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Donnerstag, 23. Februar 2012
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Sanchos Esel

Ein Flug bei Dämmerung

08. Januar 2012, 11:02 Uhr

Offenbar gehen wir alle viel zu wenig in die freie Natur hinaus, um Ornithologie zu betreiben. Der amerikanische Schriftsteller Jonathan Franzen hat angefangen, die Vögel im Central Park (nicht gerade freie Natur, aber immerhin) zu beobachten, und dann hat er gleich ein Buch darüber geschrieben. Wir machen es etwas bescheidener. Wir betrachten und fotografieren nur die Möwen in Madrid. Der Fluss, an dem sie sich herumtreiben, der Manzanares, ist noch nicht einmal ein richtiger Fluss. Natürlich kann man in seinem Quellgebiet im Madrider Norden wunderbar wandern. Aber dort, wo er zum Fluss wird, in der Hauptstadt, hat er wenig Grandeur. Immerhin ist sein Lauf jetzt viel sauberer und schöner als früher, und wenn man an Sonn- oder Feiertagen am Manzanares spaziergengeht, hat man den Eindruck, die Madrilenen hätten etwas zurückgewonnen, was sie lange, allzu lange vermissen mussten.

Als Sanchos Esel hier kürzlich von seinen Möwenbeobachtungen erzählte, meldeten sich einige, die von ähnlichen erbaulichen Erlebnissen berichteten. Von Kormoranen war die Rede, verschiedenen Reiherarten, Enten, Elstern, Krähen, Spechten, Papageien und sogar Pfauen. Dann kam Post vom niederländischen Maler Bart Koning, aus dessen Werk ich hier schon einmal eine Auswahl zeigen durfte - denken Sie an den Bonsai, den Teddybären, die Holzbänke, Karotten und Zitronen. Angehängt war diesmal eines seiner neuen Gemälde, das er mir nach der Lektüre des Möwen-Blogs vom Silvestertag unbedingt zeigen wollte, und nachdem ich nun seine Erlaubnis eingeholt habe, darf ich es auch Ihnen zeigen. Öl auf Leinwand, drei Meter lang und 1,20 Meter hoch. Titel: „A Trip Worth Taking". Hier sehen Sie es. Und zum erstenmal habe ich das Gefühl, alle unseren Computerbildschirme seien lächerlich klein, um diese Welt abzubilden. Finden Sie nicht auch?



Nachdem ich mich lange in Konings herrliches Bild versenkt hatte, forschte ich etwas über die Möwenhaftigkeit der Welt nach und fand erstaunliche Dinge heraus. Einmal, dass die spanischen Konservativen ihr Möwen-Emblem in der Tat ziemlich modernisiert und dem heutigen App-Zeitalter angepasst haben. Von diesem Emblem -



- sind sie übergegangen zu diesem:



Ohne Mühe fand ich dann auch die Parodie darauf. Ein Spaßvogel hatte an der stilisierten Möwe des Partido Popular etwas herumgedrechselt, sie tiefergelegt und in ein völlig anderes Bild verwandelt. Sehen Sie hier:



Man kann also sagen: Jede Marke trägt schon ihre Antimarke in sich, den Protest, der sich der Simplifizierung widersetzt, erst recht einer so eindeutig werbekampagnenhaften Vereinfachung der politischen Botschaft, wie sie das Wappentier einer politischen Partei leisten muss. Ich sage „muss", denn natürlich sind Politiker die ersten Opfer ihrer eigenen Versprechungen.

Doch auch in den Produkten des täglichen Lebens entdeckte ich Möwen, wo vorher Krokodile, Haie und Polopferde gewesen waren. Zum Beispiel diese hübsche Möwe auf einem Textil:



Dann dieselbe Möwe, überdimensioniert aufgenäht, gewissermaßen beim Flug im hellen Tageslicht:



Sodann dieselbe Möwe, wie sie in der hereinfallenden Dämmerung über einen Zaun oder dergleichen gleitet. Möwen haben es ja gut, lassen die Hindernisse unter und hinter sich, anders als wir.



Als ich meine kleidungsrelevanten Reflexionen abgeschlossen hatte, wandte ich mich den Büchern zu, wie ich es manchmal tue, wenn ich keine Antworten weiß und noch nicht einmal die Frage verstehe. Aber ich dachte diesmal nicht über den amerikanischen Bestseller Jonathan Livingstone Seagull von Richard Bach mit seinen obligatorischen Möwenfotos nach  („Ultimately this is a fable about the importance of seeking a higher purpose in life", heißt es beim amerikanischen Onlinebuchhändler, „even if your flock, tribe, or neighborhood finds your ambition threatening."). Sondern über eines der größten Theaterstücke der Weltliteratur, welches heißt: Die Möwe. Von Anton Tschechow oder auch Čechov, je nach Geschmack und Überzeugung.



