immer wieder das Auto? Eine mögliche Begründung ist sicherlich, dass jeder einzelne von uns hier den naheliegendsten Hebel auf seine private CO2-Emission hat. Aus meiner Sicht aber nicht so sehr seine eigene, sondern vor allem auf die Fahrer großer Limousinen, SUVs und Co. Mit der CO2-Debatte scheint endlich ein Weg gefunden zu sein, seinen eigenen Neidgefühlen Luft zu verschaffen. Dass die Diskussion so einseitig verläuft, verdanken wir aber auch den Politikern, die aus ihrer Hilflosigkeit bei der Bekämpfung eines Problems wie immer ganz unten bei den Bürgern, den Autofahrern anfangen. Mineralölsteuer, Ökosteuer, Mehrwertsteuer, hinzu kommen demnächst die CO2-basierte KFZ-Steuer und ab 2015 die Strafzahlungen für die Hersteller, welche wohl auf den Fahrzeugpreis geschlagen werden müssen. Von der Mautdiskussion ganz zu schweigen. Vergleichbares Verhalten bei Energieerzeugern, Luftverkehr, Industrie? Fehlanzeige. Wo gibt es sonst vergleichbare Restriktionen?

Den Einfluss des Menschen auf die Klimaerwärmung stelle ich vorsichtig in Frage, besonders vor dem Hintergrund, dass Stoffe wie Methan, Rußpartikel, aber auch Wasserdampf ein höheres CO2-Äquivalent haben als eben Kohlendioxid bzw. von der Mege her deutlich größeren Einfluß haben. Der Löwenanteil dieser Emissionen gelangt auf natürlichen Weg in die Atmosphäre, etwa durch Zersetzung von Pflanzen, aus dem Erdinneren, durch Verdunstung von Wasser und den Stoffwechsel der Lebewesen.

Wie auch immer, der antropogene CO2-Ausstoß erfolgt hauptsächlich aus fossilen Brennstoffen. Sicher erscheint, dass diese endlich sind und dass der Mensch allein aus dieser Motivation heraus sinnvoller mit seinen Ressourcen umgehen muss. Hierin erhoffe ich mir etwas mehr Fairness bei der Bewertung und Einordnung der größten Energieverschwender. Dann werden wir auch insgesamt einen größeren Erfolg gegen die Abhängigkeit von Kohle, Öl und Gas haben. Und vielleicht wohnt der SUV-Fahrer ja in einem Niedrigenergiehaus...

cromagnon

13. Januar 2009, 05:19

http://na klar

ja und?

Was sagt das denn aus?

NICHTS.

Natürlich gibt es einen Klimawandel.

Es gibt einen Klimawandel seit bestehen der Erde und es wird einen geben solange sie noch besteht, ganz egal ob mit oder ohne Menschen.

Aber das ist es nicht, was man allgemein als Klimahype bezeichnet.

Eher schon, wenn in der Medien-Politik eine solche Untersuchung als Beweis für die Richtigkeit von Klimaschutzmaßnahmen aufgenommen wird.

Aber egal, Hauptsache unser Geld fließt in deren Taschen.

Vandale6906

13. Januar 2009, 07:32

http://oekoreligion.npage.de

Von Klimaforschung verstehe ich wenig. Den Film des gescheiterten Praesidentschaftskandidaten Gore habe ich waehrend eines Managementtrainigs in Bruessel gesehen. "Ueberzeugend wirken". Ich war schockiert. Offensichtlich wollen sich die meisten Menschen nicht selber eine Meinung bilden sondern eine solche von den Autoritaeten uebernehmen.

Persoenlich wuerde ich zunaechst die Einflussfaktoren auf das Klima benennen. Schwankungen der Sonneneinstrahlung, Die Gase der Atmosphaere, die Waermespeicherung der Meere. Wenn man dem Spurengas CO2 einen grossen Einfluss beimisst stellt sich die Frage welchen  Einfluss hat ein waermeres Klima auf das Speichervermoegen der Ozeane, auf die Vegetation. Ist das System dynamisch??

Welche Vor-und Nachteile hat ein waermeres Klima..Badewetter an der Nordsee, Fruchtbares Land in R und Canada...vs. Ueberflutung von Staedten.

Ich wuerde gerne einen derartigen Bericht lesen.. Wer gerne nuechterne Zahlen und Faktenbasierte Berichte zu Energie lesen mag kann gerne auf meiner Homepage nachsehen.

Vandale

Faustus34

13. Januar 2009, 10:47

http://Faustus34

3SAT brachte vor kurzer  Zeit in seiner Reihe Sternstunde Philosophie  die Aufzeichnung  eines Streitgespräches zwischen Prof. Stocker Bern, inzwischen stellvertretender Leiter der Arbeitsgruppe I des zukünftigen Berichtes V des IPCC und Prof. Augusto Mangini, Heidelberg, der vor allem durch seine Stalagmitenforschung bekannt geworden ist und der aufgrund seiner Forschungen davon ausgehen kann, dass es doch einen wesentlichen Zusammenhang zwischen Sonnenaktivität und Klimawandel gibt.

