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Planckton

Die Arktis schmilzt wieder, aber nicht rekordverdächtig

26. August 2009, 10:15 Uhr

Das wird wohl nichts mit einem neuen Fanal: Die diesjährige Eisschmelze im Nordpolarmeer steht kurz vor Ihrem Höhepunkt, und wenn sich die im norwegischen „Arctic ROOS"-Sekratariat gesammelten Aufzeichnungen auch nur annähernd bestätigen, dann dürfte das gefürchtete Abschmelzen des Meereises in der Arktis auch im zweiten Jahr nach der Rekordschmelze von 2007 geringer ausfallen.

Momentan nimmt die Eisfläche knapp 5 Millionen Quadratkilometer ein, wie die Grafik zeigt. Das ist gut 1,2 Million Quadratkilometer mehr als vor zwei Jahren. Im vergangenen Jahr wurden zur gleichen Zeit eine halbe Million Quadratkilometer  weniger gemessen.

Aktuelle Meereisausdehnung.  Quelle Arctic ROOS

 

Böse Zungen könnten jetzt also behaupten, dass die im Sommer zurückbleibende Meereisfläche im zweiten Jahr nacheinander sogar wieder ansteigt. Tatsache ist aber auch, dass man - wie die schwarze Kurve zeigt - immer noch deutlich, nämlich mehr als eine Million Quadratkilometer, unter dem langjährigen Mittelwert  liegt.

Dass es dieses Jahr keinen Rekord liegt, dürfte vor allem daran liegen, dass es im Frühjahr im hohen Norden deutlich länger kalt geblieben war. Bei meiner  Stippvisite auf Spitzbergen  vor drei Monaten jedenfalls lagen noch Berge von Schnee und überall hörte man, wie spät die Fjorde diesmal eisfrei wurden.

Auch in den Messkurven der Bergener Arktisforscher lässt sich erkennen, dass die eine Million Quadratkilometer zusätzlicher Eisfläche (gegenüber 2007) schon im Winter und erst recht im Frühjahr „draufgepackt" war. Das Abschmelzen selbst beschleunigte sich dann wieder deutlich, zumal im Juni, Juli und Anfang August, als durchaus wieder Schmelzraten wie im Rekordjahr 2007 registriert wurden. 

   Eisminimum der Arktis im Jahr 2008. Quelle Nasa

So oder so, für neue Rekordmeldungen wird es wohl nicht reichen. Eine Erkenntnis, die vor allem im Hinblick auf die schwierigen Klimaverhandlungen vor und in Kopenhagen für den einen oder anderen Beteiligten nicht unwichtig ist. Doch gemach. Die Erfahrung lehrt, dass die Klimawandelforschung noch jedes Mal die eine oder Hiobsbotschaft bereit hielt, die dann rechtzeitig aus dem Hut geholt wird.   

     

Veröffentlicht 26. August 2009, 10:15 von Joachim Müller-Jung
Kommentare

Leser2009

26. August 2009, 13:44

Ein langjähriges Mittel zwischen 1979 und 2006 ist schlicht nicht seriös. Macht aber nichts und es ist schon richtig, der Klimaforschung, die geschlossen die gleiche Meinung* vertritt, jedenfalls laut UNO Klimarat IPCC, wird schon eine Hiobsbotschaft aus dem Hut zaubern, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

* Die Einheitsmeinung lautet: die vom Menschen verursachte Klimaerwärmung beträgt 0,6°C +/- 0,2°C siehe auch die entsprechenden Berichte der IPCC.

GeorgHoffmann

26. August 2009, 14:18

http://www.scienceblogs.de/primaklima/

Nu, erstens, war der Meereisschwund 2007 extrem (mehrere Standardabweichungen:

www.scienceblogs.de/.../die-mar-vom-rasend-schnellen-meereiswachsen-und-dem-was-die-modelle-vorhersagen-teil-i.php). Ich habe bspw eine Wette laufen, dass der Rekord vor 2015 nicht erneut gebrochen wird. Zweitens sind fuer den einzelnen Jahresrekord eher Strömungen wichtig als Temperaturen. Das Eis muss gut durch die Fram Strasse rausgeweht werden. Die Eisdicke hat schon laengst soweit abgenommen, dass auf diese Weise sehr effizient die Eisflaeche verringert werden kann. Und schliesslich ist das mit den Extremmeldungen wirklich nicht besonders schwer. So haben wir beispielsweise die waermste je beobachtete Ozeanoberflaeche im July 2009 erlebt.www.noaanews.noaa.gov/.../20090814_julyglobalstats.html

GeorgHoffmann

26. August 2009, 14:21

http://www.scienceblogs.de/primaklima/

@Leser2009

Was soll an einem Mittel 79-06 nicht serioes sein? Es gab eben vorher keine Satellitendaten, also sind das alle verfuegbaren Daten.

shorafix

26. August 2009, 18:05

http://@GeorgHoffmann

"Was soll an einem Mittel 79-06 nicht serioes sein?" Langfristig gesehen (z.B. die letzten 10.000 Jahre) könnten solche Schwankungen völlig normal sein und stehen auch tatsächlich in Korrelation zu anderen ableitbaren Daten. Ein Mittelwert über knappe 27 Jahre ist damit nicht "langfristig" genug, um eine Aussage zur zukünftigen Entwicklungen von auch nur 100 Jahre zu ermöglichen. Eine solche Behauptung wäre damit unseriös.

