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<?xml-stylesheet type="text/xsl" href="http://faz-community.faz.net/utility/FeedStylesheets/rss.xsl" media="screen"?><rss version="2.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"><channel><title>Planckton - Alle Kommentare</title><link>http://faz-community.faz.net/blogs/planckton/default.aspx</link><description>Die Wissenschaft ist ein ernstes Geschäft, aber oft genug auch nicht ernst genug, dass man ihr das letzte Wort lassen muss. Oder mit Justus von Liebig gesprochen: Die Wissenschaft fängt eigentlich erst da an interessant zu werden, wo sie aufhört. Und da haken wir jetzt ein. Quer durch die Reihen sozusagen. Denn dies ist unser interdisziplinärer Notizblog aus dem Forschungsbetrieb, ein hoffentlich aufregendes Diskussionsforum für die Natur- und Geisteswissenschaften. </description><dc:language /><generator>CommunityServer 2008 SP2 (Debug Build: 31106.96)</generator><item><title>re: So einfach ist das (3): Despotische Weiber</title><link>http://faz-community.faz.net/blogs/planckton/archive/2012/02/01/so-einfach-ist-das-3-despotische-weiber.aspx#144904</link><pubDate>Sun, 05 Feb 2012 16:05:10 GMT</pubDate><guid isPermaLink="false">68b01981-ddee-435a-beae-d517aebbb25e:144904</guid><dc:creator>VroniG</dc:creator><description>&lt;p&gt;Lieber Herr Müller-Jung,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;wie gewünscht eine weibliche Rückmeldung. :-)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht aber bin ich auf Ihren Titel &amp;quot;Despotische Weiber&amp;quot; angesprungen. Grad gar nicht. Man will doch nicht so reflexhaft reagieren, wo kommt man denn hin, das ist billig. Auf SPON könnte der Trick aber noch funktionieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sondern nur auf Ihre Aussage an Luetzenich, sie hätten gern mehr weibliche Kommentare. Bitte sehr!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu Testosteron: Es soll Forschungen zufolge auch stärkere innere Ruhe und überlegene Souveränität verleihen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Téstosteron ist nicht immer und nicht nur das fiese Hormon, das Drecksäcke aus einem macht - egal ob Mann oder Frau. Obwohl zugegebenermaßen erwiesen ist, dass die Insassen von Strafanstalten deutlich mehr als der Durchschnitt über es verfügen. &amp;nbsp;Diese Differenzierung möchte ich noch machen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zudem gibt es noch andere Androgene. Testosteron ist nur eins davon. Zugegeben das Berühmteste.&lt;/p&gt;
&lt;div style="clear:both;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://faz-community.faz.net/aggbug.aspx?PostID=144904" width="1" height="1"&gt;</description></item><item><title>re: So einfach ist das (3): Despotische Weiber</title><link>http://faz-community.faz.net/blogs/planckton/archive/2012/02/01/so-einfach-ist-das-3-despotische-weiber.aspx#144775</link><pubDate>Sat, 04 Feb 2012 12:55:00 GMT</pubDate><guid isPermaLink="false">68b01981-ddee-435a-beae-d517aebbb25e:144775</guid><dc:creator>Joachim Müller-Jung</dc:creator><description>&lt;p&gt;@OA.Luetzenich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als geneigter Planckton-Leser wissen Sie sicher schön längst, dass wir erstens nicht beabsichtigen, unseren Wesentlichen vorzuenthalten, und uns zweitens nicht von niederen Instinkten wie einer Abschätzigkeit gegenüber dem anderen Geschlecht leiten lassen. Das gehört quasi zu unserer journalistischen Hausordnung. Offen gestanden hatte ich gehofft, dass die Überspitzung im Titel eher das Gegenteil bewirkt: Endlich mal auch entschlossene Frauen zu gewinnen und zum Diskutieren zu animieren. Ohne durchschlagenden Erfolg bisher, wie man sieht. Was damit fehlt, ist klar: das richtige Händchen für den Umgang mit Frauen. Sie haben das durchaus erkannt. Mea culpa!&lt;/p&gt;
