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<?xml-stylesheet type="text/xsl" href="http://faz-community.faz.net/utility/FeedStylesheets/rss.xsl" media="screen"?><rss version="2.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"><channel><title>Zur Sicherheit - Alle Kommentare</title><link>http://faz-community.faz.net/blogs/sicherheit/default.aspx</link><description>Von den Alpen bis zum Hindukusch, von der Kieler Förde bis in den Golf von Aden: Die Kräfte der Bundeswehr sind längst über den halben Globus gespannt – dabei bis an die Schmerzgrenze gedehnt, und bisweilen auch darüber hinaus. Sicherheitspolitik besteht nicht mehr bloß aus dem Zählen von Raketen und Helmen. Aber wo das Militär ins Spiel kommt, sind immer noch Helme gefragt, und darunter stehen einzelne Menschen. Da ergeben sich für den verteidigungspolitischen Korrespondenten manche Beobachtungen, zur großen Politik und zum einzelnen Soldaten. Wir wollen den Soldaten ein freundliches Interesse entgegenbringen, und der Politik ein kritisches Augenmerk.</description><dc:language /><generator>CommunityServer 2008 SP2 (Debug Build: 31106.96)</generator><item><title>re: Enge Weste</title><link>http://faz-community.faz.net/blogs/sicherheit/archive/2009/12/08/enge-weste.aspx#40437</link><pubDate>Wed, 09 Dec 2009 18:26:17 GMT</pubDate><guid isPermaLink="false">68b01981-ddee-435a-beae-d517aebbb25e:40437</guid><dc:creator>Hermann Hagena</dc:creator><description>&lt;p&gt;@ Prekarianer: Ein Flugzeugträger mit 40-45 Kampfflugzeugen entspricht in etwa der britischen Queen-Elisabeth-Klasse, für die man als Baukosten rund 2,5 Mrd Euro veranschlagen kann, allerdings ohne die Flugzeuge und ohne die erforderlichen Begleitschiffe. Ein deutlich größerer US-Träger der Nimitz-Klasse kostet mehr als das Doppelte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch der russische Flugzeugträger der Admiral-Gorshkow-Klasse, der an Indien verkauft wurde, soll nach &amp;nbsp;Modernisierung über 2 Mrd US Dollar kosten.&lt;/p&gt;
&lt;div style="clear:both;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://faz-community.faz.net/aggbug.aspx?PostID=40437" width="1" height="1"&gt;</description></item><item><title>re: Enge Weste</title><link>http://faz-community.faz.net/blogs/sicherheit/archive/2009/12/08/enge-weste.aspx#40370</link><pubDate>Wed, 09 Dec 2009 13:52:51 GMT</pubDate><guid isPermaLink="false">68b01981-ddee-435a-beae-d517aebbb25e:40370</guid><dc:creator>Prekarianer</dc:creator><description>&lt;p&gt;Was habe ich vor ein paar Tagen geschrieben? Und nun scheint es so, dass sich beim Lesen der Ansprache des ehemaligen Generalinspekteurs – gerade zwischen den Zeilen – genau das abzeichnet. Andererseits muß auch nochmals die Frage betont werden, was Oberst Klein ohne verfügbare, einsetzbare Bodentruppen hätte tun sollen? Und weiterhin muß die Frage erlaubt sein, was nachts gegen 2:00 Uhr Zivilisten und sogar Kinder, wenn denn die Berichte die man nach dem Luftschlag gegen die entführten Tanklastzüge lesen und hören konnte stimmen, an dieser Stelle zu suchen hatten? &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute 08.12.09. 20:00 konnte man im DLF hören, dass Entschädigungen in Millionenhöhe für die zivilen Opfer, nach eingehender Prüfung, laut Verteidigungsminister Guttenberg, gezahlt werden sollen. Zahlen die Amerikaner, Briten und was sich sonst noch so in Afghanistan an Truppen tummelt eigentlich auch Entschädigungen an betroffene Hinterbliebende von zivilen Opfern?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Krieg dort ist ein dreckiger Krieg, denn er ist das, was man früher als Partisanenkrieg bezeichnete und der war hinterrücks, heimtückisch und unerkennbar für reguläre Truppen und trug schon immer dazu bei, dass Zivilisten unter den Kriegshandlungen besonders zu leiden hatten, was sie ohnehin schon in kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen regulären Truppen tun.