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Donnerstag, 23. Februar 2012
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Supermarktblog

Neues Logo, neues Marktdesign: Penny räumt den Laden auf

25. Januar 2012, 07:02 Uhr

Hoffentlich ist das kein böses Omen: Ausgerechnet in der Woche, die sich Schlecker zum Insolvenzanmelden ausgesucht hat (siehe auch Supermarktblog), macht der zweite große Problembär des deutschen Einzelhandels, einen Teil seiner Läden dicht – allerdings nur zum Renovieren.

In den Berliner Filialen der Rewe-Tochter Penny tauchen gerade nach und nach Poster auf, die einen "Umbauschlussverkauf" ankündigen. Nach ein paar Tagen rücken die Handwerker an und der Laden bleibt für eine Woche geschlossen. "Wir verändern uns. Frischer. Besser. Überraschend", verspricht Penny seinen Kunden, die in dieser Zeit leider draußen bleiben müssen.

Das ist der Startschuss für eine riesige Umbauaktion. Weil Penny im Wettbewerb mit den großen Konkurrenten Aldi und Lidl nur wenig zu melden hat und wegen der Übernahme von Plus auch noch Netto (ohne Hund) vorbeigezogen ist, verpasst sich der Rewe-Discounter nun ein völlig neues Ladendesign, mit dem die Kunden überzeigt werden sollen. Dieses Jahr sind zunächst rund 800 Märkte dran, dafür werden laut "Lebensmittelzeitung" 150 Mio. Euro investiert.

Damit die Veränderungen auf den ersten Blick sichtbar sind, gibt es gleich noch ein neues Logo dazu.

An den ersten Filialen hängen die Schilder schon: Der Schriftzug ist immer noch kursiv, steht jetzt aber in weißer Farbe auf rotem Untergrund, und die Buchstaben rempeln nicht mehr so dicht gegeneinander. Das "Markt" ist komplett aus dem Namen rausgeflogen, ebenso der gelbe Bogen, der eine Münze andeuten sollte. Dafür steht hinter dem Schriftzug nun ein gelber Punkt – der "Penny" eben (zum Vergleich hier entlang). Das rote Quadrat ist geblieben, nur ist die einzeilige Schrift darin jetzt automatisch niedriger, nicht mehr so dominant und lässt sich auch besser auf Querflächen drucken. Da hat jemand also an alles gedacht.

Das neue Logo wirkt schlanker, moderner – ist aber auch ziemlich nah dran am Schriftzug von Rewe, der ebenfalls in weißer Schrift auf rotem Untergrund steht.

Auch die Läden machen einen viel moderneren, aufgeräumteren Eindruck. (Je nach Filialgröße wird es da natürlich Unterschiede geben.) Im neuen Eingangsbereich ist auffällig viel Platz für Obst und Gemüse, das jetzt nicht mehr zwischen dem Frühstückskram und den Getränken eingeklemmt ist, sondern ganz für sich platziert.

Und zwar auf niedrigen Theken, die es möglich machen, dass man schon beim Hereinkommen den halben Markt bis zu den Kassen überblicken kann. Das ist ganz clever gemacht, weil der Markt so viel offener und freundlicher wirkt als zum Beispiel Lidl, das seine Kunden am Eingang zum Teil mit Trenngittern von den Kassen fernhält, was stark nach Lebensmittelvollzugsanstalt aussieht. Außerdem gibt es eine separate Kühltheke für Kräuter, Smoothies und Salatsoßen.

Die bisher üblichen Längsreihen im Markt sind Querreihen gewichen, deren Enden gut sichtbar von den Angeboten der Woche aus den Handezetteln belegt werden. Ganz vorne in der ersten Querreihe sind die Getränke auf kellerartigen Metallregalen positioniert. In den Reihen dahinter folgen Drogerieartikel und Konserven.

Der Außengang hat eine einheitliche Struktur bekommen. Neu ist vor allem, dass die Süßwaren direkt nach dem Obst platziert sind. Das ist sonst eher selten, aber vielleicht setzt Penny ja darauf, dass Leute, die sich gerade Äpfel in den Wagen gelegt haben, eher bereit sind, auch ein bisschen zu sündigen.

Am anderen Ende des Markts sind die Kühlregale positioniert. Auf dem Weg zurück zur Kasse folgt eine neue, aber im Vergleich mit den Apparaten von Aldi und Lidl nicht sonderlich große Station mit aufgebackenem Brot, Brötchen und Kuchen. Zum Schluss kommen Snacks, Wein und Zeitschriften.