Knobiator

26. August 2009, 20:25

So, wie der natürliche Feind des Historikers der Zeitzeuge ist - ist der ungekaufte Fachmann der natürliche Zeuge des Politikers - wenn er dem Volke unter Hinweis auf seine gekauften Expertisen willfähriger Fachleute das Geld bündelweise aus der Tasche zaubern will. Allein - der Politiker denkt sich: laß sie zetern, ich sitze an den Fleischtöpfen und am längeren Hebel - und so lange ich einen nicht völlig abwegigen Grund habe, werde ich sie ausnehmen!

Bei Asterix (in Rom) heißt das, als Asterix und Obelix zum Gladiator ausgebildet werden sollen, von dem reichlich groben Ausbilder: Es wird krachen, Lanista - es wird krachen!

Genau das wird es bald! Und zwar hier, und nicht in Rom. Da wohl auch.

GeorgHoffmann

26. August 2009, 20:32

http://www.scienceblogs.de/primaklima/

@shorafix Zu ersteinmal bedeutet "unserioes" fuer mich, schlampiges oder bewusst faelschendes Arbeiten. Das waere dann eine Beleidigung. Die verwandten Satellitendaten zeigen alle verfuegbaren Daten der gleichen Qualitaet. Kein cherry picking, kein Vermischung von Informationen. Zweitens fuer die obigen Kurven, wie auch insbesondere fuer Trends (der Meereis Trend ist klar negativ seit einigen Jahren) ist es voellig irrelevat, ob man eine Klimatologie abzieht oder die Daten sonstwie darstellt. Der Trend bleibt der gleiche, der Abstand dieses Jahres oder des Jahres 2007 sind eben x Mill. km2 von den vorigen Jahren entfernt. Dritten, gibt es Infomationen ueber die zumindest vorigen 100 Jahre und die letzten zwei Dekaden und insbesondere die letzten Jahre bleiben von aussergewoehnlich geringer Eisbedeckung gepraegt (siehe hier www.iac.ethz.ch/.../index). Und viertens: Warum 10.000 Jahre, warum nicht gleich eine Millionen? Irgendwie wird es schon natuerlich sein, der Eisrueckgang.

drchristapardeller

27. August 2009, 09:48

http://www.christapardellerwordpress.com

Der Erderwärmung ist entgegenzuwirken durch die Erhaltung der Natur (Voraussetzung) und der Renaturalisierung der Erde.

Dort wo Zement ist, Wälder abgeholzt sind, ist es auch viel heißer (Konsequenz: die sogenannte Klimaveränderung).

Dr. Christa Pardeller

nichtwahr

27. August 2009, 09:53

@georg hoffmann

"Zu ersteinmal bedeutet "unserioes" fuer mich, schlampiges oder bewusst faelschendes Arbeiten. Das waere dann eine Beleidigung."

Doch nur, wenn die Vorwürfe nicht zutreffen? Logikfehler.

Der Verweis auf einen Durchschnitt von 1979-2006 (in der Zeit gab es ja noch eine globale Erwärmung ;) )  ist unseriös und manipulativ, wenn man

1. zum Beispiele nicht erwähnt, dass die Arktis planetengeschichtlich zumeist eisfrei war und

2. im letzten Jahrhundert (vor der Industrialisierung) mehrfach sehr wenig Eis dort war; 1937: www.time.com/.../0,9171,770864-1,00.html

3. das die Antarktis aktuell ein ganz anderes Bild liefert

arctic.atmos.uiuc.edu/.../current.anom.south.jpg

www.g-o.de/wissen-aktuell-3344-2005-08-17.html

Die im Artikel geäußerte Vermutung, dass die "Klimaforscher" bald eine neue Sau durchs Dorf treiben werden erfüllen Sie mit dem Verweis auf Ozeanoberflächentemperaturen, Cherry Picking halt. Auch hierzu gibt es abweichende Meinungen.

wattsupwiththat.com/.../was-2007-arctic-ice-really-a-historic-minimum

www.dailytech.com/.../article13834.htm

ErnstJoergS

27. August 2009, 10:02

http://www.bausstatik.info

Ergeben Messungen ein anderes Ergebnis als VORHER mit Modellen errechnet, so sind diese Modelle falsch.

Dipl.-Ing. Jörg Sando

Computermodellierer in der Bautechnik

ErnstJoergS

27. August 2009, 10:10

http://www.baustatik.info

Internetadresse von oben berichtigt.

GeorgHoffmann

27. August 2009, 13:32

http://www.scienceblogs.de/primaklima/

@nichtwahr

Schleierhaft, was Leute wie Sie in ihrer Anonymitaet auf Wissenschaftsseiten suchen.