Sollten Sie Die Möwe noch nie gesehen oder gelesen haben, nehmen Sie es sich bitte unbedingt für dieses Jahr vor. Sie finden das Stück in vielen Ausgaben, entweder in der handlichen, schwerpunktmäßig möwenbezogenen Diogenes-Sammelausgabe, die Sie auf dem Foto oben sehen, übersetzt von dem hingebungsvollen, genauen und philologisch überaus leidenschaftlichen Peter Urban. Oder aber in einem kleinen Taschenbuch. Oder aber in der Tschechow-Bearbeitung von Thomas Brasch, die den russischen Originaltext deutlich verknappt und zuspitzt. Ob dem Autor das gefallen hätte, weiß ich nicht; aber hier darf ich verkünden, dass es mir gefällt. Nehmen Sie doch mal eine Leseprobe:



Sondern die ...? Setzen wir doch selbst ein, was wir für richtig halten. Was glauben denn Sie, zum Beispiel? Was ist wichtiger als der Ruhm? Ich will Sie nicht auf die Folter spannen. Sie werden es wissen wollen. Also füge ich die Zeilen hinzu, die Ninas Rede, zwei Seiten vor Ende des Stücks, beschließen. (Sie hat dann noch eine, fast ebenso lange Rede, bevor sie geht, und auch die ist schön. Das nebenbei.) "Nicht der Ruhm ist wichtig", sagt sie also, "sondern die Kraft, etwas auszuhalten. Seit ich meine Arbeit ernst nehme, tut mir alles, was mir geschehen ist, nicht mehr weh, und ich habe auch keine Angst mehr vor dem, was mir noch geschehen könnte."

Ich muss hier keine offenen Türen einrennen, oder? Lesen Sie Tschechow. Abschließend von dieser Stelle, der bescheidenen Warte von Sanchos Esel, die Botschaft für das Restjahr 2012. Denken wir über unser Leben nach. Überlegen wir, was wir, hmm ... besser machen könnten. Wie wir zu angenehmeren Menschen werden könnten. Oder wenn das schon nicht klappen sollte (denn es ist schwierig, take it from me), halten wir uns zumindest an die Anmut und Eleganz der Tiere. Wie wäre das? Ich rede hier nicht von Eseln wie mir. Ich rede von den Möwen, die, wie ich wohl gezeigt habe, in Handel, Design und bildender Kunst ein großes Jahr vor sich haben. Das Möwenjahr 2012.



                                                    [ Fotos : Bart Koning (1), Sanchos Esel (5-9), das Netz ]

Veröffentlicht 08. Januar 2012, 11:02 von Paul Ingendaay
Kommentare

HenryCharms

09. Januar 2012, 12:34

Vor ein paar Jahren, um genau zu sein in 2001, hatte ich das grosse Glueck Tschechow´s "Möwe" im Central Park in New York sehen zu koennen. Und das nicht nur "für lau", sondern auch noch in einer grossartigen Besetzung u.a. mit Maryl Streep, Kevin Kline, Christopher Walken, John Goodman, Natalie Portman, Marcia Gay Harden und Philip Seymour Hoffman. Man musste zwar fast eine Nacht fuer die Karten anstehen, was an und fuer sich schon ein Erlebnis war, aber es hat sich gelohnt.

www.nytimes.com/.../theater-review-streep-meets-chekhov-up-in-central-park.html

Es wird aber vielleicht Zeit sich dieses Stueck an anderer Stelle wieder anzuschauen.

Das Moewenbild finde ich grossartig. Ich Originalgroesse muss es phantastisch sein. Ist es irgendwo ausgestellt?

Paul Ingendaay

09. Januar 2012, 12:45

Darum beneide ich Sie, HenryCharms. Zu Konings Möwenbild kann ich nichts Näheres sagen. Ich weiß nur, dass es im November abgeschlossen wurde. Das lässt sich aber herausfinden, geben Sie mir ein wenig Zeit.

wipfl

09. Januar 2012, 12:47

Geehrter Don Pablo,

Die Textilmöwe könnte auch elegant über das chinesische Zeichen "tu"gleiten - und damit über Boden, Land, Erde, Zivilisation: alles mögliche Bedeutungen des Schriftzeichens. Vielleicht ist sie ja auch das Logo eines chinesischen Textilherstellers, ein Gutteil unserer Bekleidungen entstammt heutzutage schließlich in neokapitalistischer Umkehr europäischer Kolonisation diesem Zwitter aus Restkommunismus und Manchesterrenaissance - wie im übrigen auch das Gerät, auf dem ich dies in die virtuelle Tastatur touche...