Eine der auffälligsten Änderungen ist, dass die Tiefkühlartikel jetzt nicht mehr vor den Kühlregalen positioniert sind, sondern in flachen Theken direkt vor der Kasse. Damit dürfte Penny vielen Kunden einen großen Wunsch erfüllen – weil es immer wieder als unpraktisch bewertet wird, wenn der Tiefkühlspinat schon im Wagen zu tauen anfängt, weil man damit erst noch durch den ganzen Laden zurückrollen muss. (Obwohl das bei den überschaubaren Marktgrößen der Discounter wohl eher ein zweitrangiges Problem ist.)

Die Aufteilung ist in jedem Fall ungewohnt. Sie sticht aber sofort heraus, zumal die Tiefkühltheken nicht wie in anderen Discountern (und in den alten Pennys) mit weiteren Regalen überbaut sind. Das wird zu Lasten der Sortimentsgröße gehen. Aber damit spart sich Penny auch einen enormen Räum- und Bestellaufwand, wie ihn zum Beispiel Netto (ohne Hund) mit seiner deutlich größeren Auswahl bewältigen muss.

Insgesamt wirkt die Einrichtung nüchtern, aber keineswegs kühl. Die bunten Farben aus den Testmärkten in Deutschland und Italien haben sich nicht durchgesetzt, ebenso wenig Spielereien wie der Marktstand für Obst und Gemüse. Stattdessen sind die Außenwände in einem hellen Grau gestrichen, darauf steht in schlanken Styroporbuchstaben, in welcher Abteilung man sich gerade aufhält: "Obst & Gemüse", "Süßwaren", "Milch, Joghurt & Co.", "Brot & Kuchen", "Weine & Spirituosen".

Als Farbtupfer setzt Penny zusätzliche Schilder ein, auf denen Produkte mit ihren Eigenschaften abgebildet sind – zum Beispiel "süß & voller Vitamine" (Obst) oder "elegant und vollmundig" (Wein).

Gleichzeitig füllt Penny seinen neuen Werbeslogan "Erstmal zu Penny" erstmals seit dem Start der Werbekampagne im vergangenen Sommer mit Bedeutung – und zwar ziemlich hochtrabender. Direkt im Markt werden die Kunden im Abstand von ein paar Metern erinnert:

"Erstmal zu Penny – weil Einkaufen hier so einfach ist."
"Erstmal zu Penny – weil Sie sich auf uns verlassen können."
"Erstmal zu Penny – weil's den Alltag leichter macht."
"Erstmal zuPenny – weil uns jeder Mensch wichtig ist."

Das sind Versprechen, an denen sich die Rewe-Tochter künftig messen lassen muss. Wer sich "Uns ist jeder Mensch wichtig" auf die Fahnen schreibt, darf sich zumindest keine Niedriglohn- und Überstundenskandale bei den eigenen Mitarbeitern leisten.

(Und nebenbei sind die Schilder – genauso wie die Angebotstafeln im Außengang – ein Hinweis darauf, dass sich Penny schon wieder eine neue Grundschrift zulegt hat, obwohl die doch gerade erst ausgetauscht worden war.)

Die radikalen Änderungen sind ein mutiger Schritt. Denn das neue Design ist Welten entfernt von den Bruchbuden, in denen Penny bisher seine Waren verkauft hat. Vor allem aber schlägt Penny damit eine völlig andere Richtung ein als die direkte Konkurrenz. Die Läden von Lidl sind in Ordnung, aber kein Design-Highlight; Netto (ohne Hund) kämpft immer noch mit der Integration der Plus-Filialen und den übrig gebliebenen orangefarbenen Kassen, die sich fies mit den eigenen Logofarben gelb und rot beißen; und Aldi ist, egal ob Nord oder Süd, komplett auf Zweckmäßigkeit eingestellt.

Wenn die Umbauphase abgeschlossen ist, wird Penny unbestritten der modernste Discounter in Deutschland sein, ein Anti-Aldi. Die Frage ist nur: Braucht es sowas überhaupt? Immerhin wird dadurch die Preiswahrnehmung der Kunden beeinflusst. Das könnte negative Folgen für die Umsätze haben.