Jedem sei das Anhören der  Aufzeichnung des Gespräches empfohlen.

www.teleboy.tv/.../info

Interessant wird es gegen Ende des Gespräches, als der Moderator eine Grafik vorlegte, die zeigte, dass während der letzten 650000 Jahre zumindest dreimal eine Erhöhung des globalen CO2 auf eine Erhöhung globaler Temperaturen folgte, und zwar mit einem time-lag von ca. 1000 Jahren, ein klarer Beweis, dass die CO2 Erhöhung die Folge und nicht der Anlasse der Temperaturerhöhung war.

Stocker, von dem die Grafik aufgrund seiner Forschungen stammte, versuchten nicht darauf einzugehen, war jedoch aufgrund der Intervention Manginis genötigt, zuzugeben, dass das CO2  sich jeweils in einem Abstand von 1000 Jahrern  erst erhöhte. Stocker erklärte das mit der Erklärung, das es sich um altes und neues CO2 handele, eine recht ungewöhnliche Begründung, zumal von einem so einflussreichen Wissenschaftler.

Peinlich wurde die Situation zum Ende der Sendung. Mangini gab an, dass die Klimarechenmodelle, bis auf eine Ausnahme, ohne den Einfluss von Sonnenaktivitäten ihre Berechnungen durchführten.

Stocker gab an, dass alle die Sonne berücksichtigten. Dies ist eine absolute Falschaussage. Es ist unbestritten, dass die Klimarechenmodelle ohne Einfluss der Sonne bei Veränderungen globalen Temperaturen ihre Berechnung anstellen.

Stocker konnte wohl keine anderen Aussage machen. Denn das IPCC, dessen Aussagen Stocker jetzt voll vertreten muss, geht davon aus, dass die Sonne keinen Einfluss auf globale Temperaturveränderungen hat.

Man kann sich nur wundern.

calahan

13. Januar 2009, 11:00

Hier einige ausgewählte Zitate aus berufenem Munde:

„Es gibt in der Arktis keine Anzeichen für eine Klimakatastrophe.“

(Prof. Syun-Ichi Akasofu, Leiter Arktisches Forschungszentrum)

“Globale Erwärmung durch CO2 ? Das ist der größte Betrug in der Geschichte der Menschheit!“,

(John Coleman, Gründer des in England sehr populären „Weather Channel“)

„Der Global-Warming-Alarm kommt im Gewand der Wissenschaft daher, aber es handelt sich dabei nicht um Wissenschaft. Es ist Propaganda.”

(Prof. Paul Reiter, Pasteur Institute Paris)

„Die globale Erderwärmung ist ein Mythos, und ich denke, dass jeder vernünftige Mensch und Wissenschaftler dies auch sagt. Es ist nicht in Ordnung, sich auf das UN-Gremium IPCC zu berufen. Das IPCC ist kein wissenschaftliches Gremium; es ist eine politische Institution mit grünem Charakter.”

(Vaclav Klaus, Präsident der Tschechischen Republik)

„Der Friedensnobelpreisträger und „oberste Klimaschützer“ Al Gore verbraucht in seiner Villa etwa vierzigmal (!) mehr Energie pro Jahr als ein durchschnittlicher amerikanischer Haushalt“.

(Recherche von Steven J. Milloy, Gründer und Betreiber von http://www.junkscience.com)

„Ich habe Al Gore kürzlich getroffen. Ich habe ihm zu seinem Film („Eine unbequeme Wahrheit“) gratuliert. Ich sagte ihm, es sei ein wirklich sehr gut gemachter Film. Sehr beeindruckend - für Leute, die keine Ahnung von Wissenschaft haben. Danach war Al Gore sehr sauer auf mich.“

(ein lachender Professor Fred Singer, Universität Virginia)

„Die Menschen werden mit Propaganda zugeballert. Al Gore ist eine Kombination aus Verrücktheit und Korruption. Ich weiß nicht, was er bezweckt. Er hat starke finanzielle Interessen. Ich glaube, er will Milliardär werden.”