Und so kann man also von den wunderbar entspannten Betrachtungen zum hochfliegenden Leben der eleganten, wenn auch gierigen (vgl. "Findet Nemo": "Meins, meins, meins..."), Segler in die Niederungen der Wirtschaftsrealität abstürzen...

Aber das wollen wir ja nicht, lieber weiter Sanchos Esel bei seinen geistigen Höhenflügen lauschen. Noch lange weiter so, bitte,

Muchos saludos

Wipfl

Paul Ingendaay

09. Januar 2012, 12:52

Mein Dank, Wipfl, dass Sie meine Betrachtungen mit asiatischer Weisheit unterfüttern.

wipfl

09. Januar 2012, 13:19

Zuviel der Ehre, Don Pablo, zur Weisheit reicht's noch lange nicht, es handelt sich eher um die Früchte erratischer Beschäftigungen eines reisescheuen oberbayerischen Alpenbewohners, der sich die Welt eben in Gestalt fremder Sprachen ins Haus holt. Mein Spanisch ist leider etwas erodiert, aber zum Glück geht's hier ja auch auf Deutsch.

Gatamad

09. Januar 2012, 23:01

Vielen Dank, Herr Ingendaay. Ein wirklich schöner Beitrag. Ich muss tatsächlich wieder mal Tschechow lesen. Der ist bei mir in den letzten Jahren in Vergessenheit geraten. Mit ein paar kleinen, fast unbedeutenden Änderungen passt mir Ninas Rede wie massgeschneidert. "Nicht der Ruhm (Erfolg/Selbstverwirklichung) ist wichtig", sagt sie also, "sondern die Kraft, etwas auszuhalten. Seit ich meine Arbeit (und mich selbst nur bedingt) ernst nehme, tut mir alles, was mir geschehen ist, nicht mehr weh, und ich habe auch keine Angst mehr vor dem, was mir noch geschehen könnte."

Gatamad

09. Januar 2012, 23:21

Heute trank ich mit einem lieben, alten Bekannten einige Gläser Wein. In der Bar lief im Fernseher die Übertragung der Wahl des Weltfussballers. (Gratuliere den culés im Blog). Und da kam die Erinnerung an Ronaldo (wie dick er jetzt ist), und Ronaldinho. Ich habe keine Ahnung von Fussball, kann mich aber dem Massenphänomen auch nicht entziehen. Aber so sehr Ronaldo als auch Ronaldinho sind mir in positiver Erinnerung: beide haben, für mich, immer die Freude an dem was sie taten (spielten) vermittelt. Und diese Freude kann CR7 nicht vermitteln. Deshalb werden auch mögliche Siege einfach nicht das gleiche sein. Nun ja, Messi kann nicht unbedingt als "alegría de la huerta" eingestuft werden, aber es gibt doch eine gemeinschaftliche für Stimmung und Genuss.

Dulcinea

09. Januar 2012, 23:36

Rubalcabas Nachtlied

Über allen wipfln

Ist Ruh,

Am Manzanares

Spürest du

Kaum einen Hauch;

Popularmöwen geschäften im Bette.

Wart' nur, ich wette

Bald geschäftest du auch!

Paul Ingendaay

10. Januar 2012, 01:02

Danke für die poetische Gabe, Dulcinea. Schöner kann man es nicht sagen.

Paul Ingendaay

10. Januar 2012, 01:22

Gatamad, Ihre Fußballbetrachtungen treffen ins Schwarze. Am Samstag im Stadion habe ich wieder gespürt, dass das Publikum diesen CR7 nicht mag. Zu recht! Und den wunderbaren Karim Benzema, den mögen sie. Er hat ja eine Weile gebraucht, sich zu finden, aber inzwischen weiß jeder, was für ein wunderbarer Spieler das ist. Denn er macht jeden besser, mit dem er spielt (während Cristiano an andere nicht denkt). Was Ronaldinho und den dicken Ronaldo betrifft, verdanken wir beiden wunderbare Szenen und Tore; dennoch haben sie mich kaltgelassen. Ronaldinho, weil er zu sehr Artist sein wollte, der dicke Ronaldo, weil er nur an seine eigene Torausbeute dachte, das hat der Mannschaft nicht gutgetan. Ein wenig trage ich ihm auch nach, dass er zum verfrühten Niedergang von Raúl beigetragen hat. Sie sehen, das sind komplexe Zusammenhänge. Erinnern Sie sich an Valerón von Depor? Der Mann hat mir durch seine Eleganz, seine Pässe und seine Spielintelligenz mehr ästhetisches Vergnügen verschafft als CR7 und der frühere Ronaldo zusammen. Dasselbe gilt für Guti. Ich kann doch meinen ästhetischen Empfindungen keine Vorschriften machen!