Was ein Unsinn. Wenn man das Schwinden des Arktischen Meereises belegt MUSS man a) darauf hinweisen, dass es im Eozaen kein Meereis gab (also alles halb so wild) b) in der Antarktis das Meereis noch stabil ist (sonst darf man schon gar nicht ueber die Arktis berichten) c) und man muss Times Artikel erwaehnen, dass es in den 30er Jahren im Groenlaendisch/Kanadischen Sektor auch schon mal wenig Eis gab (alles natuerich keine Satelliten Daten.) Letzteres ist eben hoechstwahrscheinlich deshalb schon etwas anderes, weil es zur gleichen Zeit viel Eis und kalte Temperaturen in der russischen Arktis gab. Laptev und Chutchi Sea hatten in den 30er Jahren ihr Alltime Maximum:www.frontier.iarc.uaf.edu/.../ice.pdf

Ihr dailytech Artikel ist schliesslich der allerduemmste zum Thema Meereis. Schnelles, ja Rekordmeereiswachstum ist ein klarer Indikator des zurueckgehenden Meereises und nicht umgekehrt, wie die Autoren zu denken scheinen: www.scienceblogs.de/.../die-mar-vom-rasend-schnellen-meereiswachsen-und-dem-was-die-modelle-vorhersagen-teil-ii.php

MarineBiologist

27. August 2009, 14:23

@ GeorgHoffmann: Es freut mich sehr zu sehen, dass es auf diesem Blog nicht nur die selben 5 Klimaskeptiker Ihre fragwürdige Argumentation abliefern, sondern, dass es noch mehr Wissenschaftler gibt, die einfach kurz und präzise die Statements der Skeptiker wiederlegen.

Leider sehen die meisten ernsthaften Wissenschaftler es als Zeitverschwendung an sich mit den nichtbelehrbaren und selbsternannten Klimaexperten "rumzuschlagen". Das dadurch der vernünftige Leser, der sich weiterbilden möchte einen falschen Eindruck einer Wissenschaft erlangt, die noch immer nicht eins ist, was die Ursachen für die rasanten Veränderungen angeht, bleibt leider verborgen.

Viele Grüße

Sebastian Krug

MrBland

27. August 2009, 15:18

http://www.affeonline.blogspot.com

Zu der hier laufenden Diskussion:

Eines vorneweg, ich zähle mich in weder in ein Lager von "Klimaskeptikern" oder in das der "Klimabefürworter". So nebenbei, mir fällt grad auf wie bescheutert diese Bezeichnungen eigentlich sind, aber darauf will ich nicht hinaus. Zudem möchte ich mein Wissen in Bezug auf dieses Thema als äußerst Begrenzt bezeichnen.

Nun jedoch zu meiner Meinung:

Ich persönlich finde es schon etwas gewagt, aus Satellitendaten, die seit gerade einmal knapp 30 Jahren verfügbar sind, ein Indiz für einen vom Menschen erzeugten Klimawandel zu sehen.

Denn solange nicht bekannt ist, wie stark die Eisdicke in den letzten ca. 10000 Jahren (eine Zeit in der der Mensch auf jeden Fall keinen Einfluss auf das Klima hatte) geschwankt hat, kann man einfach nicht genau sagen, wie groß der Faktor Mensch in dieser Gleichung ist.

Und solange diese Frage nicht geklärt ist, ist ein heranziehen der in den letzten 30 Jahren gesammelten Daten als Unterstützung der Hypothese für einen vom Menschen erzeugten Klimawandel nicht zulässig.

Alles gute

GeorgHoffmann

27. August 2009, 15:29

http://www.scienceblogs.de/primaklima/

@MrBland

Das Argument, so presentiert, ist schon die Karikatur eines Arguments, ein Strohmann. Die Erde erwaermt sich (Fakt: siehe globale Datensaetze), wir haben eine exzellent bestätigten Mechanismus, wie man solche Erwaermung hinbekommt (Treibhausgase), wir haben keinen anderen Mechanismus, wir haben Modelle, die unter anderem prognostizieren, dass die Erwaermung an den Polen schneller verlaeuft und warum (Eis-Albedo Feedback), wir haben Beobachtungen, die das bestaetigen tamino.wordpress.com/.../polar-time, wie haben 30 Jahre Seeeisbeobachtungen, die einen rapiden Rueckgang des arktischen Seeeises zeigen: Kurz, es wackelt mit dem Schwanz, hat buschiges Fell und macht wauwau: Vielleicht ist es ein Hund. Aber klar, wir brauchen mindestns 10.000 Jahre Meereisdaten. Nochmal, warum nicht eine Millionen Jahre? Solange man die nicht hat, kann man sicher nicht aussagen.

MrBland

27. August 2009, 15:57

http://www.affeonline.blogspot.com

@GeorHoffmann

Wie schon gesagt, mein Wissen über diesen ganzen Sachverhalt ist nicht wirklich groß, aus diesem Grunde mag es nicht verwunderlich sein, wenn meine Argumente bestimmte Dinge nicht beachten.

Vor allem haben Sie aber an meiner Darstellung eines missachtet. Ich habe mich in keiner Weise über die "Echtheit" des Klimawandels im Allgemeinen geäußert.