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da unsere jungen Männer nun dort sind – was meiner Meinung nach nie hätte geschehen dürfen, da der Auslösungsmoment der 11.09. keinen Natofall rechtfertigte, weil es sich eben nicht um einen Angriff eines feindlichen Staates handelte – sollten Sie zunächst die bestmöglichste Unterstützung und Ausrüstung erhalten, damit in solchen Situationen wie Anfang September selbstständig reagiert werden kann. Aufklären, Erkennen, Eingreifen mit eigener Luftunterstützung in Form von Hubschraubern und schnellen sehr gut ausgerüsteten Bodentruppen, die möglichst gewaltverringernd wirken, allerdings bei erkennbaren Widerstand von ihren Waffen Gebrauch machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und es sollte sofort ein zeitlicher Rahmen geschaffen werden, in dem unsere Soldaten dort geordnet abziehen. Abgeschlossen sollte der Abzug Anfang 2011 sein. Wie haben nichts davon, dass unsere Soldaten womöglich als Mörder hingestellt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein weiterer Bericht im DLF um 19:15 schlägt nämlich genau in diese Kerbe. Dort geht es um die unterschiedlichen Interessen der paschtunischen Taliban und denen der tadschikischen, sowie um die Einflußnahme des usbekischen Generals Dostum. Betitelt ist der Bericht mit &amp;gt;Mord unter deutschem Schutz?&amp;lt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es geht um Kommandounternehmen der Amerikaner in dem ISAF Gebiet der BW, in dem eigentlich keine OEF Operationen mehr stattfinden sollen und die nicht mit der Bundeswehr abgesprochen worden sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es geht um Ermordungen von paschtunischen Stammesführern durch die oben bereits geannnten tadsch. und usb. Taliban. Die nächste und letzte Frage in diesem Zusammenhang lautet daher: Was haben unsere Soldaten dort zu tun und welchen Interessen dient der Einsatz wirklich?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Bericht ist nachzuhören und zwar ([URL= &lt;a rel="nofollow" target="_new" href="http://www.dradio.de/aodflash/player.php?station=&amp;amp;/"&gt;www.dradio.de/.../player.php&lt;/a&gt;]hier[/URL])&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Daß sich ein General mit Konfuzius beschäftigt, hätte ich so rasch nicht vermutet. Fehlt nur noch, dass ich demnächst lese, dass sich Oberst Klein mit dem I Ging beschäftigt, was mir die Soldaten nur noch sympathischer machen würde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Herr Hagena, ich musste tatsächlich etwas nachdenken, aber ich finde auch: Den Respekt darf man verweigern, ohne damit illoyal zu wirken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihre angegebene Seite über Mölders fand ich übrigens recht aufschlussreich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Schluß noch einmal eine ganz andere Frage: Im Zuge der Kosten für den Airbus interessiert mich auch, was eigentlich die Herstellung eines Flugzeugträgers mit, sagen wir, 42 Flugzeugen kosten würde?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kann und würde einer der Herren mir eine entsprechende Antwort geben?&lt;/p&gt;
&lt;div style="clear:both;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://faz-community.faz.net/aggbug.aspx?PostID=40370" width="1" height="1"&gt;</description></item><item><title>re: Enge Weste</title><link>http://faz-community.faz.net/blogs/sicherheit/archive/2009/12/08/enge-weste.aspx#40279</link><pubDate>Wed, 09 Dec 2009 10:06:20 GMT</pubDate><guid isPermaLink="false">68b01981-ddee-435a-beae-d517aebbb25e:40279</guid><dc:creator>Hermann Hagena</dc:creator><description>&lt;p&gt;Respekt und Hochachtung - die ausgewogene Kommentierung der Abschiedsrede von General Schneiderhan aus der Feder von Generals Ruwe sollte zur Pflichtlektüre an der Führungsakademie und an den Universitäten der Bundeswehr gehören, wenn es um Themen wie Primat der Politik, zivile Kontrolle, Loyalität und &amp;nbsp;mitdenkenden, kritischen Gehorsam geht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einen Punkt würde ich schärfer formulieren: in der Amtszeit des letzten Generalinspekteurs, der für die Entwicklung der Gesamtkonzeption der Bundeswehr und die daraus abgeleitete langfristige Planung zuständig ist, wurden viele drängende Probleme, wie General Ruwe zutreffend feststellt, nicht angepackt bzw. auf die lange Bank geschoben. Eines dieser Probleme berührt die Frage des Mißverhältnissses zwischen Planungszielen und verfügbaren Mitteln, und &amp;quot;wie&amp;quot; man sie ansprechen sollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter Schneiderhan blieb es beí Großprojekten bei der der Vervollkommnung von verbalen Methoden: zerreden, beschönigen, relativieren und beschreiben in einer für den normalen Leser zumeist unverständlichen Sprache. Schade, daß der Generalinspekteur hier nicht prägender gewirkt hat. &lt;/p&gt;