Andererseits ist es die einzige Chance für Penny, sich im Markt endlich zu differenzieren, um gegen die anderen bestehen zu können, anstatt ihnen immer nur mit Preisreduktionen hinterherzulaufen. In Zukunft will Penny also der Discounter sein, bei dem Leute einkaufen, die nicht viel Geld ausgeben möchten, sich dafür aber auch nicht durch braungeflieste Höhlen quälen wollen.

Und noch ein Risiko hat der Imagewandel: Weil Penny mit seinem neuen Gesicht wie vermutet stärker in Richtung Supermarkt rückt, könnte der Discounter damit auch der Konzernmutter Rewe Konkurrenz machen (deren Läden freilich immer noch ein viel breiteres Sortiment haben).

Mit der Filialumgestaltung und dem neuen Logo sind die Änderungen aber noch nicht abgeschlossen. Wie "Horizont" im vergangenen Jahr berichtete, geht es auch den Eigenmarken an den Kragen, weil die kaum jemand mit Penny identifiziert. Das würde sich ändern, wenn Penny künftig nur noch den eigenen Namen auf die Verpackungen druckt und Produkte in drei Kategorien anböte: Penny Basic, Penny Premium und Penny Hier & Heute (Drogerie).

Mehr dazu steht demnächst im Supermarktblog – wenn es soweit ist.

Und verraten Sie mir doch in den Kommentaren: Wird bei Ihnen auch schon gebaut? Wo genau?

Fotos: Supermarktblog

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Veröffentlicht 25. Januar 2012, 07:02 von Peer Schader
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Kommentare

Hamburger

25. Januar 2012, 08:23

In Hamburg gibt es schon einige dieser umgebauten Läden. Wirklich Umsatz scheint das aber nicht zu bringen, auch wenn die Läden eigentlich wirklich schick sind. Ich bin für eine Lidl-Filiale wenige Meter weiter verantwortlich, eine alte Bude, wenn ich ehrlich bin nicht schön. Aber am Umsatz merken wir den neuen Penny nicht, 3-4 Tage nach dem Umbau, war bei uns wieder alles beim Alten. Diese Beobachtung wurde auch bei anderen Umbau-Pennys bestätigt.

Das mag vor allem daran liegen, daß Penny flächendeckend, zumnindest hier in HH, ein Problem mit der Ladenpflege hat. Sauberkeit und Ordnung werden nicht groß geschrieben und die Regale halten viele zum Glück ;-), auch nicht voll.

Peer Schader

25. Januar 2012, 09:34

@Hamburger: Und Sie meinen, das wird sich auch mit neuen Eigenmarken nicht ändern?

CaoKy60

25. Januar 2012, 09:49

Hallo Herr Schader, dass von Ihnen einmal etwas so Positives zu Penny kommt, ist eine Ueberraschung :-). Bis Penny aber mal in Bukarest die Laeden modernisieren wird, mag noch etwas dauern. Solange Kunden nicht, wie von Ihnen angedeutet, schick mit teuer und oede mit billig identifizieren und entsprechend einkaufen, kann das neue Konzept durchaus aufgehen. Denn selbst Lebensmitteleinkaufen sollte ja etwas Spass machen.

Peter.

25. Januar 2012, 10:01

http://www.kundenkunde.de

Spannende Entwicklung. In Berlin-Wedding hab ich auch schon ein Umbaun-Ankündigungsschild gesehen, Müllerstraße.

Wird spannend sein, ob Penny seine Versprechen tatsächlich mit Leben füllen kann. Wenn ja (was ich allerdings bezweifle), könnte das vielleicht eine ähnliche Geschichte wie bei dm werden, das die Drogerie-Landschaft geprägt hat, in der es vorher vor allem billig sein musste und die Ladenatmosphäre egal war. Dass man damit sogar mal Schlecker in die Insolvenz treiben würde, konnte sich vor 15 Jahren auch keiner vorstellen.

Frankfurter

25. Januar 2012, 10:24

Ich kann die Wahrnehmung von Hamburger nur bestätigen! Die Ladenpflege ist das Problem. Es ist einfach schmutzig und nicht gepflegt und da ändert ein neues Markenimage nichts. Leider..

Johannes Friedrich

25. Januar 2012, 10:30

Berlin-Mariendorf ist schon umgebaut, der Umbau ist auch schon länger her (ich glaube, es war Oktober oder November). Ist eigentlich ganz nett, ändert halt nur nix an Penny selber ;-)

Peer Schader

25. Januar 2012, 10:35

@Frankfurter: "Schmutzig und nicht gepflegt" - auch nach dem Umbau?