Ich habe lediglich ein Argument herausgegriffen und aufzeigen wollen, dass dieses spezielle Argument nicht als Indiz ausreicht und es auch etwas waghalsig ist, diese Argument zur Begründung des Klimawandels heranzuziehen, da wie gesagt die Vergleichsdaten fehlen.

Ich will gar nicht bestreiten, dass es verlässlichere Quellen gibt (wie gesagt, ich weiß zu wenig darüber um das beurteilen zu können), nur dienen diese nicht dazu, aus einem zweifelhaften Indiz ein gutes Indiz zu machen, so wie Sie es versucht haben.

Warum nicht eine Million Jahre die Daten sammeln? Ganz einfach, weil es ausreicht sich den Wandel der Eisdicke im jetzigen Erdzeitalter anzusehen um Rückschlüsse ziehen zu können, ob der Rückgang in der Eisdicke Arktis menschlichen oder natürlichen Ursprungs ist.

Ich wiederhole mich nochmals: Ich reche mich keiner der existenten Fraktionen zu, ganz einfach weil Lagerkämpfe in der Wissenschaft in aller Regel zu einem unkritischen Umgang (und zwar von beiden Seiten) mit den eigenen Daten und Ansichten führen und somit dem eigentlichen Sinn und Zweck von Wissenschaften, dem Erkenntnisgewinn um Wege stehen. Und nehmen Sie es mir nicht übel, ich sehe mich durch Ihre Reaktion in meiner diesbezüglichen Meinung bestätigt.

Alles gute

GeorgHoffmann

27. August 2009, 16:09

http://www.scienceblogs.de/primaklima/

@MrBland

"Ich habe lediglich ein Argument herausgegriffen und aufzeigen wollen, dass dieses spezielle Argument nicht als Indiz ausreicht" Und ich wollte nur zeigen, dass so niemand argumentiert. Waere der Meereisrueckgang das Einzige, was beobachtet wird und haetten wir keinerlei Theorie, was diese vereinzelte Beobachtung in einen Zusammenhang stellen wuerde, dann wuerde niemand aus einigen Expertenkreise davon reden. So aber, ist diese Beobachtung nur eine von vielen, systematisch erklaert durch eine wissenschaftiche Theorie.

Knobiator

28. August 2009, 17:39

Aber meine Herren!

Sie legen sich ganz umsonst ins Zeug bzw. Ihre ganze wissenschaftliche Kompetenz in die Waagschale: Ihre gekauften Kollegen, incl. IPPC (oder wie immer sich diese Organisation, die ich natürlich nie in die Nähe der Mafia und der Regierungsvasallenschaft rücken würde, immer heißt) machen dem gemeinen und an einfachen Lösungen interessierten Volke in den dafür reichlich verfügbaren Medien klar, daß die Klimakatastrophe stattfindet - und es scheint genügend daran profitierende pressure groups zu geben, daß sie die gekaufte Politik dazu treiben können, all die schönen und einträglichen Gesetze zu beschließen - in diesem unserem Lande wird nicht nach Sinnhaftigkeit bzw. objektiver Notwendigkeit entschieden, sondern es wird dem gegeben, der am lautesten schreit - oder am besten schmiert!

Bis 1990 dachte ich tatsächlich, im freieren und edleren Teil des Vaterlandes zu leben - ich habe sehr schmerzlich gelernt, daß das Maaß der Verkommenheit bei den uns Verwaltenden um Potenzen höher liegt als das der Ost-Verwalter, auf die wir so hinabgesehen haben!

Ob Maastrichtvertag, DM-Abschaffung, Rechtschreibreform oder Klimahysterie - es regieren wie in Palermo die Interessengruppen - und ginge das Land auch daran zugrunde! Bald werden wir’s ja geschafft haben.

Jahrgang 1956

MarineBiologist

02. September 2009, 10:23

Fassen wir also die wesentlichen Einzelheiten meines "Vorschreibers" zusammen:

1. Das Intergovernmental Panel on Climate Change (daher auch richtig: IPCC) gegründet 1988 durch die UN und die Weltorganisation für Meterologie ist gleichzusetzen mit der Mafia

2. Das Volk ist dumm und nur einige wenige, teilweise dem Jahrgang 1956 angehörige Menschen erkennen die Wahrheit

3. Es gibt nur ganz schreckliche Entscheidungen der Regierungen und daran werden wir alle zu grunde gehen

Außerdem hat die Landung auf dem Mond nie stattgefunden, in Wirklichkeit regieren die Tempelritter über die ganz Welt und ganz wichtig Auserirdische entführen täglich tausende von Menschen (da gibt es eine Dunkelziffer)

Achja und das Allerwichtigste:

Nichts davon ist beweisbar, sonst wären die Verschwörunsgtheorien ja auch nur halb so lustig

Knobiator

03. September 2009, 07:06

an MarineBiologist

Hier geht's um Tatsachen, mit deren Hilfe uns viel Geld aus der Tasche gezogen wird, und nicht darum, zu polemisieren.

Wenn sich herausstellt, daß unsere hochmögende Politik uns mit falschen, ja sogar bestellten bzw. gefälschten Zahlen das Geld aus der Tasche zieht, ist Widerstand indiziert!