&lt;div style="clear:both;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://faz-community.faz.net/aggbug.aspx?PostID=40279" width="1" height="1"&gt;</description></item><item><title>re: Enge Weste</title><link>http://faz-community.faz.net/blogs/sicherheit/archive/2009/12/08/enge-weste.aspx#40138</link><pubDate>Tue, 08 Dec 2009 23:21:11 GMT</pubDate><guid isPermaLink="false">68b01981-ddee-435a-beae-d517aebbb25e:40138</guid><dc:creator>Jürgen Ruwe</dc:creator><description>&lt;p&gt;Vielen Dank, dass Sie uns mit einigen bemerkenswerten Passagen der Abschiedsansprache General a.D. Schneiderhans vertraut gemacht haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die erste Aussage ist nachvollziehbar, lässt aber auch erkennen, wie sehr er sich als ein „politischer Soldat“ empfunden hat. Darin zeigt sich, dass er die Rolle eines Generalinspekteurs bis zum Schluss nicht verstanden hat. Die notwendige Kürze eines Blog-Kommentars verbietet leider eine Vertiefung dieses Gedankens.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der zweiten Aussage möchte man spontan beipflichten. General a.D. Schneiderhan erwähnt allerdings nicht, dass er anderen eine noch engere Weste angelegt hat. Seine Interpretation der Loyalität hat die freie Meinungsäußerung in der Bundeswehr nahezu erstickt. Das wird leider noch lange nachwirken. Die Ankündigung am Schluss dieser Passage muss niemanden schrecken. Wer im Glashaus sitzt, wird nicht mit Steinen werfen. Und wer sein Lebtag nicht in der Lage war, Klartext zu reden, wird sich dies auch im Alter nicht mehr aneignen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die dritte Aussage klingt auf den ersten Blick honorig. Tatsächlich aber bedauert General a.D. Schneiderhan lediglich die Wahl seiner Worte und beklagt, dass sie missverstanden worden seien. Das ist, wie ich an anderer Stelle beschrieben habe, unzutreffend. Von dem, was er seinerzeit gesagt hat, ist er in Wahrheit zutiefst überzeugt. Und das stimmt traurig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Bilanz der Ära Schneiderhan fällt je nach Blickwinkel sehr unterschiedlich aus. Die Politik konnte recht zufrieden mit ihm sein, weil er ihr viele unbequeme und manchmal auch unpopuläre Entscheidungen erspart hat. Die Bundeswehr hat weit weniger Grund zur Zufriedenheit, weil viele drängende Probleme, die die Truppe schwer belasten, nicht angepackt wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der neue Minister lässt hoffen, dass es nun endlich wieder vorangeht. Ihm und der Bundeswehr ist zu wünschen, dass er bei der Auswahl des Nachfolgers eine glückliche Hand hat. &lt;/p&gt;
&lt;div style="clear:both;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://faz-community.faz.net/aggbug.aspx?PostID=40138" width="1" height="1"&gt;</description></item><item><title>re: Enge Weste</title><link>http://faz-community.faz.net/blogs/sicherheit/archive/2009/12/08/enge-weste.aspx#40099</link><pubDate>Tue, 08 Dec 2009 17:30:55 GMT</pubDate><guid isPermaLink="false">68b01981-ddee-435a-beae-d517aebbb25e:40099</guid><dc:creator>Zahlemann und Söhne</dc:creator><description>&lt;p&gt;Wer die Sicherheit des deutschen Steuerzahlers vor provozierend frechen Aussenforderungen nicht absichern kann, braucht das Wort Verteidigung gar nicht in den Mund zu nehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Derartige Fraktionen sind von jeder Regierungsverantwortung fern zu halten.&lt;/p&gt;
&lt;div style="clear:both;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://faz-community.faz.net/aggbug.aspx?PostID=40099" width="1" height="1"&gt;</description></item></channel></rss>