&lt;div style="clear:both;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://faz-community.faz.net/aggbug.aspx?PostID=144775" width="1" height="1"&gt;</description></item><item><title>re: So einfach ist das (3): Despotische Weiber</title><link>http://faz-community.faz.net/blogs/planckton/archive/2012/02/01/so-einfach-ist-das-3-despotische-weiber.aspx#144773</link><pubDate>Sat, 04 Feb 2012 12:39:20 GMT</pubDate><guid isPermaLink="false">68b01981-ddee-435a-beae-d517aebbb25e:144773</guid><dc:creator>Joachim Müller-Jung</dc:creator><description>&lt;p&gt;@markushdt:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;klar sind &amp;quot;männliche&amp;quot; und &amp;quot;weibliche&amp;quot; Merkmale unscharf definiert. Um auch mal direkt mit einem Beispiel zu antworten: &amp;nbsp;Der Penis hat seine evolutionäre und teils funtionale Entsprechung in der Klitoris, ersterer kommt also, wenn man so will, abgewandelt auch im weiblichen Körper vor, und trotzdem ist der Penis ein männliches und der Kitzler ein weibliches Merkmal. &amp;nbsp;Als männliches Hormon bezeichnen Biologen das Tesosteron ganz einfach, weil es zwar auch im Körper der Frau - der Nebennierenrinde oder die Eierstöcke etwa - erzeugt wird, aber im Vergleich zu den Produktionsmengen in den Hoden fast schon als rudimentär zu bezeichnen ist. Es bestimmt Funktion und Verhalten des Mannes wesetnlcih, während es die der Frau eher nachrangig beeinflusst. Der Bart ist ja auch &amp;quot;männlich&amp;quot;, obwohl Frauen durchaus nicht vom Haarwuchs &amp;quot;verschont&amp;quot; sind. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zur zweiten Frage: das Experimentwurde als kontrolierte Doppelblindstudie durchgeführt. Es war also eauch eine Kontrollgruppe im Experiment, in der jede &amp;nbsp;ein Scheinmedikament erhalten hat. Die Experimentatoren wussten nicht, wer das Hormon und wer Placebo geschluckt hat. Insofern kann man der Studie keine methodischen mängel vorwerfen, auch wenn natürlich die geringe Zahl und die Auswahl der Probandninnen (ausschließlich junge Studentinnen) natürlich eine Verallgemeinerung auch nicht zulassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zur dritten Frage: Egoismus ist ja nicht allein vom Testosteron abhängig, das ist ja gerade der entscheidende Kritikpunkt an der Studie. Solche Persönlichkeitesmerkmale haben eine hohe Variabilität, soohl zeitliche wie individuelle. &amp;nbsp;Wenn ich heute egoistisch bin und morgen kooperativ, dann korreliert das nicht zwangskläufig mit dem Testosteronspiegel. &amp;nbsp;Wenn man gehässig ist, könnte man die These aufstellen, dass die Wissenschler im Grunde ja nur zu sehen hofften, ob das alte Paracelsus-Dogma beim Geschlechtshormon gilt: Die Dosis macht das &amp;quot;Gift&amp;quot; ;-)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vietre Frage: Über die persönliche Objektivität der Wissenschaftler in genderfragen kann ich nichts sagen. Der Versuch, Kooperationsverhalten als evolutionär mitentscheidende Eigenschaft zu überprüfen, indem man &amp;nbsp;es mechanistisch-physiologisch durch Manipulation eines Paramters (hier des männlichen Geschlechtshormons) beeinflusst, hat jedenfalls Tradition in der reduktionistischen Naturwissenchaft. Vielleicht ist das sogar der objektivste Weg. Ob man damit allerdings der ganzen Wahrheit auf die Spur kommt, &amp;nbsp;ist keineswegs sicher. Es ist vielleicht sogar höchst fragwürdig, wie manche Verallgemeinerungen und Extrapolationen in der Soziobiologie oder der evolutionären Psychologie zeigen. &amp;nbsp;Das ist ja die These dieser Blogserie: Manche machen es sich zu einfach. Trotzdem halte ich es bei solchen Studiendesigns für &amp;nbsp;einen legitimen &amp;nbsp;Ansatz, einer Sache auf den Grund zu gehen. Ob Methode und Aufwand dann in einem sinnvollen Verhältnis zur Aussagekraft bzw. zur Interpretationsfreudigkeit der Autoren stehen, ist eine ganz andere Frage. &lt;/p&gt;