Frankfurter

25. Januar 2012, 11:35

Hallo Herr Schader,

was ich sage ist lediglich, dass ein neues Design keine neue Unternehmenskultur macht..da ist schon mehr notwendig! Hauptsächlich auch ein Umdenken in den Köpfen.. ich bin gespannt, aber doch etwas skeptisch..

JMK

25. Januar 2012, 12:19

http://kuenstliche-welten.net

Umgebaut wurde in Kiel auf der Holtenauer Straße auch schon. Ist zwar nicht mein Gebiet, aber ich werde den Laden mal testen.

Hamburger

25. Januar 2012, 12:20

Ja, auch nach dem Umbau. Regalpflege, Kantensitz, Sauberkeit, Frische (Obst&Gemüse sowie das konsequente Aussortieren kurzer/abgelaufener MHD), das schafft Penny nicht. Ist aber auch systembedingt, ein Lidl-Zentrallager z.B. beliefert ca. 80-90 Märkte, bei Penny ist das ein vielfaches. Bei O&G ist der Weg vom Feld zur Filiale bei Lidl immer ein Tag kürzer als bei Penny und dort werden die Filialen dann teilweise abends beliefert, bis zum Verkauf vergeht dann also noch ein weiterer Tag. Dazu die vielen Artikel auf zu kleiner Fläche, die Penny-Mitarbeiter sind nicht zu beneiden. Nicht umsonst kommen viele gute zu uns...

Peer Schader

25. Januar 2012, 13:31

@Hamburger: Mögen Sie mir vielleicht mal mailen? Vielleicht unterhalten wir uns mal.

Katrin G

25. Januar 2012, 13:39

Penny im Wedding (Soldiner/Prinzenallee) wird gerade umgebaut, soll nächste Woche fertig sein.

PeRiBa

25. Januar 2012, 16:18

http://nachbarsgarten.blogspot.com/

@Hamburger und Frankfurter

Sauberkeit ist wohl ein individuelles Problem der Marktleiter. Unser ist da ganz zackig. Trotzdem sieht es im Markt immer ein bisschen aus wie "bei Hempels unterm Sofa".

Unser Markt könnte eine Neuordnung wie oben nicht hinbekommen, der ist einfach zu klein.

Peer Schader

25. Januar 2012, 17:32

@PeRiBa: Auch kleine Pennys werden - mit entsprechenden Anpassungen - auf das neue Design umgestellt.

Christine Finke

25. Januar 2012, 17:50

http://www.mama-arbeitet.de

Nur kurz als Info: in Konstanz ist noch alles beim alten.

Tita

25. Januar 2012, 22:51

erstmal kommen die Ballungsgebiete dran. Also Berlin und ab Montag Hamburg...

Nadine

26. Januar 2012, 14:06

Penny ist super. Qualität gut, Preise gut. Kann mich nicht beschweren.

Des Weiteren sind nicht alle Penny Filialen in FFM schmutzig. Weiß nicht, was diese Verallgemeinerung soll. Ich war auch schon im Rewe und da wars nicht gerade sauber...

ps.-hoffe das penny die preise durch den umbau nicht erhöhen wird!

lg aus ffm

Jan

26. Januar 2012, 16:16

Laut Wikipedia habe ich den kleinsten Penny Deutschlands vor der Tür, den in Hamburg-Eilbek. Dort geht der Umbau ab Montag los. Bin mal gespannt, was sie aus der kleinen Fläche herausholen können. Nötig hat er es auf jeden Fall.

Frankfurter_2

26. Januar 2012, 23:23

Bei dem Penny, obere Bergerstraße/Nähe Löwengasse, hat sich noch nichts getan. Und das ist auch für mich gut so. Dieser Umbauwahn hat für mich leichte Kropf-Qualität. Alles ist weit von Aldi-Nord weg. Kann so bleiben.

Aufrechtgehn

27. Januar 2012, 16:40

http://www.aufrechtgehn.de

Na, dann bin ja mal gespannt. Der zu mir nächstgelegene Penny (Frankfurt, Untere Berger Straße / Nähe Merianplatz) gehört ja zu den klassischen kleinen Ramschbuden. Der ist in den 15 Jahren, in denen ich dort wohne, auch schon ein paar Mal komplett umgebaut worden, danach war's dann immer mal für eine Woche ordentlich, danach dann wieder der übliche Schlendrian: leere Regale, im Gang stehende Rollcontainer, Schmuddel und Chaos allerorten, gestresstes Personal. Ich vermute mal, es wird nach dem nächsten Umbau wieder ganz genau so kommen.