Es geht nicht darum, was der Mann auf der Straße denkt, der hat keinen Über- und keinen Einblick. Hilfreich ist es daher, sich dort umzusehen, wo die Fachleute sich äußern, die nicht gekauft sind! Dazu empfehle ich etwa die Seite www.scienceblogs.de/.../die-mar-vom-rasend-schnellen-meereiswachsen-und-dem-was-die-modelle-vorhersagen-teil-ii.php . Da ist für den Laien einiges unverständlich, aber es wird doch klar, daß der ganze Klimawandelpopanz keine reale Bedrohung ist, da Klima in sehr langfristigen Zeiträumen passiertt, die sicht auf die Entwicklung innerhalb weniger Jahre, ja selbst Jahrhunderte, unwissenschaftlich ist und keine Antwort auf die Frage gibt, ob der Mensch das Klima beeinflusse, und ob es gar durch das gutmenschliche Eindrehen von Enegiesparlampen zu verbessern sei.

Wir haben erlebt, daß wir mit staatlichen Erklärungen im Brustton der Überzeugung hinters Licht geführt und maaßlos betrogen wurden, dies fing mit des Kaisers neuen Kleidern an, und geht über Endsieg und Wunderwaffe mit der Klimalüge weiter, ohne hier einen Wertigkeitsvergleich angestellt zu haben. Es soll nur heißen, daß staatlichen Äußerungen grundsätzlich tiefstens zu mißtrauen ist und sie profund zu prüfen sind. Bei einer solchen Prüfung fällt die aktuelle Klimahysterie schlicht und einfach durch!

IPPC und Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (Potsdam Institute for Climate Impact Research) sind als regierungsgeborene Zweckinstitutionen entlarvt, die die unabhängige Wissenschaft nur als gekaufte Lakaien verachtet!

Daß dies weit mehr als Verschwörungstheorie ist, werden die abgezockten Massen leider erst erkennen, wenn das ganze System gegen die Wand gefahren sein wird - und die Ackermänner und Merkels längst in ihren stets betriebswarm gehaltenen Privatjets vor dem Volkszorn in ihre Privatrefugien in der Südsee geflohen sind ... der letzte Politiker, der Deutschland apokalyptisch in die Katastrophe geritten hat, hat sich der Rechenschaft auch durch Flucht (in den Tod) entzogen!

MarineBiologist

03. September 2009, 09:58

Es ist ja so einfach, alles als Lügen darzustellen ohne auch nur einen Gegenbeweis zu erbringen.

Fassen wir also mal wieder zusammen:

1. Die Politik entreißt dem Bürger sein hochverdientes Geld, um es staatlichen Institutionen, die mit gefälschten zahlen winken, in den Rachen zu werfen.

2. Der Mensch auf der Strasse ist immer noch so dumm, dass er die Wahrheit nicht erkennt

3. Das dritte Reich wird gleichgesetzt mit einer vermeindlichen Klimalüge (warum sonst sollte man es in einem Satz erwähnen)

4. Die Wirtschaft (Ackermänner) und die Politik (Merkels) lachen sich ins Fäustchen und Stürzen die Welt in den Untergang

Soweit so gut. Jetzt fragen wir uns nach den Interessen:

Das einzige Argument was ich von unseren Freunden den Skeptikern gehört habe, warum wir Wissenschaftler all diese Lügen verzapfen, ist wohl, um an dass große Forschungsgeld zu kommen.

hmmm, interessant. Sonstige Interessengruppen? Die Wirtschaft sicher nicht (also laut der Skeptiker), denn die Wirtschaft geht ja durch unser "Lügen" zu Grunde. Also fragen wir uns an dieser Stelle, was die Ackermänner dieser Welt wohl davon hätten unseren "Lügen" zu glauben.

Was die Forschungsgelder angeht. Vor der letzten Bundestagswahl (wie auch jetzt wieder) wurde angekündigt den 3% dea Haushaltes für die Forschung bereitzuhalten. In ersterlinie förder die Regierung Projekte die in die Entwicklung führen. Grundlagenforschung, wie die Klimafoschen erhalten davon nur einen winzigen Bruchteil. Achja, dieses Ziel der 3% wurde weit verfehlt!!

Nun stellen wir uns noch die Frage, ob es Klimawandel hin- oder her zukunftsträchtig ist unsere Wirtschaft an Ressourcen aufzuhängen (das darf gerne wörtlich genommen werden), deren Ende vorhersehbar ist (egal wie lange es dauert) oder ob wir jetzt die nächste industrielle Revolution starten und uns der Sonne anvertrauen, die uns Energie um Überfluss zur Verfügung stellt. Ich habe in diesem Blog gelernt, dass man einfach alles ignorieren kann auch z.B. Waldsterben und Luftverschmutzung. Da frag ich mich doch wo diese Skeptiker leben. Wie wäre es mal wieder mit einem ausgedehnten Spaziergang durch den Schwarzwald (hier nur als Hinweis: Nadelbäume werfen normalerweise nicht ihre Nadeln ab) oder einem Kurztrip nach: Barcelona, Paris, Venedig, Mexico City oder Peking im Sommer (hier mal schön tief einatmen)?