wipfl

13. Januar 2012, 12:08

Die Möwe zetert, der Esel schreit.

Poetisch säuselts aus Toboso.

O Ronaldo, der Himmel ist so weit!

Und der Abend färbt ihn, oh so

rosa! Die Röte steigt bis übern Gipfl,

wo sanft im Wind sich wiegt: der Wipfl.

Melibea

16. Januar 2012, 12:12

Ich bin gelandet! Nach fast sechs Monaten Zugvogelleben, bin ich gestern in Barcelona gelandet. Und ich bleibe auf unbestimmte Zeit. In meinem Kopf ist es noch gar nicht richtig angekommen, dazu war die letzte Zeit zu stressig. Und ich merke, dass ich noch im Weiterflugmodus bin; ich ertappe mich immer wieder dabei, dass ich in den alten Flugplänen denke... "wenn ich wieder zurück bin", "aber wir haben doch nur ein paar Tage"... und dann macht es jedes Mal "piiiep" und ich weiß wieder, dass jetzt alles ganz anders ist/wird. Es gab eben kein großes Hinweisschild, das blinkernd hinwies. Und niemand in lila Mantel und mit langem weißen Bart schüttelte mir die Hand und sagt laut mit dröhnender Stimme: "Willkommen im neuen Leben!" Eben noch das bisherige Leben in Kisten verpackt auf Opas Dachboden gestellt, und schon sitzt man auf dem Sofa in der neuen Wohnung...

Paul Ingendaay

16. Januar 2012, 13:10

Alles Gute bei der Eingewöhnung, Melibea. Und lassen Sie sich Zeit fürs Ankommen.

pardel

16. Januar 2012, 14:25

Sie wollten diese Saison zwei Titel mit Ihrer Mannschaft gewinnen, Don Paul? Gratuliere zum ersten: campeón de invierno. Und schon stehen die nächsten clásicos an, das nimmt kein Ende. Einen zweiten Titel würde ich Ihnen gerne gönnen, sagen wir mal... den pichichi? ;-) Es liegt jedoch nicht in meiner Hand. Anderseits... den bekäme dann wohl dieser CR7. Vielleicht lieber nicht.

Ihnen ebenfalls alles Gute in der neuen Umgebung, Melibea. Barcelona klingt in meinen Ohren immer nach verlorener Heimat, vermutlich, weil ich eigentlich in Madrid geboren bin. Da werde ich ganz sehnsüchtig.

Melibea

16. Januar 2012, 14:31

Vielen Dank, Herr Ingendaay. Und ja, ich lasse mir Zeit.

Paul Ingendaay

16. Januar 2012, 14:52

Nehmen Sie meine möwenhaften Meditationen hier als kurzes Gedenken an Manuel Fraga. Weil es sich gehört. Was die Titel unseres Vereins betrifft, lieber pardel, ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Die Saison ist noch nicht einmal halb rum! Unser Spiel, finde ich, tendiert im Augenblick eher zur Hässlichkeit. Und Cristiano zeigt Schwächen. Dafür werden die anderen stärker. Der clásico, was soll ich sagen? Er ist wie immer völlig offen, selbst wenn Ihre Mannschaft wieder gewinnen sollte. Vorher ist er ... völlig offen.

pardel

16. Januar 2012, 18:01

Ich schaue Madrid selten an, im Ausland ist spanisches Fußballschauen etwas umständlich und ich konzentriere mich auf Barça. Aber ich habe den Eindruck, es läuft gerade nicht ganz so rund. Nicht schlecht, das kann man nicht sagen, aber besonders gegen vermeintlich leichtere Gegener haben wir auswärts etwas zu oft gepatz. Madrid hat merh als nur noch alle Chancen. Und wenn sie gegen Barça spielen, schaue ich sie mir sogar an. Leider spielen die gerade dann nicht immer ihr bestes Spiel, sagt man, daher kann ich sie nicht wirklich beurteilen. Jedenfalls ist ihre Torbilanz beeindruckend. Alles völlig offen, in der Tat. Irgendwann muss Madrid einfach gewinnen, das geht nicht anders. Selbst Atlético wird ingendwann im Bernabéu gewinnen. Ich bin gespannt.