Davon mal abgesehen ist aber Penny für mich ohnehin der Discounter mit dem schlechtesten Sortiment von allen: die Bio-Linie ist ein schlechter Witz, die Eigenmarken wirken dermaßen schäbig, dass ich lieber verhungern würde, als die zu essen, und die vielleicht fünf Markenartikel, die ich auch kaufen würde, kriege ich beim Rewe zum gleichen Preis. Zu Penny gehe ich daher nur bei einem absoluten Schokojieper-Notfall spätabends. Ob sich daran was ändern wird? Ich bezweifle es.

Jade

29. Januar 2012, 18:06

Also ich würde auch gerne mal etwas zu dieser Diskussion beitragen. Ich finde das diese Verallgemeinerung, dass alle Penny Märkte schmutzig sind und das aussortieren von abgelaufener ware echt nicht sein sollte. Nicht in allen Penny Märkten ist das so, sicherlich gibt es da welche wo es wirklich schlimm aussieht aber das gibt es überall, ich war auch schon in Aldi oder Lidl fialien wo es aussah als hätte da die Bombe eingeschlagen und von Mitarbeitern war im Markt über eine halbe stunde nichts zu sehen.... Sogar Marktkauf oder andere größere Läden sind nicht viel besser. Es liegt auch viel an den Kunden, wenn man überlegt das manche Menschen einkaufen und die Kartons die sie leer machen einfach irgendwo anders hinschmeissen oder offene Jogurts, Gläser etc irgendwo ins Regal schmeissen.....da kommt man nicht immer hinterher....Ich gehe gerne im Penny einkaufen und werde dort meistens auch sehr freundlich begrüßt und verabschiedet,w enn ich eine Frage habe wird mir dort freundlich geholfen und die ware die man zum täglichen Leben braucht ist auch immer da. Schwächen hat jedes unternehmen aber ich finde nicht das Penny da jetzt sonderlich raussticht und so dreckig ist. Ich finde man sollte sich damit mal mehr befassen und sich nicht nur ein Laden sondern mal mehrere in verschiedenen Stadtteilen angucken bevor man so urteilt!

Franzel

29. Januar 2012, 19:12

Penny ist geil! Mitarbeiter bekommen Überstunden bezahlt und wer länger dabei ist, ein dreizehntes Monatsgehalt! Viele Sozialleistungen....

Fragt mal bei Lidl oder co.....

Carsten

29. Januar 2012, 19:50

Hallo Herr Peer Schader,

wie bereits im Artikel vom 26. als Komentar verfasst. Hat Penny einfach ein Problem mit der Warenwirtschaft und mit der Logistik. Vor allem durch falsche Lotgrößen verursacht. Dies Trift in den Umgebauten Fillialen sogar noch stärker hervor.

Ja und es ist sicher Erlaubt das die Hälfte der Hamburger sowie Frankfurter, Essener, Düsseldorfer und Kölner Fillialen ein Sauberkeitsproblem harben. Allerdings ist dies vor allem ein Personalproblem weniger ein Struckturproblem von Penny. Ich würde hier sagen lieber Penny durchforste mal ein paar Bezirksleiter nach Ihrer Kompetenz in bezug auf das Peterprinzip.

Liebe Grüße

Carsten

SCHULLE 83

29. Januar 2012, 22:38

@Franzel: Der Witz hat mir gefallen. Ja vllt. wenn die Arbeitszeitlisten ordentlich geführt sind und nicht sobald du deinem Bereichsleiter die Listen in die Hnad drückst werden die Überstunden abgeändert und deine Unterschrift gefälscht. Musste deshalb gegen meinen BL + VL vor Gericht ziehen und natürlich auch gewonnen. Danach bin ich lieber zu Lidl gegangen, da ist mein Stundenlohn höher und das 13 monatsgehalt gibt es von Anfang an.

Zu PENNY allgemein muss ich sagen, ich bin ein Ex-Filialleiter und die meisten Läden sehen nur deshalb so schlecht aus weil die Vorgaben seitens deiner Vorgestzten so unrealistisch sind das irgendwas immer liegenbleibt. Zuwenig Stunden, zuwenig Personal , zuviele Aufgaben, ich kenn in HH keinen FL der das alles auch nur annähernd geschafft.