Wenn wir also die Möglichkeit haben für unsere Kinder den Klimawandel einzuschrenken und die Luft zu verbessern warum dies nicht nutzen?

Skeptiker sind paranoide Angsthasen die versuchen einen Status Quo zu halten, den es nicht gibt. Veränderungen machen ihnen Angst. Wenn ich mir allerdings die GEschichte der letzten 200 Jahre anschaue frage ich mich, wann es jemals einen "Status quo" gegeben hat, der über wenige Jahre hinausging.

Letztlich kann man soviel Schwachsinn schreiben wie man möchte, ohne Beweise ist das nichts wert! Der IPCC-Report ist voller Wissenschaftlicher Publikationen, in der Wissenschaftler aus aller Welt beweisen, was von Statten geht. Auch hier ist es wieder ein einfaches eine Lüge zu behaupten.

P.S. Das die Artikel die als Lügen dargestellt werden nicht mal richtig gelesen werden zeigt sich an dem Link, den unser werter Knobiator in seinen Text verlinkt hat. Dieser unterstreicht die Seite der Wissenschaft und nicht seinen amüsanten Standpunkt.

ErnstJoergS

03. September 2009, 19:20

Ein Dank an die Klima-Spinner für die aufschlussreiche Selbstinszenierung!

MarineBiologist

03. September 2009, 21:20

Und wenn man es dann wirklich nicht schafft Beweise zu liefern und es auch nicht mehr reicht einfach alles als eine große Lüge darzustellen, dann wird man halt beleidigend.

Hilft ja immer! So wie früher im Kindergarten!

Knobiator

04. September 2009, 09:31

An den, der sich MarineBiologist nennt - die deutsche Sprache scheint ihm zu wenig ausdrucksvoll zu sein, daß er sich in die englische flüchtet.

Sie scheinen Gottfried, dem Stänkerer den Rang ablaufen zu wollen - das ist ja schon anderen Foristen aufgefallen. Vielleicht arbeiten Sie ja auch aus dem Ministerium Gabriel heraus.

Befassen wir uns einmal mit seinem Text.

„1. Die Politik entreißt dem Bürger sein hochverdientes Geld, um es staatlichen Institutionen, die mit gefälschten zahlen winken, in den Rachen zu werfen.“

Das ist ja nun ganz unzweifelhaft und in vielen Bereichen so. Der ganze Feinstaubirrsinn z. B. ist nichts anderes, es gibt keine Feinstaubgefahr, und die grandiosen Maaßnahmen haben keine Minderung bewirkt, wie selbst die berlinische Senatorin für den Bereich feststellen mußte!!! Auf Wunsch liefere ich den Bericht eines Gerichtsverfahrens eines Klägers gegen die „Feinstaubbelastung“ in Berlin.

„2. Der Mensch auf der Strasse ist immer noch so dumm, dass er die Wahrheit nicht erkennt“

Eine Zustandsbeschreibung, die Sie schon bei Schriftstellern vor 200 Jahren finden können.

„3. Das dritte Reich wird gleichgesetzt mit einer vermeindlichen Klimalüge (warum sonst sollte man es in einem Satz erwähnen)“

Abgesehen von der Offenbarung des lockeren Verhältnisses zur Orthographie des Autors ein bösartiges und inhaltsfreies Schwingen der Nazikeule, mit der man noch jeden braven und politisch korrekten Bürger klein gekriegt hat. Mehr nicht.

„4. Die Wirtschaft (Ackermänner) und die Politik (Merkels) lachen sich ins Fäustchen und Stürzen die Welt in den Untergang“

So sieht die Welt leider aus. Wenn der Meeresbiologe (so die deutsche Bezeichnung des wortreichen Gottfriednachahmers) das noch nicht erkannt hat (und er scheint noch sehr vieles nicht erkannt zu haben und die Regierungspropaganda für bare Münze zu nehmen - derartige Naivität ist dem Deutschen Volk schon bis 1945 schlecht bekommen!), wird’s aber Zeit, daß er erwachsen wird!

„..., warum wir Wissenschaftler all diese Lügen verzapfen, ist wohl, um an daß große Forschungsgeld zu kommen.“

Holla - hier outet sich der Autor als Wissenschaftler - da hörte sich das alles bisher nicht nach an! Aber es muß ja in den Instituten auch Personen geben, die die Abfallkörbe leeren.

„... Sonstige Interessengruppen ...“

Hier kann der Autor, der ja, wie wir nun wissen (sollen) ein Arbeiter des Geistes zu sein beansprucht, sich mal tiefschürfende Gedanken machen, ob in der Welt alles so ist, wie es scheint. Er wird im Alter von spätestens 6 Jahren festgestellt haben, daß es zwei Wahrheiten gibt: die eine fürs Volk - und die derjenigen, die das Volk dorthin lenken, wo sie es am besten schröpfen können. Daß sich beide Wahrheiten miteinander nur punktuell und bestenfalls zufällig decken, lernt man mit spätestens 16. Diese Erkenntnisschritte scheint der Marinebiologist (!), der wahrscheinlich auch fromm die tägliche Tagesschau für den Brunnen der Weisheit und der reinen Erkenntnis hält, noch vor sich zu haben

„ für unsere Kinder den Klimawandel einzuschrenken ...“

Das ist wohl noch nicht mal nach der neuen Irrsinsschreibung zulässig!