&lt;div style="clear:both;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://faz-community.faz.net/aggbug.aspx?PostID=144773" width="1" height="1"&gt;</description></item><item><title>re: So einfach ist das (3): Despotische Weiber</title><link>http://faz-community.faz.net/blogs/planckton/archive/2012/02/01/so-einfach-ist-das-3-despotische-weiber.aspx#144765</link><pubDate>Sat, 04 Feb 2012 10:36:18 GMT</pubDate><guid isPermaLink="false">68b01981-ddee-435a-beae-d517aebbb25e:144765</guid><dc:creator>dfleischhauer</dc:creator><description>&lt;p&gt;Ein sch&amp;ouml;ner weiterer Beweis daf&amp;uuml;r, da&amp;szlig; das wesentliche Merkmale der Geschlechter eben keine gesellschaftlichen Konstrukte sind. Merkw&amp;uuml;rdig finde ich nur die asymmetrische Sympathieverteilung des Autors bzgl. m&amp;auml;nnliches vs. weibliches Testosteron. Das finde ich offengestanden etwas kurz gedacht. Bei einer braven Gleichverteilung von Sanftmut &amp;uuml;ber beide Geschlechter und alle Teilnehmer des Menschheitsexperiments w&amp;auml;ren wir doch schon lange von der Evolution weggeputzt worden. Ob man es mag oder nicht: unsere Zivilisation ist nicht in erster Linie durch Eiapopeia entstanden, soviel steht fest. Da&amp;szlig; sie ihren H&amp;ouml;hepunkt anscheinend &amp;uuml;berschritten hat und sich, durch Gender- und andere Basteleien beschleunigt, auf dem absteigenden Ast befindet, ist die Kehrseite der Medaille.&lt;/p&gt;&lt;div style="clear:both;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://faz-community.faz.net/aggbug.aspx?PostID=144765" width="1" height="1"&gt;</description></item><item><title>re: So einfach ist das (3): Despotische Weiber</title><link>http://faz-community.faz.net/blogs/planckton/archive/2012/02/01/so-einfach-ist-das-3-despotische-weiber.aspx#144667</link><pubDate>Thu, 02 Feb 2012 21:43:00 GMT</pubDate><guid isPermaLink="false">68b01981-ddee-435a-beae-d517aebbb25e:144667</guid><dc:creator>markushdt</dc:creator><description>&lt;p&gt;erste frage: haben sie sich schon mal gefragt, warum etwas &amp;quot;männliches&amp;quot; geschlechtshormon heißt, wenn es doch bei männern wie frauen zu finden ist? ich meine, nur weil männer in tendenzen mehr behaarung aufweisen sprechen wir auch nicht von männlicher behaarung und davon, dass frauen doch deutlich geringere basismengen an männlicher behaarung aufweisen. das ist unlogisch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;zweite frage: wenn wir jetzt den hormonhaushalt von person x (männlich oder weiblich ist egal) durcheinanderbringen in dem wir da ein beliebiges hormon hinein geben, was passiert dann? der mensch wird durcheinander gebracht. und zwar massiv. gibt es eine gegenstudie, die zeigen würde, dass die verhaltensänderung definitiv an testosteron gebunden ist? wurde ausgeschlossen, dass der effekt nicht durch die störung des hormonhaushaltes zustande gekommen ist und auch sicher nur durch testosterongabe ausgelöst werden kann? ich meine, anderfalls wäre die studie leider nicht mehr ganz so in den höchsten tönen lobbar, zumindest nicht, wenn wir wissenschaftliche kriterien ansetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;dritte frage: wenn bestimmtes verhalten, sagen wir egozentrisches verhalten, bei männern wie bei frauen vorkommt, woran liegt das? bekommen frauen also von irgendwem heimlich testosteron gespritzt? wieso werden für diese untersuchung nicht frauen mit erhöhtem testosteronspiegel genommen, sondern es wird ihnen verabreicht? &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;vierte frage: inwieweit kann man von der objektivität eines wissenschaftlers ausgehen, der hier von &amp;quot;gestärktem selbstbewusstsein&amp;quot; spricht, wenn doch keine leistungssteigerung vorhanden ist? müsste man nicht eher von der fähigkeit zur selbsteinschätzung sprechen?&lt;/p&gt;
&lt;div style="clear:both;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://faz-community.faz.net/aggbug.aspx?PostID=144667" width="1" height="1"&gt;</description></item></channel></rss>