(Prof. Richard Lindzen, Massachusetts Institute of Technology, Boston)

„Wir können nicht behaupten, dass das CO2 das Klima bestimmt, denn das hat es in der Vergangenheit nachweislich zu keiner Zeit getan. Die Eiskernbohrungen zeigen eindeutig: Erst ändert sich die Temperatur, die CO2-Konzentration folgt im Abstand von etwa 600 bis 800 Jahren nach. Das IPCC vertauscht demzufolge Ursache und Wirkung.“

(Prof. Ian Clark, Klimatologe Universität Ottawa)

„Es gibt keine Hinweise darauf, dass die Temperaturentwicklung im 20.Jahrhundert in einem direkten Zusammenhang mit CO2 stehen könnte.“

(Prof. Nir Shaviv, Universität Jerusalem)

„Die Sonne bestimmt das Klima. CO2 ist irrelevant.“

(Dr. Piers Corbyn, Meteorologe und „englischer Wettergott“)

„Das, was einen am meisten ärgert, ist, dass die wissenschaftlichen Berater von Regierungsleuten genau wissen, dass das verkehrt ist, und dass sie trotzdem den Leuten diesen Blödsinn andrehen!“

(Prof. Gerhard Gerlich, Technische Universität Braunschweig)

“Eine Abkühlung würde der Menschheit große Probleme bereiten. Eine Erwärmung wäre hingegen eine sehr angenehme Sache.“

(Prof. Bob Carter, James Cook Universität, Australien)

„Es gibt bereits soviel CO2 in der Atmosphäre, dass in vielen Spektralbereichen die Aufnahme durch CO2 fast vollständig ist, und zusätzliches CO2 spielt keine große Rolle mehr.”

(Dr. Heinz Hug, Die Angsttrompeter, ISBN 3-7766-8013-X)

Die Klimaschwindler behaupten auch gerne, dass noch nie zuvor in der Geschichte unserer Erde die CO2-Konzentration in der Atmosphäre so hoch gewesen sei wie heute:

Das ist nachweislich falsch!

Geowissenschaftler konnten Eiszeitperioden (!) nachweisen, in denen die atmosphärische CO2-Konzentration zehn- bis zwanzigmal höher war als heute! (Ulrich Berner und Hansjörg Streif, Klimafakten)

ErnstJoergS

13. Januar 2009, 15:57

http://www.baustatik.info

Werden da eventuell die Klima-Modellierer aus ihrem Paradies vertrieben?

Hatten sich es sich doch schön eingerichtet, genug Geld vom Steuerzahler, immer die leistungsfähigsten Großrechner, bekannt wie Superstars usw. Mit so niedern Problemen, wie dem experimentellen Nachweis ihrer Rechenmodelle habe sie sich natürlich nicht aufgehalten, schließlich geht es ja um nichts Geringeres als die Rettung der Welt.  Da passt die böse Realität natürlich gar nicht ins Konzept: icecap.us/.../tc02vsIPCC.jpg

(Als Struktur-Modellierer, der auch für die Richtigkeit seiner Ergebnisse haften muss, kann ich den starken Drang der Kollegen Klima-Modellierer zum weiteren Verweilen im Paradies verstehen. Sie werden alles unternehmen, um nicht vertrieben zu werden.)

Cantaleno

14. Januar 2009, 15:52

Cantaleno

14. Januar 2009, 16:05

@Vandale

die Hysterie um das vermeintliche Waldsterben hat uns wenigstens die Auto-Katalysatoren gebracht.  Jedesmal, wenn ich heute einem Oldtimer hinterherfahre, werde ich an den Gestank erinnert, den JEDES Auto in meiner Jugend hinter sich herzog.

Was aber mit dem anthropogenen Klimawandel?  Dass die vermeintliche Theorie dazu auf wissenschaftlich wackligen Füßen steht, hat sich bei vielen Menschen mittlerweile durchgesetzt.  Jede politische Partei, die den Menschen vorrechnete, wie viele zig Milliarden die Maßnahmen der sogenannten "Klimapolitik" den Bürger kostet, würde bei Wahlen vermutlich gut abschneiden.

Dass sich eine solche Partei immer noch nicht findet, ist das wahrhaft Bemerkenswerte an der Geschichte.  Offensichtlich hat sich ein ökologisch-industrieller Komplex in den Schaltzellen der Macht in Administration, Medien, Wirtschaft und Wissenschaft herausgebildet, der reflexhaft "Klimaleugner" bekämpft und gesellschaftlich kaltstellt.

Es ist an der Zeit, dass seriöse Medien auf seriöse Art und Weise die immensen Schwachstellen der Theorie vom menschgemachten Klimawandel aufzeigt.  Hier bei FAZ.net ist ein Anfang gemacht, vor ein paar Wochen gab es schon einmal einen ähnlichen Anlauf bei Welt online.

Großen Dank dafür!  Vielleicht können wir uns schon bald wieder den wahren Treibern guter Energiepolitik zuwenden:  Versorgungssicherheit, politische Unabhängigkeit und Kosteneffizienz.  Fast unvermeidlich führen die Beachtung dieser Treiber auch zum allmählichen Ausbau regenerativer Energien, allerdings ohne das milliardenschwer teure bürokratische Monstrum des CO2-Handels.