„Skeptiker sind paranoide Angsthasen die versuchen einen Status Quo zu halten, den es nicht gibt....“

Danke für diese psychoanalytische Leistung - wem die Argumente ausgehen, der greift ins Sudelfaß - schön, daß Sie es uns so einfach machen. Und einen status quo gibt also auch nicht - interessant!

„Letztlich kann man soviel Schwachsinn schreiben wie man möchte, ...“

Wie wahr ... niemand bedauert das mehr als wir, die wir, dies lesen müssen ...

„... ohne Beweise ist das nichts wert! Der IPCC-Report ist voller Wissenschaftlicher Publikationen, ...“

Auch das ist selbst nach neuer Irrsinnsschreibung unstatthaft ...

„... in der Wissenschaftler aus aller Welt ...“

Uuiiii - wirklich aus aller Welt??!!

„... beweisen, was von Statten geht. ...“

Aua - schlag nach bei Duden! Schon wenigstens zum dritten Mal - das wäre bei uns (NRW, Abi 1977) eine 5 gewesen! Und da haben wir über den Inhalt noch gar nicht geurteilt!

Hat der Autor schon mal davon gehört, daß wissenschaftliche Publikationen auch einen anderen Hintergrund als die edle, reine Wissenschaft haben können??? Hat er schon mal von bezahlten, von Auftragsgutachten gehört, wo alles drin steht und beweisen wird, was der Auftraggeber in Auftrag gibt??? Kann man als Erwachsener wirklich noch so naiv sein?

Wir lernen hier exemplarisch, daß es noch genügend brave Deutsche gibt, die artig alles schlucken, was ihnen die Meinungsindustrie eintrichtert und noch ebenso artig und unkritisch hinter der (Bundes-) Fahne her laufen und meinen, das die Kanzlerin et c. einen guten Job machen. Sie werden zwar auch aufwachen, wenn das ganze vorgegaukelte Kartenhaus zusammenfällt, und das steht ja recht nah bevor, turbogeboostet von der etwas übergeschossenen Bankengier - aber wenn sie früher durchgeblickt hätten durch die ganzen Lügengebäude, wäre es nicht so weit gekommen - das ist das Erbärmliche an der Sache mit den Leichtgläubigen und denen, die sie mißbrauchen!

MarineBiologist

04. September 2009, 10:13

Dank, Herr Knobiator, vielen Dank!

MarineBiologist

04. September 2009, 10:56

Ich vergaß eine Sache, bevor ich mich aus dieser Diskussion zurückziehen, da sie nichts mehr mit dem ursprünglichen Thema zu tun hat.

Würden sie uns interessierten Lesern doch bitte Ihren Lösungsvorschlag präsentieren? Ich würde doch zu gerne erfahren, was wir an dieser grausamen Welt den nun ändern können, oder ob wir unwiderruflich verdammt sind.

Knobiator

04. September 2009, 13:26

Aber Herr Meeresbiologe - so einsilbig??

Wollen Sie mir nicht argumetativ entgegentreten??

MarineBiologist

05. September 2009, 12:15

Wie könnte ich ihnen jetzt noch argumentativ entgegentreten.

Mit ihren hervorragenden Argumenten zur meiner Rechtschreibung, Ihren stichhaltigen Punkten bezüglich meines Namens und der Feststellung, dass ich Ihnen als Mülleimer leerender Wissenschaftler natürlich nicht das Wasser reichen kann, haben sie mich wirklich überzeugt. Schon im zarten Alter von 6 Jahren hatten Sie die Prinzipien der Welt verstanden hat. Damals als ich gerade in der 2ten Klasse war und noch mehr Zeit im Sandkasten verbrachte, hatten Sie schon verstanden wie uns die Regierung hinters Licht führt.

Ich verbeuge mich in großer Demut vor dem knoblauchvernichtenden Herren!!

Knobiator

07. September 2009, 09:49

Um die Sache mit dem Herrn MB abzuschließen: Da können Sie mal sehen, wozu excessiver Knoblauchgenuß führt! Beflügelt die Hirnleistung ungemein.

Zum Thema: Es hat auf Erde vor Jahrmillionen - und nur in diesen Zeiträumen sind Betrachtungen sinnvoll - in etwa unseren Gebieten tropisches Kliuma gegeben - unsere Kohle etwa stammt aus dieser Zeit.

Nun jeden Tag aufs Thermometer zu sehen und jeden Tag den Meeresspiegel nachzumessen ist albern und unangemessen. darauf den Unterthanen einschneidende Maaßnahmen zu verordnen ist verbrecherisch! Die Erde und ihr Klima lachen sich noch nicht mal tot über so viel menschlichen Kleingeist - sie sitzt den homo sapiens einfach aus. Für uns ist nur ärgerlich, daß uns mit dem Brustton der scheinwissenschaftlichen Überzeugung die Daumenschrauben weiter angezogen werden - und die korrupten Akteure sich noch den Heiligenschein der Klima-Gutmenschen aufsetzen!