Paul Ingendaay

16. Januar 2012, 19:10

Real Madrid und Barça haben die beste Ligabilanz und mit großem Abstand die beste Torausbeute in Europa. Unsere Ansprüche sind inzwischen ziemlich hoch. Auch in Madrid läuft es ja nicht "rund". Wenn es darauf ankam, war Ihre Mannschaft aber stets zur Stelle. Was sie verbessern muss, um Meister zu werden, sieht man an der Tabelle: auswärts nicht so oft unentschieden spielen. Da ist Real Madrid die kompaktere Mannschaft. Wie weit die Kompaktheit trägt, werden wir am nächsten und übernächsten Mittwoch sehen.

Gatamad

16. Januar 2012, 22:30

Cuando desperté, el dinosaurio todavía estaba allí..... viejo y enfermo..... pero estaba allí. Y yo sentí el mismo miedo de siempre..............

Gatamad

16. Januar 2012, 22:34

Pardel, Herr Ingendaay, qué modales versallescos....

Bitte, Dulcinea, könnten Sie ein bisschen enheizen?

Gatamad

16. Januar 2012, 22:36

Melibea, ich wünsche Ihnen Glück, Erfolg und Freude in dieser neuen Etappe Ihres Lebens.

Leider hatte ich verdöst, dass Sie nach Barcelona ziehen, sodass ich die ganze Feier für Ihren Umzug im Retiro-Park organisiert hatte. Aber Sie kamen nicht. Jetzt weiss ich natürlich warum.

Ïch hoffe Sie erzählen uns wie sie Barcelona so erleben.

Gatamad

17. Januar 2012, 02:09

¿De quién es la calle?

www.youtube.com/watch

cfruehwirth

17. Januar 2012, 11:13

Gatamad!! Vielen herzlichen Dank für diesen Link!! Lange nicht mehr so gelacht!  Leider findet man in der internationalen Presse kaum Information über diesen (leider) sehr wichtigen Politiker Spaniens. (einzig in der NY Times entdeckte ich gestern einen Nachruf)

Paul Ingendaay

17. Januar 2012, 12:29

In der Druckausgabe unserer Zeitung finden Sie heute über Fraga zwei Artikel.

Gatamad

19. Januar 2012, 21:17

Barça ist im Bernabéu noch immer nicht untergegangen. Wie pardel schon weise vorgesagt hat: es wird geschehen. Aber noch ist es nicht geschehen.

Aber der erste Prozess gegen Garzón ist heute beendet worden. Sein Untergang steht, leider, schon fest. Der einzige soundtrack der dazu passt ist: www.youtube.com/watch

pardel

20. Januar 2012, 17:23

Ich stelle fest:

Florett schlägt Degen und Haudegen sowieso.

CR7 war nicht wirklich schuld. Darth Mou schon eher. Kaum wechselt er Messis Manndecker aus, gelingt Messi ein Traumpass. Überhaupt diese Inter-Taktik: Das hat damals glücklich geklappt. Klappt nicht immer.

Messi braucht nur einen Pass, und der Abend ist gerettet. Abidal ausgerechnet! Dem gönne ich es gerne!

Xavi schlägt die Ecke, Puyol köpft: Tor! Wie beim 2:6, wie im Halbfinale gegen Deutschland. Das hätte man wissen können.

Pepe gehört gesperrt. Lebenslänglich. Er hätte drei gelbe und mindestens eine rote Karte verdient. Er bekam nur eine gelbe. Carvalho hätte auch mehr als nur die eine gelbe verdient. Besser so! Da kann Darth Mou nicht heulen: Keine Ausrede parat diesmal? Es war nicht der Schiri? Der Rasen war auch nicht zu kurz oder zu nass? Ach so, das Publikum war schuld! Es hat gepfiffen! Und das Stadion vorzeitig demonstrativ verlassen! Da kann man sich ja wirklich nicht konzentrieren, das verstehe ich.

Iniesta ist fan-tas-tisch! Schade, dass er nicht mehr Tore schiesst. Was er alleine an Ballkontrolle und -annahme vorgeführt hat, war zum dahinschmelzen.

Sergio Ramos und Benzema sind gut.

Es gibt immer noch ein Rückspiel zu bestehen. Madrid bleibt gefährlich.

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