Vandale6906

14. Januar 2009, 22:52

http://oekoreligion.npage.de

Cantaleno, das Waldsterben hat D Vorschriften gebracht die Kohle- und Schweroelfeuerungen in industriellen Anlagen den Garaus gemacht haben. Die Umsetzung erfolgte Anfang der 90er so das dies nicht mehr auf das  Waldsterben auswirken konnte. Das teure Erdgas oder leichte Heizoel hat einigen Betriebsstaetten den Garaus gemacht und viele Neuinvestitionen in energieintensiven Branchen in D verhindert.

In den Laendern in denen es keinen Tuev gibt werden die Katalysatoren nach derem Hinscheiden meist durch einfache Rohre ersetzt. Auch ein ordentliche eingestelltes Auto ohne Katalysator ist unproblematisch. In der Region in der ich lebe (Arabien) ist eine ordentliche Motoreinstellung nicht unbedingt ueblich.  Als mein Kollege, der einen kleinen Ford Focus faehrt, meinte das dieser 12 L verbraucht, riet ich ihm in die Werkstatt zu fahren da solche Autos in D meist weniger als 10 L verbrauchen. Irgendwann tat er es und sie sagten ihm das schade dem Motor nicht.. Vandale

Vandale

Vandale6906

14. Januar 2009, 23:37

http://oekoreligion.npage.de

Hallo Cantelano,

der Gedanke das eine Partei, oder eine grosse Zeitung, gegen Oeko oder CO2 Stellung macht ist abwegig und waere deren Untergang. Von Aussen betrachtet ist D als gelenkte Demokratie ein sehr repressiver Staat. Haeufig habe ich den Eindruck das es in diesen Laendern des Mitlleren Ostens mehr Freiheit gibt.

Eine grosse Zeitung die sich der Staatsideologie widersetzt, wuerde als politisch unkorrekt zunaechst einen grossen Anteil der Werbeanzeigen verlieren. Sie  wuerde massiv behindert und mit Prozessen ueberzogen werden, usw. Bedenke das z.B. eine Eva Herrmann unverzueglich gefeuert wurde als Sie fuer die der Regierung verhassten traditionellen Familien eingetreten ist.

Realistischer ist analog PI (ueber 30.000 Leser taeglich) ein grosser Blog mit Sitz im Ausland.

Vandale

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16. Januar 2009, 08:30

Es ist sehr interessant, daß hochdotierte "Wissenschaftler" die zudem noch fürstlich entlohnt werden annehmen, daß unsere Sonne keinen Einfluß auf unser Klima hat! Ich nenne diese Wissenschaftler ganz frech "Betrüger". Diese sollten sich eine einfache Frage selber stellen und beantworten: Wie sähe unsere Erde ohne unsere Sonne aus?

Ich bin kein Wissenschaftler, aber ich bin mir absolut sicher, daß unsere Sonne mit ihren Intensitätsschwankungen sehr wohl einen Einfluß auf unser Weltklima hat. Uwe

HeinzThieme

17. Januar 2009, 11:22

http://freenet-homepage.de/klima/wspeicher.htm

Wenn mehrere Jahre in relativ dichter Folge hintereinander vergleichsweise "warm" waren, dann sollte man sich schon alle möglichen Ursachen dieser Beobachtung betrachten. Und da fällt auf, daß die allein maßgebliche Wärmequelle für die Situation auf unserer Erde die Sonne ist. Und die Sonnenaktivität ist nun mal nicht konstant. Es gibt da Zyklen unterschiedlicher Dauer 11 Jahre, 21/22 Jahre (kann man gut zurückverfolgen, wenn man die kalten Winter betrachtet, Bezugspunkt vielleicht 1962/63) und lt. Untersuchungen von Malberg auch 200 Jahre (hilfreich: unter "Sonnenfleckenzyklen" suchen).

Daß eine Erwärmung in der Erdatmosphäre durch mehr CO2 darin verursacht werden soll, ist dagegen wissenschaftlicher Humbug, es gibt unter den Gegebenheiten einer Atmosphäre keinerlei Möglichkeit, daß CO2 in der Luft den Wärmehaushalt der Atmosphäre beeinflußt. Zudem ist das System Erde/Atmosphäre nach dem Stand des Wissens in der Wärmelehre stabil, weil negativ rückgekoppelt. Die Wärmeabfuhr ins All steigt mit höheren Temperaturen überproportional an, eine Erwärmung von selbst ist nicht möglich. Anders kann aber erhöhte Wärmezufuhr von der Sonne schon dazu führen, daß es hier auch etwas wärmer wird, verminderte Wärmezufuhr von der Sonne hat den gegenteiligen Effekt.

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Blog » Blog Archive » Klimawandel

13. Januar 2009, 06:27
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