ChristianErmecke

07. September 2009, 17:57

Dem Bericht ist zu entnehmen, daß eine dramatische Eisschmelze offenbar gar nicht stattfindet.

Dies steht im Widerspruch zu den Statements bestimmter Vereine und Organisationen, deren Publikationen dem Normalbürger ordentlich Angst einjagen (sollen) - um ihn zahlungsbereit zu machen.

Das übliche, längst und vielfach widerlegte Treibhaus- ,Erderwärmungs- und Meeresspiegelanstiegs-Blabla, das hier im Zuge der "Diskussion" von einem (verzweifelten?) Klimamodellierer wieder mal versuchsweise eingestellt wurde, braucht nicht weiter kommentiert zu werden.

Die F.A.Z., namentlich Herr Jung, arbeitet jedoch dankenswerterweise sehr deutlich die Diskrepanz zwischen der Ungeduld und Nervosität der Klimawahn-Abhängigen und -Profiteure (PIK e.V., Buchschreiber Stern, etc.) und der tatsächlichen "Klima"-Wirklichkeit heraus.

Und die obige "Diskussion" zeigt wieder mal, wie gewisse Herrschaften versuchen, mit aggressivem, verbalem "Skeptiker-Bashing" unliebsame Kritik - sei sie auch noch so vorsichtig - unter allen Umständen zum Schweigen zu bringen.

Knobiator

07. September 2009, 22:37

Vorsicht, ChristianErmecke:

Für solche Worte könnten Sie bald auf die Streckbank bzw. das gnädiglich purgierende Feuer kommen und diesen allenfalls entrinnen, wenn Sie widerrufen ... alles schon mal da gewesen. Und noch gar nicht so lange her. Und die Glaubensforderungen, die unser geliebter und verehrter Staat wider alle Vernunft und Wissenschaft an uns stellt, sind keinen Deut weniger absurd und interessengelenkt als die der mittelalterlichen und nach wie vor alleinseligmachenden Kirche!

Merkwürdig, wie sich die Dinge durch die Jahrhunderte gleichen ...

Otto Reuter sang in dem Gewissenhaften Maurer: ... ob Republik, ob Monarchie, d'r Schlendrian verläßt uns nie ..." Es gibt weitere Konstanten, die die Gesellschaften begleiten: der Kleine Mann hat nirgends etwas zu sagen, es regieren die pressure groups, wie immer verborgen auch. Die direkte Demokratie, das einzige Heilmittel, wird uns ja wohlweislich vorenthalten, so gut es geht: Volksabstimmungen werden - Perversionen dieses Systems - von unseren (!) Repräsentanten als Beschneidung ihrer Macht angesehen! So weit sind wir schon gekommen! Wer hier nicht aufwacht, wird es nie mehr tun - und im Klimawahnsinn, dem Feinstaubwahnsinn, dem Banken-sind-systemrelevant-Wahnsinn usf. schlußendlich ersticken! Freilich, nachdem (!) man ihn kräftig ausgenommen haben wird.

otrebordarnoc

18. September 2009, 12:30

Hallo Leute, Sachlich bleiben...

vergesst den guten alten archimedes nicht...

ach ja, der etwas jüngere milankovic hatte dazu auch etwas zu sagen...

zwanzig jahre mediale unterdrückung und das moralkeulige einschlagen auf andersdenkende, das negieren von forschungsergebnissen die nicht zum gründungsauftrag des IPCC passen, haben halt ihre spuren hinterlassen.

conrad

HeinzThieme

20. September 2009, 09:45

http://freenet-homepage.de/klima/wspeicher.htm

Die nordpolare Eisbedeckung wird auf der Seite www.ijis.iarc.uaf.edu/.../seaice_extent.htm stets aktualisiert in Diagrammform angegeben. Mittlerweile, 20.Sept. 09, ist die diesjährige aktuelle Ausdehnung auf dem Niveau des Jahres 2005. Geringere Ausdehnungen werden in dieser Darstellung (es sind die Jahre seit 2002 erfaßt) für 2007 (minimale Werte) und 2008 (etwa in der Mitte der Werte für 2007 und 2009) ausgewiesen. Wenn man hieraus auf einen Trend schließen wollte, dann kann dieser nur auf wieder zunehmende Eisbedeckung hinweisen, nach zuvor eingetretenem Rückgang, welcher aber 2007 beendet war.

Zumindest spricht die jüngste Entwicklung eindeutig gegen irgendwelche Einflüsse von CO2 in der Atmosphäre auf die thermischen Verhältnisse auf unserer Erde. Denn nach den Vorstellungen der diesbezüglichen Wirkungsweise wäre ein höheres CO2-Niveau überall und ununterbrochen in Richtung höherer Temperaturen wirksam. Es gäbe keine Chance mehr für kühlere Zeiten. Diese aktuell eingetretenen kühleren Zeiten sind damit auch Beweis, daß die Idee mit der CO2-bedingten Erwärmung ein Unsinn ist.

Trackbacks

GUTE STUBE

21. September 2009, 13:41
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