Penny Fan

30. Januar 2012, 08:31

LIDL macht das aber auch nur, um sein Image nicht zu zerstören nach den ganzen Schlagzeilen. Es gibt bestimmt genug schwarze Schafe, die sowas wie Stunden fälschen durchführen, aber auch diesbezüglich wird sich einiges ändern.

Ausserdem gibts zusätzlich für alle 5 % Personalrabatt! Welcher Discounter macht dies noch?

Das Problem ist, dass einfach viel zu viele alte Filialen zu klein u schwer händelbar sind...

Carsten

30. Januar 2012, 11:19

Liebe Schulle 83,

Das BL Problem ist ein Typisch Penny bezogenes. Ist bei Rewe der BL ein Selbstständiger Kaufmann ist es bei Penny ein meist ein sehr Unkreativer Karrierist. Dazu kommt das einer der wichtigsten Punkte der Sauberkeit nicht durch das Personal zu lösen sind. Der im Geschäft angebrachte Getränke Pfandautomat.

Penny Verkauft Bier in PET Flaschen, welche nach Rückgabe derselben die Region um den Automaten in einer Regelrechten Dunstwolke aus Alkohol verschwinden lassen. Besonders gut sobald der Automat in der nähe des Frischfleisch Angebotes angebracht ist. Welches bei einem Grossteil der Läden der fall ist. Die durch den Biergeruch angezogenen und gezüchteten Kleinen Fliegen finden meist in Kürzester Zeit Ihren Weg in die Kühltheke was nicht sehr erfreulich für den Einkauf ist.

Dazu sollte man Fairer weise sagen das ein BL der Unterlagen Fälscht weder für Lidl noch für Penny Typisch ist. Aber bei allen Discountern Vorkommt. Daher mein Vorheriger verweis auf das Peterprinzip. Ebenso sei erwähnt das es genauso viele ungepflegte Lidl Läden gibt wie es ungepflegte Penny Läden gibt. Ich schlage hier mal jedem einen Besuch in der Lidl Filiale in Unna vor. Bei Penny fällt dies besonders auf da besonders die für die Regionen Frankfurt, Ruhrgebiet und Hamburg Ihren aufgaben nicht gerecht werden.

Ohne einen Umbau des Mittleren Management Parallel zu den Filialen wird Penny sich auch weiterhin schwer tun. Dazu gehört auch die Einkaufspolitik in nicht der Lageumschlaggeschwindigkeit angepassten LOTgrößen.

Carsten

Holger

10. Februar 2012, 23:22

jetzt muss ich mal die sprichwörtliche lanze für penny brechen; "meiner" befindet sich in berlin.schöneberg, grunewaldstrasse; schön war der laden nie: klein, alt -aber nie dreckig /schmuddelig; dafür sehr gute öffnungszeiten und bemühtes personal; im januar /februar ist der markt umgebaut worden; das ergebnis :WOW!

"gross", hell, geräumig und richtig schick -ich bin ziemlich begeistert und kann mir ws. künftig den weg zu kaiser´s sparen

grüsse aus berlin, holger

Michael

15. Februar 2012, 15:04

Die Kölner Läden sind ab nächste Woche dran :-)

Christopher

20. Februar 2012, 22:43

http://moschu.net

@Holger genau das kann ich bestätigen. Mein Penny ist ebenfalls in Berlin Schöneberg, nahe Hauptstraße. Ich war vor dem Umbau nie begeistert, es war aber der nächst gelegene Markt. Heute war Wiedereröffnung und ich bin tatsächlich ziemlich begeistert. Klar ist nun alles super sauber und aufgeräumt, das wird sich zeigen ob das so bleibt, aber vor allem die, von Herrn Schader bereits angesprochenen, niedrigeren Regalreihen bewirken ein positiveres Einkaufen. Ich freue mich über den Umbau und werde nun, davon bin ich überzeugt, gerne dort einkaufen.

Zur Frische ist zu sagen, dass ich schon immer lieber im Penny als im Lidl Obst und Gemüse einkaufte. Lidl hat, zumindest bei uns, immer Probleme mit der Qualität der Frischwaren. Penny nicht. Und das ist nicht erst seit dem Umbau so.

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Erstmal zu ??? | U.V.M.

26. Januar 2012, 15:38

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